DEP0003315DA - Vorrichtung für den wandernden Grubenausbau und Verfahren zu ihrer Anwendung - Google Patents

Vorrichtung für den wandernden Grubenausbau und Verfahren zu ihrer Anwendung

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DEP0003315DA
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Inventor
Heinrich Holz
Oskar Dr.-Ing. Jacobi
Original Assignee
Gutehoffnungshütte Oberhausen AG, Oberhausen
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Description

Stichwort: "GHH - Vorausbau"
Oberhausen, den 19. Mär2 1947
Vt/Ea
Wandernder Grubenausbau«
Die Erfindung besieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung für den wandernden Grubenausbau, der auch bei geringmächtigen Flözen Anwendung finden kann»
Es ist ein wandernder Grubenausbau bekannt, bei dem der gesamte Ausbau stoßseitig auf Unterzogen aufliegt und dLi-e EJappen wechselweise vorgeschoben werden«, Bei anderen bekannten Auöbauarten liegen die Kappen in JEappschuiien auf den Stempeln auf und können in diesen Kapp^ehuhen vorgleiten* Auch ist schon vorgeschlagen wordens beide bekannte Arten zu. kombinieren. Es haben BlQh jedoch dabei Schwierigkeiten ergeben, sei es infolge <d«s höhen Kappengeid.chtes, sei es infolg-© Yer-ÄleminuagejQ am oder im KaPP1SChUh9 hervorgerufen durch ferbiegungen der Kappen durch den Gebirgsdruek*
Bs ist £eTiiet vorgeschlagen worden, ohne dass dieser ¥©rschläag «um Stande der iEeohnik gehört, einen
jeweils am kohlenstoßseitigen Ende der des endgültigen Ausbaues gelenkig ansusehlie-. line stejapelfrei© Abbaufront wird mit dieaeiji Verfahren nicht -erzielta Zum Durchfahren der Schrämssasehine muss der Vorbaustempel hochgeklappt werden» Ir steht somit vor des* Hochklappen unter Last und muss •nach dem Durchfahren der Schrämmaschine sofort wieder gesetzt werden« Mn weiterer Kachteil ist dabei darin su sehen, d&ss die Kohle nach dem Schrämen zwischen den unter last stehenden Vorbaustempeln auf das Fördermittel durchgsBchippt werden müaseiu Nach dem Kohlen s&rd dann der Vorbaustempel zum zweiten Male entlaste tf vorgezogen und neu angeschlagen.-
Die Erfindung beseitigt diese Hachteile durch Schaffung eines Ausbaues, der einerseits sowohl gewiehtsmässig als auch technisch leicht zu handhaben ist» andererseits dem Bergmann aber die gleiche Sicherheit gibt, wie die bekannten Ausbauarten in wesentlich schwererer Ausführung,, Ein weiterer Vorteil ergibt sich erfindungsgemäss durch seine Anwendbarkeit auch in geringmächtigen Plözen, bei denen die Raumfrage eine grosse Rolle spielt.
Gemäss der Erfindung wird zwischen den endgültigen Kappensträngen, die durch überkragende Enden eine stempelfreie Abbaufront ergeben, auf je zwei Unterzögen oder Halterungen eine leichte forbaukappe angeordnet, die dem Abbau folgt. Am kohlenstoßseitigen Ende dieser Vorbaukappe ist ein Vorbaustempel gelenkig befestigt. Unmittelbar nach Durchgang der Gewinnungsmaschine wi.rd die Vorbaukappe bis an den Stoß vorgeschoben, der Vorbaustempel heruntergeklappt und angeschlagen. Nachdem der endgültige Ausbau vorgebaut worden ist, wird der hintere Unterzug zum Kohlenstoß hin wieder eingebaut, der Vorbaustempel sodann gelöst und wieder hochgeklappt, Hach dem Auskohlen können dann die Arbeitsvorgänge von neuem begonnen werden.
Das Verfahren gemäss der Erfindung geht von dem Grundgedanken aus, den Hauer von der Bauarbeit su entlasten. Er hat lediglich einen vorläufigen Ausbau, der auf Unterzügen beweglich gelagert ist, vorzuziehen und einen daran gehängten Vorbaustempel herunterzuklappen« Seine gesamte Arbeitszeit wird somit für das Kohlen ausgenutzt, das eine schwere, jedoch keine qualifizierte Arbeit ist. Die leichtere, jedoch höher qualifizierte Irbeit des Ausbauens soll durch eine Baukolonne erfolgen, die nach dem Umlegen der Schüttelrutsche bzw* nach dem Rücken des Panzerförderers in dem rückfreien Feld <ieh endgültigen Ausbau einbringt, den versataseitigen Unterzug nach vorn hangt, den Vorbaust e.mpel löst und wieder hochklappt.
Ein Ausführungsbeispiel„des Brfindungsgedankens ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen;
Abb« 1-4 &as Jie&e Yerf airren i» Uraufsicht
Seitenansicht-, schematises dargestellt in vier
1 * your dem
2* ijaeh dein
3* nach dem
4. naOii iem Bau&en?
5 Mnen Unterzug geJßä#s der Erfindung in Saite&ans&fcint· und Draufsicht,
€ eine Aufhängevorrichtung des Untersuges jaaoJa Äbb* 5 aa der Kappe In Seitsuansiciit und QuörsteJinitti
7 die AuflaäJSgevorrieJitung 2»eh Abk* 6 ia Kord eröL'H0i cfrt,
8 eine Aufiiä'iigeverrioJituilg- ^es
pels aa der Yorbaükapp-e ijo. Yord^r-
In den 4b~be 1-4 iät da® neue Terfahren ti-scii in vier Zeitsiteennitt^a dar-gestelli;^ ^n pen 1 und 2 sind Untersage 3 und 4 angebrannt, d«fenen die leieiatie Yorbau^appe 5» liegt, s-eitigen End« der Yarbaufcappe 5 frängt ßöchgeklappt der Yorbaustempel 6^ Die I^bausi;ei^elt der der Brucß, das Hangende, das Liegende* äle sehe sind «abe&eio-kiiet geibliLeben^ äa ö.l,l©s di«a aus den Jibb. eindeutig su Bvkeänen i?@t. In Abb. t iöt 'd Zeitpunkt ssu Beginn des Eoiileiie dargestellt. Ist ikonle entfernt, wird die Vorbauteppe 5 aber den Untet«- sug 4 vorgeschoben* der Vorbaustempel € herunt-er^eklappt und angeschlagen (Zustand Al*·2)« B0 f-©lgt das umlegen d§r Rutselie» Ausserdesi irird der endgültige Ausbau ? gesetzt^ der Untersag 3 an de® Ausbau '? jb®*- gebracht, der forbatistieinpel 6 gelöst und wieder hoeägeklappt (Zuätahd Abb· 5)» Es folgt d«s Bauben uni Siedergehen des Brasils (Zustand Abbi 4). Damit hat sieh der M?orschub1( vollaogigii, die Beiiie aer Arbeitsvorgänge Siann von neues
Die Yorbaukappe 5» die beispielsweise aus V-Prof11 gebildet iat (Abb,5)* liegt auf Untersagen 3 (4) auf, die tra^werkarti^ gestaltet £?ind. Das werk v?ird na cn dem Hangenden su ausgebaut > lässt aber
die beiden seitlichen Enden, des Unterauges in flachen Streben 8 auslaufen* Hierdurch werden zwei wesentliche Vorteile erzielt* einmal steht der Unterzug nur äußerst gering unter dem Kappenprofil vor, was bei geringmächtigen Flözen besondere wichtig ist, da hier die Raumfrage in vieler Hinsicht ausschlaggebend istt sum anderen muss die Entfernung der Kappen9 auf denen der Unterzug autfliegt, nicht konstant gehalten werden. Die Enden des U&terauges lagern in flach U-förmigen Klammern 9, die SaB. von Doppelhaken 10 gegen die Unterseiten der Kappen 1 (2,7) gehalten werden. Vorteilhaft ist es, die beiden benachbarten Unterzüge nebeneinander in einer Klammer zu lagern, auch hierbei braucht keine Behinderung infolge ungleichen Abstandes der Kappen befürchtet werden. Zwischen beiden Unterzugsenden liegt dann der Doppelhaken 10. Letzterer weist einseitig ein Gelenk auf bsw. besteht vorteilhafterweise aus zwei Teilen, die durch Ösen miteinander verbunden sind, so dass er mit aller Leichtigkeit gehandhabt und eingehakt werden kann»
Der Vorbaustempel 6 wird z,B· mittels eines Bügels 12 an die Vorbaukappe angehängt» Am Stempel ist der Bügel 12 z.B. durch einen Bolzen 13 befestigt, der im Stempel in einem Langloch 14 gleiten kann, um ein Setaen und Lösen des Stempels au erlauben. Um den Bolzen als Drehpunkt wird der Stempel hochgeklappt und in der hochgeklappten Lage einfachheithalber z.B* durch eine Kette 15 gehalten.-

Claims (1)

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