DEP0008884DA - Gehäuse für Zerkleinerungsvorrichtungen - Google Patents

Gehäuse für Zerkleinerungsvorrichtungen

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DEP0008884DA
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DE
Germany
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housing
grinding
outlet
mill
mills
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English (en)
Inventor
Karl Behnsen
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Description

Abschrift.
PATENTANWÄLTE
KJKÄMJKSTMC Prof. Dipl.-Ing. C. WEIHE M. M. WIRTH Dr. W. SCHAL..
® FRANKFURT A. M.
Sch/S. Kaiserstr. 22
Karl Behnsen , Gross-Auheim, Hanauer Landstr „ 29«
Gehäuse für Zerkleinerungsvorri chtungen.
Für die Zerkleinerung von Stoffen, wie Getreide, Sameiij Seife, Kunst st offen j Leder, Hartgummi, Farbstoffen u.dgl. ,. werden vorzugsweise Münlen benutzt, bei denen die genannten Stoffe durch in einem Gehäuse umlaufende mit Zähnen oder Rippen versehene Schlagscheiben oder durch umlaufende Hämmer u.dgl» zerkleinert werden. Dabei kann man die Elemente, durch die die Zerkleinerung des Mahlgutes bewirkt wird , in der Mühle so anordnen, dass sie in horizontaler oder vertikaler Pachtung umlaufen und unterscheidet daher Horizontal- und Vertikalmühlen, von denen jede ihre besonderen Vorteile und Nachteile hate
So haben Hörizontalmühlen ^gegenüber VertikalmühIen spiels?/eise den Nachteil, dass sie, falls ihr Antrieb, vrie üblich, durch Elektromotoren mit horizontal ge lagertet Antriebswelle erfolgt, zwei Wellen (senkrechte Mühlenwelle und waagerechte Motorwelle) mit zugehöriger Lagerung und für die Kraftübertragung die Verwendung von Kegelrädern erfordern, wodurch der Aufbau kompliziert und verteuert wird und die genannte Kraftübertragung bekanntermassen einen erhöhten Haterialver-. sohleiss.bedingt,
. Ein weiterer Nachteil der Horizontalmülilen besteht auch
un/ darin, dass öie einen verhältnismässig 'ruhigen Lauf haben.
da, bedingt durch ihren Eau, der Schwerpunkt der Zerkleinerungsmittel und. das Fundament der Mühle verliältnismässig weit auseinander liegen, so dass bei dem schnellen Umlauf derartiger Mühlen Erschütterungen der Vorrichtung nicht zu verhindern sind»
Sin weiterer sehr wesentlicher Nachteil der Horizontalmühlen besteht endlich noch darin, dass in dem bisher üblichen Mühlengehäuse, das in horizontaler Richtung die Zerkleinerungselemente rni't gleichbleibendem Abstande ums chi i esst, immer ein grosser Teil des zerkleinerten Mahlgutes zurückbleibt und durch den erzeugten Luftstrom nicht in der gewünschten Weise aus der .Mühle ausgetragen wird., da in dem Gehäuse hierfür nachteilige ^ Wi rb eit® entstehen»
Da bei diesen Horizontalmühlen die Antriebsmittel jedoch unterhalb der Zerkleinerungselemente angeordnet sind, haben sie den Vorteil, dass die Mühlen im Aufbau eine gewisse Höhe erhalten, .so dass der Mali Igut aus lauf je nach der Grosse der Vorrichtung etwa 60 - 100 cm über dem Fussboden oder dem Fun-, dament der Mühle.liegt und somit leicht Auffangbehälter für das Mahlgut, wie Säcke, Kästen oder Rohrleitungen u.dgl., am Mahlgutauslauf angebracht werden können.
Im Gegensatz hierzu haben Vertikalniühlen,. obgleich sie im Aufbau materialsparender und daher einfacher und billiger als Horizontalmühlen und im Umlauf ruhiger als diese sind» den grossen Nachteil,, dass sich bei ihnen der Mahlgutaus lauf stets am tiefsten Punkt des Mühlengehäuses befindet und oft sogar in den Gehäusefuss eingebaut ist. Derartige Mühlen erfordern daher zum Absacken des Mahlgutes ein entsprechend hohes Fun-
danient oder einem Aufstellungsbock, line Anbringung des Mahlgutauslaufes an einer höheren Stelle der bisher bekannten Mühlengehäuse, die wie bei den Horizontalmühlen die Zerkleinerungselemente mit gleichem Abstände umschliessen, ist jedoch nicht möglich, da einerseits die durch, mit den Zerkleinerungselementen umlaufenden^l'ifindflüge 1 erzeugte Luftströmung nicht ausreichen würde $ das zerkleinerte Mahlgut aus einem am Mühlengehäuse hoch angeordneten Mahlgutauslauf in der gewünschten Weise auszutragen und da andererseits in diesen Mühlengehäusen ebenfalls wie bei den Horizontalmühlen luftäSirbel-e entstehen.
Die vognde Erfindung vereinigt die Vorteile der Horizontal- und Vertikalmühlen, indem sie fur letztere ein Mühlengehäuse in Vorschlag bringt, an dem der Mahlgutauslauf in beliebiger Höhe und vorzugsweise sogar an der höchsten Stelle angeordnet werden kann, so dass die Mühle ohne besonderes Fundament mit einhergehendera ruhigen Gang aufgestellt werden kann und der Mahlgutauslauf für die Anbringung von Säcken oder Rohrleitungen u.dgl* leicht zugänglich ist, und bei deren Verwendung ferner auch die Bildung von <5irbeIe■&¥#=- se* unterbunden wird3, so dass ein einwandfreies Austragen des zerkleinerten mahlgutes gewährleistet ist. Diese Vorteile werden erfindungsgemäss dadurch erzielt, dass ein Mühlengehäuse benutzt wird, bei dem der Mahlgutraum, d„h. der Abstand der Innenwandung des Gehäuses von den Zerkleinerungselementen sich in Richtung des Umlaufes der letzteren bis zum Mahlgutauslauf spiralförmig erweitert. Um ferner für die Abführung des zerkleinerten Mahlgutes eine durch die mit den
Zerkleinerungselementen umlaufenden Flügel bewirkte kräftige Luftführung zu ermöglichen, die auch das Auftreten von durch Vakuum gebildeten 4ffirbel®tröm verhindert, sind ferner an der Rückwand des Mühlengehäuses Luftansaugelöcher vorgesehen»
Zweckmässig wird das Mühlengehäuse gemäss der Erfindung so ausgeführt, dass an dessen Mahlgutauslauf ein Flansch angeordnet und an diesem^ra rechten Winkel zum Mahlgutauslauf -ei»· ■a44—&β-ίί£^Α&β·β^--;^!θ1ιοηοΓ oben und unten offenef^lionrstutzen Oati^ wird, so dass der Mahlgut aus lauf von der Seite her'in diesen Rohrstutzen einmündet. Das zerkleinerte und durch den durch den Umlauf der Zerkleinerungselemente bewirkten Luftstrom aus der Zerkleinerungsvorrichtung herausgeschleuderte Gut trifft dann auf die den Mahlgutauslauf gegenüberliegende als Prallfläche wirkende Innenwandung des Rohrstutzens, wodurch die Bewegung des Gutes aufgehoben und dieses in den unten an dem genannten Rohrstutzen angeordneten Auffangbehälter fällt, während der Luftstrom nach oben iiin durch den Rohrstutzen entweicht«, Um aus diesem Luftstrome das von diesem etwa noch mitgeführte staubfeine Gut abzuscheiden, kann auf dem genannten Rohrstutzen gegebenenfalls auch ein Filter angeordnet werden, durch den dann der Luftstrom zwecks Reinigung hindurchgeschickt wird.
Der äusseren Rückwand des Mühlengehäuses wird ferner im Längsschnitt zweckmässig die Form einer Parabel gegeben, wodurch einerseits eine gute Lagerungsmöglichkeit für die Antriebsvrelle der Mahlscheibe und andererseits ausser guter Reinig^ungsmöglichkeit des Gehäuses auch ein grosser Luftkühlraum für die Mahlscheibe erzielt wird.
Es sind zwar bereits Vorrichtungen zum LIisehen, Emulgieren, Homogenisieren, Verreiben und Zerkleinern bekannt, bei denen die Zerkleinerungselemente für die Grobzerkleinerung, wie Mahlscheiben
oder Schleuderroder in einem. Gehäuse angeordnet sind, dessen innerer Abstand von den Zerkleinerungselementen sich nach dem Austrittsende der Zerkleinerungsvorrichtung hin gebläseartig erweitert» Bei diesen bekannten Torrichtungen wird jedoch das durch die Mahlscheiben grob vorzerkleinerte Gut von diesen durch den genannten nach oben gerichteten und sich spiralförmig erweiternden Schleuderkanal in einen darüber angeordneten Behälter und in diesem in eine Gutschicht oder gegen Prallflächen geschleudert, .wodurch die verlangte Feinzerkleinerung, Mischung, "Verreibung oder Homogenisierung erzielt werden soll. Das so zerkleinerte oder gemischte Gut gelangt dann durch Rücklauf von Neuem zwischen die Mahlscheiben oder Schleuderräder und wird ύοώ. diesen wieder in den Behälter mit den Prallflächen geschleudert, und dieser Vorgang .wird im Kreislauf so lange wiederholt, bis die verlangte Mischung, Homogenisierung oder Zerkleinerung erzielt worden ist.
Bei der =£«¥i±ege-ft4eÄ Erfindung handelt es sich dagegen um eine Vorrichtung zum Zerkleinern von Stoffen aller Art, bei welcher durch einmaligen Durchgang des zu zerkleinernden Gutes durch die Mahlscheiben oder Hammerscheiben u.dgl. die verlangte Zerkleinerung bewirkt wird,, und die beschriebene Ausgestaltung des Mühlengehäuses hat hierbei den Zweck, einerseits eine einwandfreie fortlaufende Austragung des zerkleinerten Gutes zu ermöglichen und andererseits hierbei den Mahlgutauslauf am Gehäuse so hoch anbringen zu können, dass an oder unter diesem ein Auffangbehälter wie ein Sack, ein Kasten oder ein Abzugsrohr angebracht werden- kann, ohne dass die Zerkleinerungsvorrichtung auf einem besonderen Gestell oder Sockel aufgestellt werden muss.
Eine Vertikalmühle gemäss der Erfindung ist in der Zeichnung in einer (beispielsweise Ausführungsform irn Querschnitt (Fig.1) und 'Längsschnitt (Fig,2)* veranschaulicht«,
Das Mühlengehäuse gemäss der Erfindung besteht aus der schalenförmig gestalteten Wandung 4, an deren Rückseite eine im Längsschnitt parabelförraig gestaltete Wandung 2 vorgesehen ist, die zugleich den Fuss 3 der Zerkleinerungsvorrichtung bildet. In diesen Rückwandungen ist die durch eine Riemenscheibe 4 anzutreibende Welle 5 gelagert, auf der die umlaufende, mit Mahlzähnen 6 oder Rippen 7 besetzte Mahlscheibe 8 befestigt ist und an deren Peripherie gegebenenfalls auch noch Schlaghämmer 9 u.dgl. angeordnet sein können« Diese Mahlscheibe arbeitet mit der ebenfalls mit Zähnen oder Rippen 10 versehenen feststehenden Mahlscheibe 11 zusammen, die beispielsweise am Gehäusedeckel 12 befestigt ist. An diesem Deckel ist auch der Fülltrichter 13 angeordnet,'durch den das Mahlgut den Zerkleinerungselementen zugeführt wird. Das durch die genannten Zerkleinerungselemente zerkleinerte Gut wird durch das gegebenenfalls vorgesehene Sieb 14 hinäurchgetrieben, das, kreisbogenförmig um die Mahlscheiben angeordnet ist. und gelangt dann in den Mahlgutraum 15«
An der Rückseite der Mahlscheibe 8 sind ferner Mildflügel und an der Rückwand 1 des Gehäuses Luftlöcher 1? angeordnet, so dass durch den Umlauf der Windflügel 16 Luft angesaugt und ein kräftiger Luftstrom erzeugt wird, durch den das zerkleinerte Gut im Mahlgutraum 15 vorwärts bewegt und dem Mahlgutauslauf 18 zugeführt wird«,
Wie insbesondere aus Fig» 1 ersichtlich ist, erweitert sich der Mahlgutraum 15, d.h. der Abstand der Innenwandung des Gehäuses von der Peripherie der Mahlscheiben, spiralförmig nach dem Mahlgutauslauf 18 hin mit der Wirkung, dass durch den durch
die Flügel 16 bewirkten kräftigen Luftzug das zerkleinerte Mahlgut, ih einwandfreier 7/eise aus dem Mahlgutraum nach dem Mahlgutauslauf 18 befördert wird, der nun erfindungsgemäss z.B. an der höchsten Stelle des Gehäuses angeordnet werden kann, so dass er für das Anschliessen von Säcken oder Rohrleitungen u.dgl. leicht zugänglich ist. Bei entsprechender ,ausbildung der ''iindflügel 16 kann das Ilahlgut auch gleich in eirf/Silo eingeblasen werden, ohne dass hierfür, wie bisher, ein besonderer Ventilator «4^s Exhaustor ο.dgl. notwendig ist«, Zweckinässig wird das Ende des Maiilgutauslaufes mit einem
Flansch 19 versehen und an dieseaara rechten Kinkel zur StrömungS richtung des nngTintr-ag-arirtpn Π-ntp.^ -
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Q£ voroch Rohrstutzen 20 bofootigt „ Das auszutragende Gut trifft somit unter dem Druck der durch den Umlauf der Flügel 16 4e-g—Sfefeto bewirkten Luftströmung auf die Innenwandung des genannten Itohrstutzens,- die somit als Prallfläche wirkt und die Bewegung des auszutragenden Gutes aufhebt. Letzteres fällt dann in die am Rohrstutzen befestigte Auffangvorrichtung, beispielsweise einen Sack 21, während die für die Austragung des zerkleinerten Gutes benutzte Luft durch ein oben am Rohrstutzen angeordnetes Filter hindurchstreicht und durch dieses von et'va mitgeführtem Gut befreit wird.
Die Erfindung ist auf die beschriebene Zerkleinerungsvorrichtung nicht beschränkt, sondern das beschriebene spiralförmig sich erweiternde Gehäuse kann bei allen Zerkleinerungsmühlen Verwendung finden, bei denen rotierende Zerkleinerungselemente in einem sie allseitig umschliessenden MTnlengehäuse arbeiten.

Claims (3)

Patentansprüche
1. Gehäuse für Zerkleinerungsvorrichtungen, insbesondere ?orMl^ d k d
n^ dadurch gekennzeichnet, dass sich der Mahlgutraum (1S), d.h. der Abstand der Innenwandung des Gehäuses (1) von der Peripherie der umlaufenden Zerkleinerungselemente (8), spiralförmig nach dem Mahlgutaus lauf (18) hin erweitert»
2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mahlgut auslauf (18) an der höchsten Stelle oder nahezu der höchsten Stelle des Gehäuses (1,12) angeordnet ist.
3. Gehäuse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass
am Mahlgutauslauf (18)'etwa senkrecht zur Strömungsrichtung des auszutragenden Gutes* -ei-a/als Prallflaohe
stutzen (20) befestigt «Äd—a^t-ai^&eiftiein Luftfilter (22) angeordnet ist.
Der Patentanwalt :

Family

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