DEP0005877DA - Mechanische Rütteleinrichtung - Google Patents

Mechanische Rütteleinrichtung

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Publication number
DEP0005877DA
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DE
Germany
Prior art keywords
mass
movement
auxiliary mass
vibrating device
mechanical
Prior art date
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Albrecht Baeurle
Erwin Dr.-Ing. Bauer
Original Assignee
Baeurle, Albrecht, Heidenheim
Bauer, Erwin, Dr.-Ing., Günzburg
Publication date

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Description

Erwin Bauer, Günzburg aeDonau
Albrecht Baeuerle, Heidenheim-Mergelstetten
Patentanmeldung
I0 Beschreibung! gum Verdichten von Sand und mörtelartigen Massen (Beton uedergle) werden vielfach in "bekannter Weise mechanische Rüttelvorriehtungen verwendet, bei denen die Rütteln bewegung durch eine umlaufende, mit einer oder mehreren eszentri sehen Massen (Unwucht) versehene Welle erzeugt wird» Diese Apparate werden gewöhnlich in der Art verwendet, daß die Form oder der Behälter mit der zu verdichtenden Masse auf eine Platte gestellt wird, welche durch die darunter befestigte Unwucht gerüttelt wird (Bild l)s oder in der Art, daß eine Platte oder Bohle auf die zu verdichtende Masse aufgelegt und die darauf befestigte Unwucht gerüttelt wird (Bild 2)e Man spricht in ersw terem Fall von einem Rütteltisch, in letzterem Fall von einer Rüttelbohleβ
Bie Richtung, in der in den meisten Fällen die Rüttelbewegung wirken soll, ist senkrecht zur Plattenebene (Richtung a-a, Bild 1,2) β Die aus dem Umlauf der Unwucht sich ergebende Kreis* bewegung ergibt aucff^Rüttelbewegung parallel zur Plattenebene (Richtung b-'ö. Bild 1,2) und Drehbewegungen, die beide nicht erwünscht und meistens auch schädlich sind« Man versucht sie daher auf verschiedene Weise unwirksam und unschädlich zu machei ζ,Β» dadurch, daß man zwei Wellen mit Unwuchten laufen lässt, die so versetzt sind, daß ihre Wirkung Ineiner Richtung sich aufhebt, oder zeB# dadurch, daß man die Unwuchtwelle so auf der Platte befestigt, daß sie in Richtung der Plattenebene (b«b) federn kann«, Man muß aber dabei teils wesentlichen Mehraufwand in Kauf nehmen, wie z*Be eine zweite Welle mit Lagerung, Zahn» radgetriebe und entsprechend größeren Raumbedarf, teils komplizierten Antrieb durch Spezialmotoren oder elastische Wellen,, Dem gegenüber bezweckt die vorliegende Erfindung! 1* Einfache Rüttlerbauweise mit einfachem Antrieb, bei welcher Rüttelbewegungen in unerwünschter Richtung unwirksam gemacht werden können«
Irwin Bauer, ©ünzburg a„lonau
Albrecht Baeuerle, ffeidenheim-Mergelstetten 21β?β48β
2» Praktische Ausnützung der an sich unerwünschten Bewegung zur Arbeitsleistung*
In Bild 3 bezeichnet 8r4#f» 1 die Unwucht, ΊΆϋ* 2 die Masse der Rüttelbohle (im folgenden primäre Masse genannt) einschließ»
Il
lieh der Welle und ihrer starr mit der Bohle verbundenen Lagerung, %tt±» 3 eine zweite Masse (im folgenden Hilfsmasse genanni -Z„ 4 einen Stiel, der die Massen 2 U9 3 in geeigneter Weise verbindete Die Achse des Stieles geht durch die Schwerpunkte der Massen 2ue3» Bei dieser Kupplung der beiden Massen wird die Bewegung der Bohle in Richtung senkrecht zu ihrer Fläche nicht beeinträchtigt! dagegen wird die Bewegung parallel zur Bohlenebene ungefähr im Verhältnis der Masse 2 zur Summe der Massen 2 u,3 verkleinert« |)ie Hilfsmasse 3 kann dabei frei auf einer ebenen Fläche liefen 9 sie kann auch an Federn auf· gehängt sein (wie in Bild 3 gezeichnet)» Damit sie in einer mittleren Lage bleibt, kann sie seitlich durch weiche Federn oder gummipuffer uedergle gehalten werden! statt eines Stieles können mehrere verwendet werden, welche die zwei Massen 2 u, gelenkig oder federnd verbinden (federnd nur in Richtung a-a)% sie behält in allen diesen Fällen ihre Wirkung, nämlich die Rüttelbewegung der Masse 2 in Richtung der Platten~ oder Bohlen» ebene zu vermindern, ohne daß Rüttelkräfte auf das Fundament oder andere unbeteiligte und empfindliche Maschinenteile übertragen werdene
Rüttelbewegungen dieser Art werden häufig in ganz oder teil« weise automatisch arbeitende Maschinen eingebaut, welche mit Einrichtungen zum fortlaufenden Transport des Materials (wie Beton Uedergle) und zum Füllen der Formkästen mit bestimmten Materialmengen versehen sinde Derartige bekannte Einrichtungen, wie Behälter, Schurren, Fülltrichter, Zellenräder werden im Betrieb zweckmäßig dauernd oder zeitweise, dthe in bestimmten, im allgemeinen regelmäßig sich wiederholenden Arbeitsphasen gerüttelt, zwecks Sicherung, Erleichterung oder Vergleiehmäs» ßigung der beabsichtigten Bewegung oder Beförderung des Mate« rials* In solchen Fällen können die genannten Materialbewe« gungs- und Fülleinriehtungen ganz oder teilweise die Hilfsmasse 3 bildene Man erreicht dadurch nicht nur die primär angestrebte
Erwin BaBeP, Günzburg a*Donau
Albreoht Baeuerle, Heidenheim-Mergelstetten
Wirkung, die Bewegung der» primären Masse 2 parallel zur Platten fläche zu reduzieren, sondern hat zusätzlich die Rüttelbewee gung der Materialtransport-und Füllorgane und erspart teilweise oder ganz das Material für die Hilfsmasse 3* Bild 4 zeigt schematisch eine derartige Maschine in einfacher Ausführunge Mit den Bezeichnungen von Bild 3 ist £i££e 1 die Unwucht, £±#i« 2 die Masse von Bohle plus Hüttler (primäre Masse), ■ff 3 die Hilfsmasse, bestehend aus einem Rahmen 5, einer Schurre 6, einem Fülltrichter 7 mit einem Zellenrad 8, welches beim Vorschub des Formwagens 9 sich dreht und diesen mit Mate· rial in richtiger Verteilung füllt„ Rahmen 5 und Schurre 6 hän*» gen horizontal beweglich an den Stabfedern 1Of die RüttelbohleS ist mit den Stielen 4 (Stabfedern) am Rahmen 5 befestigt, der zusammen mit 6 die Hilfsmasse bildete Das Gewicht der Rüttelbohle wird durch elastische Glieder 11 (Federn oder Gummipuffer oder ähnle) getragen» EPfindungsgemäß wird die lotrechte Rüttelt bewegung der primären Masse 2 (Rüttelbohle) vollständig frei ermöglichte Die waagerechte Rüttelbewegung wird durch die größere Masse 2 plus 3 auf ein zulässiges Maß verringert und auf die Schurre 6 übertragen, so daß das Material in dieser gleichmäßig zum Fülltrichter ψ fließt,, Der Fülltrichter hängt ebenfalls an Stabfedern 12 am festen Gestell! er wird während der Vorschubbewegung des Wagens 9 (in Pfeilrichtung c) mit dem Rahmen 5 gekuppelt und nimmt so an der waagerechten Rüttelbewe· gung teilι damit wird die gleichmäßige Füllung und Entleerung des Zellenrades bewirkte
Durch die Erfindung wird also erreicht!
I8 Daß die waagerechten Ruttelkomponenten des mechanischen Rüttlers auf einfachere Weise als bisher unwirksam und unschädlich gemacht werden«,
2β Daß durch die Art der Unschädlichmachung erwünschte Rüttelbewegung an anderen Teilen der Maschine automatisch entstehen, so daß besondere Einrichtungen für diese entfallen können*

Claims (1)

  1. Irwin Bauer, Günzburg a„Donau
    Albrecht Baeuerle, Heidenheim-Mergelstetten
    ΙΙβ Patentansprüche»
    1β Mechanische9 durch umlaufende exzentrische Massen wirkende Rütteleinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die exzentrischen Massen direkt in Rüttelbewegung versetzte primäre Masse mit einer Hilfsmasse3in der Weise gekuppelt ist, daß die Hilfsmasse3die Bewegung der primären Masse^in einer Richtung nicht mitmacht, während sie die annähernd senkrecht dazu erfolgende Bewegung vollständig mitmacht und dadurch die Bewegungsausschläge entsprechend ihrer Größe vermindert«
    2e Mechanische Rütteleinrichtung nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsmasse ganz oder teilweise durch Teile gebildet wird, die während des Betriebs dauernd oder zeitweise gerüttelt werden sollen*
    3β Mechanische Rütteleinrichtung nach Anspruch 1 u^ 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile, die im Betrieb zeitweise gerüttelt werden sollen, so mit der Hilfsmasse gekuppelt sind, daß die Verbindung zwischen beiden während des Betriebs gelöst und wieder hergestellt werden kann.
    a -

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