DEP0006129DA - Verfahren zur Behandlung von Furnieren - Google Patents

Verfahren zur Behandlung von Furnieren

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DEP0006129DA
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Germany
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veneer
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veneers
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Inventor
Kurt Karolat
Original Assignee
Karolat, Kurt, Arnsberg, Westf.
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Description

Verfahren zur Behandlung üon Furnieren*
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung Όοη Furnieren und besteht darin-, daß das' Furnier*. ein- oder beiderseitig mit feiner Seide kaschiert wird* Mach ■ einer uoraufgegangenen Mimoässerung des Furniers wird das Kaschieren insbesondere mit tierischem Leim oder Gelatine oder 'Gellulose-Leim durchgeführt und darauf das. SQ kaschierte- Furnier* nach ausreichender Lufttrocknung durch Heißmangeln 'oder Meißplätten eben und fqJMn-» be%w» wellenlos gemacht* Ein weiterer Vorschlag der Erfindung isig das dermassen behandelt® Furnier durch Eintauchen in ein NttropollturlaGkbad kratzfest, säurefest und was* ■serabwsisend m machen*
' \Das gemäß der ErfindungMehandelte Furnier solj insbesondere für FeinkartoT^en$ Bucheinbände und für Eijou-* ter teer Zeugnisse Verwendung finden»
Durch-den Vorschlag nach'der Erfindung werden für .gemäß der Erfindung behandelte Furniere neue Verwendungsmöglichkeiten erschlossen und ein Furnier geschaffen,-welches zufolge seiner erst durch das ßrfindungsOerfahren gewonnenen Eigenschaften wie erhöhteBiegsamkeit und SIasttzltdi, ßähbarheit und Plissierharkeifs dam, noch durch seine. Kratzfestigheii,- Säurefest0Keit und durch seine ^wasserabweisend® Eigenschaft uielän neuen Zweiten dienst™ %ar gemacht werden kanno
. Das Verfahren gemäß der Erfindung kann beispielsweise wie folgt durchgeführt werden; 7. Sei βDi els
Bös'Furnier wird zunächst in einem Wasserbad Όοη etwa 15 bis 20° so lange und so stark eingewässert$ daß is sich nach der „Entnahme aus. $em Wasserbad® auf einer glatten Unterlage faltenlos auf streichen läßt« Nach
fernem ^er triefendem Feuchtigkeit mit BtIf e eines gedrüakten Sohaame& wird trocken® feine «Seidf *auf das Furnier aufgelegt und alsdann die Seide mit einm sehr stark uerdünnieti leim - (ttertsehep Leim oder leim od&r Gelaiim) - bmtriüfmn« Dieses wird dePmassm bewerkstelligt* dass sieh die 1SbIUb fü2«> tenlos dm Furnier anfügt ,und BiQh mit diesen durch dm Leim fest wer^indet. Bei beiderseitiger- Kaschturung erfolgt das Kaschieren der anderen Seite unmittelbar anschließend^ in der gleichem Weise· Das demaßm ka-> sQhierie Furnier wird darauf mm Trocknen aufgehängts woMi ~di$s® Trocknung auf naturJlaken oder Wege durchgeführt werden kam*
Miu nazh dem ersten Beispiel kaschiertes und gut abgetrocknet es Furnier wird dur&h ffeiss&angelm oder Meissplätten vollkommen geglättet und dabei his auf einen etwa Sfa^igem Wassergehalt herabgetroolsnet· Mas
^ g
so Oorberettete Furnier wird darauf in Bin NitropQliiur-* laehbad kurz eingetaucht und alsdam mm. Troeknen aufg»~ hängt« Als Endergebnis mrgibt sieh so ein ÜQsahteHes Furnier mit Seldeümattglcaift mlehes zugleich krat%feäts 'säurefest und wasserabweisend ist*-

Claims (1)

  1. EA.367861*-3.6.5Q
    Patentanwalt
    Dipl-Ing H. Gockel zum Bnef vom £i* ApTtI
    Verfahren mr Behandlung wu Furnieren, dadurch tfa$$ das Furnier ein* Qder beiderseitig mit feimr SMe Jsasohtert MFu*
    & fetfahrm nazk Anspruah 1$ dadurch gekennzeichnets dass 4ß§ KcLsohtorm im&Qsonder® mti Mertsctwm heim od&r* @&lattn@ oder Uel2uIos&~L®iM durchgeführt wiri*
    3« Verfahren nmh Anspruch 7 und 2a dßdurah gehenn«* ZQiGhnet9 dam dm KmQhierm naah vorauf gegangener Ein« utä&serung dm Furniers durchgeführt wird,
    &* Verfahren nach Ampruok 7 - 3S dadurch gekermxeiotweti dass das Hasehierte Purnier nach ausreichender lufttrbehmng durch ffeissnangeln oder Meisspläiien @Hn und falfoil·* bew« wBlI&nlus gemaoht wird*
    5* Verfahren nmh Anspruch 1 - 4Ä dadurch gekennzeichnet $ dass das gemäß dm Ansprüchen behandelte Furnier durch Btntaüohen in ein JtHropaltturBaakbad fest, säurefest und wasserabweisend gemaaht wird*
    DipL-Ing.

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