DEP0003417BA - Schwimmerloser Vergaser mit Startvorrichtung - Google Patents

Schwimmerloser Vergaser mit Startvorrichtung

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DEP0003417BA
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DE
Germany
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fuel
starting device
carburetor
vessel
valve
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Expired
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English (en)
Inventor
Robert Schneider
Original Assignee
Schneider, Robert, Berlin-Hermsdorf
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Description

Anlage zur Pa tent arme Idling von Hob* Schneider ν#25*£>·49 B.%.
Sohwimmerloser Vergaser mit St art vor richtung»
Vergaser werden für Verbrennungsmotoren (Vergase maschinen) benötigt und haben die Aufgabe, Brennstoff und Luft unter veränderlichen Strömungs- und Bruckverhältnissen der verschiedenen Betriebszustände in richtigem Mengenverhältnis au bemessen, den flüssigen Brennstoff in lie be !form aufzuteilen und ein möglichst homogenes Brennstaff^LuTtgemisch zu bilden* Für benzinahnliche Brennstoffe mit teilweise schwer verdampfbaren und ungleichartigen Bestandteilen kommt nur der sogenannte Spritzvergaser in Frage, bei dem. der Brennstoff durch den Unterdruck der Saugleitung aus einem Spritzrohr in die gleichzeitig angesaugte Ladung gespritzt wird*
Durch einen Schwimmer mit Ventil wird der Zufluss des Brennstoffes zum Vergaser so geregelt, dass der Brennstoffspiegel im Schwimmergefäss einen gleichbleibenden Niveaustand hat» Das Schwimmergefäss garantiert eine gewisse Bevorratung an Brennstoff, aus dem die Spritzdüse für die jeweiligen Betrieb sverhältnisse der Verbrauchsmaschine den Brennstoff, unter gleichbleibenden statischen Druckverhältnissert, erhält*
Dieses Bevorratungsprinzip ist der grosse Vorteil gegenüber allen bisher bekannt gewordenen schwimmerlosen Vergasern, bei denen der Brennstoff jeweils, entsprechen den Erfordere nissen des Verbrennungsmotors, durch Ventile der Spritzdüse zugeführt wird, wobei die Ventile rein mechanisch oder nach aerome chanischen Prinzipien gesteuert werden* Dadurch geht aber die gute Betriebsanpassungsfähigkeit, die den Vergaser mit Schwimmer aus zeichnet-, verloren und ebenso sein einfacher Aufbau.
Diesen Haehteilen steht nun die im weiteren Verlauf beschriebene Erfindung eines SchwimmerIosen Vergasers gegenüber. Die Keuerung besteht darin, dass die Spritzdüse unter genau den gleichen physikalischen Gegebenheiten den Brennstoff aus einem Bevoratungsgefäss entnimmt, wie bei einem Sohwimmervergaser* Jedoch wird das Ventil, das den Brennstoffzufluss zum Bevoratungsgefäss regelt, nicht wie bei dem Schwimmervergaser durch den Schwimmer gesteuert, sondern durch eine« Membrane (a) Abb* "I, die auf veränderliche Druckverhältnisse im. 'Saugrohr anspricht» Diese Eemerung kann auch bei jedem Vergaserprinzip angewendet werden, ohne seine bisherige Arbeitsweise abzuändern*
Das physikalische Prinzip und die verschiedenen BetreUbsphasen zeigen die schematischen Abb»1 bis 3-
Anlage zur £atentanme!dung von Rob* Schneider v» 25*6*49 BC*2
Bei Stillstand des Verbrennungsmotors (Abtut) herrscht atmosphärischer Druck ρ im Saugr bezw* Mischrohr (b) und in den beiden Kammern (c; und (d)· Infolge der Federungskraft der Feder (e) nimmt die Menbrane (a) die Mittellage ein und steuert das Ventil Cf) derart, dsss der Brennstoffzufluss bei (g) unterbrochen ist*
Wird infolge der physikalischen Gegebenheiten nach Inbetiebsetzung· des Verbrennungsmotors Brennstoff; aus der Spritzdüse (h) Abb*2 und damit aus dem Bevoratungsgefäss (i) entnommen so steuert gleichzeitig die Menbrane Ta) das Ventil (f) in die Lage, bei der der Brennstoff in das Bevoratungsgefäss (i) nachfHessen kann um einen konstanten Flüssigkeitsdruck im Spritzrohr Ch) zu gewährleisten. Es ist klar, dass der Brennstoff auf luss bei (g) auf den Höchstverbrauch abgestimmt sein muss» Die aussermittige Lage der Menbrane (a) Abb·2 kommt dadurch zustande, dass in den Kammern (c) und (d) verschiedene Druckverhältnisse vorhanden sind, die dadurch entstehen 3 dass die Kammer (d) über die Sperrkammer (k) Bruchausgleich mit der Atmosphäre besitzt.
Wird durch das Spritzrohr (h) aus dem Bevoratungsgefäss (i) weniger"Brennstoff entnommen als solcher zufliesst, so,steigt das Brennstoffniveau im Bevoratungsgefäss (&bb*j5) bis in die Sperrttammer (k) wobei der Druckausgleich der Kammer (d) mit der Atmosphäre unterbrochen wird* Dadurch ist aber die Gleichheit der Druckverhalxnisse in den beiden Kammern (c) und (d) hergestellt, bei welcher die Membrane (a) nieder die Mittellage einnimmt und der Kraftstoffzufluss bei (g) unterbrochen nird., dull* ein konstantes E'iveau im 3evoratungs& ge fass (i) bezw* konstanter Druck, im Spritzrohr (h) ist innerhalb geringer Toleranzen, wie Öei einem Schwimmervergaser möglich*
Bei dem eben beschriebenen Vergaserprinzip lässt sich die Startvorrichtung bezw* Starthilfe unter neuartigen Gesichtspunkten aufbauen, deren Wirkungs- und Arbeitsweise an Hand der Abb*4 und 5 beschrieben wird, ohne auf die allgemein bekannte Startvorrichtung mit besonderer Startklappe vergleichsweise einzugehen*
Die in Abb. 1 bis 3 dargestellte Sperrkammer (k) wird derart in zwei Teile (k*) und Tk") zerlegt sodass Druckausgleich bezw. Belüftung des Teiles (k1) unter bestimmten Voraussetzungen auch über Teil {kV) möglich ist» Biese Voraussetzungen sind danngegeben, wem. das Ventil (n) die entsprechende Stellung (wie im Schema 4 und 5 gezeichnet) einnimmt* Steigt in dem Bevoratungsgefäss (i) das Niveau bis in Teil (k1) der Sperrkammer hinein (s- Abb· j4), so ist noch immer Druckausgleich mit p0 vorhanden, d*h* das Brennstoffventil bleibt infolge der an der Menbrane (a) herrschen-

Claims (1)

  1. Anlage zur Patentanmeldung von Hob· Schneider v*25*6*49 Bl* 3
    den physikalischen Bedingungen weiterrigeöffnet» Das Kiveau. steigt also weiter an, bis es beim eintritt in Teil (k") des SperrgefSsses den Druckausgleich mit p0 unterbricht, und damit der Brennstoff zufluss unterbrochen wird* Im Bereich des Niveauunterschiedes ^h, ■welcher nur bei bestimmten Voraussetzungen durch das Ventil (n) zustande kommt (Startstellung) liegt die MSndung des Kanals der das Spritzrohr (h!) mit dem Bevoratungsgefäss (i) verbindet.
    Wird unter diesen Voraussetzungen während des Anlassens die Hauptdrossel· Iq) geschlossen, so tritt infolge des Druckabfalles zwischen p0 und ρ Kraftstoff aus dem Spritzrohr Th') aus, und damit sind die Start- bezw« Anlassbedingungen hergestellt. Bei geschlossener Drossel (q) kann Brennstoff aus dem Spritzrohr (h) t wegen Fehlens eines Bruchgefälle, nicht austreten* Erst beim Offnen der Hauptdrossel (q.) wird solange die Startbedingungen aufrecht erhalten werden, Brennstoff aus beiden Spritzrohren (h und h1) austreten und damit tta.n reicheres Brennst of f-Luftgemiach gefahren. Each Umschalten des Ventils (n), d»h* Aufheben der StartVoraussetzungen. arbeitet der Vergaser wie nach Abb* 1 bis 3 erläutert»
    Fatentans-prache t
    X* Schwimmerloser Vergaser mit Startvorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass der Zufluss des Brennstoffes zum Bevoratungsgefäss durch ein Ventil (f) mit Membrane (a) oder Kolben geregelt wird, das in Abhängigkeit vom Druck— bezw* Mischrohr (b) und der Höhe des Brennstoffniveaus im Bevoratungsgefäss (i) anspricht«
    2* Schwimmerloser Vergaser mit Startvorrichtung nach Anspruch 1* dadurch gekennzeichnet, dass die Membrane (a) bezw, der Kolben zwischen zwei Kammern (c) und (&) liegt, die durch Verbindungsleitungen (l) und (m) mit dem Saug~ bezw» Mischrohr (h) verbunden sind, wobei in die Verbindungsieitung (m) ein Sperrgefäss (k) eigeschaltet ist, das direkt mit der Atmosphäre Verbindung hat«
    3- Schwimmerloser Vergaser mit Startvorrichtung nach Anspruch 1* und 2. dadurch gekennzeichnet, dass stEM. eine Veränderung des Brennstoffniveaus die Verbindung des Sperrgefässes (k) mit der Atmosphäre herstellt oder unterbricht.
    4* Schwimmerloser Vergaser mit Startvorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrgefääs (k) aus zwei Kammern (k1) und (kw) (Abb* 4 und J>) besteht wobei nach dem Steigen des Brennstoffes in die Kammer (k1) bei entsprechender Stellung des Ventils (n), auch Druckausgleich mit der Atmosphäre über die Kammer (k") mögli&h ist.
    Anlage zur Patentanmeldung von Rob* Schneider ν«25-·6#49 Bö.*4
    Schwimmerloser Vergaser mit Startvorrichtung nach Anspruch 4· dadurch gekennzeichnet } dass je nach Stellung des Ventils (n) zwei verschiedene Brennstoffniveaus im Bevorratungsgefäss (i) möglich sind -wobei das höhere Kiveau, beim Vorhandensein eienes Druckgefälles, auch Brennstoffentnahme über das Spritzrohr (h1) gestattet»

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