DEP0005132DA - Lötkolben mit elektrischer Beheizung - Google Patents
Lötkolben mit elektrischer BeheizungInfo
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein elektrisch zu erhitzender Lötkolben, der von den bisher bekannten elektrischen Lötkolben sich dadurch vorteilhaft unterscheidet, dass mit ihm bei gleichbleibender Wärmenutzleistung eine erhebliche Stromersparnis erzielt wird. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass er im Gewicht sehr leicht gehalten werden kann, eine Eigenschaft, die hauptsächlich bei sehr feinen Lötarbeiten, z.B. im Messinstrumentenbau, gefordert wird.
Bei den bisher bekannten Lötkolben mit elektrischer Beheizung der Kupfereinsätze erfolgt diese ganz allgemein einseitig von aussen. Diese Beheizungsweise hat jedoch durch Abstrahlung grosser Wärmeverluste zur Folge, und sie bedingt ausserdem, um die erzeugte Wärme zu speichern, die Verwendung verhältnismässig grosser Kupfereinsätze, was jedoch den weiteren Nachteil hat, dass die Aufheizung der Lötkolben verhältnismässig lange Zeit erfordert.
Erfindungsgemäss wird der Lötkolben so gebaut, dass die Beheizung zentral aus dem Inneren des Kupfereinsatzes heraus bewirkt wird, wozu die Heizpatrone in das Innere des Kupfereinsatzes verlegt wird. Auf diese Weise wird die erzeugte Stromwärme fast restlos dem für das Löten benutzten Kupfereinsatz zugeführt, während bei den bisher bekannten Lötkolben mit elektrischer Beheizung die entstehende Wärme zum grössten Teil durch den die Heizpatrone umgebenden Mantel abgeleitet und abgestrahlt wurde und damit für die Nutzleistung des Lötkolbens verloren ging.
Der durch die erläuterte Änderung der Beheizung erhöhte Wirkungsgrad des Lötkolbens erlaubt eine bedeutende Verringerung der zuzuführenden elektrischen Energie, ohne dass hierdurch die
bare Wärmenutzleistung des Lötkolbens gemäss der Erfindung gemindert wird.
In Verbindung mit dieser Wärmeersparnis kann aber auch, wie schon angedeutet, eine bedeutende Material- und somit Gewichtsersparnis herbeigeführt werden. So ist es z.B. gelungen, einen Speziallötkolben für feinste Lötarbeiten mit einem Gewicht von nur 80 g und einer Leistungsaufnahme von 18 Watt herzustellen, und dennoch hatte dieser Lötkolben trotz der geringen Leistungsaufnahme dieselbe Wärmenutzleistung wie die bis jetzt üblichen 50 Watt-Lötkolben.
Der Lötkolben gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform, teilweise im Schnitt, dargestellt.
Er besteht aus dem mit einem Holzheft 1 als Handgriff und für den Wärmeausgleich mit Luftlöchern 2 versehenen Halterohr 3, in das in bekannter Weise der Lötkolbeneinsatz 4 aus Kupfer eingeschoben ist, der durch die Spannschelle 5 gehalten wird.
Erfindungsgemäß ist der Lötkolbeneinsatz 4 mit einer kreisringförmigen Bohrung 6 versehen, in die der Isolierkörper 7, beispielsweise aus Steatit, eingeschoben wird, in welchem der elektrische Widerstandskörper 8, beispielsweise aus Chromnickeldraht, eingebaut ist. Die Enden dieses Heizkörpers sind mit den Kontaktstiften 9 verbunden, die beim Zusammenbau des Lötkolbens in die beiden Kontakthülsen 10 eingeschoben werden, die gegeneinander durch den Isolierkörper 11 isoliert sind. An diese Kontakthülsen sind die beiden durch Glasperlen o.dgl. isolierten Leitungsdrähte 12 angeschlossen, durch die der Lötkolben mit der Stromquelle verbunden wird.
Es ist offensichtlich, daß bei dem neuen Lötkolben die erzeugte Stromwärme nahezu restlos dem Lötkolbeneinsatz zugeführt wird, da eine Abstrahlung in den freien Raum nicht möglich ist. Anstatt, wie dargestellt, die neue Beheizungsweise an einem Stablötkolben zu verwenden, kann sie natürlich auch bei jeder anderen Art von Lötkolben Anwendung finden, wie z.B. bei Hammerlötkolben,Spitzlötkolben, abgewinkelte Lötkolben u.dgl.
Claims (1)
- Lötkolben mit elektrischer Beheizung, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizkörper (8) in das Innere des Lötkolbeneinsatzes (4) eingebaut ist.
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