DEP0003033BA - Bühnenstellwerk zur elektrischen Fernsteuerung von Regelorganen für Beleuchtungsstromkreise. - Google Patents

Bühnenstellwerk zur elektrischen Fernsteuerung von Regelorganen für Beleuchtungsstromkreise.

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DEP0003033BA
DEP0003033BA DEP0003033BA DE P0003033B A DEP0003033B A DE P0003033BA DE P0003033B A DEP0003033B A DE P0003033BA
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DE
Germany
Prior art keywords
potentiometers
remote control
lighting circuits
potentiometer
stage
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Friedrich Berlin Fichtner
Kurt Berlin Wulsten
Original Assignee
Siemens-Schluckertwerke AG., Berlin & Erlangen
Publication date

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Description

BJhnenstellwtrk zur elektrischen F rnsteuerung von Regel-Organen für Bcleuchtmigsstromkreise.
In Bühnenanlagen verwendet man St-Ilw rke, von den η aus entfernt angeordnete Regelorgane für BeleuchxungsStromkreise gesteuert werden. Für solche Stellwerke hat sich eine allgemein gebräuchliche Form gebildet, die darin bestchi; daß f ^r jeden ■^"IeuchtungsStromkreis ein von Hand auf-- und a"bwäits schwenkbarer Stcllhebel vorgesehen ist und die Sf-Ilhebel in einer oder mehreren Reihen nebeneinander angeordnet sind, iAit deir> an der Vorderseite des Bühnenstcllworkes bedienbaren Stellhebel sind Sch'iben verbunden, um d.ie zu den entfernt angeordneten Regelorganen führende Geile gcl'-gt sind«, Tm mehrere Sx-Ilhebel gleichzeitig verstellen zu können? ist das fühnenstellwork an einer seiner Seiten mit einer von Rand od-r motorisch zu betreibenden Vorrichtung verschen, die eine über die Reihe der ^tcllhebel sich erstreckende Yifelle hat«, kit di'ser Jolle sind die Stelihebel je nach Bedarf kuppelbar. Bei den bekannten Bühnenstellwcrken sitzen die Handhaben für die Arppelcrgane zwischen dom St llhebel und der gemeinsamen '-jlle unmittelbar am Stellhebel.
3s int bereits beka.nt, in Biihnenanlagen die xlcgelung der Beleuc—
tungsstromkreise an Stelle der mechanischen Mittel (Seile) durch elektrische Fernsteuerung durchzuführen. Solche elektrische Fernsteuerung wird vorgenommen, wenn die Regelung der 3-Ieuchtungsorgane durch gittergesteuerte Stromrichter, Kleinmotoren, Schritt*-* Schaltwerke oder dergl» erfolgt. In diesen Fallen müssui die Bühnenstellwerke mit Regelgeräten (Potentiometer) versehen werdeny die die Fernsteuerung der entfernt an^, "ordnet ^n Regelorgane der Bcleuchtungsstrcmlcreise bewirken*
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bühnenstellwerk zur elektrischen Fernsteuerung von Regelorganen für Beleuchtungs~ Stromkreise so auszubilden, daß außer einer äußeren Ähnlichkeit auch eine Ähnlichkeit in der Bedienungsweise mit dem mit Seilsteue^ung arbeitenden Bühnenstellwerk besteht, um die Bedienung ohne große Umschulung des -Bedienungspersonals ausführen zu können. Erfindungsgemäß sind an dem Bühnenstellwerk die den einzelnen Beleuchtungsstromlcreisen zug 3 er dnc tan Potentiometer durch von Hand zu betätigende Kupplungsorgane mit einer oder zwei über eine Potentiometerreihe sich erstreckenden, von Hand oder motorisch betriebenen Wellen kuppelbar.
Vorzugsweise sind an d.em Bühnenstellwerk gemäß der Erfindung Potentiometer verwendet, die mit ihren kreisbogenförmigen Potentiometerstreifen und Stellhebeln gleichzeitig in einer Reihe ■1***^*·einander liegen« Zweckmäßig sind die Handhaben der Kupplung sorgane, durch die die gleichzeitig zu verstellenden Stellhebel mit einer oder zwei über die Potentiometerreihe sich erstreckenden,, von Hand oder motorisch betriebenen Wellen gekuppelt werden können, etwa in der Bewegungsebene der Stellhebel ober- oder unterhalb der Potentiometer angeordnet» Ein solches Bühnenstellwerk zeichnet sich dadurch aus, daß an dem Bühnenstellwerk die Größe eines Feldes für jeden Beleuchtungsstromkreis wesentlich kleiner ausgeführt Vierden kann als an den bekannten Bühnenstellwerken mit Seilsteuerung» Auf diese Weise läßt sich an dem Bühnenstellwerk gernäß der Erfindung eine weit größere Anzahl von Bjeleuchtungsstromkreisen mit gleichen äußeren Abmessungen steuern«
In der Zeichnung ist ein AusführungSbcin' spiel der Erfindung dargestellt« Die Figur 1 zeigt einen Schnitt durch ein einzelnes Feld des Bühnenstellwcrkes. Die Figur 2 gibt 3ine Gesamtansicht eines Bühnenstellwcrkes gemäß der Erfindung wieder.
wie die Figur 1 erkennen läßt, ist hinter einer gewölbten Wand des BuhnenstelIw-rkes ein Potentiometer angeordnet, das einen kreisbogenförmigen Potentiometerstreifen 2 und einen hin- und herschwenkbaren Stellhebel 3 hat» Der ^tellhebel 3 ist um die Achse 4 drehbar« Um die gleiche Achse herum ist auch der ringförmige Potentiometerstreifen 2 angeordnet. Der Stellhebel ragt mit seinem freien Ende durch einen Schlitz 5 der gewölbten Stellwerkswand und ist an dieser Stelle von Hand zu bedienen. An dem Schlitz 5 äer Stellwerkswand 1 sind verstellbare Anschläge 6 vorgesehen, die die Bewegung des otellhebels begrenzen.
Für jeden Beleuchtungsstromkreis, der von dem Bühnenstellwerk gemäß der Erfindung ferngesteuert werden soll, ist je ein Potentiometer vorgesehen. Diese Potentiometer sind erfindungsgemäß gleichachsig xn einer Reihe MMriMWeinander angeordnet. Das Ausführungsbeispiel der Figur 2 zeigt ein Bdhnenstellwerk mit drei Reihen von Potentiometern, wobei die einzelnen Felder, die je ein Potentiometer enthalten* äußerlich gut erkennbar sind* In jedem Feld ist neben dem Schlitz 5, durch den der Stcllhebel des Potentiometers ragt, eine Skala 7 für die Helligkeits— stufen der BeleuchtungsStromkreise angebracht.
Um an dem Bühnenstcllw-rk mehrere Stcllhebel gleichzeitig verstellen zu können, ist das Bühnenstellwerk mit einer Vorrichtung versehen, die das Durchführen der gleichzeitigen Verstellung der betreffenden Stellhebel von Hand oder auf motorischem Wege gestattet«, In dem Ausführungsbeispiel ist ein Bühnenstellwerk dargestellt, .an dem die Verstellvorrichtung lediglich von Hand betrieben werden kann. Die Handräder 8 für die Verstellvorrichtung befinden sich an der rechten Seite des Bühnenstellwerkes (Flg.2). Je nachdem, ob das jeweilige Handrad rechts- oder linksherum gedreht wird, werden die Stellhebei der gleichen Reihe, die gemeinsam zu verstellen sind, auf- oder abwärts bewegt. Um diese gemeinsame Bewegung durchführen zu können, ist die Verstellvcrrichturig in jeder Reihe mit zwei fellen 9,10 versehen, die sich über die ganze Reihe der Potentiometer erstrecken« ird das Handrad gedreht 7 so drehen sich die "Wellen in entgegengesetztem Sinne. An Stelle der beiden wellen kann auch eine einzige, sich über die Potcntiometerrelh^ erstreckende Welle verwendet werden. Damit die Stellhebel, die gemeinsam verstellt werden sollen, von der Verstellvorrichtung* mitgenommen
werden, ist in jedem Feld des B el euc h t ung s s t r omkr · i β ea ein Kupplungsorgan zur Kupplung des Stellheftels 3 mit den durchsehenden Wellen 9,10 vergesehen. Diese Kupplungsorgan.9 kürzen beliebig ausgebildet sein. In dem Ausführungsbeispiel sind die Wellen und der Stellhebel in jedem Feld mit Reibrädern Ilf12,13 versehen, die im Abstand voneinander liegen. Mit Hilfe einer Schcltstange 14 kann ein Zwischenreibrad 15 entweder zwischen den Reibrädern des Stellhebels 3 und der Welle 9 ©der zwischen den Reibrädern des Stellhebels 3 und der IiKelle 10 eingeführt werden. Auf diese Weise wird der utellhebel 3 entweder mit der einen Welle 9 oder der anderen Welle 10 gekuppelt. Die Schaltstange 14 wird bewegt durch eine Handhabe 16, die an der Vorderseite des Bühnenstellwerkes bedienbar ist» Die Handhabe 16 ist schwenkbar* In der einen Endstellung erfolgt die Kupplung des Stellhebels mit der einen Welle, in der anderen Endstellung die Kupplung des Stellhebels mit der anderen Welle, während in der Zwischenstellung keine Kupplung stattfindet* Erfindungsgemäß ist die Handhabe 16 etwa in der Bewegungsebene des ^tellhebels unterhalb des Potentiometers angeordnet» Die Handhabe kann auch oberhalb des Potentiometers liegen« Erfolgt die Bewegung des Stellhebels 3 durch die Verstellvorrichtung, so werden die Stellhebel solange mitgenommen, bis sie gegen die Begrenzungsanschläge 6 stoßen. Beim Anstoßen an die Begrenzungsanschläge tritt ein Rutschen an den Reibrädern ein, so daß eine Beschädigung des Stellhebels nicht eintritt.
Wie das Ausführungsbeispiel zeigt, hat das Bühnenstellwerk gemäß der Erfindung im wesentlichen das gleiche Äußere und die gleiche Bedienungsart wie die bekannten Bühnenstellwerke mit Seilsteuerung. An Stelle der Potentiometer mit kreisbogenförmigen Potontiometerstreifen und Stellhebeln können auoh anders ausgebildete Potentiometer, z.B. mit Drehköpfen, verwendet werden» An dem Stellwerk gemäß der Erfindung sind die Felder für die einzelnen, Beleuchtungsstromkreise erheblich, zusammengedrängt, so daß das Bühnenstellwerk.mit einer besonders großen Vielzahl von Feldern in Pultform gebaut werden kann, derart1, daß es in sitzender Stellung vor dem Pult bedienbar ist *
2 Figuren
5 Ansprüche

Claims (3)

£ät SiltaSSi1Di oh ei
1. Bnhnenst eilwerk zur elektrischen fernsteuerung von Iiegelorganen für BeleuchtungsstrOinkreise; dc.durch gekennzeichnet, daß die den einzelnen Beleuchtungsstronkreisen zugeordneten Potentiometer (2,3) durch von Hand zu "betätigende Kupp lungs organe (11-15) mit einer oder zwei über eine Potentiometerreihe sich erstreckenden, von Hand oder motorisch betriebene η "Wellen (9,10) kuppelbar sind,
2. Buhn ens t eilwerk nach Anspruch.,!, gekennzeichnet durch Potentiometer, die mit ihren kreisbc^enf'Jrmigen Potentiometerstreifen (2) und .'Jtellhebeln (3) gleichachsig in einer iicihe mSS e inand er liegen,
3. Bühnenstellwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsorgane (ll-Ί?), durch die die gleichzeitig zu verstellenden Stellhcbel (3) der Potentiometer mit.einer oder zwei über die Potentiometerreihe sich erstreckenden, von Hand Oder motorisch betriebenen Tv'eilen (9,IC) gekuppelt werden können, etwa in der Bewegungsebene der ^cellhebel (3) ober- oder unterhalb der Potentiometer angeordnet sind.

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