DEP0006255DA - Bügelsägemaschine - Google Patents

Bügelsägemaschine

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DEP0006255DA
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DE
Germany
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machine according
workpiece
driven
machine
movement
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Julius Schwegler
Original Assignee
J & K Schwegler, Stuttgart
Publication date

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Description

Es sind Bügelsägemaschinen bekannt, bei denen eine Metall-Bügelsäge in hin- und hergehende Bewegung versetzt und unter der Wirkung ihres eigenen und eines zusätzlichen, gegebenenfalls einstellbaren Gewichts an das durchzusägende, auf dem Maschinentisch eingespannten Werkstück angedrückt wird. Wenn derartige Maschinen zum Durchsägen großer Werkstücke, z. B. von Rundeisen großer Durchmesser geeignet sein sollten, müssten sie schwer und teuer gebaut werden. Insbesondere war es notwendig, die Gewichte, unter denen das Sägeblatt an das Werkstück angedrückt wurde, stark zu vergrößern, wenn die Arbeit innerhalb brauchbarer Zeit durchgeführt werden sollte. Wegen der starken Belastung mussten die Sägeblätter entsprechend stärker gehalten werden. Die stärkeren Sägeblätter waren teurer als schwache, außerdem war der Längsschlitz entsprechend breiter, der Metallverlust und der Leistungsbedarf also größer. Bei besonders schweren Sägen mussten durch zusätzliche Einrichtungen auch dafür gesorgt werden, dass das Sägeblatt bei jedem Rückhub vom Werkstück abgehoben wurde, weil es sich sonst zu stark abnützte. Die Abhebevorrichtungen, die meist hydraulisch betrieben wurden, waren eine Quelle von Betriebsstörungen. Außerdem kam es oft vor, dass an schweren Maschinen beim Durchsägen größerer Werkstücke das Sägeblatt klemmte oder dass der Schnitt krumm wurde, daß also keine ebene Schnittfläche erzielt wurde. Die Erfindung besteht darin, dass eine Bügelsägemaschine für eine solche Relativbewegung zwischen Werkzeug und Werkstück zusätzlich zum Sägehub eingerichtete ist, dass in der Schnittebene eine gekrümmte Schnittbahn entsteht. Diese zusätzliche Relativbewegung kann durch Bewegung des Werkstücks oder durch zusätzliche Bewegung (Schaukelbewegung) des Werkzeugs erzielt sein. Vorzugsweise ist die zusätzliche Relativbewegung eine Pendelbewegung geringerer Frequenz, als der Frequenz des Sägehubs entspricht.
Der Erfindungszweck wird jedoch auch erreicht, wenn man das Werkstück langsam rotieren lässt.
Die gekrümmte Schnittbahn, die bei der Bauart nach der Erfindung in der Schnittebene entsteht, hat zur Folge, dass das Sägeblatt immer nur auf einer ganz kleinen Schnittfläche aufliegt, dass der spezifische Flächendruck also unabhängig von der Größe des Werkstücks immer gleich hoch bleibt, auch ohne dass die Säge schwer ausgeführt oder besonders belastet wird. Es ergibt sich also die Möglichkeit, die Maschine leicht zu bauen, leichte und dünne Sägeblätter zu verwenden, auf zusätzliche Abhebevorrichtungen zu verzichten und doch eine hohe Schnittleistung auch bei großen Werkstücken zu erzielen, ohne dass die Gefahr entsteht, dass das Sägeblatt klemmt oder dass der Schnitt krumm wird. Dadurch bleibt auch der Kraftbedarf wesentlich geringer als bei schweren Bügelsägemaschinen, wie sie bei den bisherigen Bauarten allein zum Durchsägen großer Werkstücke geeignet waren.
Weitere Merkmale von erfinderischer Bedeutung ergeben sich aus der Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung und den Unteransprüchen.
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele.
Abb. 1 ist die Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels,
Abb. 2 die Seitenansicht und
Abb. 3 die Stirnansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels.
Bei dem Beispiel nach Fig. 1 ist am Maschinengestell 1 ein Motor 2 um eine Achse 3 derart schwenkbar gelagert, dass er unter der Wirkung seines Eigengewichts dem Riemen 4 spannt. Dieser treibt eine in der Abb. 1 verdeckte Riemenscheibe 44, vor der auf der Welle 6 ein Ritzel 45 sitzt, dessen Zähne in diejenigen eines Zahnrads 7 eingreifen, das auf dem einen Ende einer durch das Maschinengestell hindurchgehenden Hauptwelle 22 angebracht ist. Diese trägt auf ihrem anderen Ende eine Kurbelscheibe, an der in einem Radialschlitz einstellbar die Schubstange 8 angelenkt ist, deren anderes Ende bei 9 an dem Sägebügel 10 angreift. Je nach Einstellung des Abstandes des Schubstangengelenks von der Welle 22 ist der Hub des Werkzeugträgers kleiner oder größer. Mit einem Führungsansatz 12 ist der Sägebügel 10 in einer um die Hauptwelle 22 schwenkbar gelagerten Gleitführung 13 verschiebbar geführt. Mit der Führung 13 ist ein Arm 14 verbunden, auf dem ein
Belastungsgewicht 15 verschiebbar und festklemmbar ist. Auf dem Maschinenbett 16 ist der Werkstückträger 20 pendelnd gelagert, auf dem ein Schraubstock 17 zum Festhalten des Werkstücks 18 angebracht ist, der von dem Handgriff 46 aus zu bedienen ist. An dem Werkstückträger 20 sind Kreismagnete befestigt, die in entsprechenden im Maschinenbett 16 angebrachten Wangen 21 geführt sind. Der Schraubstock 17 weist eine Gehrungsteilung 19 auf auf, mit deren Hilfe verschiedene Gehrungswinkel leicht eingestellt werden können.
Auf der Hauptwelle 22 sitzt vor dem Zahnrad 7 ein in Abb. 1 durch die Haube 23 verdecktes Ritzel 47, das in den Zahnkranz eines vor der Riemenscheibe 44 und dem Ritzel 45 um die Welle 6 drehbaren, durch die Haube 5 teilweise verdeckten Zahnrads 24 eingreift, an dem eine Schubstange 25 in einem Radialschlitz 48 angelenkt ist. Der Abstand der Schubstangenanlenkstelle von der Welle 6 kann also eingestellt werden. Die Schubstange 25 greift an einen Arm 26 an, der an einem der Kreissegmente des Werkstückträgers 20 befestigt ist, auf dem der Schraubstock 17 aufgebaut ist.
Infolge der pendelnden Bewegung, die dem in den Schraubstock 17 eingespannten Werkstück 18 über die Schubstange 25 und den Werkstückträger 20 erteilt wird, entsteht in der Schnittebene die gekrümmte Schnittbahn 33, so dass sich die eingangs erläuterten Vorteile ergeben.
Statt durch Kurbelscheibe und Schubstange kann der Werkstückträger auch von einem Exzenter aus gegebenenfalls über Zwischenglieder angetrieben sein. Zur Erzielung einer Untersetzung kann im Antrieb des Werkstückträgers ein Planetenradgetriebe statt eines Stirnradgetriebes vorgesehen sein. Schließlich kann der Werkstückträger auch durch einen besonderen, vom Hauptantrieb unabhängigen Antrieb angetrieben sein. Zweckmäßig ist in allen Fällen der Antrieb des Werkstückträgers gesondert abschaltbar bzw. auskuppelbar.
Bei dem Beispiel nach Abb. 2 und 3 ist die Antriebseinheit für die Säge, abgesehen vom Elektromotor 2, auf einem Schlitten 34 angebracht, der am Maschinengestell 1 geführt und fortlaufend gehoben und gesenkt wird. Die Antriebseinheit enthält die Führungs- und Antriebsmittel für das Werkzeug. Im Kopf des Schlittens 34 ist die Hauptantriebswelle 22 gelagert, um welche die Führung 13 für den Führungsansatz 12 des Sägebügels 10 schwingt. Auf dem einen Ende der Welle 22 ist die Kugelscheibe 35 gelagert, die mittels der Schubstange 8 den Sägebügel 10 antreibt. Auf dem anderen Ende der Welle 22 sitzt unter einer Haube 23 das Zahnrad 7, das von einem auf der Welle 6 angebrachten Ritzel 36 aus angetrieben ist. Die Welle 6 ruht in einem Ansatz 37, der durch einen Arm 38 mit dem Schlitten 34 fest verbunden ist. Auf dem äußeren Ende der Welle 6 íst die Riemenscheibe 44 gelagert, die über die Riemen 4 von dem schwenkbar angebrachten Elektromotor 2 aus angetrieben ist. In einem weiteren Ansatz 37 ist auch ein von dem Ritzel 36 aus angetriebenes Zahnrad 39 gelagert, das über eine mit Kardangelenken versehene Teleskopwelle 40 eine an dem Maschinengestell 1 gelagerte Schnecke 41 antreibt, die ihrerseits mit einem Schneckenteil 42 kämmt. An dieses ist eine schubstange 43 angelenkt, deren anderes Ende an den Schlitten 34 angreift. Über die Schubstange 43 wird also dem Schlitten 34 mit allen Führungs- und Antriebsmitteln des Werkzeugs eine Auf- und Abbewegung erteilt. Der Riemen 4 hebt den Motor 2 bei jedem Hub entsprechend an. Statt durch Kurbelscheibe und Schubstange kann der Schlitten 34 auch von einem Exzenter aus, gegebenenfalls über Zwischenglieder, angetrieben sein. Zur Erzielung einer Untersetzung kann im Antrieb des Werkzeugsträgers ein Planetenradgetriebe statt eines Stirnradgetriebes vorgesehen sein. Schließlich kann der Schlitten 34 auch einen besonderen, vom Hauptantrieb unabhängigen Antrieb haben. Zweckmäßig ist in allen Fällen der Antrieb des Schlittens 34 gesondert abschaltbar bzw. auskuppelbar.

Claims (19)

1) Bügelsägemaschine, gekennzeichnet durch die Einrichtung für eine solche Relativbewegung zwischen Werkzeug und Werkstück zusätzlich zum Sägehub, dass in der Schnittebene eine gekrümmte Schnittbahn entsteht.
2) Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Relativbewegung durch zusätzliche Bewegung (Schaukelbewegung) des Werkzeugs erzielt ist.
3) Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Relativbewegung durch Bewegung des Werkstücks erzielt ist.
4) Maschine nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Relativbewegung durch rotierende Bewegung des Werkstücks erzielt ist.
5) Maschine nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Relativbewegung durch pendelnde Bewegung des Werkstücks erzielt wird.
6) Maschine nach Anspruch 1, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Maschinenbett (16) ein Werkstückträger (20), auf den ein Schraubstock (17) für das Werkstück (18) angebracht ist, auf Kreissegmente in Wangen (21) pendelnd antreibbar gelagert ist.
7) Maschine nach Anspruch 1, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstückträger (20), auf dem der Schraubstock (17) angebracht ist, um eine unter der Unterstützungsfläche des Werkstücks liegenden Achse pendelnd angetrieben ist.
8) Maschine nach Anspruch 1, 3, 5 und 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstückträger (20) durch eine Kurbelstange (25) angetrieben ist, die an einer vom Hauptantrieb mit angetriebenen Kurbelscheibe angelenkt ist.
9) Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbelscheibe (24) untersetzt angetrieben ist.
10) Maschine nach Anspruch 1, 3, 5 und 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstückträger (20) von einem Exzenter aus, gegebenenfalls über Zwischenglieder angetrieben ist.
11) Maschine nach Anspruch 1, 3, 5 und 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass in den Antrieb des Werkstückträgers (20) einen Planetenradgetriebe eingeschaltet ist.
12) Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Werkstückträgers (20) abschaltbar ist.
13) Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hub der Werkstückbewegung einstellbar ist.
14) Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungs- und Antriebsmittel für das Werkzeug an einem Schlitten (34) gelagert sind, der am Maschinengestell (1) geführt und fortlaufend gehoben und gesenkt wird.
15) Maschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass zum Antrieb des Schlittens (34) eine Kurbelstange (43) dient, die an einer am Maschinengestell gelagerten Kurbelscheibe (42) angelenkt ist.
16) Maschine nach Anspruch 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (34) untersetzt, vorzugsweise über ein Schneckenradgetriebe (41, 42) angetrieben ist.
17) Maschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass in den Schlittenantrieb ein Planetenradgetriebe eingeschaltet ist.
18) Maschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (34), gegebenenfalls über Zwischenglieder, durch einen Exzenter angetrieben ist.
19) Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine von einem Elektromotor (2) über einen Riemen (4) angetrieben und dass der Motor im Maschinengestell (1) derart beweglich gelagert ist, dass er den Riemen mit seinem eigenen Gewicht spannt und beim Heben oder Senken der angetriebenen Riemenscheibe (44) deren Bewegung folgt.

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