DEP0007654DA - Dreschmaschine mit unterhalb des Dreschkorbauslaufs angeordnetem Schüttler - Google Patents

Dreschmaschine mit unterhalb des Dreschkorbauslaufs angeordnetem Schüttler

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DEP0007654DA
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Germany
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threshing
concave
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shaker
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dinklage Wessels (Oldbg.)
Original Assignee
B. Holthaus Maschinenfabrik AG, Dinklage (Oldbg.)
Publication date

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Description

Bei Motorbreitdreschern ist es bekannt, die Schüttlerabdeckung durch eine flache Stahlblechhaube vorzunehmen. Auch ist schon vorgeschlagen worden, bei Dreschmaschinen den Dreschkorbauslauf mit einem kurzen Übergangsrechen zu versehen und das Stroh gegen eine feststehende Abfangvorrichtung nach oben zu leiten, von wo es erst auf Strohschüttler gelangt. Derartige Maschinen besitzen aber keine kontinuierliche Strohführungsbahn. Die Maschinen sind verhältnismässig lang gebaut, weil das Dreschgut nach der Auslauföffnung geschleudert wird. Es fanden deshalb leicht Stauungen des Dreschgutes statt, die besonders durch die notwendige Anwendung von Spritztüchern veranlasst waren.
Die Erfindung macht es sich zur Aufgabe, eine insbesondere als Kleindrescher ausgeführte Bauart zu schaffen, bei der eine kontinuierliche Strohführungsbahn erreicht wird. Die Maschine kann erheblich kürzer gebaut werden als bisher, und der Strohschüttler kann nunmehr auf seine ganze Länge wirksam werden, was bisher vielfach nur zu einem Drittel oder bis zur Hälfte der Fall war.
Die Erfindung besteht darin, dass der Dreschkorb etwa bis zur Achsenhöhe der Dreschtrommel am Auslauf hochgezogen ist und in einen Korbrechen endet, oberhalb dessen sich eine über der Dreschtrommel beginnende gewölbte Dreschgutführung anschliesst, deren Auslauf etwa senkrecht zum Schüttler geführt ist.
Dabei ist es besonders vorteilhaft, den Dreschkorb bis zur Trommelachsenhöhe hochzuziehen, so dass der Korbrechen im spitzen Winkel zur Senkrechten nach oben gestellt den Anfang der unteren Dreschgutführung bildet, während der obere Führungsrand des Dreschgutkanals an der Oberkante des Dreschtrommelgehäuses angeschlossen ist.
Durch diese Art der Dreschkorbanordnung und der darüber liegenden gewölbten Decke werden die bisher verwendeten Spritztücher, Bretter oder Bleche überflüssig. Das Stroh und die mitgeschleuderten Körner werden durch diese Ausführung etwa senkrecht auf den Schüttler, also nicht nach der Auslauföffnung, geschleudert. Durch Fortfall der Spritztücher, die bisher dem Dreschgut angepasst höher oder niedriger gestellt werden mussten, was aber sehr oft bequemlichkeitshalber unterlassen wurde, werden Stauungen des Dreschgutes vermieden und die dadurch unregelmässige Belastung der Maschine verhindert. Es findet jetzt eine regelmässige Zuführung des Dreschgutes zur Presse in kontinuierlichem Strom statt.
Die Erfindung lässt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung schematisch in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Hinter der mit verstellbaren Zinken versehenen Einlegetrommel 1 ist die Dreschtrommel 2 mit dem Dreschkorb 3 angeordnet. Dieser ist etwa bis zur Achsenhöhe der Dreschtrommel am Auslauf hochgezogen und endet in einem Korbrechen 4.
Oberhalb dessen schliesst sich eine über der Dreschtrommel beginnende gewölbte Dreschgutführung 5 an, deren Auslauf 6 etwa senkrecht zum Schüttler 7 geführt ist. Der Korbrechen 4 ist etwa im spitzen Winkel zur Senkrechten nach oben eingestellt und bildet den Anfang der unteren Dreschgutführung, während der obere Führungsrand 5a des Dreschgutkanals 5 unmittelbar an der Oberkante des Dreschtrommelgehäuses 8 angeschlossen ist.
Wie durch die Pfeile 9 angegeben ist, wird das Dreschgut an der etwa halbkreisförmig ausgebildeten Dreschgutführung 5 entlanggeführt und wird dann senkrecht nach unten geleitet, und zwar etwa an das innere Ende des Langstrohschüttlers, so dass dieser auf seiner ganzen Länge wirksam wird.
Durch diese Ausbildung der Dreschgutführung, die erst halbkreisförmig nach oben eingestellt ist und dann senkrecht nach unten verläuft, wird die Anwendung von besonderen Spritzbrettern, Spritztüchern o.dgl. überflüssig. Besonders aber wird verhütet, dass Stroh und mitgeschleuderte Körner nach der Auslauföffnung wie bisher geschleudert werden.
Die sonstige Ausbildung der Maschine, insbesondere die Anwendung von Gebläsen, Körnersieben, Kurzstrohsieben usw. kann eine beliebige bekannte sein. Der Strohschüttler kann beispielsweise mit einem bekannten Fingerschüttler versehen sein.

Claims (2)

1) Dreschmaschine mit unterhalb des Dreschkorbauslaufs angeordnetem Strohschüttler, dadurch gekennzeichnet, dass der Dreschkorb (3) etwa bis zur Achsenhöhe der Dreschtrommel (2) am Auslauf hochgezogen ist und in einem Korbrechen (4) endet, oberhalb dessen sich eine über der Dreschtrommel (2) beginnende gewölbte Dreschgutführung (5) anschliesst, deren Auslauf (6) etwa senkrecht zum Strohschüttler geführt ist.
2) Dreschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Korbrechen (4) im spitzen Winkel zur Senkrechten nach oben gestellt den Anfang der unteren Dreschgutführung bildet, während der obere Führungsrand (5a) des Dreschgutkanals an der Oberkante des Dreschtrommelgehäuses (8) angeschlossen ist.

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