DEP0003219DA - Einfärbvorrichtung - Google Patents

Einfärbvorrichtung

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DEP0003219DA
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DE
Germany
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paint
disc
paint roller
roller
colored
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Rudolf Dr.-Ing. Hell
Original Assignee
Hell, Rudolf, Dr.-Ing., Kiel
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Description

Einfärbvorrichtung
In vielen Bruckapparaten und such in Telegraphenappar-e-ten werden meist rotierende .Farbrollen verwendet, die aus Filz; oder anderen saugfähigen Farbträgern bestehen, die mit einer Spezialfarbe getränkt werden· Diese .Farbrollen werden in Berührung mit Druckbuchstaben oder mit sonstigen mechanischen Organen gebracht, die eine dünne Farbschicht übernehmen und auf die Eruckunterlage (iapier) abgeben®
Die Farbrollen werden mit einer meist verhältnismassig dünnflüssigen Farbe getränkt, die aus einer kolloidalen Lösung von farbe in öl besteht.
Das Einfärben der farbrollen wurde in den einfachsten Fällen durch Verwendung eines Pinsels vorgenomu:en, der in die Färblö'sung eingetaucht und an der Farbrolle abgestrichen wird« Diese Einfärbsethoäe ist zwar sehr einfach, sie'hat jedoch den Hachteil, dass die Menge der Farbe, die auf die Farbrolle übertragen wird § unter keiner Kontrolle stellt und die Farbrolle meist so ungleichförmig eingetränkt wird, dass die Verteilung der Farbe innerhalb cer Farbrolle nicht hinreichend gleichmässig stattfinden kann. Bs besteht daher seit längerer Zeit die lachfrage nach einer einfachen Einfärbvorrichtung. üan versuchte hierzu ebenfalls mit Farbe getränkte Pilzkissen oder Eollen zu verwenden s> von denen die Farbe durch Berührung sit der einzutränkenden Farbrolle übertragen wird. Diese ?or» richtungen haben den Ifachteil, dass sie ebenfalls gleiehmässii mit farbe getränkt sein müssen^ was besonderer Ilasanahmen bedarf t und aueserdesi, was in der Praxis ausserordentlich wich« tig ist, einer starken Verschmutzung unterworfen sind9 wobei die Reinigung derartiger Tränkungskissen, die sich in Kürze suit verharzter Farbe vollsetzen f kaum, möglich, ist©
Ss ist bekannt, irgendwelche Gegenstände, beispielsweise Klebestreifen mit einer Rolle anzufeuchten, die sich, in Wasser drehte Es wäre naheliegend^ eine ähnliche Anordnung auch für die Einfärbung der JTarbr ollen 2α verwenden« Die Praxis zeigt jedoch hierbei, dass durch eine derartige Vorrichtung so grosse Farbmengen auf die einzufartenöe Farbrolle übertragen werden, dass diese Parbrolle überflüssig mit Farbe getränkt werden würde.
Die vorliegende neue Erfindung betrifft eine einfache Einfärbevorrichtung für Farbrollen, die in einfachster Weise aufgebaut ist, eine genaue Kontrolle der zu übertragenden Farbmenge gestattet und aueserdem gegen Verschmutzung geschützt ist und praktisch keinem Verschleiss unterliegt«
Die neue Vorrichtung verwendet anstelle einer KoIIe5 die eich mit dem'unteren Teil in der Farbe dreht* eine schmale Seheibe, die auf der Drehachse schräg angeordnet ist, wobei die axiale Versetzung des Scheibenumfanges angenähert der Breite der einzufärbenden farbrolle entspricht, Biese Scheibe drückt. gegen die einzufärbende Farbrolle, die gedreht wird· Dabei wandert die ßerührungslinie zwischen Scheibe und Parbrolle längs des timfangs der far br olle. Die Scheibe taucat unten in die Farbe ein und trägt diese in hin» und hergehendem, fandern auf die Farbrolle.
In.der Abbildung 1 Itt der Grundgedanke der Erfindung näher erläutert 1
Es ist dort mit 1 die einzufärbende Parbrolle bezeichnet, die beispielsweise auf ei na· Achse 2 gelagert ist und durch die Kurbel 3 gedreht werden kann* Unter der Parbrolle 1 befindet sich eine Scheibe 4? die auf der Achse 5 schräg befestigt ist, ^ ob ei die schräge Versetzung der Scheibe 9 die durch die Strecke (s) gekennzeichnet ist, etwas kleiner als die Breite (b) der einsufärbenden Bolle 1 gemacht wird® Die Achse 5 ist auf dem in der Abbildung 2 (Seitenansicht) sichtbaren Salter 6 federnd gelagert, so dass die Scheibe 4 gegen die Farbrolle 1 gedrückt wird. Die Scheibe 4 dreht sich in einem Behälter 7, der die farbe S enthält» Wird nun mit der Kurbel 3 die Farbrolle 1
_ 3 *■
geäreiatg, so dreht sieb die federnd gelagerte Scheibe 4 mit, der Berührungspunkt zwischen Scheibe 4 und Farterolle 1 wird mit jeder Umdrehung der Scheibe 4 von rechts nach links und zurück wandern, gleichzeitig wird die Scheibe 4 Farbe aus dem farbbehälter 7 hochheben und an die Farbrplle 1 abgeben«, Die Farbrolle wird damit in echraubengangf örmigen Linien eingefärbt« Der Durchmesser der Barb«» rolle 1 ist zum Durchmesser der Scheibe 4 so abgestimmt, dass beiße in keinem ganzzgtiligen Verhältnis stehenf so dass bei mehrmaliger Umdrehung der Farbrolle 1 die Berührungslinien mit der Scheibe 4 sich nicht überdecken können sondern nebeneinander liegen* Man kann die Durchmesser beispielsweise so wählen, dass erst nach zehn Umdrehungen der Kurbel 3 eine Überdeckung der Einfäroungsεpuren stattfindete Es ist auch möglich, das Verhältnis der Durchmesser ohne ganzzahligen Teiler zu. machen, so dass gede nächste Einfärbe— spur von der vorhergehenden Einfärbespur verschieden zu liegen kommt» 'Es ist natürlich auch möglich, den Durchmesser der Scheibe kleiner zu wählen als den Durchmesser der Farbrolle I8 In diesem Falle werden bei einer Umdrehung der Farbrolle 1 bereits zwei oder mehrere echraubengangiörsige Parbsauren auf die Parbrolle übertragen«
In der Abbildung 5 ist nochmals das Schema einer derartigen Vorrichtung gezeigt^ dabei ist die Farbrolle 1 auf einen Hebel 11 gelagert9 der um eine Achse bei 12 geschwenkt werden kann© Bin Basthebel 13 verklinkt sich mit der Raste 14, die durch die Feder nach oben gedrückt wird», In der eingezeichneten Stellung ist die Parbrolle 1 gegen die Scheibe 4 gedrückte Zum Auswechseln der Farbrolle 1 wird der Hebel 11 nach oben gezogen, dabei wird.der Hebel 13 über die Raste 14 gesogen und erneut bei etwas angehobener Stellung einrasten«, Die Scheibe 4 ist um eine Achse drehbar, die auf der Blattfeder 16 gelagert ist« Der waagerechte Ära der Blattfeder 16 liegt auf Stiften 17, um die die leder bei ihrer Durchbiegung eine Schwenkbewegung ausführt«, Durch diese Anordnung wird erreicht^ dass die Farbrolle 1 beim Ifiederklappen des Hebels 11 fest gegen die Scheibe 4 gedrückt wird, die auf Grund ihrer elastischen Lagerung in der Feder 16 dem Druck der Farbrolle 1 etwas nachgibt.'Wird nach Beendigung des Einfärbevorgangs der Hebel 11 mit der Parbrolle1
wieder hochgehoben5 so hebt sich die Scheibe 4 ebenfalls so
weit ans, Ms die Feder 16 ihre entspannte Lage eingenommen hat.
Die Farbrolle 1. kann dann mit dem Griff 18 von der Einfärbvorriehtung abgezogen werden·
In der Abbildung 4 ist die Farbspur, die eine darartige Vorrichtung auf der- Farbrolle hinterlässt^ gezeigt. Die Abb®4 seigt ebenso wie die späteren Abbildungen 7 und. 9 den zylinderförmigen Mantel der farbrolle 1 in Abwicklung. G-emäss dieser Earetellungsart hinterlässt also die Scheibe 4 sinusförmige Linien« Dadurch wird bei Einfärbuiig der Farbrolle eine erhöhte Anreicherung der Farbe an den beiden Seiten der Farbrolle .1 ent·»?», stehen, während die mittlere Partie der Farbrolle im Verhältnis dazu weniger getränkt wird. In den Abbildungen 3 und 6 ist eine andere Art der Eififarbescheibe gezeigte Hier sitzt auf der Achse 19 eine Scheibe 20? die nicht eben ist sondern entsprechend der Darstellung im Bild gekrümmt ist«, Die Abb«,5 zeigt die Darstellung dieser Scheibe in einer Lage von der Seite gesehen, während die Abb®6 die gleiche Scheibe, jedoch von oben gesehen, zeigt. Die psrbspur9 die eine derartige -Scheibe hinterlässt, ist in der Abbildung 7 gezeigt«, Es sind anstelle der sinusförmigen Linien mir hin·=- und hergehende Linien, die Farbrolle wird dadurch in der litte und am Hand gleich stark eingefärbt.
Während bei der bisherigen Scheiben-for ta bei der Umdrehung der Einfärbescheibe nur' eine hin- und hergehende Spur auf der Farbrolle erzielt wurde, lässt sich die Scheibe entsprechend der Abbildung 8 so verformen^ dass bei einer Usdrehung der Einfärbeecheibe 22 beispielsweise bereits drei hin- und hergehende Spuren aufgezeichnet werden. In Abbildung 9 sind wieder die F ar in ·^ spuren einer solchen Scheibe dargestellte
In der Abbildung 10 ist die Schnittzeichnung einer Einfärbvorrichtung gezeigt, die im wesentlichen die bereits besprochenen Elemente enthalte Eine nochmalige Beschreibung dieser Elemente er«· äbrigt sich.hier. Die Vorrichtung ist mit einem Teller 23 versehen, der zur Aufnahme von evtl. überlauf.ender Farbe dient und
ausserdem oie'arere Zapfen 24 trägt, auf diö die einzufärbenden oder eilige färbten Farbrollen aufgesteckt werden können.
Der Farbbehälter wird mit einem Deckel 25 verschlossen^ der in der Mitte eine entaprecheride Aussparung für die Berührung von EinfärbungssclieiDe und Farbrolle. "besitsta

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1β) vorrichtung sur Biniärbung von Farbroller dadurch gekenn· zeichnet9 dass die einzufärbende Farbrolle (1) geges eine schräg auf der Achse eitsende Scheibe (4) gedrückt wird» die die Farbe aus einem Behälter (S) aufnimmt und aa die Farbrolle (1) abgibt®
    2©) Vorrichtung nach Anspruch I8 cadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (4) nicht plan sondern so verformt ist (Abb,5)> dass sie annähernd geradlinig hin- und. hergehende Spuren (Abb»7) auf der Farbfolie (1) hinterlässt«,
    3®) Vorrichtung nach.·Anspruch 1 und'2,. dadurch gekennzeichnet, dass öie Scheite sehrfach verlorst ist (AbTD.S), so dass sie bei einer Umdrehung der Scheibe bereits mehrere, hin- und vergehende Spuren (Abb,9) auf der Farbrolle (1) hinter« lasst®
    4®) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3s dadurch gekennzeichnet, dass sie auf einem Teller aufgebaut ist und,eine Halte» vorrichtung (11,12,13»14,15) für die·- Farbrolle (1) besitzt* die ein leichtes Auswechseln der Farbrollen (1) ermöglicht«

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