DEP0002801DA - Vorrichtung zum Kochen und Kühlen von Lebensmitteln - Google Patents

Vorrichtung zum Kochen und Kühlen von Lebensmitteln

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DEP0002801DA
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DE
Germany
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chambers
chamber
cooking
unit
cooling
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English (en)
Inventor
Hugo Steinhilber
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Description

P. 2801
Hugo Steinhilber in Berlin - Zehlendorf
Vorrichtung zum Kochen und Kühlen "von Lebensmitteln.
Es i,st eine Vorrichtung zum Kochen und Kühlen von Lebensmitteln bekannts bei der in einem durch Isoliergas*.» düngen gebildeten Schrank die Koch-bzwe Kühlkammer in liest alt feines Metallbehälters angeordnet ist, der an der Zugangseeite des Sehrankes offen und von den Isolierwaa» dungen'des Schrankes durGh einen Luftmantel isoliert iste Die Ko/'phkammer ist durch eine am Boden eingebaute Heizvor richtung und infolge der Anordnung des Luftmantels au@h von den Seiten und von oben durch Luftzirkulation beheizbar. Diirch die isolierende Schranktür ist die KcchkamEaer und- der Schrank verschliessbar» Beim-JSchliessen presst die Schranktür eine mit ihr verbundene Diehtmng^einlage auf den in Form einer Rippe ausgebildeten Hand der Kammeröffnung. Durch ¥erschraubi«g· der Schranktür wird der Luft- mnd dampf dichte Abschluss des Sehrankes und der Koehkamaier sack aussen vorgenommen. Ueber der Kochkammer ist ein Behälter angeordnet, der für Koch-und Kühlawecke verwendbar und dessen offene Oberseite darch einen isolierenden Deekel dicht verschließbar ist. lür Kochzwecke ^ird dieser Behälter durch den Luftmantel der Kammer indirekt beheizt, und für Kühlzwecke wird er z.B. mit Trockeneis gefüllt. Diese Vorrichtung zum Kochjsn und Kühlen hat infolge der guten Wärmeführung einenyst'romverbrauchr..^ und einen guten Wirkungsgrad bei völliger Schonung des zm be» handelnden Koch-bzis. Kühlgutes. Der praktische Gebrauch dieser Kochvorrichtung über längere Zeit hat indessen ergeben, dass unter der Einwirkung der Hitze and der Koch» dämpfe das Dichtungsmaterial chemische und physikalische Äenderungen erfährt .Der Türverschluss ward infolgedessen undicht. Die Kochdämpfe und das Kondenswasser treten dur@k ■die nndiGhten Stellen der Schranktür durch und beäaträchti» gen die Sauberkeit des Gerätes innen uM außen» Außerdem
ist @s nicht möglieh, die Vorri@htmng zum Turiikochea. sowie zum gleichzeitigen Kühlem mehrerer Gerichte zm benutzen.
Das Heue der Erfindung besteht darin,dass mekrere durch Isolierwand^ungen gebildete Koch-bzw.Kühlkammern,in deren Böden Heizkörper angebracht sind und deren Oberseiten offen sind,zu einem einheitlichen Koch-bzw. Kühlaggregat ®o übereinander angeordnet sind,dass die offene Oberseite der einen Kammer unter- dem Boden der darüber befindlichen utiw-^ti1 dcex» ü'-x "beinn ^
zu liegen komat. Der luft-uiid dampfdichte Verschluss des so aus den Kammern gebildeten Aggregats wird dadurck hergestellt, dasse in isolierender Deckel unter eiaer Schraubspindel beim Schrai ben derselben die Kammerm aufeinander presst. Der lmft-und dampfdichte Verschluss kann aber au@h dadurch hergestellt werden, dass die Randzonea der einseinen Kammern mit Innen-bzweAusseagewinde versehen sind und bei® Aufbau zu dem gewünschten Aggregat miteinander verschraubfe werden. Der Verschlussdeckel ist dann nach Art eines Tuben» Verschlusses ausgebildet. Bei dieser Art des Verschlusses -werden bei nicht .zylindrischen Kammern an ihren Seitenwäaden Aufsätze mit entsprechendem Gewindeversehluss aufgebracht. Der Verschluss der Kammern zum Aggregat kann weiter durch Schrauben •vorgenommpn.m.erdenj die an Flansche angreifen, die am oberen Rand 'bzw»fan aeη ü"Cirnranaern von Boden und Oberseite Hüten und Hippen, die ineinander einpassen und so gestaltet sind,dass beim Anpressen oder Vejceeferauben der Kammern ein Einschneiden in ©as Material der Kammern nicht eintrittβ Hüten und Rippen können hier» di® Form vom Abgerundeten legelsegmenten haben. Ss keimen aber auch entsprechende Rippesringe wrges©Jt@ß sein^die An die Hüten zweier anstossender Kammern eingelegt'werden. Durch die Eundung von Nut und Rippe wird au@h das Abheben der Kammern voneinander erleichtert. Dieser Aufbau des Aggregates aus den einzelnen Kammern ermöglicht^ auch in sehr einfacher Weise,eine Vergrösserung des Kammerraumes vorzunehmen. Hierzu wird eine Kammer umgestülpt und auf die darunter befindliche aufgesetzt. Diese Möglichkeit, den Kochraum zu verdoppeln, falls die Kammern von gleiche Gpösse sind,ist bei keinem der bekannten Systeme gegeben.
Danach besteht das Neu© und Wesentliche der Erfindung darin, dass zwei oder mehrere Koch-bzw. Kühlkammern zu einem einheitlichen Aggregat übere inan.de rge setzt sind und dass die Einzelkammern des Aggregats durch Spindel- oder sonstigen Schraubverschluss luft-und dampfdieht zusammengepreßt werden.
Das Eochaggregat nach der Erfindung sowie seine Einzelkammern besitzen eine Reihe fabrikatorischerjtechnischer, u. hauswirtschaftlicher Vorteile,
Fabrikatorisch ist es vorteilhaft, dass die Mnzelkammern nur an den Seiteawandungen stark zu isolieren sind» An Stelle der bei anderen Systemen erforderlichen Verschlmßtüren sind die Kammern nach oben offen, und es ist demzufolge nur ein Verschlußdeekel für das zusammengesetzte Aggregat erforderlich. Die Heizvorrichtung ist in einem doppelten Boden eingebaut« Die Herstellung von Hut und Rippe ist einfach und macht die Einlage von Dichtungsmaterial nicht erforderlick. Ebenso sind der Spindelverschluss oder die Schraub-bzw. Flanschversehlüsse einfach und billig herzustellen»
Wärmetechnisch ist es vorteilhaft,dass in jede Koch» kammer nur eine Heilvorrichtung einzubauen 1st und zwei oder mehrere solcher Kammern übereinander liegen,sodas® die Bodenbeheizung jeder Kammer gleiehzeitig die Deokea.-hitze für die unter ihr liegende Kammer liefert. Die Wärmeverteilung in jeder Kammer wird dadurch vollständig gleiehmäßig.Das Koeh-,Baek-oder Röstgnt erhält auf diese Weise bis in sein Innerstes eine gMckmässige Wärmezufukr5 was für das Garen und auch für die Koch-bzw»Backzeit von grossem Vorteil ist. Ist die Heizvorrichtung in mehreren Stufen zu schalten oder auf mehrere Stufen automatisch, umschaltbar,so kann jede einzelne Kockkammer diejenige Wärme nach Menge und Zeit erhalt en, die für das Koehgut und dessen Behandlung erforderlich ist» Auf diese leise erhält die Hausfrau einen weiten Spielraum für die Verwendung der Wärme,sodass sie den Verbrauch auf ein Hade stmaß bei guter, wärmetschnischer Ausnutzung abstellen kann. Auf diese Weise kann jede einzelne Kammer auf das Garkochen,Vor-oder Sachgaren eingestellt werdene Äu@h das Koeken in abwesenheit der Hausfrau ist mögliche weaa
das Aggregat durch 2eit-«uad Stufenschalter automatisch gesteuert wird. Dann kann seB«, ntir eine Kammer in vollem Betriebe gehalten werden, wahrend eine anders Ihre Abwärme als Nut»wärme erhält. Es besteht auch die Möglichkeit 9 entsprechend kleinere Mengen an Kochgut mit geringerem Wärmeaufwand oder Wärmeraum fertigzustellen. Die Kammern könnes ihrer Anzahl nach beliebig gewählt werden,sodass die Haus· fraufjederzeit die Möglichkeit hat, eine neue Kammer da&wischeszuschieben, wenn etwa die Menge an Kochgut dieses erforderlich macht, und auch hier wieder unter bester Ausnutzung der Wärmequellen.
Das Aggregat kann aueh als ein Zwei-oder Mehrkammer= kühlsystem benutzt werden,wobei für die Kälteführung und Kälteschaltung die gleichen Gesichtspunkte gelten. Bei dem Gebrauch zweier solcher Aggregate besteht dann die Möglichkeit ? das eine zum Kochen,Braten, Rosten, Räuchern und das andere zum gleichzeitigen Kühlen zu benutzen.Aush als Zusatzgerät zu einer bereits vorhandenen vollautomatischen Kühlanlage können einzelne Kammern oder das Aggregat ausgebildet sein. Das Gleiche gilt auch für den Anschluss an Fernheizung»
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform nach der Erfindung dargestellt. In diesem Ausführungsbeispiel ist dss Aggregat aus drei Kammern zusammengesetzt. Der Verschluss ist als Spindelverschluss ausgebildet.
Das Aggregat besteht aus drei zur Aufnahme des Koch» gutes dienendes., übereinandergesetzten Kamm era. 1,2 u.3· Jede Kammer hat eine offerne Oberseite und einen Doppelbodem^la dem eine Heizspirale 10 eingebaut iste Diese kann stufenweise unterteilt sein,sodass die Stufea einzeln oder zusammen eingeschaltet werden können. Kondenswasser tritt bei dieser Anordnung nach aussen nicht in lüfcscheinuig dena der an den Wandungen heröbrieselnde Niederschlag wird auf dem Boden aufgefangen und verdampft sofort wieder. Die Kammern bestehen aus gut wärmeleitendem Metall z.B« Aluminium,und sind nach außen an ihren Wandern "and am Boden der untersten Kammer 1 gut isoliert. Die Metallboden gestatten eine gleichmässige Verteilung der vom
den Heizspiralen erzeugtem Bodenhitze^und die unisolierteii Doppelboden der Kammern 2 und 3 bewirken eine gleichtaässige Abstrahlung der Wärme nach oben und unten. Auf den Verschlussdeckel 4 der obersten Kammer 3 drückt die Sehraubspindel 5% die in einem Bügel 11 geführt ist,der mit seinen Enden in die Glieder der Kette 6 eingreift 9 die ihrerseits an einer Bodenschiene 9 befestigt ist. Auf diese YJeise ist der Bügel 11 entsprechend der Anzahl der Kammern versetzbar. Die Kette 6 könnte auch durch feine gelochte Schiene ersetzt werden. Durch Anziehen der Schraubspindel 5 werden der Bügel 11 gespannt, die Kette angezogen und die Kammern 1, 2, 3 gleichzeitig luft-und dampfdicht nach außen abgeschlossen,wobei am Bodenrand bzw* am Deckel 4- vorgesehene Kippen 7 in entsprechende Buten am oberen Stirnrad der jeweils darunterliegenden Kammer eingreifen.
Bei Verwendung des Aggregates zum Kühlen von Le be as» mittels o.&ergl.wirS in eine der Kammern, '&,B.die Kammer das Kühlmittel ,wit. Wasser-od. Trockeneis eingefüllt. Die Kälte teilt sich den dicht abgeschlossenen Kammera 1 und 3 mit und bewirkt in diesen eine Abkühlung des Gutes durG*i BSQ-testrahlung. Arf diese Weise kommt das zu kühlende Gut mit feuGhter Kühlluft nicht in Berührung«,
Die Kammerbehälter können auch aus feuerfestem Glas oder Keramik bestehen. Auf diese sind dann die Heizwiderstände aufgelegt,eingebrannt oder eingeschmolzen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche.
    1*) Vorrichtung zum Kochen und Kühlen von Lebe asmitt elm ,dadurch gekennzeichnet,dass zwei oder mehrere durch Isolierwandungen gebildete Kammern 1,2,5,deren Böden (8·) mit je einer Heizvorrichtung (10) versehen und deren Oberseiten offen &ind,zu einem Hehrfachaggregat derart ubereinandergesetzt sind,dass die offene Oberseite der einen Hammer unter dem geschlossenen Boden der folgenden. Kammer zu liegen kommt und dass das Kammenaggregat durch eine auf den Versehlußdeekel (4) der obersten Kammer (5) drückende, einstellbare Varschlußvorrichtung luft-und dampfdicht zusammengehalten ist.
  2. 2.) Vorrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,dass zwei Kammern mit ihren offenen Oberseiten aufeinanderliegem und einen gemeinsamen,verdoppelten Kochraum bilden.
  3. 3.) Vorrichtung nach Anspruch 1 uiid 2,dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnränder von Boden und Oberseite der Kammern Euten und bliese einpassende Hippen (7) besitzen.
  4. 4.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2»dadurch gekennzeichnet, dass ein Eppenring als Einlage im die Nuflen zweier aufeinanderfolgender Kammern vorgesehen ist.
  5. 5») Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4>dadurch gekennzeichnets dass das Kammernaggregat (1,2,3) durch einen Spindelverschluss (5>11>6) geschlossen gehalten ist.
  6. 6.) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, dass das Kammernaggregat durch Gewinde-oder Planschver= Schluss verschlossen gehalten ist*
  7. 7.) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (8) der Kammern doppelwandig ist und in seinem Inneren eine mehrstufige und automatisch schaltbare Heizspirale (10) eingebaut ist.

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