DEP0005137DA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEP0005137DA DEP0005137DA DEP0005137DA DE P0005137D A DEP0005137D A DE P0005137DA DE P0005137D A DEP0005137D A DE P0005137DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- glass
- profiled
- tension
- preserving
- retaining base
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 33
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 235000013305 food Nutrition 0.000 claims description 4
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 4
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 5
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 3
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 230000009172 bursting Effects 0.000 description 2
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 2
- 238000001704 evaporation Methods 0.000 description 2
- 244000052616 bacterial pathogen Species 0.000 description 1
- 238000009835 boiling Methods 0.000 description 1
- 238000009924 canning Methods 0.000 description 1
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000008020 evaporation Effects 0.000 description 1
- 238000002474 experimental method Methods 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 239000011800 void material Substances 0.000 description 1
- 235000021269 warm food Nutrition 0.000 description 1
Description
PAT ENTANWÄLTE
Prof. Dipl.-lng. C. WEIHE M. M. WIRTH Dr. W. SCHALK
©FRANKFURT A. M.
MMW/Kr/S. Kaiserstr.22
Heinrich Henkel
Weiskirchen b.Offenbach/Hessen Hauptstrasse 185.
Einkochvorrichtung zum Konservieren von Nahrungsmitteln in Gläsern.
Die Erfindung betrifft eine Einkochvorrichtung zum Konservieren
von Nahrungsmitteln aller Art, im besonderen solchen, die über 1000C erhitzt werden sollen. Man hat bisher nur Einkochvorrichtungen
verwendet, bei denen mehrere Gläser gleichzeitig unter eingespannten Deckeln im 'Wasserbad erhitzt werden. Das Erhitzen von Einzelglasern
,auf offener Flamme war nicht möglich, da diese infolge der Glasspannungen
platzen. Die bekannten Spannvorrichtungen um eine zentrale Säule üben meist ein Kippmoment auf die Deckel aus, so dass der erforderliche
gleichmässig dichtende Deckelschluss nicht erreicht und daher beim Abkühlen die gewünschte Luftleere nicht gehalten werden
konnte.
Allen diesen Mangeln hilft die Einkochvorrichtung nach der Erfindung
ab, da sowohl jedes Glas einzeln direkt über der Flamme oder in Wasserbad in jedem beliebigen Behälter behandelt werden kann, als
auch durch eigenartige Bauart der Spannvorrichtung eine Wärmeleitung
stattfindet, die ^in Platzen des Glases verhindert; ausserdem noch ein
Halterboden für diese Spannvorrichtung vorgesehen *·#, die den Glasboden
nicht unmittelbar mit der Flamme in Berührung kommen lässt, womit einseitig örtliche Spannungen im Glas vermieden werden.
Die Spannvorrichtung nach der Erfindung besteht aus einem profilierten
gelochten und geschlitzten Stahlblechboden, der mit kleinen
hochgedrückten Buckeln versehen ist, auf denen der Glasboden aufsiifct.
Hierdurch entsteht zwischen diesem Glasboden und der Stahlblech-
scheite eine schmale Luftschicht, ein Luftpolster, das für die Wärmewireiner
direkten Flamme von besonderer Bedeutung ist. Aus der Bodensch^ibe
sind radial vier Zargen ausgestanzt, die am anhängenden Ende am Scheibenrand hochgebogen sind und als Halter von Schraubenfedern
o.dgl. und als Wärmeleiter dienen. Die Haltevorrichtung
über dem Deckel besteht aus einem Bandkreuz aus Blech, dessen vier Enden mit den Federenden verbunden sind. Die Federn sind
entsprechend der Glasgrösse und der gewünschten Schliessspannung entsprechend bemessen.
Mit der Einkochvorrichtung nach der Erfindung kann jedes Glas einzeln oder gemeinsam in einem beliebigen Topf in einer Bratröhre
o.dgl. eingekocht werden. Da wegen Abtötung gewisser Bazillen manchmal
eine Temperatur über 10O0G erforderlich ist, kann man das GIa?
mit der Spannvorrichtung unmittelbar auf die Flamme stellen. Durch die
Wärmeleitung über die Spannteile werden alle Glasteile sofort gleichmassig
erhitzt und so schädliche Glasspannungen vermieden. Im besonderen aber wirkt das Luftpolster unter dem Glasboden dämpfend,
wobei durch das Blechbodenprofil ein Bestreichen dieses Bodens mit
direkter Flamme verhindert wird.
In der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt ein Konservenglas mit Deckel in die Einrichtung nach der Erfindung eingespannt.
Fig. 2 ist eine Ansicht von oben auf den Halteboden, Fig. 3 veranschaulicht das Deckelkreuz der Spannvorrichtung.
Fig. 4 zeigt den doppelten Boden der Spannvorrichtung.
Das Einkochglas 1 mit dem Deckel 2 sitzt auf dem Halteboden 3» der
aus einer gelochten oder geschlitzten Stahlblechscheibe besteht, die,
wie im Schnitt (Fig. 1 links) gezeigt, profiliert geprägt ist. Diese
Scheibe hat grösseren Durchmesser als der Glasboden 7, so dass gegebenenfalls
die Flamme seitwärts nicht unmittelbar an die Glaswand schlägt. Aus der Scheibe 3 sind die am Rand anhängenden Zargen 4
ausgestanzt, so dass im Blech die Schlitze 5 erscheinen, wenn die Zargen 4, wie in Fig. 1, hochgebogen sind. leiter sind aus der
Scheibe 3 die kleinen Kreisbuckel 6 hochgedrückt, auf denen der Glasboden 7 aufliegt. Es entsteht.hierdurch zwischen beiden Böden
ein Luftpolster von der Stärke x, so dass nur die vier Punkte 6 unmittelbare Blechtemperatur übertragen, was von keiner Bedeutung ist.
Statt der Buckel 6 können auch kleine Laschen hochgedrückt sein.
An d^n hochgebogenen Zargen 4 sind Schraubenfedern 8 befestigt,
die der Glaswand entlang zu τι Deckel 2 laufen, über dem ein Bandkreuz
10,11 liegt, deren Enden 9 mit den Federenden verbunden sind. Die
Federn 8 sind von erforderlicher Länge und Spannkraft. Eine Feder
ist mit einer öse 12 ο.dgl. versehen, die in den Haken 14 mit dem
2 Schlitz 13 eingehängt werden kann. Zwischen dem Deckel und Glas 1
liegt der übliche Gummiring 15· Das Deckelkreuz besteht aus den
zwei Blechbändern 10,11, die durch eine Niete 16 lose zusammengehalten sind.
Durch dieses Kreuz 10,11 wird der Deckel mit gleichmässiger
Spannung auf den Gummiring 15 gedrückt, und zwar je nach den gewählten Federn 8 mit mehr oder weniger grosser Spannkraft. Dem
entweichenden Dampf geben die Federn nach, ziehen aber den Deckel
sofort wieder gleichraässig an. Durch die Zargen 4 wird die Wärme über die Federn 8 uijd das Kreuz 10,11 sofort vom Bod°n 3 her auch
über dip ganze Glasfläche geleitet und gleicht so Glasspannurigen aus. Man kann auf diese rt'eise eine restlose Verdampfung erreichen,
ohne dass das Glas platzt. Auf gleiche »'/eise erfolgt auch die Abkühlung mit gleichem Erfolg. Man kann das eingespannte Glas auch
als Reisebehälter fir Speisen verwenden und erhält damit einen
hygienisch einwandfreien dichten Äufbewahrungsbehälter, der jederzeit
durch kurzes Erhitzen warme Speisen liefert.
Die Vorrichtung nach Fig, 1-3 eignet sich besonders für das Einkochen im Wasser topf. Bei Verwendung direkter Flamme unter
dem Glas versieht man die Einrichtung mit einem doppelten Boden,
Fig. 4,5, in dem unter dem Boden 3 noch ein zweiter, siebartiger
durchlöcherter Boden 1? eingebaut oder einsetzbar ist, so dass die Flaiome, entsprechend bekannter Untersatzgewebe, nicht unmittelbar
den Glasboden 7 bestreichen kann. Man kann auch statt geschlossene^-Gläser
offene Gläser nehmen, wie sie etwa zu chemischen Versuchen o.dgl. verwendet werden. Hierbei wird die Spannvorrichtung
lediglich im Glasrand eingehängt od^r auch nur in die gefedert
anliegenden Zargen 4 eingesteckt. Das g^nlgt zur "Järmeverteilung,
um Glasspannungen auszugleichen und zu vermeiden.
Claims (5)
1.Einkochvorrichtung zum Konservieren von Nahrungsmitteln in
Glasern, gekennzeichnet durch einen profilierten Halteboden
(3) aus Stahlblech, der über aus diesem vorstehende Zargen (4) und daran anschliessende Zugfedern (8) an ein Bandkreuz
(10,11) angehängt ist, das über den. Glasdeckel (2) liegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass 1er
Halteboden zum Abstellen des Glases (1) aus einer profilierten
Gtahlbl^chscheibe (3) besteht, aus der kleine Buckel (6)
zun. Tragen des Glasbodens (7) hochgedruckt sind, wodurch
zwischen d°n beiden Böden (3,7) ein Luftpolster entsteht.
7j. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Halte- und Üpannvorrichtu1 g eine warneverteilende, geschlos
sene v/arneleitung bildet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 - 3j dadurch gekennzeichnet, dass
die Bodenscheibe (3) grösseren Durchmesser als der Glasboden (7) hat.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
FederX (8) zur Regelung der Lange und Spannkraft auswechselbar ist.
Patentanwalt :
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3883870T2 (de) | Küchengerät. | |
| DEP0005137DA (de) | ||
| DE806309C (de) | Einkochvorrichtung zum Konservieren von Nahrungsmitteln in Glaesern | |
| DE115558C (de) | ||
| EP1263307B1 (de) | Elektrisches eierkochgerät | |
| DE2856346A1 (de) | Vorrichtung zur erwaermung von mixgetraenk-fluessigkeiten | |
| DE663941C (de) | Einkochgefaess | |
| DE266735C (de) | ||
| DE559559C (de) | Halter fuer Behaelter, insbesondere Konservendosen, beim Abkochen im Freien | |
| DE110686C (de) | ||
| DE214593C (de) | ||
| DE820833C (de) | Vakuumverschluss, insbesondere fuer Sterilisationsgefaesse | |
| DE202018004810U1 (de) | Grill mit zylinderförmigem Grillraum sowie Grillgutträger | |
| AT126142B (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Konserven aller Art. | |
| DE8306475U1 (de) | Elektrisch beheizter eierkocher | |
| DE590601C (de) | Vorrichtung zum Niederhalten des Deckels von Kochtoepfen | |
| DE382442C (de) | Backvorrichtung | |
| DE10035846A1 (de) | Eierkocher | |
| DE441636C (de) | Vorrichtung zum raschen Erhitzen von Wasser, Speisen u. dgl. unter Verwendung von Heizmitteln, wie aluminothermischen Heizpatronen o. dgl. | |
| AT411142B (de) | Getränkeerhitzer | |
| EP0078865A2 (de) | Vorrichtung zum Erwärmen, insbesondere von Speisen mittels einem festen Brennstoff, insbesondere Trockenspiritus | |
| AT127748B (de) | Vorrichtung zum Anwärmen und Warmhalten von Tellern, Schüsseln u. dgl. | |
| AT297968B (de) | Gerät zum Braten | |
| DE180924C (de) | ||
| DE544030C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Konserven aller Art |