DEP0003744DA - Vorrichtung zum Steuern des Stoffschiebers an Nähmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum Steuern des Stoffschiebers an NähmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft fiahmaschine^aad besieht sioh im besonderen auf die Steuerung des Stoffschieber and des
Stoffdrückere. 2ur Verstellung des Stoff Schiebers auf verschiedene Sfichweiten sowie for- und Rückwärtsgang and zum
Anheben und Senken des Stofforäckers dient im allgemeinen ein Schiebekaopf bezw« ein Hebel, die yoü Hand bedient werdea·
Es ist auch bekannt, den Stoffdrücker mittels eines Beinhebels za steuern» öer unterhalb der Tischplatte angeordnet
ist «ad mit des Knie bedient wird* Über ein Gestänge ist dieser Hebel alt dem am Kopf der Mhnaschiae gelagerten
Handhebel in Uerbindtmg gebracht* sodass der Stoffdrücker ohne Zuhilfenahme öer Hand bedient werdea kann» Schon hierdurch
wird eine wesentliche Erleichterung beim Iahen erreicht s «eil beide Hände beim Anheben des Stoffe!rückers
sum ferschieben und Halten des Stoffes ohne jedesmaliges Abnehmen der eiöeß Hand zur Yerfügßng stehen.· Es ist aber
auch häufig erforderlich, während des Nähens die Stichweite zu rersteilen und den Stoffschieber Tom Yorwärtsgang auf
den Biickwärtsgang and umgekehrt za schalten. Für diesen Zn?eek ist ein Schiebeknopf Yorgesehenj der yqü Hand bedient
wird, wobei eine Hand den Stoff loslassen muss. Dabei wird lißTeraeidlich die Aufmerksamkeit von der Iaht abgelenkt aod
meist eine ungleiehiaässige uad Terschobeae Bäht erseagte
Die Erfindung sieht heb ύ®τ9 den Stoffschieber bezw»
seinen Antrieb mit Hilfe des Beines su steuern* Hiearau dient vorteilhaft ein Beinhebels der auch noch mit der Steuerung für
am Stoffdrücker derart Id ferbinäuiag gebracht werden kann, dass durch verschiedenartige Bewegung, des Beinhebels sowohl der
St©ffschieber ,als auch der Stoffdrücker gesteuert werden. Im besonderen dient als Beinhebel eise Stange, an deren Ende ein
Korb befestigt ist* iß ie» das Eßie des eisen Beines liegt. Der Beinhebel ist axt einem Gestänge verbanden,- welches bei seitlicher
Bewegung, des Beines den Stoffschieber und bei Vor- und Mckbewegung den Stoffdrücker steuert, wobei beide Bewegungen
unabhängig voneinander zor Wirkung, kommen. Bei dieser Ausführung der Erfindung mit doppelter horizontaler Bewegung ist der Beinhebel
an einem allseitig beweglichen Gelenk, Kreuz- oder Kugelgelenk, gelagert und wirkt kraftschlüssig gegen Federdruck auf
tin Gestänge Eur Steuerung des ? to ff drucker s, τ/ährerid er in zwangläufiger Verbindung Kit einem Kebe!gestänge zur Steuerung
des StoffSchiebers steht, Zur Übertragung der Bewegung vom Beinhebel auf das Gestänge sur Steuerung des -S'toffcrückers kanm
eise unter Feäerdrnck stehende Schubstange mit angelenktem doppeltem Hebel dienen, dessea einer hxm auf einer Gleitbahn
ruht und dessen anderer irm mit einem Sruckhebel zum inhebea des Sto ff drücker s ^elenki^ verbunden ist«. Um bei seitlicher Bewegung
des Beinhebele unabhängig von der Steuerung des Stoffdrückers des Stoffschieber steuern zu kötmen, ateht der Beinhebel
mit einer Schubstange in Verbindung, die eeitenbeweglich und schenkbar an einem Vdnkelhebel gelagert iit, äesiseri freier
Arm über eine Schubötfctige mit tem ä*^B-'sur Verstellung der Stichweite uaä äer Grangrichtung ties S toff schieber β verbunden
ist. Bei einer zweiten Ausfuhrungeform mit Kugelgelenklageruag des Beinhebels ist eine Schubstange unmittelbar an dem Beinhebel
ellseitig beweglich gelagert und mit cein Winkelhebel sor Übertragung der, Bewegung auf die Schubstange -rerbuaäen, die
aas ^teaeii^&d' äea ätcff schieber ε in Bewegung setzt«
Bei flea- obea .beschriebenen AuBführangsformen erfolgt die Steaeruag des Stöffdriiekers und des Stoffscuiebers durch
wesentlichen «agerechte Bewegtiög ies Esises* ftähread die Seite'®- bewegaag ohm weiteres ausfahrbar let, kann die Vor- und fiiiakbeisegtiög
much bei korsem, liier la Betracht keimenden ,mg® aiskt 0feae walteres sa^geführt «erden» weil aarss bis zu eines ge~
«iaaati Srsäe der Qeterkurper teilttehBe& αιββ· Vorteilhaft ist $8her eine dritte AaefUhrttUfsiorE, fcei weXelier sur Steiieruag
des Stoffirüeters eine seakreelite E&bl»vegtto«. dieat* wihreai der Stoffssiiieiser «ie fei aeo anderen AoeftiiiriiogsforBeB
seitlich© Bewegaag öes BeiÄebels gesteuert «ird. Bie Bewegtisg ist Mt dem Beiß leiefat&r aögsafükreat als ß±m teasel Bücfcbewe£Qög und die Vorrichtung wird is sieh geseiilossea
aod eiufaaber aad ist »efiiner ύ%ζ ferstaubtiüg «legeeetst· Im besottäerti besteht der Beinhebel aus eines
gelagertes Bohr imd eiüsr darin ^egeu federerack Stasges se öertß ößteres BMe öer Korb fär das Kaie
bar feefestigt ist and äeres ©beres Ende geges des Hebel Steaera^ des Stoffürückers anliegt, wäfareaö das Kohr mittels
einer Schelle geleökig mit dem liebe Ige et aage ssr Steuertsig ies Sfoffsohiebers Terbandes ist*
l;ie Amläugea der Hebel siaä bei allen iiasfShrangeforaen derart sufeiaander abgeetiiaiEt, asss bei einer
störungsfrei ausfuhr bares Be«eguiag des Beisfaebels9 also saeh eioej ton des Beiß ob&e Srsüdang aafweodbares Kraft, iss
^' Stoffschieber β cad des Stoifdrücfcpre die erforderliehe Bewegassg erhält*
Itif ier Eeiehasißg siofi irei iasfährnogebeispiele oaoii der ijrjEiadung isrgesteilt«
Fig· 1 ist eis© Snsiteaaßaicht des geballten
2 ist eise Vorderansi chi des gesamten Ieöhsiismass flg· 5 ist eiöe Äasieht tos oben anf &m gesamten
die Fig* 4 bis 10 seigea Einselteile in lass tab s aaö %mm
Pig* 4 &m Sriickhefael für den Stoffdrücker, Fig« 5 eine Seiteaassicht &a Fig» 4,
flg. € einen Schalti nach der Linie fl - VI der Fig. 1, Hg* 7 eise Seitenansicht isu. Fig.. 6,
Fig« 8 eisen Schnitt nach der Linie VIII-VIII der Fig. 2S
Fig* 9 öas Yerbindungsgliel ait aem Sehiebeknopf für Stoffschieber,
Pig» 10 eise Seitenansicht za Fig. 9»
Die Figuren 11 ööö 12 geigen eise iweiie Aasführuogaforms and sw&r
Fig» 11 eise Vorderansicht äes Beinhebels aod des Hebeige s tätiges,
Fig. 12 einen Schnitt nach der Linie XII-XII aer Fig.ll-
Die figuren 13 bis 16 geben eine dritte AusfuhroiigB-form wieder f und zwar
Fig„ 13 eine Vorderansicht, teilweise im Schßitt auf dea Beinhebel,
Fig* 14 eine Seitenarisietit? teilweise im Sehaitt äes oberen Teiles des Beinhebelst
Fig» 15 eine Seiteaaasicht das Hebelgestäüges für cten Stoffdrücker,
Fig. 16 eiae Seitenaasicht, teilweise im Schnitt/ der Korbbefestigimg am Beiüiiebele
Der Beinhebel 1 ist mit eiaea. seitlichen irm 2 Tersehea9 sn welches Tereteilbar der Korb 3 2oa iialegen des Kßies befestigt
ist. Dieser Korb kaüü auch noch ία seiEer Höhenlage Terstellbar sein, um eine Änpassaag an die KÖrperverhältnisse
des Beauts@rs sa ermöglichea. An seinem freiea Encie ist der Kaiehebel 1 über eic Ireusgeleak 4 mit der Platte 5 der nähmaschine
verbanden» Sr kann also sowohl seitlich, als aach foü torn UBQh hiateß gesehwenkt werdea, an einem, lager bolzen
des Beinhebels ist eia Hebel 7 gelagert, der an eiaer Muffe 8 angreift, die auf eioer Schubstange 9 gelagert ist* Me Muffe
ist mit einem Arm 10 Yersehen* der in gelenkiger Verbind&ng mit einer Schubstange 11 steht» Eie Schubstange 11 greift
an e ine η:. Sinke !hebel 12i'' ler bei 13 aa einem Bock 14 gelagert ists der as aex Tissiiplstte 5 sitst· Ber freie Ars 15 des
linkelhebels ist gelenkig mit einer Schubstange 16 rerbaoäen.
die über ein weiteres Gelenk 17 mit d^m Sehiebekaopf 18 zur- Steuerung des sieht dargestelltem Stoff Schiebers verbunden
ist« Der Gelenkbogen 17a ist alt einem Kopf versehes und herausnehmbar, uis das Gelenk lösen eü. können, wenn der Oberteil
der nähmaschine is der bekannten iieise umgeklappt werden soll* Die übertragung der Bewegung des Beinhebele 1 auf daa öggett^V.TTc'
sur Steuerung des Stoff schiebe rs braucht sieht aber des ScMebeknopf 18 bewirkt su werden, sondern konnte auch unmittelbar
auf das Getriebe erfolgen«
üie Wirkungsweise für die Steuerung des St off Schiebers ist folgende?
Bei einer Bewegung des Beinhebels 1 m Biehtung des Doppelpfeiles a (flg. 2) dreht der Beinhebel über die Stange 7
die Muffe S9 die ihrerseits über deo Arm 10 die Schubstauge 11
in His- and Herbewegung versetzt» Dadurch wird der Winkelhebel 12,15 gesehiseakt aad die Schubataage 16 verlagert den ikiopf
18 zui Steaermag des StoffSchiebers. Diese EiüriehtuQg ist für handelsübliche ffähmaschiaea verwendbar, and zwar imter
Beüiitztißg des bereits vorhandenen Schiebe knopf es*
2ur Steuera^g des Stoffdrücker© dient die Staage S9 auf welcher die Muffe 8 gelagert ist. Sie ist bei dem dargestelltea
AusfUfarttngsbeispie1 aaeh dea Fig. 1 bis 5 als Seh&bstauge ausgebildet^ dia in eiaea Bügel 19 versehiebbar gelagert ist»
Der Bügel 19 ist sa der fischplatta 5 befestigt» Die Schabstaage 9 steht aater der Wirkung einer Feder 20 tmd stö&st gegen eise
Druckplatte 21 m fleiahebel 1* la der Sehabstange 9 ist eis doppelarffiiger Hebel mit den irmea 22 und 23 gelagert, dessea
eiaer Arm 22 an einer uleitbaha des Bügels 19 aufliegt, währead der Irrn 23 aa einem bei 25 am Bügel 19 gelagerten Hebel 26
aageleakt ist. Eiae Druckfläche 27 des Hebels 26 liegt as der Druckfläche 28 eines Boppelhebels 29, der an dar Maschinen
platte auf eißea Bolsea 30 gelagert ist und mit seiaem Arm 31 das Gestänge 32, welches 20m Stoffdrüekeraebel führt, ia
Be«egung setzt.
Bei einer lückbewegüüg des Beinhebels 1 vird die Schubstange 9 verschoben, wobei der irm 22 des aa ihr ati
Doppe !hebe Iss auf der Gleitbahn 24 verschoben wird aod der
Hebel 26 sowie der Düppelhebel 29 rerschieakt and über das Gestänge 32 der Stoff drücker angehobect wird. Eie Feder 20
schiebt bei Aufhören des Beifiöruekes die Stange 9 surück sind bringt den Beinhebel in seiae ursprüngliche Lage, wobei
gleichzeitig der Stoffdrücker wieder gesenkt wird. Bei dea Ausführungsbeiepiel nach den Fig. 11 und 12 ist der Beinhebel
mit einem Kugelgelenk 33 verbunden, dessen Kugelpianne 34 durch ein lonsol 35 aa der Tischplatte 5 befestigt ist. Mittels
eioer verstellbaren Schelle % unä einer Gelenkverbindung 37 steht der Beinhebel über die Schubs tauge 11 mit dem einea Arm
12 des Winkelhebels ia Verbindung, dessen anderer Jxm 15 gelenkig mit der Schubstange 16 verbunden ist. Der l'äükelhebel ist an
dem Bock 14 auf einem Bolses 13 gelagert» Die Druckplatte 21 as dem Beiöhebel 1 wirkt in gleicher Heise wie bei dem Aasfahrungsbeispiel
nach Fig. 1 bis 10, jedoch ist die Übertragaag der Betegiiag vom Beinhebel auf den Winkelhebel 12,15 einfacher»
Die Belegung des Beißhebels ist öureb die iß flg. 12 eingezeichneten Pfeile sagedeutet« Die schwach bogenförmige
Bahn des Korbes bei Steuerung des Stoffdrückers, welche durch äie unmittelbare Veibindttfig des Beinhebels mit dem liinkelhebel
eatsteht9 ist aieht störend*
Die Fig. 13 und 16 zeigen eine weitere Ausführacgsform, bei welcher ζ or Steöt-ruag des Stoffdrücker eiae senkrechte
Habbeweguög dient· Der Beinhebel besteht hier aus eiaeir. Boi^r 38 und einer üeria Ter&chietteren. Staage 59» auf der eio
winkeli'öraiges Bohr 40 verschiebbar aaä Mittels einer Klemmschrsube
41 feststellbar ist» E-ieses Bohr 40 trägt seiaerseits dea Korb 39 der auf dem w^erechten Arm Terschiebbar und mittels
einer Hesime 42 feststellbar ist. Um die Stange"39 eine Feder 43 gelagert, die sich unten gegea einen Aaschlag 44
an der Stange 39 and oben gegen einen Anschlag 45 aa dem Eohr 38 stützt« Das Bohr ist schwenkbar mittels eiaes Gelenkes 46
ia einem Bock 47 en der Tischplatte 5 gelagert. Das obere Ende dar Stange 39 steht aber das Bohr 38 Tor and trägt einen
gewölbten Teller 48t auf dem ein Hebel 49 liegt, <ler in eifiea Bock 50 an der Tischplatte gelagert ist. Er wirkt unmittelbar
Claims (8)
1) Vorrichtung sam Steuern des StoffSchiebers sa Mähmaschinen, dadurch gekennzeichast, dass der Stoffschieber über
ein Gestänge mittels eiaes Beinhebels (1) gesteuert idrd·
2) Vorrichtuög osch Ißspruch 1, daaureb gekeoEzeichnet, dass der Beinhebel (1) an eiaea allseitig beweglichen
Gelenk (4) gelagert int unö bei Schwenkböfregung ic einer ?1ehtung len Stoffschieber9 ausserdem sbei bei Schwenkung in einer
hiersu wiakligea Biohttiog euch noch dea Stoffdrücker steuert*
35 forrichtuag nach iiaeprueh 1 und 2f daäarch gelDäaaseichaetj dass die Steuerung des StoffSchiebers swanglaufig
und die Steuerung des Stoffdrücker« kraftschlussig über je ein unabhängig voneinander arbeitendes Hebel- uad Schubgetriebe
too 4em Beinhebel (1) sus erfolgt» wobei das Stoffdruokersteudrgestänge unter der Wirkung einer HilcKholfeder (20 steht«
4} Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3f äadurch gekesazeichiB t« class der Beinhebel (1) mit einer gegen eine gefederte
Druckstang« (9) der Stoffdrückersteuerung anliegenden Druckplatte (213 und sit einer Schubstange (11) in gelenkiger Tfer-
- 8 steht, ros der aas die Steuerung des Stoffschiebers
steht, ros der a
erfolgt»
erfolgt»
5) Vor rieht nog nach Ansprach 1 bis 3* dadurch ge-"keüüzBleimet, dass a a dem Beinhebel (!) unmittelbar eine
Schubstaoge ClI) allseitig beweglich gelagert ist, die mit dem Wiakelhebel zm Übertragung der S^euerbeweguög auf den
Stoff drücker in gelenkiger Verbindung steht*
6) Vorrichtung aacfa Ansprach 1, dadurch gekeimseiehnst, dass zur Steueraag des Stoffdrückerβ eine senkrecht
bewegliche mit dem Beiahebei ferbundese Stange (39) dient®
7) Vorrichtung nach insprach 1 uad 6S dadurch ge~ keaazeiohüet, dass die senkrecht bewegliche Stange (39) iß
eiaeffij dea Beiaheb^l bildeadeü Boiir (385 ge ge a den Pr tie k einer in dem Bohr liegenden Feder (43) gelagert ist und asten
den K&rb {3) aam Sialeges des Knies trägt, während das obere finde der Stange gegen eines Hebel (49) zur Betätigung des
Stoffdrücker stösst.
8) Vorziehtuog nach iüsprueh 1 bis 3.- dadurch gekennseichtttt» dass die Armläageö des Beißhebels eiiBrseits
und die Übertragoogshebel (7,lÖ,12f15f49951) andererseits derart
snfeisaEier abgestiast sisds dass bei einer ungezwangeaea tiöd freies Beiegusg des Beinhebels der snr Steuerung des
Stoff Schiebers &ßd des Stoff dickers erforderliche Hab e-r~ lieIt wird.
9} Vorrichtung nach iaspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage des am Beißhebel (1) befestigten
forbes (3) ia waagerechter itaä seakreohter Bichtung Terstellbar ist«
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