DEP0005801DA - Kraftfahrzeug mit Federung des einzeln angetriebenen Treibrades - Google Patents

Kraftfahrzeug mit Federung des einzeln angetriebenen Treibrades

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DEP0005801DA
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Germany
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drive wheel
suspension
motor vehicle
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driven drive
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Inventor
Karl Dipl.-Ing. Steegmaier
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Description

Einzelnangetriebene Treibrader, d.h. je von einem besonderen Antriebsmotor angetriebene Treibräder, werden vorzugsweise an Krafträdern und Dreiradfahrzeugen ausgeführt. Wird ein solches Treibrad abgefedert, so ändert sich beim Durchfedern bei vielen ausgeführten Konstruktionen der Abstand zwischen Triebwerl und Treibrad. Dadurch wird die meist als Kraftübertragungsmittel dienende Rollenkette überbeansprucht.
Man hat deshalb bereits auch vorgeschlagen. Triebwerk und Treibrad auf einem gemeinsamen Rahmenteil anzuordnen, das, um eine horizontale Querachse drehbar, mit dem Hauptrahmen verbunden ist. Die Erfindung hat sich die weitere Vervollkommnung dieser Bauart zum Ziel gesetzt und ist im Kachfolgenden anhand der Zeichnung beschrieben.
Fig. 1 veranschaulicht das Schema einer bekannten Anordnung und Fig. 2 das Prinzip der Erfindung.
Wie Fig. 1 zeigt, ist es bekannt, Triebwerk a und Treibrad b auf einem gemeinsamen Rahmenteil c zu montieren, das in einem zwischen Triebwerk und Treibrad angebrachten Drehgelenk d mit dem Hauptrahmen e des Fahrzeuges um eine horizontale Querachse drehbar verbunden ist und durch hier nich abgebildete Federn abgefedert wird.
Mit den eingangs genannten Nachteilen ist diese Konstruktion ziar nicht behaftet, doch wird bei ihr das Verhältnis der abgefederten zur niehtabgefederten Masse sehr ungünstig beeinflusst. Die Fahreigenschaften sind gegenüber einem Fahrzeug mit Federbewegung^ji des Treibrades allein so verändert, wie wenn die Masse dieses Rades im Verhältnis des Massenträgheitsmomentes des Rahmenteiles c samt Triebwerk a und Treibrad b um die Drehachse des Gelenkes d zu dem des Treibrades allein um diese Afeh.se vergrössert wäre. Der Zahlenwert dieses Verhältnisses kann bei schweren Krafträdern bis zu 5 und mehr betragen, d.h. die Federung arbeitet etwa so, wie wenn das etwa 12 Kilogramm schwere Treibrad 60 Kilogramm wiegen würde. Bei Kleinkrafträdern sind die Verhältnisse günstiger, aber immer noch zu hoch.
Dieser empfindliche Nachteil kann ganz vermieden werden, wenn erfindungsgemäss die Drehachse des Systems TriebwerS-Treibrad durch den Triebwerksschwerpunkt, der in Fig. 1 mit f bezeichnet ist, oder in seine Nähe gelebt wird. Diese Anordnung zeigt Fig. 2, in welcher die durch den Schwerpunkt f (Fig. 1) gehende Drehachse mit d> bezeichnet ist. Die scheinbare Gewichtserhöhung des Treiibrades liegt dann bei den meisten Gewichtsverhältnissen nur noch zwischen 6 und 12 %. Aueh der Bewegungsradius des Treibrades wird grosser, d.h. der Drehwinkel des abgefederten Systems bei glei'chem Federweg wesentlich kleiner, wodurch die Winkeländerungen des Triebwerkes und damit etwaige Beeinflussungen des Vergaserschwimmers in gleichem Mass abnehmen»

Claims (1)

  1. Patentanspruch
    Kraftfahrzeug mit Federung des einzelnangetriebenen Treibrades, das mit dem Triebwerk durch ein gemeinsames Rahmenteil verbunden ist, welches gegenüber dem Hauptrahmen um eine quer zur Fahrtrichtung liegende Achse drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (d*) des Rahmenteiles durch den Triebwerksschwerpunkt (f) oder in seine Nähe gelegt ist»

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