DEP0006538DA - Verfahren zur Herstellung von Kunstmassen aus Polystyrol - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kunstmassen aus Polystyrol

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DEP0006538DA
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DE
Germany
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polystyrene
production
liquid
solid
masses
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Otto Hansen
Original Assignee
Chemische Werke Huls GmbH, Marl
Publication date

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Description

ISGHE WERKE HÜLS G0m0boH, Marl9 den 25o4*1950
<= Patentbüro = (Kr0ReOldinghausen)
Unser Zeichens Q0Z0 292
Aktenzeichens P 6538 XVe/39b
Verfahren zur Herstellung von Kunstmassen
Man hat bereits VOrgeschlagen9 Polyvinylchlorid oder Polyvi= nylohlorid enthaltende Massen unter Verwendung großer Mengen an Weiohmachungsmitteln = 45-55 $> ~9 wie Ester der Phthal= säure oder Phosphorsäur e9 zu Kunststoffen zu verarbeiten^ die weichgummiartige Eigenschaften besitzen und sich ^0B0 zur Umhüllung von Drähten^ zur Herstellung von Folien und zum Streichen von Geweben eignen0
Es wurde nun gefunden, daß man wertvolle Kunstmassen erhal= ten kann^ wenn man festes Polystyrol mit flüssigem Polysty= rol verarb eitetο Plüssiges Polystyrol besteht vorwiegend aus Distyrol und Tristyrol8 neben Tetrastyrol und höheren Polysytrolen0 Das flüssige Polysytrol kann in der Porm9 wie es bei der Herstellung anfällt, verwendet werden^ vorteil= hafter ist es aber9 die in dem anfallenden flüssigen Gemisch enthaltenen Individuen9 Z0B0 das Tristyrolgl zu Isolieren0 Die Menge der anzuwendenden flüssigen Polysytrole richtet sich nach dem angestrebten Verwendungszweck Bereits mit einem Zusatz von etwa 10 $ flüssigem Polysytrol? bezogen auf festea Polysytrol9 erzielt man eine für viele Zwecke ausreichende Verbesserung der plastischen Eigenschaften des festen Polystyrols0 Man kann jedoch mit dem Zusatz an flüssigem Polysytrol bis auf etwa 100 $> und darüber des angewandten festen Polystyrols hinaufgehen a Die Vermischung des festen Polystyrols mit dem flüssigen Polystyrol wird ~~ zweckmäßig in der Wärme bei Temperaturen zwischen etwa
und 180 unter ZahIlfenahme geeigneter MischTorrichtungensi wie Mischwalseri9 Kneter usw09 vorgenommen^ wobei zu hohe Temperaturen» bei denen ein Abbau des festen Polystyrols eintreten kann? vermieden werden sollten» Die bei der Her= stellung der Mischung anzuwendende Temperatur richtet sioh in erster Linie nach dem K-Z/ert des verwendeten festen Polyttyrols9 indem feste Polystyrole niedrigeren K=Wertess z 9Ba tob 40j eine niedrigere Yerarbeitimgstemperatur als solche höheren K-=Wertes8 z 0B0 το η ISQ9 benötigen,
Man erhält Masaen8 denen noch Farbstoffe9 Füllstoffe tisw0 zugeaetst werden kÖnnen0 Derartige Maasen eignen sieh zur. Umhüllung von Drähten auf der KabelspritsmasGhine0 S'ie können bei geeigneter Yiakositat9 die s 0Ba durch Zusatz tql· flüchtigen Loaungsmitteln9.wie Benzol9 ToIuqI p Xylol, nooh weiter verändert werden kann9 in Form von Pasten auf der Streichmaschine zim Bedecken von Geweben verwendet werden,
Beispiel 1
Man versetzt 500 Teile festes gepulvertes Polystyrol (K-Wert 30) mit 130 Teilen Tristyrol und verarbeitet das Ganse in einem Kneter bei T50° au einer homogenen Masse8 der erforderlichenfalls nooh Farbstoffe oder Pigmente zugesetzt werden können» Mit der erhaltenen Masse werden Drähte auf der Spritsmasohiiie bei 120 bis 180° in bekannter Weise umhüllt und man erhält eine festhaftende9 geschmeidige Umhüllung von vorzüglicher Wasserbeständigkeit und hohem elektriachen Isolationsvermogene
Beispiel 2
Man vermischt 50 Teile festes Polystyrol vom K-Wert 60 mit 40 Teilen Tristyrol unter Zusatz von 200 Teilen Toluol im Kneter« Die erhaltene viskose Lösung kann ssum Streichen von"
Sewebea Terwendet Werdans, wobei das angewandte Toluol in bekannter Weise wiedergewonnen wird» Man erhält ein ß^ex-b Gewebe9 das eine hohe Wasserfestigkeit besitzt,
Pat entanspruoh „ ^ . ,
Verfahren stir Herstellung von Kunstmasse^y ^diKlureh gekenn= Seichnet8 daß man festes Polystyrol mit flüssigem-Polystyrol,, zweckmäßig bei erhöhten Temperaturen, Termisohte

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