DEP0003490DA - Elektrisch betriebene Handhobelmaschine - Google Patents

Elektrisch betriebene Handhobelmaschine

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DEP0003490DA
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Germany
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planing machine
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machine
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Gustav Walliser
Original Assignee
Reich, Karl M., Nürtingen
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine elektrisch betriebene Handhobelmaschine, und ihr liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache, handliche und verhältnismässig billig herzustellende Handhobelmaschine zu schaffen.
Diese Aufgabe wurde gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass die elektrisch betriebene Handhobelmaschine einen auf seinem Läufer die Werkzeuge tragenden Aussenläufermotor aufweist und der Rahmen der Hobelmaschine, der Spanauswurfkanal und die Führungsfläche für den Schieber zur Einstellung der Spanstärke aus einem Stück bestehen, vorzugsweise in einem Stück gegossen sind.
Bekannte elektrisch betriebene Handhobelmaschinen weisen ent- weder keinen Aussenläufermotor auf, wodurch das Gehäuse oder der Rahmen eine unhandliche und umständlich herzustellende Form aufweist und die Gewichtsverteilung ungünstig wird, oder sie weisen zwar einen Aussenläufermotor auf, aber das Gehäuse oder der Rahmen besteht aus vielen Teilen, insbesondere erfolgt die Einstellung der Spanstärke nicht durch einen am Rahmen der Hobelmaschine geführten Schieber. Durch die Ausbildung der Handhobelmaschine gemäss der Erfindung kann der Rahmen eine langgestreckte, niedrige Form aufweisen, aus deren Oberfläche nur der den Motor überwölbende Deckel hervortritt. Befestigungsmittel für einen besonders eingebauten Spanauswurfkanal fallen weg. Bei Verwendung eines keilförmigen Schiebers zur Einstellung der Spanstärke kann die eine Keilfläche als Auflagefläche für die Hobelmaschine dienen, die andere an der entsprechend geneigten Führungsfläche des Rahmens, vorzugsweise am Boden des Spanauswurfkanals, geführt sein. Bei den bekannten Hobelmaschinen, bei denen der Schieber zur Einstellung der Spanstärke nicht in der angegebenen Weise ausgebildet und geführt ist, ergibt sich der Nachteil, dass der Spalt an der Unterseite der Hobelmaschine, durch den die Hobelmesser hindurchtreten, sehr breit ausgeführt werden muss. Wird nämlich ein senkrecht zur Auflagefläche bewegbarer Schieber vorgesehen, so kann dieser nicht so ausgebildet werden, dass er nah an die Schnittstelle heranreicht. Bei Handhobelmaschinen, bei denen die Einstellung der Spanstärke durch Unterteilung des Gehäuses in einen oberen, die Messerwelle tragenden Teil, und in einen unteren, die Auflagefläche der Maschine bildenden Teil, der einen Spalt für den Durchtritt der Messer aufweist, in der Weise erfolgt, dass der obere Teil und der untere Teil der Handhobelmaschine um eine seitlich von der Messerwelle angeordnete Achse gegeneinander schwenkbar sind, muss infolge dieser Schwenkbewegung der Spalt für den Durchtritt der Messer ebenfalls verhältnismässig breit ausgeführt werden. Ein schmaler Spalt ist aber, abgesehen von zusätzlichen Sicherheitsvorrichtungen, aus Gründen der Sicherheit besonders für den Fall wichtig, dass die elektrisch betriebene Handhobelmaschine kopfstehend als ortsfeste Maschine benutzt wird.
Bei der erfindungsgemässen Handhobelmaschine sind der Spanauswurfkanal und der Schieber zur Einstellung der Spanstärke in der Bewegungsrichtung der Maschine vor dem Motor im Rahmen angeordnet, während der hinter dem Motor liegende Teil des
Rahmens mit der an seiner Unterseite vorgesehenen Anschlussplatte als Hebelarm für die Handhabung der Maschine, als Auflage für die Maschine und zur Aufnahme der elektrischen Einrichtungen ausgebildet ist. Dieser Teil des Rahmens ist verhältnismässig lang, und an seinem Ende befindet sich ein Handgriff. Dieser verhältnismässig lange Hebelarm erleichtert die Handhabung der Maschine insbesondere auch hinsichtlich der Ausbalancierung ausserordentlich.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Es zeigen:
Abb. 1 einen Längsschnitt durch die Hobelmaschine,
Abb. 2 eine Draufsicht auf die Hobelmaschine,
Abb. 3 eine teilweise geschnittene Stirnansicht der Hobelmaschine.
Die Hobelmaschine besteht aus einem langgestreckten flachen Rahmen a, der aus einem Stück gegossen ist. In diesem ist der Aussenläufermotor b gelagert, der auf seinem Umfang die Messer c trägt. Der Rahmen a ist an seiner Oberfläche an der Stelle, wo der Motor b gelagert ist, offen, und der Motor b ist durch einen Deckel d abgedeckt.
In der Bewegungsrichtung vor dem Motor b ist ein Spanauswurfkanal e vorgesehen, dessen Wandungen mit dem Rahmen aus einem Stück bestehen und der schräg angeordnet ist. Die spaltartige Öffnung des Spanauswurfkanals e an der Oberfläche des Rahmens a ist so schmal gehalten, dass sie für den Durchgang einer Hand nicht ausreichend ist. Auf diese Weise werden Unfälle durch Unvorsichtigkeiten vermieden.
Der Schieber f zur Einstellung der Spanstärke ist keilförmig ausgebildet. Die eine Keilfläche g dient als Auflagefläche für die Hobelmaschine, die andere Keilfläche h ist am Boden i des schräg verlaufenden Spanauswurfkanals e geführt. Die Einstellung des Schiebers f erfolgt durch eine im Rahmen a gelagerte, mit einem kleinen Handrad o versehene Gewindespindel p, die in ein Muttergewinde des Schiebers f eingreift. An den Seitenwänden des Rahmens a ist der Schieber f mittels Leisten q geführt, die auf mit dem Rahmen ebenfalls aus einem Stück bestehenden Leisten r gleiten.
Die als Führungsfläche dienende Anschlussplatte k des hinteren Teils des Rahmens ist so nahe an die Schnittstelle herangeführt, als es der Durchtritt der Messer c gestattet. Zwischen ihrer der Schnittstelle zugekehrten Kante l und der Sitze des Schiebers f ist der Spalt m für den Durchtritt der Messer c offen, der durch die keilförmige Ausbildung des Schiebers f bei der erfindungsgemässen Hobelmaschine sehr klein gehalten werden kann.
Der Aussenläufermotor b ist in dem hinteren Teil des Rahmens a durch eine Zwischenwand n getrennt. Am Vorderteil und am Hinterteil des Rahmens sind je ein Handgriff s angeordnet, die in bekannter Weise rechtwinklig zueinander stehen und dadurch eine bequeme Handhabung der Hobelmaschine ermöglichen. Neben dem hinteren Handgriff s ist der Schalter t vorgesehen, von dem die Stromzuführungsleitungen zu der feststehenden Hohlwelle des Stators des Aussenläufermotors b geführt sind. Ebenfalls am hinteren Teil des Rahmens a ist eine Steckdose u vorgesehen.

Claims (3)

1.) Elektrisch betriebene Handhobelmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen auf seinem Läufer die Werkzeuge tragenden Aussenläufermotor aufweist und der Rahmen (a) der Hobelmaschine, der Spanauswurfkanal (e) und die Führungsfläche für den Schieber (f) zur Einstellung der Spanstärke aus einem Stück bestehen, vorzugsweise in einem Stück gegossen sind.
2.) Handhobelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (f) zur Einstellung der Spanstärke keilförmig ausgebildet ist und von den beiden Keilflächen (g, h) die eine (g) als Auflagefläche für die Hobelmaschine dient, die andere (h) an der entsprechend geneigten Führungsfläche des Rahmens, vorzugsweise am Boden (i) des Spanauswurfkanals (e), geführt ist.
3.) Handhobelmaschine nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Spanauswurfkanal (e) und der Schieber (f) zur Einstellung der Spanstärke in der Bewegungsrichtung der Maschine vor dem Motor (b) im Rahmen (a) angeordnet sind und der hinter dem Motor (b) liegende Teil des Rahmens (a) mit der Abschlussplatte (k) als Auflage für die Maschine und zur Aufnahme der elektrischen Einrichtungen (u, t) ausgebildet ist.

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