DEP0007747DA - Anzeigevorrichtung an Filmkamera-Kassetten - Google Patents
Anzeigevorrichtung an Filmkamera-KassettenInfo
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Description
Bei photographischen Apparaten mit abrollendem Film besteht im allgemeinen der Mangel, dass nicht ohne weiteres erkennbar ist, welche der beiden Kassetten jeweils den Film enthält. Wohl pflegt der mit der Filmkamera arbeitende Amateur sich beim Einlegen des Films zu überzeugen, dass der Film in derjenigen der beiden Kassetten untergebracht ist, die zur Aufnahme des Films vor dem Gebrauch dient. Nach dem Gebrauch aber werden erfahrungsgemäss die beiden Kassetten häufig verwechselt mit der Folge, dass die den belichteten Film einschliessende Kassette für die leer gewordene Kassette gehalten und durch unachtsame Behandlung der Film verdorben wird.
Man hat versucht, diesem Uebelstand dadurch zu begegnen, dass man die beiden Kassetten durch verschiedenfarbige Kennzeichen unterscheidbar machte. Es stelle sich aber heraus, dass diese Massnahme nicht genügt, um zuverlässig zu verhindern, dass die den belichteten Film enthaltende Kassette mit der leeren Kassette oder der den unbelichteten Film enthaltenden Kassette verwechselt wird. Meist wird der Amateur, wenn er nach
dem Filmgebrauch die beiden Kassetten aus der Kamera genommen, eingesteckt oder weggelegt hat, nachträglich unsicher in der Bestimmung, ob der Film sich jetzt in der einen oder der andern der verschiedenfarbig gekennzeichneten Kassetten befindet, und man hat beobachtet, dass durch die verschiedenfarbige Kennzeichnung der beiden Kassetten bei manchen Amateuren die Neigung zu Verwechslungen sogar erhöht wird.
Gemäss vorliegender Erfindung ist an der Aussenseite der beiden Kassetten je ein verstellbarer z.B. drehbarer Zeiger angebracht, der zwischen zwei verschiedenfarbigen Kennpunkten spielt.
Ist der eine Kennpunkt rot, der andere weiss, so werden unmittelbar vor dem Einsetzen der Kassette die Zeiger beider Kassetten auf den weissen Kennpunkt eingestellt. Nach dem Filmgebrauch wird beim Herausnehmen der beiden Kassetten der Zeiger derjenigen Kassette, die jetzt den belichteten Film aufnimmt, auf den roten Kennpunkt umgestellt. Der Amateur weiss jetzt, dass diese Kassette den belichteten Film enthält.
Durch die Erfindung ist also eine Kennzeichnungsvorrichtung geschaffen, die der Amateur betätigen muss. Die Notwendigkeit, betätigend einzugreifen, zwingt den Amateur zu der Feststellung, in welcher Kassette sich der belichtete Film befindet, und lässt ihn nachträglich nicht in Zweifel, wie es sich verhält, denn die von ihm selbst vorgenommene Umstellung des Zeigers stellt für ihn ein untrügliches Kennzeichen des nunmehrigen Sachverhalts dar.
Darin unterscheidet sich die vorliegende Erfindung sehr
vorteilhaft von der vorerwähnten, bekannten Massnahme, die beiden Kassetten ein für allemal verschiedenfarbig zu markieren. In diesem Fall ist der Amateur an der Kennzeichnung unbeteiligt und gerade deshalb der Gefahr ausgesetzt, die Kassetten zu verwechseln, nachdem die Belichtung des Films stattgefunden hat.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Fig. 1 zeigt schaubildlich eine mit der Kennzeichnungsvorrichtung versehene Kassette. In Fig. 2 ist die Stelle, an welcher die Vorrichtung auf der Kassette angebracht ist, vergrössert dargestellt.
An der flachen Seite a der Kassette ist aussen ein Zeiger b um das zu seiner Anbringung dienende Schräubchen c drehbar angeordnet. Der Zeiger ist um 180° beweglich. Er spielt zwischen zwei einander gegenüberliegenden Kennpunkten, von welchen der eine d weiss, der andere e rot ist. Die Drehung des Zeigers findet innerhalb eines Kreisbogens f statt, der einen Teil des Rahmens g bildet. Der Rahmen kann aufgesetzt und befestigt oder an der Fläche a angegossen sein.
In der Zeichnung ist der Zeiger b so eingestellt, dass er auf den roten Kennpunkt e weist. Daraus ist ersichtlich, dass sich in der Kassette ein belichteter Film befindet. Vor dem Filmgebrauch, als die Kassette leer war, war der Zeiger nach dem weissen Kennpunkt d gerichtet.
Vor dem Filmgebrauch waren die Zeiger beider Kassetten auf die weissen Kennpunkte gerichtet. In diesem Zeitpunkt kennzeichnete also der eine Zeiger eine mit unbelichtetem Film gefüllte
Kassette, der andere Zeiger eine leere Kassette. Jetzt - nach dem Filmgebrauch - weist der Zeiger derjenigen Kassette, die nun den belichteten Film enthält, auf den roten Kennpunkt, und der Amateur sieht, in welcher Kassette sich der belichtete Film befindet, selbst wenn er vergessen haben sollte, welchen der beiden Zeiger er umgestellt hat. Der Zeiger der andern Kassette, die den unbelichteten Film aufnahm und jetzt leer geworden ist, wurde nicht betätigt, er blieb also auf den weissen Kennpunkt eingestellt und gibt zu erkennen, dass in dieser Kassette kein Film mehr liegt.
Die Erfindung ermöglicht verschiedene Abwandlungen. Beispielsweise kann ein dritter, etwa grün gefärbter Kennpunkt angebracht sein, auf welchen der Zeiger derjenigen Kassette, die den unbelichteten Film einschliesst, eingestellt wird. In diesem Fall markiert der weisse Kennpunkt die leere Kassette.
Abweichend von der dargestellten und beschriebenen Ausführung können die Kennpunkte gleichfarbig und durch verschiedene Beischriften unterscheidbar gemacht sein.
Ferner kann die Verschiedenfarbigkeit der Kennpunkte oder die Anbringung verschiedener Beischriften dazu vorgesehen sein, eine Unterscheidung nach Schwarz-Weiss-Film und Farbfilm zu ermöglichen. Für diesen Unterscheidungszweck kann auch ein besonderes Kennzeichen, auf welches der Zeiger einstellbar ist, vorgesehen werden, sodass die im Sinn der Erfindung angebrachten Zeiger sowohl eine Unterscheidung der Kassetten als auch eine solche der Filmart ermöglichen.
Claims (1)
- Kassetten, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aussenseite beider Kassetten je ein verstellbarer z.B. drehbarer Zeiger angebracht ist, der zwischen zwei oder mehr unterscheidbaren z.B. verschiedenfarbigen Kennpunkten spielt.
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