DEP0007241DA - Türschloß - Google Patents
TürschloßInfo
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- lock
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Description
Wuppertal-Konsdorf, den 13.JuIi 1946
Bocklenberg & Motte in Wuppertal-Eonsdorf
Türschloss, -«
Bei Türschlössern für die Türen von Kraftfahrzeugen, denen der Aussendrücker vom Getriebe des Schlosses zu
entkuppeln ist, verbindet eine von einem Zylinderschloss gesteuerte Eiege!einrichtung den Aussendrücker mit seinem Drükkerstift.
Die Eiegeleinrichtung und ihr Zylinderschloss sind in den Hals des Drückergriffes eingebaut. Der Drückerhals,
der, um die Handlichkeit des Drückers nicht zu beeinträchtigen, an die üblichen abmessungen gebunden ist, lässt aber in
seinem Innern der !!^kupplungseinrichtung nur wenig Platz, wodurch die Kupplungsteile nur geringe Abmessungen haben
können und schnellem Verschleiss unterworfen sind. Die Kupplungsteile liegen ausserdem ausserhalb des durch das Türschloss
abgeschlossenen Innenraumes und sind der Gefahr ausgesetzt, dass durch eine Gewalteinwirkung auf den Drückergriff
seine !^kupplungseinrichtung ausser Tätigkeit gesetzt wird.
Die genannten Mängel sind bei dem Türschloss der Erfindung dadurch beseitigt, dass die von dem Zylinderschloss
betätigte Eie gel einrichtung für die entkupplung des -nussendrückers in das Innere des Türschlosses verlegt ist, wo sie
einer Gewalteinwirkung durch Unbefugte entzogen ist. Als zweckmässige Ausführung dieses Brfindungsgedankeiis ist die
Kupplungseinrichtung für den -<*us sendrücke rgriff in dessen Schlossnuss verlegt, die zweiteilig und so gestaltet ist,
dass ihr innerer, von dem Drückerstift erfasster Teil, durch einen kleinen ^uerriegel mit dem den lTussarm tragenden Aussenteil
der Drückernuss gekuppelt werden kann, welcher von dem im Drückerhals sitzenden Zylinderschloss mit Hilfe einer
durch den Drückersitft hindurchgehenden Schaltwelle hin-1111 herzubewegen ist, die mit einem exaentrischen Treibnocken
o.dgl. an dem ^uerriegel angreift. Dabei ist ferner erfindungsgemäss die Verbindung des von dem Zylinderschloss
gedrehten Ireibno.ckens, mit dem die Kupplung der beiden Drückemussteile herbeiführenden ^uerriegel so beschaffen,
dass der Treibnocken den tyuerriegel zwangsläufig nur beim
— 2 —
Zurückziehen des Eiegels bewegt, ihn zur Schliessbewegung des iqiuerriegels dagegen nur freigibt, sodass dieser von
einer auf ihn wirkenden Feder getrieben, in seine im .aussenteil der Drückernuss befindliche HiegelÖffnung einspringen
kann, wenn der Drückergriff in seine Vorschriftsmässige, zum Offnen der Türe übliche Stellung gedreht ist. üine Zerstörung
der Jlupplungseinrichtung zwischen dem Innen- und dem Aussenteil der Drückernuss ist so bei falscher Stellung
des Aussendrackers vermieden.
der Zeichnung ist das neue Türschloss in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt übb. 1 die Kupplungseinrichtung
zwischen Aussendrückergriff und seiner Schlossnuss bei gekuppelter liuss, Abb. 2 die gleiche Ansicht
bei entkuppelter Schlossnuss, Abb. 3 die Grundansicht au Abb. 1 nach der Schnittlinie A-B.
Bei dem dargestellten aus führung s"b ei spiel ist 1 der Aussendrücker, der in seinem Drückerhals das Zylinderschloss
% enthält. Der fest in den Drückerhals eingesetzte, kantige Drückerstift 3 greift mit seinem Innenende in eine Büchse 4,
die lose drehbar in die Schlossnuss 5 eingesetzt ist, welche in üblicher V/eise mittels ihres iJussarmes 6 den Schlossriegel
12 bei ihrer Drehung zurückzieht. Im unteren Kopfende der den Innenteil der Schlossnuss bildenden Büchse 4 ist ein yuerriegel
7 verschiebbar, der in eine Eiegelöffnung der Schlossnuss 5 und ihres Hussarmes 6 eingreift und in dieser Si;el~
lungiji welche die Abbildungen 1 und 3 wiedergeben, den Innenteil und den aussenteil der Schlassnuss miteinander verriegelt,
Der ^uerriegel 7 steht uncer Wirkung einer .Feder 95 welche bestrebt ist, ihn in seinem i-de ge laus schnitt 8 im
aussenteil der Schlossnuss einzudrücken, er steht ferner unter Wirkung eines Excenters oder Hubnockens 10, der am unteren
Ende einer durch urkickerstift 3 hindurchgehenden Schaltwelle 11 sitzt, die von dem Zylinder des Zylinderschiοsses
2 gedreht werden kann. Hs kann somit mit Hilfe des Zylinderschlosses 2 über die Schalwelle 3 und den ExfenOer 10 der
tyuerrxegel 7 entgegen der Wirkung seiner Feder 9 zurückbewegt, und so der den Missarm 6 tragende Aussenteil der Drükkernuss
von dem vom Drückerstift 3 erfassten Innenteil der Kuss entkuppelt v/erden, wodurch der aussendrücker ohne eine
Einwirkung auf die Schlossnuss ausüben zu können, frei drehbar wird (übb.^). Um die Verbindung zwischen Drücker und Schloss-
— 3 —
nuss wiederherzustellen, wird der ^uerriegel 7 mit Hilfe des Zylinderschlosses 2 wieder in seine Schliesstellung nach
Abb. 1 gebracht. Da der entkuppelte aussendrücker nach geschehener Entkupplung in der Regel nicht mehr die vorgesehene
Stellung zum Öffnen der Türe hat und, da in solchem Falle der Kupplungsriegel 7 nicht in seine Riegel öffnung im ü-ussenteil
der Drücke muss eintreten kann, hat der Exzenter 10 in seinem Gleitschütz; des Riegels soviel Spiel, dass er, ohne
den Riegel 7 mitzunehmen, in seine S chi ie ssoug· gedreht werden kann (ü.bb.1) Die Bewegung des Riegels in seine Schliesslage
besorgt dann dessen Feder 99 sobald der Drücker in die für das Öffnen der Tür übliche Stellung gedreht ist, worauf
der Riegel 7 in seine Riegelöffnung im ^us sent eil der ITuss einspringt und die Verbindung zwischen Drückernuss und Drükkergriff
wiederherstellt.
Es ist ein neues und wesentliches Merkmal der Erfindung, dass die von einem im Aussendrücker liegenden Schloss
gesternten Kupplungsteile, welche den Aussendrücker mit seiner Drückernuss verbinden, in das Innere des Türschlosses "perlegt
sind, es kann daher im Rahmen der Erfindung diese grundlegende, neue Konstruktion auch durch eine andere Bauart des
Türschlosses und z.B. auch dadurch gelöst werden, dass der Teil des Schlossriegels,an dem die Aussendrückernuss angreift, am
Schlossriegel beweglich ist und durch einen vom Zylinderschloss des aussendrückers gesteuerten Schieber aus dem Bereich der
Aussendrückernuss gebracht werden kann.
Claims (3)
1.) Türschloss mit von de/r Drückernuss entkuppelbarem Aussendrücker, dadurch gekennzeichnet, dass die von einem im
Drückerhals liegenden Schloss zu betätigende Entkupplungseinrichtung für den Drücker in das Türschloss eingebaut ist.
2.) Türschloss mit von der Drückernuss entkuppelbarem Aussendrücker, dadurch gekennzeichnet, dass das im üussendrücker
eingebaute Schloss mittels einer durch den Drückerstift hindurchgehenden w'elle (11) ein in der Aussendrückernuss
liegendes Kupplungsorgan bewegt, welches die Drückernuss mit dem Drückerstift verbindet oder beide voneinander löst.
— 4
3.) Türschloss nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Aus s end rücke muss aus einem den Uussarm (6)
tragenden Bissaus sent eil (5) und einem lose drehbar in diesvem gelagerten Mis sinnenteil (4·) besteht, welcher durch
einen unter Federwirkung stehenden, vom Zylinderschloss des Aussendrüclcers bewegten ^uerriegel (7) mit dem Hussaussenteil
zu kuppeln ist.
4-,) Türschloss nach Anspruch 1 und 2S dadurch, gekennzeichnet, dass der den Drückernuss-Aussenteil und -Innenteil
miteinander kuppelnde ^uerriegel (7) durch einen Exfenter (10) oder Eubnocken am Ende der vom Zylinderschloss gedrehten
Schaltwelle (11) bewegt wird, der in einem Schlitz des ^uerriegels (7) so gleitet, dass er den von ihm in Entriegelungsstellung gebrachten ^uerriegel zum Vorschub in die Riegelstellung nur freigibt und dieser durch eine Feder (9) in
die Riegelstellung gedruckt wird, wenn durch Drehung des gelösten Druckers (1) die Eiegelöffnung (8) des Drückernuss-Aussenteiles
(5) dem ^uerriegel gegenüberliegt.
5·) Türschloss nach Anspruch 1S dadurch gekennzeichnet, dass der Angriffspunkt der Aussendrückemuss am Schlossriegel
(12) an letzterem beweglich ist und mittels der durch den Aussendrückerstift (3) hindurchgehenden Schaltwelle (11)
vom Schaltschloss (2) des aussendrückers aus dem Bereich der Äussendrückernuss gebracht werden kann.
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