DEP0004309DA - Preßzuführung. - Google Patents

Preßzuführung.

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DEP0004309DA
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Alfred Schöningen Lütge
Original Assignee
Lütge, Alfred, Schöningen, Braunschweig
Publication date

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Description

Der Gedanke, lockere brennbare Güter, wie Torf, Stroh oder feine und körnige Braun- oder Steinkohle und dergleichen mit oder ohne Bindemittel zu einem größeren Stück zusammenzupressen um einen festen Brennstoff zu erhalten, ist an sich schon sehr alt.
Wenn man aber sehr lockeres Gut, wie die Tannen,- Fichten- oder Kiefernadel, vielleicht auch Laub, ebenfalls zu einem festen, also brikettförmigen Stück zusammenpressen will, so sind gewisse Eigenschaften dieser Güter oder Stoffe vor dem Pressen zu berücksichtigen. Vorgenannte Stoff rutschen oder gleiten z.B. sehr schwer durch Kanäle und dergleichen, bleiben an den Seitenwänden hängen, neigen somit zur Brückenbildung und verstopfen auf diese Weise die Zufuhrkanäle zu den Maschinen oder den Pressen.
Um nun ein fortlaufendes Verpressen aber zu gewährleisten ist erfindungsgemäß die Strang- oder Einzelpresse mit einer Vorpressung oder "P r e ß z u f ü h r u n g" in einer oder mehreren Stufen ausgerüstet.
Die Abbildung 1 + 2 zeigen schematisch die Einzel- und Strangpressung. Das zunächst noch lockere Gut fällt in einen oben offenen Trichter oder Behälter A, auf dessen Boden ein Schieber oder der Zuführungstempel hin und her gleitet. Dieser Trichter mündet nach der einen Seite in einen zu seinem Austrittsende sich verengenden Kanal C. Das eingeschüttete Gut wird also durch den Stempel in diesen Kanal hineingepreßt.
Am Ende dieses Kanals wirkt nun bei der Einzelpresse der eigentliche Preßstempel D. Bei der Strangpresse erfolgt eine nochmalige Weiterpressung im Kanal E bis zum Stempel F der die eigentliche Brikettform erzeugt.
Mit G ist ein Drehtisch und mit H eine Preßform bezeichnet.
Das vorgepreßte Gut wird also vom eigentlichen Preßstempel D bei der Einzelpresse, bezw. Stempel F bei der Strangpresse, abgeschnitten oder abgeschert und dann erste in die gewünschte Form und Größe gepreßt. Je mehr also dem Zuführungsstempel B Material zugegeben wird, desto stärker kann vorgenannter Preßstempel D bezw. F das Brikett pressen.
Ob die Antriebe der Stempel B, D bezw. F alle von einer gemeinsamen Welle oder Kurbel oder Exzenter erfolgen oder einzeln über sonstige Antriebe erfolgen, ist hier belanglos und eine reine technische Frage.

Claims (1)

  1. Preßzuführung für Briketteinzel- oder strangpressen dadurch gekennzeichnet, das dem eigentlichen Preßstempel(D,F) über einen oder mehrere Hilfsstempel B das Material vor- und zugepreßt wird.

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