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Die Erfindung betrifft eine Nivellier-Gleisstopfmaschine mit im Vorderteil angeordneten Gleisstopf- und Hebewerkzeugen sowie mindestens einer Vorrichtung zum Seitenrichten des Gleises, wobei diese Vorrichtung zur Ausübung eines seitwärts gerichteten Druckes gegen mindestens einen Träger abgestützt ist, dessen Ende stirnseitig auf dem Fahrgestellrahmen der Maschine im Bereich der Gleisstopfwerkzeuge angeordnet ist und der sich zu einem von der Maschine distanzierten, auf einem gesonderen Fahrwerk gelagerten andern Ende erstreckt nach der Patentschrift Nr. 287043.
Es ist bereits eine Gleisrückmaschine bekanntgeworden, die mit einem sich vorwärts erstreckenden Ausleger ausgestattet ist. Diese Gleisrückmaschine weist aber keinesweges Gleisstopf- oder Gleishebewerkzeuge auf. Sie ist auch nicht dazu geeignet, die Lage eines Gleises im Sinne eines"Richtvorganges"zu korrigieren, sondern sie vermag ein (Bagger-) Gleis lediglich grob in eine andere Lage zu bringen. Der Ausleger dieser Maschine ist nach oben verschwenkbar, um die Maschine wahlweise als Brückengleis-Rückmaschine oder als Auslege-Gleisrückmaschine benutzen zu können.
Demgegenüber ist es das Ziel der Erfindung den genannten, zur Abstützung der Seitenrichtwerkzeuge dienenden Träger so zu gestalten, dass er raumsparend verwahrt werden kann, wenn die Maschine von einem Einsatzort zum andern verfährt.
Das Ziel der Erfindung wird dadurch erreicht, dass der Träger in seiner sich im wesentlichen in Gleislängsrichtung erstreckenden Ausdehnung, z. B. durch Einziehen, Zusammenklappen od. dgl., bedarfsweise und willkürlich verkürzbar ist.
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durch das willkürliche Verkürzen sich innerhalb des Regellichtraumprofils befindet-keiner besonderen Überwachung bedarf. Es wird daher in vorteilhafter Weise eine Verlängerung der tatsächlichen Arbeitszeit und daher eine Erhöhung der Arbeitsleistung sowie ein sicheres und schnelles überstellen der Maschine von einem Einsatzort zum andern ermöglicht.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der sich zum gesonderten Fahrwerk erstreckende Teil des Trägers um mindestens ein im Abstand von der Stirnseite angeordnetes Gelenk klappbar. Dadurch wird es in besonders einfacher Weise ermöglicht, den während der Arbeit stirnseitig vor der Maschine angeordneten Träger für die Überstellfahrt in den Bereich der Maschine zurückzuklappen, um somit die Maschinenlänge auf ein den normalen Wagenlängen entsprechendes Mass zu reduzieren.
Gemäss einer andern Weiterbildung der Erfindung ist der klappbare Teil des Trägers in vertikalen, parallel zur Gleisachse verlaufenden Ebenen schwenkbar. Dies ermöglicht eine einfache Verkürzung des Trägers, wenn er beispielsweise im Bereich der Gleismitte angeordnet ist, da für den klappbaren Teil des Trägers innerhalb des Regellichtraumprofils senkrecht zur Gleisebene mehr Platz zur Verfügung steht.
Weist die Maschine einen als Rahmen ausgebildeten Träger auf, so ist es vorteilhaft, das Gelenk zum Verschwenken des klappbaren Trägerteiles im unteren Rahmengurt und im oberen Rahmengurt einen Steckbolzen od. dgl. vorzusehen, um den klappbaren Trägerteil bedarfsweise in einer der Endstellungen zu fixieren. Durch die Ausbildung des Trägers ist es möglich, dessen Gewicht in günstigen Grenzen zu halten, so dass die Verkürzung und Fixierung des Trägerteiles durch die Bedienungsperson einfach und rasch erfolgen kann und somit die Auf- und Abrüstzeiten am Beginn und Ende des Arbeitseinsatzes der Maschine verkürzt werden können.
Bei Konstruktionen zum übertragen grosser Richtkräfte, wie diese beispielsweise zum Korrigieren grosser Richtmasse notwendig sind, weist der Träger eine grosse Längserstreckung in Gleislängsrichtung auf, so dass es nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorteilhaft ist, wenn der Träger mittels mehrerer Gelenke mehrfach zusammenklappbar oder faltbar ist.
Eine einfache Handhabung durch die Bedienungsperson unter gleichzeitiger Verkürzung des Trägers wird dann erreicht, wenn der Träger gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung teleskopartig zusammenschiebbar ist.
An Hand eines Ausführungsbeispieles wird die Erfindung im folgenden erläutert. Die Fig. 1 der Zeichnungen zeigt die Maschine in Seitenansicht und die Fig. 2 in Draufsicht. Die Fig. 3 betrifft ein Detail des Trägers, die
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4 ist ein- -5-- im Gelenk --6-- befestigt. Der sich zum gesonderten Fahrwerk --7-- erstreckende und dort mit dem vorderen Ende-8--gelagerte Träger-5-ist mit dem Gelenk --5'-- unterteilt ; der vordere, sich zum gesonderten Fahrwerk--7--erstreckende Teil ist somit um das Gelenk--5'--in die gestrichelt angedeutete Stellung verschwenkbar, wodurch eine Verkürzung erreicht werden kann.
Die Vorrichtung zur Ausübung eines seitwärts gerichteten Druckes zum Seitwärtsverschieben des Gleises --4-- besteht wie beim Gegenstand des Stammpatentes aus je einer jedem Schienenstrang zugeordneten Kolben-Zylinder-Anordnung --9-- ; diese Kolben-Zylinder-Anordnungen --9-- sind an der vorderen
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Stirnseite der Maschine--l--beiderseits des Trägers --5-- angeordnet, um sich gegen den Träger--5-- abstützen zu können, und wirken auf die Gleisgreifer--10--ein, die-mechanisch oder magnetisch-die einzelnen Schienenstränge erfassen und hochheben.
Zum Anheben und Nivellieren des Gleises--4--dient je eine Kolben-Zylinder-Anordnung --11-- und zum Unterstopfen des angehobenen Gleises --4-- sind übliche
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von einem Sender (oder Empfänger)--14--am Vorwagen--15--zu einem Empfänger (oder Sender) - auf dem Fahrgestell der Maschine --1-- erstreckt. Eine an der Stirnseite der Maschine--l-- angeordnete Blende od. dgl. wandert mit dem angehobenen Gleis in diesen Lichtstrahl od. dgl. ein und steuert die Beendigung der Gleishebung beim Erreichen der Soll-Lage.
In der Fig. 4 sind in grösserem Massstab die Gleisgreifer --10-- ersichtlich, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel als mechanische Greifer aus Rollen bestehen, die längs der Schienen--18--fortbewegbar
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um die Maschine-l-beim Anheben des Gleises --4-- gegen das Schotterbett zusätzlich abzustützen ; die Zylinder dieser Stützstempel --25-- sind mit --24-- bezeichnet.
Bei dem in der Fig. 3 dargestellten Detail handelt es sich um die Stelle, an der der Träger-5-gelenkig unterteilt ist. Der Träger-5-ist hiebei als Rahmen ausgebildet und das Gelenk zum Verschwenken des Trägervorderteiles befindet sich im unteren Rahmengurt. Im oberen Rahmengurt ist ein Steckbolzen - -5"-- od. dgl. vorgesehen, um den schwenkbaren Trägerteil bedarfsweise entweder in gestreckter Lage oder-wie gestrichelt angedeutet-in verschwenkter bzw. verkürzter Lage zu fixieren. Der Steckbolzen - wird hiezu entweder durch eine Ausnehmung des Trägerobergurtes des festen Trägerteiles durchgesteckt oder er stützt sich von unten gegen den Trägeruntergurt des festen Trägerteiles ab.
In der Fig. 5 ist dargestellt, wie das das freie vordere Ende--8--des Trägers--5--lagernde gesonderte Fahrwerk--7--mit hydraulisch-nämlich mittels der Kolben-Zylinder-Anordnungen --7'--- betätigbaren Schienenklammern--7"--zum Festklemmen am Gleis ausgestattet ist.
In der Fig. 2 sind die zum Ausrichten des Gleises--4--der Seite nach dienenden, ungleich langen,
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Rückseite der Maschine--l--verbindbaren, gesonderten Fahrwerk--22--. Das vordere Ende der kurzen Sehne--20--, an dem das Gleis--4--mittels der Werkzeuge--9, 10--gerichtet wird, befindet sich im
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--23-- angeordnet.
Vorteilhafterweise ist das mit der Rückseite der Maschine verbindbare gesonderte Fahrwerk --22-- auf den rückwärtigen Teil der Maschine aufschiebbar, wenn die Maschine von einem Einsatzort zum andern verfahren wird.
Für die in der Mitte der beiden Sehnen-20 und 21-vorgesehene Abnahmestelle, an der die Pfeilhöhen der beiden Sehnen gemessen bzw. mitsammen verglichen werden, ist zweckmässig ein weiteres Fahrwerk--16'--angeordnet.
Es ist im Interesse einer weitgehenden Vereinfachung und vereinfachten Bedienung der Maschine sehr vorteilhaft, an dem die Abnahmestelle tragenden Fahrwerk --16'-- auch das Ende --16-- einer zum Nivellieren des Gleises--4--dienenden, sich in den noch nicht korrigierten Gleisbereich erstreckenden Bezugsgeraden anzuordnen. Wenn diese Bezugsgerade --13-- beispielsweise durch einen Lichtstrahl gebildet wird, dann wird das Ende --16-- dieser Geraden durch einen Sender oder Empfänger verkörpert.
Zum Verfahren der Maschine-l-von einem Einsatzort zum andern wird der mit einer Ausnehmung versehene Vorwagen-15-, der das andere Ende der Bezugsgeraden-13-trägt, über den nur geringfügig angehobenen Vorderteil des Trägers --5-- bis hinter das Gelenk gegen die Maschine--l--hin auf den Träger aufgeschoben und sodann wird der aufklappbare Vorderteil dieses Trägers --5-- um das Gelenk hochgeklappt. Der hochgeklappte Trägervorderteil sichert-wie gestrichelt in der Fig. 1 angedeutet-den aufgeschobenen Vorwagen einwandfrei in der Transportlage. wie erwähnt, wird auch das rückseitige gesonderte Fahrwerk--22--eingezogen und auf die Rückseite der Maschine--l--aufgeschoben.
Wie schon eingangs erwähnt, ist die Erfindung durchaus nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt, sondern mannigfach abwandelbar. Insbesondere ist die Art, in der die Längsausdehnung des Trägers --5-- verkürzt wird, im Rahmen der Erfindung beliebig wählbar.