DEP0008347DA - Wickelkondensator und Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents
Wickelkondensator und Verfahren zur Herstellung desselbenInfo
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Description
Es sind Wickelkondensatoren mit Wickel umschließendem Blechgehäuse bekannt, bei denen das Blechgehäuse mindestens an einem Ende auf einen engeren Querschnitt verformt und an diesem Ende durch einen Gummistopfen verschlossen ist, durch den mindestens eine mit dem Kondensatorbelag verbundenen Leitung nach außen führt. Bei diesen bekannten Ausführungen besteht der nachteil, dass der Gummistopfen bei stärkerer Erwärmung fließen oder zumindest solche Formänderungen annehmen kann, dass er seine Spannung verliert und der erforderliche dichte Abschluss dann nicht mehr gewährleistet ist.
Nach der Erfindung ist der genannte Nachteil dadurch beseitigt, dass bei einem Wickelkondensator der eingangs genannten Art der Gummistopfen nicht nur an seiner Mantelfläche, sondern auch an beiden Stirnseiten gegen Ausweichen gesichert ist. Hierdurch wird erreicht, dass der Gummistopfen auch bei stärkerer Erwärmung keine schädlichen Formänderungen annehmen und damit seine für die Abdichtung des Gehäuses erforderliche Spannung verlieren kann. Der Anwendungsbereich des Wickelkondensators lässt sich auf diese Weise wesentlich erweitern.
Auf der zeichnung ist die Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen jeweils in teilweisem Längsschnitt veranschaulicht.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 besteht das Gehäuse I in seiner Ausgangsform aus einem beispielsweise zylindrischen, beiderseits offenem Rohr aus Aluminium oder einem anderen geeigneten Stoff. Die offenen Enden des Gehäuses sind mit je einem durch Verengung hergestellten Gehäusehals 2 versehen. In dem Gehäuse befindet sich der Wickel 3, der entweder schon vor dem Erzeugen der beiden halsartigen Verengun-
gen oder erst nach dem Herstellen des einen Gehäusehalses in das Gehäuse eingeschoben wird. Die Stirnseiten des Wickels sind durch je eine Isolierkappe 4 abgedeckt, durch welche die mit dem Kondensatorbelag verbundenen Anschlussleitungen 5 hindurchgeführt sind und deren Rand die Mantelfläche des Wickels umfasst. In jedem Gehäusehals 2 ist ein Gummistopfen 6 so tief eingeschoben, dass seine innere Stirnseite gegen die sich am Wickel abstützende Isolierkappe 4 stößt, während der Gehäusehals noch etwas über das äußere Ende des Stopfens hinausragt. Dieses überstehende Ende wird dann als Rand 7 über die äußere Stirnseite des Stopfens gebördelt, so dass dieser sowohl am Umfang als auch an seinen Stirnflächen unter Spannung umfasst ist. Zur Erhöhung der Spannung des Stopfens können dann noch in den Gehäusehals eine oder mehrere Ringsicken 8 eingedrückt werden.
Das Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 unterscheidet sich vom ersten Beispiel im wesentlichen nur dadurch, dass zwischen der äußeren Stirnfläche jedes der Stopfen 6 und dem Bördelrand 7 eine Scheibe 9 aus festem Isolierstoff eingelegt und außerdem der Übergang 10 zum Gehäusehals 2 durch Nachverformung derart nach innen gedrückt ist, dass sich der Gehäusehals 2 bis an die Isolierkappe 4 nach innen erstreckt. Auf diese Weise wird eine fast lückenlose Umfassung der Stopfen 6 erzielt.
Der Erfindungsgedanke kann natürlich auch bei solchen Kondensatoren verwendet werden, die nur mit einem einseitigen Leitungsanschluss versehen sind. Bei Kondensatoren dieser Art wird im allgemeinen ein becherförmiges, also an einem Ende geschlossenes rohrartiges Gehäuse verwendet. Hierbei wird zunächst durch das unverformte offene Gehäuseende der Wickel eingeschoben und dann der Verschluss des offenen Gehäuseendes in der bereits beschriebenen Weise hergestellt.
Die Endverschlüsse der beschriebenen Wickelkondensatoren werden vorteilhaft nach einem füe die Massenfertigung geeigneten Herstellungsverfahren in mehreren Arbeitsstufen angefertigt.
Bei Kondensatoren mit einseitigem Austritt der Anschlussleitungen kann der Endverschluss nach folgendem Verfahren hergestellt werden:
Nachdem der Wickel in das offene Ende des becherförmigen Gehäuses eingesetzt ist, wird das offene Gehäuseende zu dem verengten Gehäusehals verformt. Dann wird in den Gehäusehals der mit einem oder mehreren Löchern für den Durchtritt der Anschlussleitungen versehene Gummistopfen eingeschoben, worauf durch Bördeln, Sicken usw. der Gehäusehals derart nachverformt wird, dass der Stopfen auf seiner Mantelfläche und auf seinen Stirnseiten unter Spannung eingefasst wird.
Bei Kondensatoren mit beiderseitigem Austritt der Anschlussleitungen, für die ein in seiner Ausgangsform beiderseits offenes Rohr als Gehäuse verwendet wird, können die Endverschlüsse nach folgendem Verfahren hergestellt werden:
Zunächst wird das Gehäuserohr an einem Ende durch Vorverformen mit dem engen Halsabschnitt versehen. Dann wird durch das noch nicht verformte andere Gehäuseende der Wickel mit den Isolierkappen 4 in das Gehäuse eingesetzt und anschließend auch an dieses Gehäuseende der Halsabschnitt angeformt. Hierauf werden die Stopfen eingeschoben, der
Halsrand umgebördelt und danach jeder Gehäusehals zweckmäßig derart nachverformt, dass die Stopfen auf ihrer Mantelfläche und an ihren Stirnflächen unter Spannung eingefasst sind.
Claims (12)
1. Wickelkondensator mit den Wickel umschließenden Blechgehäuse, das mindestens an einem Ende auf einen wesentlich engeren Querschnitt verformt und an diesem Ende durch einen Gummistopfen verschlossen ist, durch den mindestens eine mit dem Kondensatorbelag verbundene Leitung nach außen führt, dadurch gekennzeichnet, dass der Stopfen (6) an beiden Stirnseiten gegen Ausweichen gesichert ist.
2. Kondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stopfen (6) mit seiner Innenseite sich gegen die benachbarte Stirnfläche des Wickels (3) abstützt.
3. Kondensator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Stopfen (6) und dem Wickel (3) ein Isolierstück liegt.
4. Kondensator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolierstück als Kappe (4) ausgebildet ist, deren Rand die Mantelfläche des Wickels (3) umfasst.
5. Kondensator nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass über die außen liegende Stirnseite des Stopfens (6) ein Bördelrand (7) des Gehäuses fasst.
6. Kondensator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Bördelrand (7) und der im zugekehrten Stirnfläche des Stopfens (6) eine Scheibe (9) aus festem Isolierstoff liegt.
7. Kondensator nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Stopfen (6) auf seiner ganzen Mantelfläche umfasst ist, um ein seitliches Ausweichen des vorgespannten Stopfens zu verhindern.
8. Kondensator nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der den Stopfen aufnehmende Gehäusehals (2) zwecks Umfassen der ganzen Mantelfläche des Stopfens bis an die Auflagefläche heranreicht, gegen die sich die Stopfeninnenstirn stützt.
9. Kondensator nach Anspruch 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in den den Stopfen (6) umschließenden Gehäusehals (2) mindestens eine Ringsicke (8) eingepresst ist.
10. Kondensator nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringsicke (8) erst nach Einsetzen des Stopfens (6) und Umbördeln des Gehäuserandes (7) zwecks Erhöhen der Spannung im Gummistopfen (6) eingedrückt wird.
11. Verfahren zur Herstellung eines Wickelkondensators nach einem der vorhergehenden Ansprüche für einseitigen Leitungsanschluss mit einem in seiner Ausgangsform becherförmigen Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, dass nach Einschieben des Wickels in das Gehäuse zunächst das offene Gehäuseende derart vorgeformt wird, dass es eine halsartige Verengung erhält, worauf in diesem Gehäusehals ein Gummistopfen, durch den die Leitung bzw. Leitungen hindurchtreten, eingeschoben wird, und dass hierauf durch Nachverformung des Gehäusehalses der Stopfen auf seiner Mantelfläche und auf seinen Stirnseiten unter Spannung eingefasst wird.
12. Verfahren zur Herstellung eines Wickelkondensators nach einem der Ansprüche 1 bis 10 für zweiseitigen Leitungsanschluss mit einem in seiner Ausgangsform aus einem beiderseits offenem Rohr bestehendem Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse zunächst an einem Ende derart verformt wird, dass es eine halsartige Verengung erhält, dann durch das noch unverformte Gehäuseende der Wickel in das Gehäuse eingeschoben wird, worauf auch an dies Gehäuseende in der gleichen Weise wie zuvor an das andere ein Gehäusehals geformt wird, und dass hierauf in jeden Gehäusehals ein Gummistopfen eingeschoben wird, worauf durch Nachverformen jedes Gehäusehalses die Stopfen auf ihrer Mantelfläche und auf ihren Stirnseiten unter Spannung eingefasst werden.
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