DEP0006791MA - - Google Patents

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DEP0006791MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 21. Dezember 1951 'Bekanntgemacht am 16. Februar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf einen Setzkasten für Lese- und Rechenübungen od. dgl., dessen Setzzeichen auf zugehörigen Anschauungstafeln zusammenstellbar sind. Es sind Einrichtungen dieser Art bekannt, bei denen für die Setzübungen Papptafeln mit Holzleisten verwendet werden, welche zum Einsetzen der Setzzeichen dienende Nuten bilden. Ein Nachteil dieser bekannten Einrichtung liegt darin, daß die Setzzeichen aus den Nuten herausfallen oder sich in denselben verschieben können, wodurch die zusammengestellten Setzzeichen durcheinander kommen. Da die einzelnen Silben, Wörter und Sätze nicht entsprechend zusammengehalten wurde, litt die Begriffsbildung beim Lehren und Lernen der Zusammenstellung der Setzzeichen zu Silben, Wörtern und Sätzen. Durch die Erfindung wird bezweckt, diesen Mangel zu beseitigen.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die Setzzeichen auf besonderen Silben-, Wort- und Satztäfelchen festklemmbar sind, welche ihrerseits ao auf den Anschauungstafeln festgeklemmt werden können. Zu diesem Zweck sind die Silben-, Wort- und Satztäfelcheri mit federnden Rillen zum Festklemmen der Setzzeichen versehen, während die Anschauungstafeln mit federnden Rillen zum Festklemmen der Silben-, Wort- und Satztäfelchen versehen sind.
Durch die Festklemmung der Setzzeichen bzw. der Silben-, Wort- und Satztäfelchen wird das im Unterricht störende Herausfallen der Setzzeichen und das Abfallen der Täfelchen von den Anschauungstafeln verhindert. Um die auf den Silben-, Wort- und Satztäfelchen zu Setzübungen zusammengestellten Satzzeichen auch für eine spätere Benutzung
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sicher auf den Anschauungstafeln festzuhalten, können letztere mit besonderen Druckwirbeln versehen sein, welche die federnden Rillen der Täfelchen in ihrer Klemmstellung sichern.
. 5 . In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es zweckmäßig, die Anschauungstafeln an einer Tragleiste aufzuhängen, die an dem Setzkasten ausziehbar gelagert ist, wobei der Setzkasten von einem Gestell z. B. nach Art der üblichen Schultafeln gehalten
ίο wird. Dadurch wird erreicht, daß die Anschauungstafeln stets in unmittelbarer Nähe des Setzkastens sichtbar aufgehängt sind, wodurch die Setzarbeit beschleunigt und erleichtert wird. Der Setzkasten und die an seiner Tragleiste aufgehängten Anschauungstafeln können an dem Gestell höhenverstellbar gelagert sein. Ferner ist es zweckmäßig, den Setzkasten in verschiedenen Schrägstellungen festklemmen zu können, so daß die Einrichtung entsprechend der Größe der Schüler stets in der richtigen und gut erkennbaren Höhe angeordnet ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen Setzkasten auf einem Traggestell in Vorderansicht;
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht des Traggestells;
Fig. 3 zeigt den Setzkasten für sich in Seitenansicht;
Fig. 4 zeigt eine Anschauungstafel mit ihrer Anbringung an dem nur teilweise dargestellten Setzkasten;
Fig. S zeigt die Anschauungstafel in Seitenansicht; Fig. 6 zeigt die Anschauungstafel in einem waagerechten Längsschnitt;
Fig. 7 zeigt ein Worttäfelchen in Ansicht, und
Fig. 8 zeigt ein einzelnes Setzzeichen ebenfalls in Ansicht.
Der Setzkasten α enthält einzelne Fächer zur Auf nähme der Setzzeichen d in alphabetischer Folge. Die Fächer des Setzkastens sind zur, besseren Sicht
4.0 schräg abgeschlossen und durch die im Unterricht behandelten Setzzeichen d kenntlich gemacht, so daß
, sie jedem Schüler deutlich sichtbar sind. Die Fächer der noch nicht behandelten Buchstaben oder Zahlen- und Setzzeichen zeigen die einfache Farbwand des Setzkastens a.
Die Größe des Setzkastens und die Anzahl der Fächer für diet Setzzeichen ist durch die übliche oder amtlich vorgeschriebene Größe der Setzzeichen d bestimmt. Zweckmäßig hat der für deutsche Schulzwecke verwendete Setzkasten in vier oder fünf Reihen sechzig Fächer für die Setzzeichen d und ist im ganzen etwa 90 cm breit, 60 cm hoch und 16 cm tief. Die Setzzeichen können in den Fächern des Setzkastens leicht lesbar festgeklemmt werden.
Der Setzkasten α ist mit seitlichen Handgriffen versehen und wird zweckmäßig höhenverstellbar an dem Traggestell g gelagert. Zu diesem Zweck hat der Setzkasten α an beiden Seiten etwas.über seiner waagerechten Mittelachse je einen mit Gewinde versehenen Zapfen/. Die Seitenpfosten des Traggestells g weisen drei übereinanderliegende Rasten k auf, in welche die Zapfen I wahlweise einlegbar sind. Um die Höhenverstellung des Setzkastens zu erleichtern, wird- dessen Gewicht zweckmäßig in an sich bekannter Weise mittels Gegengewichten i ausgeglichen, die durch über Rollen r laufende Seile mit dem Setzkasten verbunden sind. Die richtige Neigung des Setzkastens kann durch Drehung desselben um die Zapfen / eingestellt werden. Zu diesem Zweck sind auf dem Gewinde der Zapfen I Flügelmuttern m aufgeschraubt, welche über. Unterlegscheiben ein Festklemmen des mehr oder weniger schräg geneigten Setzkastens a in seiner jeweiligen Schräglage ermöglichen. Durch diese Einstellbarkeit des Setzkastens α in dem Traggestell g sowohl nach Höhe als auch nach Neigung wird die Setzarbeit er leicher t und gefördert.
Das Traggestell g kann oben mittels einer Spreize h zusammengehalten werden. Der Setzkasten α besitzt zweckmäßig über den einzelnen Fachreihen anScharnieren angelenkteStaubdeckel (Fig.3).
An der Oberseite des Setzkastens α sind Bügel ax befestigt, in denen eine Tragleiste e herausziehbar gelagert ist. Ein vollständiges Herausziehen der Tragleiste wird durch einen Anschlag am Ende derselben verhindert. An der herausgezogenen Tragleiste können nun Anschauungstafeln b aufgehängt werden. Zu diesem Zweck dienen Haken und ösen, deren Anordnung aus Fig. 4 ersichtlich ist. Die Anschauungstafeln b können je nach ihrem Zweck verschieden groß, beispielsweise 56 cm hoch und 78 cm breit, sein. Eine solche Anschauungstafel b ist mit federnden Rillen O1 versehen, welche zum Festklemmen von einzelnen Silben-, Wort-und Satztäfelchen c dienen.
Die Silben-, Wort- und Satztäfelchen c können verschiedene Breiten je nach ihrem Zweck haben. Jedes Täfelchen c ist mit einer federnden. Rille C1 , versehen, welche zum Festklemmen der einzelnen Setzzeichen d dient. .
Mit Hilfe dieser Einrichtung können zunächst die einzelnen Setzzeichen d in den federnden Rillen C1 der verschieden langen Silben-, Wort- oder Satztäfelchen c festgeklemmt werden. Die mit diesen zusammengefaßten Setzzeichen versehenen Tafelchen c können dann ihrerseits in den federnden Rillen b\ der Anschauungstafel b festgeklemmt werden. Wenn man z. B. nach Schluß des Unterrichtes die Setzübungen auf der Anschauungstafel für spätere Wiederverwendung sicher festhalten will, können die federnden Rillen b.t mit Hilfe von Druckwirbeln b2 auf der Anschauungstafel b festgehalten werden. . . ■
Da die federnden Rillen C1 bzw. bt das Herausfallen der Setzzeichen d aus den Täfelchen c sowie das Herabfallen der Täfelchen c von der Anschauungstafel b verhindern, werden störende Unterbrechungen des Unterrichtes ausgeschaltet. Die Einrichtung eignet sich sowohl für Silben-, Wort- und Satzübungen als auch für Rechenübungen.
Die Anwendung, ist nach dem vorangegangenen ohne weiteres verständlich. Fig. 4 zeigt einige Beispiele für Zusammenstellungen von Setzzeichen auf den Täfelchen und von Täfelchen auf der Anschauungstafel. Beim Rechnen dienen die Täfelchen c zur Aufnahme der Zahlen und Zeichen für die Rechen-
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operation, die somit ebenfalls als Ganzes auf einem Täfelchen und weiterhin auf der Anschauungstafel erscheint. Die Zusammenfassung der einzelnen Setzzeichen auf den Täfelchen trägt dazu bei, daß die Schüler klare Begriffe von Silben, Wörtern und Sätzen gewinnen.
Der Setzkasten mit den Satztäfelchen und den Anschauungstafeln eignet sich für sämtliche Lehrzwecke für die Schule, aber auch als Haus- und ίο Unterrichtsspiel für Kinder sowie zur Zusammenstellung von Ankündigungen od. dgl. in Gaststätten z. B. für Speisekarten oder Fremdenzimmerübersichten, sowie für Bahnhöfe zur Ankündigung von Zugzeiten und sonstigen Mitteilungen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Setzkasten für Lese- und Rechenübungen, dessen Setzzeichen auf zugehörigen Anschauungstafeln zusammenstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Setzzeichen (d) auf Silben-, Wort- und Satztäfelchen (c) festklemmbar sind, welche ihrerseits auf den Anschauungstafeln (b) festklemmbar sind.
  2. 2. Setzkasten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Silben-, Wort- und Satztäfelchen (c) mit federnden Rillen (C1) zum Festklemmen der Setzzeichen (d), und die Anschauungstafeln (&) mit federnden Rillen (^1) zum Festklemmen der Silben-, Wort- und Satztäfelchen (c) versehen sind.
  3. 3. Setzkasten nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Rillen (^1) der Anschauungstafeln (b) mittels an letzteren gelagerten Druckwirbeln (&2) in ihrer Klemmstellung sicherbar sind.
  4. 4. Setzkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Setzkasten (a) von einem Gestell (g) getragen wird, während die Anschauungstafeln (b) an einer am Setzkasten (α) ausziehbar gelagerten Tragleiste (e) aufhängbar sind.
  5. 5. Setzkasten nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Setzkasten (α) und gegegebenenfalls mit diesem zusammen die an seiner Tragleiste (e) aufgehängten Anschauungstafeln (b) mittels in übereinanderliegenden Rasten (k) des Gestells (g) einlegbarer seitlicher Zapfen (/) höhenverstellbar sind.
  6. 6. Setzkasten nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht des Setzkastens (α) und gegebenenfalls der an seiner Tragleiste (e) aufgehängten Anschauungstafel (b) im wesentlichen durch Gegengewichte (i) ausgleichbar ist, welche an in bekannter Weise über Rollen (r) laufenden, mit dem Setzkasten (α) verbundenen Seilen befestigt sind.
  7. 7. Setzkasten nach Anspruch 1, 4 und S, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Gewinde versehenen Zapfen (/) des Setzkastens (α) mittels Flügelmuttern (m) am Gestell (g) festklemmbar sind, um den Setzkasten (α) in verschiedenen Schrägstellungen festzuhalten.
    Angezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 185 297, 185 873, 182, 847081.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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