DEP0003002BA - Elektrischer Schalter zum Schalten und Zünden von Leuchtstofflampen. - Google Patents

Elektrischer Schalter zum Schalten und Zünden von Leuchtstofflampen.

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Publication number
DEP0003002BA
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DE
Germany
Prior art keywords
insulating body
pivotable
switch according
main circuit
switch
Prior art date
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Theodor Kanneberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Publication date

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Description

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dient» Der Schalter gemäß der Erfindung zeichnet sich durch einen besonders einfachen Aufbau aus, da er wenige Einzelteile besetzt und aus einfach herstellbaren Einzelteilen, insbesondere Preßkörper, "besteht. Vorzugsweise hat der Schalter gemäß dar Erfin ein schwenkbares Schaltorgan, das in der einen Endstellung selbsttätig in seiner Ruhelage verharrt und in dieser Stellung eine Ausschaltung des Hauptstromkreises bewirkt, in der anderen Entstellung nur von Hand gehalten werden kann und in dieser Stellung sowohl den HauptStromkreis als auch den Zündstromkreis schließt und beim loslassen dieser Endstellung als Ruhestellung eine Zwischenstellung einnimmt, in der lediglich der HauptStromkreis geschlossen ist« Weitere vorteilhafte Einzelheiten der1 Erfindung sind bei der Erläuterung des Ausführungsbeispiels hervorgehoben»
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darge stellt. Die Figur.1 zeigt die elektrische Schaltung, in der der behälter gemäß der Erfindung verwendet wird» Die Figur 2 gibt einen Querschnitt des Schalters -wieder» Die Figur 3 zeigt einen Schnitt A-B. Die Figuren 4 und 5 geben einen Schnitt C-D in zwei verschiedenen Stellungen des Schalters wieder« In den Figuren 6 bis 8 ist ein SchnittJE-F in drei verschiedenen Stellungen des Schalters dargestellt«
Der Schalter gemäß der Erfindung wird in einer Schaltung für Leuchtstofflampen verwendet, die in der Figur 1 dargestellt ist» Mit 1 ist die leuchtstofflampe·-bezeichnet, die an ihren Enden die Glühelektroden 2,3 hst, Mit 4 ist das Netz bezeichnet, von dem die Leuchtstofflampe gespeist wird* In dem Hauptstromkreis, der die elektrische Drossel 5 enthält, ist ein Schalter 6 (Netzschalter) zum .Ein- und Ausschalten der Leuchtstofflampe vorgesehen« 7 ist ein Schalter (,Zündschalter), der eine die Glühelektr^den 2 und 3 in Reihe schaltende Überbrückungsleitung (Zündstromkreis) schließt.
Die in der Fi&ur 1 mit 6 und 7 bezeichneten Schalter sind mitein ander baulich vereinigt und werden von dem Schalter gemäß der Erfindung, der in den Figuren 2 bis 8 näher dargestellt ist, gebildet» Das Ausführungsbeispiel der Zeichnung zeigt den Schalter gemäß der Erfindung als Üinbauschalter* Er hat zu diesem Zweck einen gehäuseförmigen Isoliersockel 8, der an seinem
oberen Teil mit einem sechseckigen Flansch 9 versehen ist. Der •untere Seil des Isoliersockels ist /verjüngt* Mt dem -unteren Teil kann der Isoliersockcl in eine Öffnung einss leuchtenkorpers eingesteckt werden, derart, daß er mit seinem Flansch 9 auf der Vorderseite des Leuchtenkorpers ruht. Durch geeignete Mittel ist der Isoliersockel des Schalters an dem Iieuchtenkörper ■befestigt«
Der Isolicrsockel S des Schalters hat eine von seiner Rückseite ausgehende Vertiefung 10, in die ein hin- land her schwenkt ar sr Isolierkörper 11 eingesetzt ist» Der hin- und herschwenkbare Isolierkörper ragt an der Vorderseite des Isoliersockels hervor, um von Hand "betätigt zu werden. Als hin- und her schwenkt ar er Isolierkörper kann ein Kipphebel verwendet werden« In dem Ausfihrungsbeispiel ist der Isolierkörper von einer Vippe gebildet, die mit zwei Erhöhungen 13,14 versehen ist» Z-wei seitliche Ansätze 15 dienen zur lagerung des Isolierkörpers 11 in Pfarinen 16 des Isoliersockels* Um den Isolierkörper in seiner Iiage zu halten, dient ein Verschlußteil 17? der sich gegen eine Längswand 18 des Isolierkörpers legt, D^r Verschlußteil ist ein gekröpfter Draht, der ohne zusätzliche -Mittel in dem Isoliersockel 8 gehalten ist und in eine Rille 19 des Isolierkörpers greift«. Zu beiden Seiten der Längswand 18 des Isolierkörpers sind die Schaltkontakte für den HauptStromkreis und den Zündstromkreis vorgesehen» Die Schaltkontakte enthalten als Schaltorgane je eine Kontaktfeder 20,21«
Wie die Figuren 2, 4 und 5 zeigen, ist die als Schaltorgan für üen HauptStromkreis dienende Kontaktfeder 20 im wesentlichen I-förmig ausgebildet und an ihrem einen Schenkel durch eine Klemmschraube 22 gehalten» Ihr freier Schenkel wirkt mit einem ortsfesten "Kontaktteil 23 zusammen, der von einem Blechstreifen gebildet und in geeigneter ^eise an dem Isoliersockel 8 gehalten ist. Die Kontaktfeder 20 -wird durch, einen an dem schwenkbaren Isolierkörper 11 sitzenden Zapfen 24 gesteuert»
TJIe die Figuren 2, 6 bis 8 zeigen, ist die als Schalt organ für den Zündstromkreis dienende Kontaktfeder 21 im wesentlichen U-förmig ausgebildet» Durch geeignete Formgebung ist sie ohne zusätzliche Mittel an dem Isoli prs->cvel 8 gehalten» Das Ende des freien Schenkels hat, wie die Jigur 2 zeigt, einen seit- /
Höhen Lappen 25» Dieser seitliche lappen wirkt mit dem Ver~< schlußteil 17 für den schwenkbaren Isolierkörper 11 zusammen, der zugleich als ortsfester Kontaktteil dient. Die ü-förmige Kontaktfeder 21 ist an dem mittleren Teil ihres freien Schenkels mit einer Kröpfung 31 versehen. Auf den freien Schenkel der Kontaktfeder wirkt ebenfalls ein am Isolierkörper 11 sitzender Zapfen 26« Außerdem steht die Kontaktfeder unter Wirkung eines am Isolierkörper 11 sitzenden Vorsprunges 27»
TJm den Sehalter gemäß der Erfindung anschließen zu können, dienen für den Hauptstromkreis die Klemmschraube 22 und die Kontaktfahne 28 und für den Zündstromkreis die -Kontaktfahne 29 und das freie Ende 30 des Verschlußteiles 17*
Der Schalter gemäß der Erfindung hat folgende V/irkungsweises Die Figuren 4 und 6 zeigen den Schalter in der Auss'chalt st ellung, In dieser Aussehaltstellung "befindet sich detr schwenkbare Isolierkörper 11 in der einen Endstellung und verharrt in dieser stellung als Ruhestellung. Beide Kontaktfedern 20,21 stehen nicht in Berührung mit ihren zxigchörigen ortsfesten Kontaktteilen 23,11r wodureh. der Haüptstromkreis und der Zündstromkreis offen sind* Wird der /schwenkbare Isolierkörper 11 an seiner Erhöhung 13 abwärts gedrückt, so gl-eitet rastenartig der eine Zapfen über die Kröpfung 31 der Kontaktfeder 21, Dabei gibt der andere Zapfen 24 des Isolierkörpers 11 die Kontaktfeder 20 des Hauptstromkreises frei, wodureh sie sich von selbst gegen ihren ortsfesten Kontaktteil 23 anlehnt· Damit schließt sich der Hauptstromkreis der Leuchtstofflampe,. Erreicht beim Abwärtsdrücken der schwenkbare Isolierkörper seine andere Endstellung, so drückt der Vorsprung 27 des Isolierkörpers 11 die als"" Schaltorgan für den Zündstromkreis dienende Kontaktfeder 21 abwärts und damit ihren Lappen 25 gegeis. den von dem Verschlußteil 17 gebildeten ortsfesten Kontaktteil (Mg» 7)· Dadurch wird der Zündstromkreis geschlossen. In dieser Endstellung haben sich die Zapfen 24,26 des Isolierkörpers 11, die die Kontaktfedern 2Of21 steuern, vollständig von den Kontaktfedern abgehoben {Fig. 5 und 7)« Diese ^dsteilung wird jedoch von dem schwenkbaren Isolierkörper nur solange eingehalten, als er von Hand in dieser Stellung gehalten wird« Beim loslassen ieser Endstellung drückt die als Schaltorgan für den Zündstromkreis dienende Kontaktfeder 21 den lose beweglichen Isolierkörper
'zurück,, bis der Zapfen 26 des Isolierkörpers gegen die Kröpfung 31 der Kontaktfeder stößt (l^.g.e). Diese Zwischensteilung ist eine Ruftestellung des Isolierkörpers» In 'dieser Zwischenstellung hat sich der Lappen ,25 der Kontaktfeder 21 von dem als Kontaktteil dienenden Verschlußteil 17 entfernt, wodurch der Zündstromkreis sich geö'-ffnet hat. Dagegen bleibt die als Schalt organ für den SouptStromkreis dienende Kontaktfeder 20 in Berührung mit dem zugehörigen ortsfesten Kontaktteil 23 (Jig. 5)» Hiermit ist der HauptStromkreis der'Leuchtstofflampe geschlossen·
üin äen Schalter gemäß der Erfindung auszuschalten, ist es erforderlich, die andere Erhöhung 14 des schwenkbaren Isolierkörpers abwärts zu drücken« Bei der Abwärtsbewegung gleitet der Zapfen' 26 des Isolierlcörpers über die Kröpfung 31 der Kontaktfeder 21* Ist diese Kröpfung* überschritten, so gelangt der schwenkbare Isolierkörper in seine Ausschaltstellung (Tig,* 4,6)» Während dieser Bewegung hat der Zapfen 24 des Isolierkörpers die Kontaktfeder 20 von ihrem ^zugehörigen ortsfesten Kontaktteil 23 abgehoben.
Zn dem einfachen Aufbau, durch den sich der Schalter gemäß der Erfindung auszeichnet , trägt der einteilige gehäuseförmige Isoliersockel und der hin- Tind herschwenkbare Isolierkörper bei, die beide aus einfach herzustellenden Preßteilen bestehen» Vor allem ist die Zahl der Einzelteile des Schalters dadurch kleingehalten $ daß die Kontaktfedern nicht nur als Schalt— organ, sondern auch als Hast— und Stellorgane für den hin- und herschwenkbaren Isolierkörper dienen,
8 Figuren
7 Ansprüche

Claims (2)

  1. Patentansprüche ι
    1„ Elektrischer Schalter zum Schalten und Z Linden von Leuchtstofflampen, dadurch gekennzeichnet, daß ein hin- und herschwenkbarer, vorzugsweise wippenförmiger Isolierkörper (JLl) zwei Kontaktfedern (20,21) hat „ von denen die e:ine als Schaltorgan für den Haupt Stromkreis und die andere als kurzzeitig wirkendes Schaltorgan für den Zündstromkreis dient*
  2. 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gckonnz^lehnet, daß der schwenkbare Isolierkörper (ll) in dor einen Endstellung selbsttätig in seiner Ruhestellung verharrt tund in diener stellung eine Ausschaltung des Hauptstromkreises bewirkt, in der andoren Bndstellung nur von Hand gehalten werden kann und in dieser Stellung sowohl den -Hauptstromkreis als auch den Zündstromkreis schließt und beim loslassen dieser Endst^llung als Ruhestellung eine Zwischenstellung einnimmt, in der lediglich der Hauptstromkreis geschlossen, ist*
    3» Schalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet f daß eine (21) der "beiden Kontakt federn mit dem schwenkbaren Isolierkörper (ll) eine Rast "bildet,, die das Verbleiben des Isolierkörpers in den beiden Ruhestellungen sichert»
    4« Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Isolierkörper (ll) in eins rückseitige Vertiefung (10) eines Isoliersackeis (8) eingesetzt und in seinem Lager an dem Isoliersockel durch einen Verschlußteil (17) gehalten ist.
    5» Schalter nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Isolierkörper^(ll) eine längswand (18) hat, die die beiden Eontaktfedern (2ΰ,2ΐ) voneinaider trennt und zur Abstützung des Isolierkörpers an dem Verschlußteil (17) dient»
    6» Schalter nach Anspruch I7 dadurch gekennzeichnet, daß an dem schwenkbaren Isolierkörper (ll) Zapfen (24>26) und Vorsprünge (27) sitzen, die die Kontaktfeder:-: r?0_2l) steuern»
    7« Schalter nach Anspruch 1T 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der den schwenkbaren Isolierkörper (ll) in der Vertiefung (10) des Isoliersockels (8) haltende Verschlußteil (17) als ortsfester Kontaktteil ausgebildet ist, der in der einen Endstellung des schwenkbaren Isolierkörpers von der den Zündstromkreis schließenden Kon tv-1 ° '-- 1Oi^ \*-rukrt wird*

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