DEP0007262DA - - Google Patents

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DEP0007262DA
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ftp* Heinz Krekeler, Holzhauaen bei Sehötmar in Lippe
Verfahren zum Abdichten von Jonastileken aus Sinteimetallen«
Die Herstellung von Pormstücken aas Sintermetallen bat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen. De.» gilt besondere für Gegenstände aus Sintereisen. Za dieser Entwicklung h&t nicht nur die einfache Formgebung und dia Werkstoffersparnia» welche damit verbunden ist» beigetragen, sondern auch die Tatsache , das«, durch detrtxtige ffonastüeke es vielfach möglich ist, auf die. Terwendung von Spannst»!·^ wie Kupfer, Kupfer legierungen odej? äinliches zu verzichten» Dlea* Sreeheinung wird durch die günstigen mechanischen Eigen= achaften derartiger lorjüstüoiee bedingt» Leider ist aber in allen den Fällen, in denen es notwendig ist, d«ss öl® formstück« nicht nur den an sie au stellenden mechanischen Aoforöertmgen gereeht werden^ scmdern auch vollkommen gasuik} f-lüBBig3£aitsdlclit Bind, «Lne vollkcaniaen befriedigende Verwendung bisher noeh nicht möglich. Mb- kaaäBit hinzu, dass «s hierbei Tielfaeh nicht -genügt, die lOunstüek» durch ©in oberflächliche § Versiegeln der Poren, z^ü. tiurcäi das Aufbringen tos geberallgen mflaw nejpc.,I«iif?1aiui zu dickten, sondern dass eine feuernde abdichtung nur durch füllftß der ?oren mit einem geeigneten Werkstoff möglich ist. Ausaeräem muss vielfach die (kitShx gegeben sein, dass diese Dichtung auch beim Erhitzen auf höhere femperatur erhalten bleibt.
Man kftonte weiterhin daran dentoen, die Pnren-ftuiA dadurch auszufüllen, dass man **e-fertige^ EunstBtoffe in einem LHeungsäEittel auflöst und die Jona stiietee mit dieser Lbsung tränkt. Sei YeraemTxfen des Lösungsnitt&ls aurch Ir wärmen bleiben aann die ümstetoffe in den Poren zuriicK:, JJiesös Verfahren hat aber z&ülreiche Efachteile, Se bedingt nicht nur einen Aufwand an Lösungsmittel der bei dem neuen Verfahren vermieden t»ird, sondern durch das Verdampfen des LöBungsmittels entsteh®) stets Locken, welche verhmderli, dass öas Ausmass von Dichtigkeit erreicht wird, «le bei asr Pnlymerist-tinn bzvv, x^onaensation der
Moaomersn In atm. Formstück. A.uss#rdem ist es vielfach schwierig, eine einwandfreie Tr*-jakung des lOrmstüoices au erreichen, wenn man wegen der Leichtflüssigkeit der Lösungsmittel icein ausreieilendes Vakuum anwenden kann.
Geganstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zum Abdichten von formstucken sue Sintermetallen, das darin besteht, ö8.ss man die iorustükk-e mit Monomeren oder öemischen von Monomeren von Kunststoffen tränkt und diese in den Porsn kondensieren bzw. polymerisieren lässt. Nach diesem Terfahren wird in sehr 1 Weise eine einwandfreie, deusrhafte Abdichtung der formstücke aus Sintermetallen erziehlt. Auch bei Erhitzung auf höhere Temperaturen bleibt diese erhalten., Ausfiihrungsbeispiele t
1.) Ein !formstück aus Sintereisen in Gestalt eines Mentungsringes von lÖOnsa JDurchmesser wird mit monoraerem Styrol getränkt, welches mit einem Polymeriaatlonsbeechleuniger wie Benzolperoxyd versehen ist. Hierbei kann zur vollständigen Durchtrünkung des Dichtungsringes durch Anwendung von Vakuum dafür !»sorgt werden, dass die letzten Spuren Luft entfarnt werden. Bas !formstück wird dann auf st.wa 8ü° Celsius so lange erwirmt, bis eine Probe ergibt, dassVPolym«risation sich vollzogen hat.
ε.) Sin formstück aus Sintereisen in Gestalt eines Bohres νου ^O mm !•urchmesser wird mit monomerem Methjrlmethacrylsäuraester geträntet, der vorher mit einem Polymerisationbeschleuniger versetzt wurde. Sie Polymerisation wird wie in Beispiel 1 durch Erwärmen vollzogen. }.} Ein iorißstuGk^intereisen in Gestalt einer Uichtungsplatte von _>Omm jDurchmesser wird mit eineia Gremisch von Aäip/insäure und Tetramethvle» äia„iin getrauet. Dar auf wird die Londensation zu einem Superpolyamid in ,'iblichsr Weise vollzogen.
4.) Ein formstück aus gesintertem Chrom wird durch Tr'-inksn mit monomerem Styrol und nachfolgender Polymerisation wi® unter 1 gedichtet.

Claims (4)

Patentansprüche .
1.) Verfahren zum Dichten von Formstucken aus Sintermetallen, insbesondere Sint-ereisen, dadurch gekennzeichnet, dass man dis-e*· Formstücke -in gnrig • mit Monomeren von Kunststoffen oder Gemischen solcher Monomeren tränkt und diese dann „naoh Einziehen in die Poren kondensieren oder polymerisieren lässt,
2.) Verfahren nach Anspruch 1, daduroh gekennzsich.net, dass man die Polymerisation fasw. Kondensation durch Erwärmen der mit den Monomeren bzw. iäonomerengemischen getränkten formstücke zur Durchführung bringt.
3>.) "Verfahren nach Anspruch 1, daduroh. gekennzeichnet, dass mn als Monomere beispielswaiee Styrol, Acrylsäurenitri, Acrylsäureester, Methacrylsäureester» Dlkarbonsäuren im Gemisch mit Diaminen, Amionok&rbonsSiaren, Semische von Harnstofr und formaldehyd, Gemische von Phenol unü Formaldehyd verwendet.
4.) Verfahren naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man den Monomeren bzw. toonomerengemischan polymerisationabeBeiileuniger zusetzt und die L'urchtränkung im Vakuum vornimmt.

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