DEP0008217DA - Selbsttätige Waage mit Bodenklappen-Entleerung - Google Patents
Selbsttätige Waage mit Bodenklappen-EntleerungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Waage mit Bodenklappenentleerung.
Bekanntlich darf bei selbsttätigen Waagen dieser Art der Einlauftrichter erst dann wieder geöffnet werden, wenn die Materialschale sich vollkommen entleert hat. Da die Abschlussorgane des Einlauftrichters in der Regel beim Hochgehen des leeren Wiegegefässes in seine Füllstellung geöffnet werden, muss das Wiegegefäss solange in seiner Ausschüttstellung gehalten werden, bis sich dasselbe vollkommen entleert hat und die Bodenklappe wieder geschlossen ist. Es gibt Vorrichtungen hierfür, die entweder sehr kompliziert und teuer in der Herstellung sind oder aber sich im Dauerbetrieb nicht bewährt haben.
Eine höchst einfache, für den Dauerbetrieb geeignete, gegen Schmutz, Staub und Witterungseinflüsse unempfindliche Vorrichtung zu schaffen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, welche in der Zeichnung beispielsweise dargestellt ist. Fig. I zeigt die Erfindung mit geschlossenem und Fig. II mit geöffnetem Wiegegefäss.
An dem Waagebalken hängt an der einen Seite das Wiegegefäss 1 und auf der anderen Seite die Gewichtsschale 2. Die Bodenklappe 3 dreht sich um die Achse 4 und besitzt ein Gegengewicht 5. Die beiden Arme 6 und 7 sind mit der Bodenklappe 3 starr verbunden. An dem Arm 7 befindet sich die Nase 8, während am Wiegegefäss 1 der Rollenbolzen 9 angebracht ist. Der Feststellhebel 10 ist am Waagengestell bei 11 drehbar gelagert und hat einen
verstellbaren Anschlag 12.
Die Wirkungsweise der dargestellten Erfindung ist wie folgt: Bei Beginn der Wägung ist die Bodenklappe 3 geschlossen und der Feststellhebel 10 nimmt die aus Fig. I ersichtliche Stellung ein. Sobald im Wiegegefäss das auf der Gewichtschale 2 aufgesetzte Gegengewicht erreicht ist, wird die, in bekannter Weise, durch einen nicht gezeichneten Verschlusshebel arretierte Bodenklappe freigegeben und durch den Druck des Wägegutes geöffnet.
Hierbei stösst der an der Bodenklappe 3 befindliche Arm 7 mit seinem vorderen Ende an dem Hebel 10 an und bewegt denselben in die aus Fig. II ersichtliche Stellung. Der Feststellhebel 10 drückt nunmehr auf die am Wiegegefäss 1 befindliche Rolle 9, während die Nase 8 an der, einen Winkelarm bildenden Verlängerung des Hebels 10 anliegt. Das Wiegegefäss 1 bleibt solange in seiner tiefsten Stellung arretiert, bis das gesamte Wägegut die Bodenklappe 3 verlassen hat. Erst dann geht die Bodenklappe 3 unter die Wirkung des Gegengewichtes 5 wieder in ihre Schliesstellung zurück. Die Nase 6 der Bodenklappe 3 hebt während dieser Bewegung den Hebel 10 von der Rolle 9 ab. Durch die auf der Gewichtsschale 2 befindlichen Gewichte wird das Wiegegefäss 1 angehoben und eine neue Wägung beginnt. (Fig. I)
Claims (4)
1.) Selbsttätige Waage, bei welcher eine Sperrung die Materialschale in ihrer Entleerungsstellung festhält, bis das Wiegegut die Materialschale verlassen hat, dadurch gekennzeichnet, dass der mit einem Gegengewicht ausgestattete und an seinem unteren Ende zweckmässig einen Winkelarm bildende Feststellhebel (10) durch die Bewegungen der Bodenklappe (3) ein- und ausgeschaltet wird.
2.) Selbsttätige Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollenbolzen (9) symetrisch unter der Endschneide des Waagebalkens befestigt ist.
3.) Selbsttätige Waage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Bodenklappe (3) starr verbundene Arm (7) mit einer Nase (8) ausgestattet ist, welche den Feststellhebel (10) während der Entleerung des Wiegegefässes arretiert.
4.) Selbsttätige Waage nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Feststellhebel (10) in seiner Ruhestellung an einem verstellbaren Anschlag (12) anliegt.
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