DE535403C - Spritzvergaser mit Luftdrossel und Schwimmerkammerregelung - Google Patents

Spritzvergaser mit Luftdrossel und Schwimmerkammerregelung

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DE535403C
DE535403C DE1930535403D DE535403DD DE535403C DE 535403 C DE535403 C DE 535403C DE 1930535403 D DE1930535403 D DE 1930535403D DE 535403D D DE535403D D DE 535403DD DE 535403 C DE535403 C DE 535403C
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carburetor
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M19/00Details, component parts, or accessories of carburettors, not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M1/00 - F02M17/00
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    • F02M19/086Venturi suction bypass systems
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M23/00Apparatus for adding secondary air to fuel-air mixture
    • F02M23/04Apparatus for adding secondary air to fuel-air mixture with automatic control
    • F02M23/08Apparatus for adding secondary air to fuel-air mixture with automatic control dependent on pressure in main combustion-air induction system, e.g. pneumatic-type apparatus
    • F02M23/09Apparatus for adding secondary air to fuel-air mixture with automatic control dependent on pressure in main combustion-air induction system, e.g. pneumatic-type apparatus using valves directly opened by low pressure
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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    • F02M7/00Carburettors with means for influencing, e.g. enriching or keeping constant, fuel/air ratio of charge under varying conditions
    • F02M7/10Other installations, without moving parts, for influencing fuel/air ratio, e.g. electrical means
    • F02M7/11Altering float-chamber pressure
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  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • Spritzvergaser mit Luftdrossel und Schwimmerkammerregelung Die Erfindung bezieht sich auf einen Spritzvergaser mit Luftdrossel und Schwimmerkammerregelung nach Zusatzpatent 498 46o. Bei diesem Vergaser ist der Luftraum der Schwimmerkammer an eine Luftdüse angeschlossen, während der Brennstoffraum mit einer anderen Luftdüse verbunden ist, in der beim Luftansaugen ein größerer Unterdruck erzeugt wird als in der zuerst genannten. Damit auch bei niedrigen Drehzahlen und ungünstigen Verhältnissen genügend Brennstoff in die Schwimmerkammer gefördert wird, ist ein Nebenluftkanal mit einer Nebendrossel parallel zu den Luftdüsen angeordnet, wobei die Nebendrossel diesen Nebenluftkanal öffnet, sobald der Luftbedarf des Motors größer wird als diejenige Luftmenge, welche die Luftdüsen in der verfügbaren kurzen Zeit durchlassen können. Dieser Zustand stellt sich insbesondere bei schnellem Lauf des Motors ein, weil die Größe der Luftdüsen so zu wählen ist, daß auch bei niederen Drehzahlen, also bei geringen Luftgeschwindigkeiten, noch ein Unterdruck erzeugt wird, der zum Fördern des Brennstoffs ausreicht.
  • Bei hohen Drehzahlen muß nun infolge der größeren Ansauggeschwindigkeit auch mehr Brennstoff in der Zeiteinheit eingespritzt werden, um das richtige Gemisch zu erhalten. Bis zu einem gewissen Grad wird dies durch die schon mehrfach vorgeschlagene Schaumluftregelung erreicht. Die ausgespritzte Brennstoffmenge bleibt aber auch in diesem Falle immer noch etwas zu gering. Denn die Brennstoffabgabe kann nicht über denjenigen Betrag gesteigert werden, der dem Druckunterschied an den Mündungen der beiden von den Luftdüsen zu dem Brennstoff- ünd dem Luftraum in der Schwimmerkammer führenden Kanäle entspricht (beim Erfindungsgegenstand weiter unten mit h und f bezeichnet). Dieser Druckunterschied kann aber mit Rücksicht auf die Ansaugleistung des Vergasers wiederum nicht beliebig groß gewählt werden.
  • Gemäß vorliegender Erfindung wirkt deshalb die Nebenluftdrossel, die selbsttätig den parallel zur Hauptluftdüse liegenden Luftdurchgangsquerschnitt regelt, auch auf Glieder ein, welche den Unterdruck im Luftraum der Schwimmerkammer vermindern, wenn die Nebendrossel sich öffnet und umgekehrt.
  • Ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung skizziert, und zwar zeigt Abb. = einen Schnitt durch einen Vergaser mit dieser Einrichtung, Abb. 2 bis 4 eine Einzelheit in verschiedenen Stellungen, Abb. 5 und 6 einen Vergaser mit zusätzlicher Schaumluftregelung.
  • In dem Mischrohr a befinden sich eine Luftdrossel b und hintereinander drei Luftdüsen c, d, c verschiedenen Querschnitts. An die Düse d ist mit einem Rohr f der Luftraum einer Schwimmerkammer g angeschlossen. In die kleinere Düse c mündet ein Brennstoffspritzrohr k, Neben der Düse c ist ein Raum i, den eine Drossel k mit ungleichen Flügeln geschlossen zu halten sucht.
  • Von dem Luftraum der Schwimmerkammer geht eine zweite Leitung n aus, die bei o hinter einer Scheibe P der Nebendrossel k in den Raum i mündet. Die Scheibe P hat einen konischen Schlitz q, der sich gegen die Öffnung o zu verengt.
  • Die Vorrichtung wirkt wie folgt: Bei niedriger Drehzahl kann die gesamte Ansaugluft durch die Düse c-e gehen, ohne daß die Drossel k sich öffnet; dabei wird in der Düse d ein Unterdruck erzeugt, der groß genug ist, um den Brennstoff vom Tank in die Schwimmerkamm-er zu fördern. In der Düse e wird ein höherer Unterdruck erzeugt, so daß aus dem Rohr k Brennstoff ausspritzt. Wenn der Luftbedarf des Motors größer wird, öffnet sich die Drossel k, so daß ein Teil des Luftstromes durch den Raum i geht. Dabei öffnet die Nebendrossel k mit dem Schlitz q immer mehr die Öffnung o, so daß immer mehr Luft in den Luftraum der Schwimmerkammer g eintreten kann und der Unterdruck in diesem Raum verringert wird. Der Unterdruck in der Düse e ändert sich aber nicht. Es wird also mehr Brennstoff ausgespritzt.
  • Die Abb. 2 zeigt die Nebendrossel k geschlossen; die Öffnung o ist durch die Scheibe überdeckt. In Abb. 3 ist die Drossel k halb geöffnet, und der Schlitz q hat sich ein Stück weit über die Öffnung o geschoben, so daß ein kleiner Spalt für den Luftdurchgang frei wird. In Abb. 4 ist die Drossel k und die Öffnung o ganz geöffnet.
  • Der Luftraum der Schwimmerkammer kann zur Verkleinerung des Unterdruckes bei hohen Drehzahlen unmittelbar mit der Außenluft verbunden werden. Zweckmäßiger ist es aber, den Luftraum an das Mischrohr, und zwar insbesondere an eine Stelle des Nebenluftkanals i, anzuschließen. Auch kann der Querschnitt des Kanals, durch den der Schwimmerkammer Luft zugeführt wird, durch irgendeine geeignete Regelvorrichtung, z. B. Ventilkegel, Schieber usw., von der Nebendrossel aus beeinflußt werden.
  • Es steht nichts im Wege, bei dem Vergaser gemäß der Erfindung in der üblichen Weise am Brennstoffspritzrohr einen Kanal für dieSchaumluftzufuhr vorzusehen, um z. B. den Brennstoff besser zu zerstäuben oder einen in diesem Kanal angesammelten Brennstoffvorrat beim Übergang von der Leerlaufdüse auf die Hauptdüse ausspritzen zu können. Die Schaumluft kann dabei an einer beliebigen Stelle des Vergaserinnern oder aus dem Luftraum der Schwimmerkammer entnommen werden. In der Abb.5 wird die Schaumluft z. B. mit einem Kanal na aus der Nebenluftkammer i an einer Stelle vor der Nebendrossel k (in Stromrichtung gesehen) abgenommen. Man kann also die Gemischregelung gemäß der Erfindung auch noch durch die Schaumluftregelung nach dem Hauptpatent unterstützen. Dies kommt besonders für Motoren mit geringem Saugdruck bei hohen Drehzahlen in Frage. Man kann in diesem Falle die Schaumluft und den Unterdruck gemeinsam durch die Nebendrossel k regeln.
  • In Abb. 6 hat die Nebendrossel k zu diesem Zweck eine Scheibe y mit einer Aussparung s. An derjenigen Stelle des Mischrohrs a, an der diese Aussparung bei geschlossener Drossel k liegt, mündet die Schaumluftleitung »»z. Der Anschluß der Leitung n ist gegen die Mündung von m so versetzt, daß beim Öffnen der Drossel k die Leitung n erst allmählich frei wird, wenn die Leitung m schon ganz oder beinahe ganz geschlossen ist. Die Menge des ausgespritzten Brennstoffs wird also bis zu einer bestimmten Drehzahl, der eine bestimmte Öffnung der Drossel k entspricht, nur durch Verminderung der Schaumluftzufuhr und vors da ab durch Verminderung des Unterdruckes im Luftraum der Schwimmerkammer geregelt. Man kann in diesem Falle von vornherein eine größere Brennstoffspritzdüse wählen und braucht bei hohen Drehzahlen den Unterdruck im Luftraum der Schwimmerkammer nicht übermäßig zu verkleinern. Die Schaumluftregelung und Unterdruckregelung können natürlich auch gleichzeitig nebeneinander bestehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: ' z. Spritzvergaser mit Luftdrossel und Schwimmerkammerregelung nach Zusatzpatent 498 46o, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebendrossel, die den parallel zur HauptluftdüseliegendenLuftdurchgangsquerschnitt regelt, auch auf 'Qlieder einwirkt, die Luft in den Luftraum der Schwimmerkammer strömen lassen und den Unterdruck in diesem Raum mehr . oder weniger schnell vermindern, wenn die Nebendrossel sich öffnet und umgekehrt.
  2. 2. Spritzvergs:ser nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft zur Verminderung des Unterdruckes in der Schwimmerkammer aus dem Innern des Vergasers, insbesondere aber aus dem Nebenluftraum entnommen `wird, wobei der Querschnitt des Verbindungskanals durch die genannten Glieder eingestellt wird.
  3. 3. Spritzvergaser nach den Ansprüchen z und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebendrossel einen Schlitz hat, welcher die Mündung des Verbindungskanals immer mehr öffnet, je mehr sich die Nebendrossel öffnet. q.. Spritzvergaser nach den Ansprüchen r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der mit einer Aussparung (s) versehenen Nebendrossel (k) eine Schaumluftleitung (m) und eine zum Luftraum der Schwimmerkammer (g) führende Leitung (n) münden unter derartiger Versetzung der Leitungsmündungen gegen die Aussparung (s), daß die Leitung (n) beim Öffnen der Nebendrossel erst allmählich freigegeben wird, nachdem die Schaumluftleitung (m) schon mindestens annähernd geschlossen ist (Abb. 6).
DE1930535403D 1923-10-10 1930-02-22 Spritzvergaser mit Luftdrossel und Schwimmerkammerregelung Expired DE535403C (de)

Applications Claiming Priority (5)

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DEST37295D DE450370C (de) 1923-10-10 1923-10-10 Spritzvergaser mit Luftdrossel und Schwimmerkammerregelung
DEST42449D DE498460C (de) 1923-10-10 1927-03-29 Spritzvergaser mit Luftdrossel und Schwimmerkammerregelung
DEST43168D DE499190C (de) 1923-10-10 1927-09-07 Spritzvergaser mit Luftdrossel und Schwimmerkammerregelung
DEST44481D DE501648C (de) 1923-10-10 1928-07-09 Spritzvergaser mit Luftdrossel und Schwimmerkammerregelung
DE535403T 1930-02-22

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