DEP0002431BA - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen erwärmten Wassers zum Bewässern von Gartenland - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen erwärmten Wassers zum Bewässern von GartenlandInfo
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Description
Es ist bekannt, dass die Entwicklung von Pflanzen und Keimlingen gefördert wird, wenn eine Bewässerung des Bodens mit angewärmtem Wasser erfolgt. Dieses Verfahren hat besondere Bedeutung bei der Kultur von Frühgemüse, das auf diese Weise zeitiger auf den Markt gebracht werden kann. Dieses Verfahren liess sich jedoch bisher in der Praxis noch nicht durchführen, weil keine einfachen und betriebssicheren Vorrichtungen bekannt waren, um angewärmtes Wasser laufend zur Bewässerung grösserer Flächen zur Verfügung zu haben.
Die Erfindung schlägt nunmehr ein Verfahren und eine Vorrichtung vor, durch die unter Anwendung einfacher Mittel angewärmtes Wasser zum Bewässern von Gartenland in beliebiger Menge zur Verfügung steht, und zwar wird gemäss der Erfindung das kalte, aus der Wasserleitung stammende Wasser durch einen Durchlauferhitzer geleitet, bevor es zur Bewässerung des Gartenlandes verwendet wird. Die hierbei verwendete Heizschlange ist beispielsweise in einem Warmwasser enthaltenden Kessel angebracht und das zu erwärmende Giesswasser wird durch diese Heizschlange geleitet, bevor es zur Bewässerung des Bodens verwendet wird. Derartige Warmwasser enthaltende Kessel stehen beispielsweise immer in Gewächshäusern, die gewöhnlich grösseren Gärtnereien angeschlossen sind, und unter
normalen Verhältnissen können auch die zum Beheizen von Gebäuden, wie Wohnhäusern, Industrieanlagen u.dgl. verwendeten Heizkessel für diesen Zweck Anwendung finden.
Zweckmässig sind an der Heizschlange mehrere Zapfstellen angeordnet, um nach Belieben mehr oder wenig stark beheiztes Giesswasser zur Verfügung zu haben. Durch Verwendung der einen oder anderen Zapfstelle kann auch auf die jeweilig in dem Heizkessel herrschende Wassertemperatur Rücksicht genommen werden.
Für solche Fälle, wo kein Warmwasserkessel der erwähnten Art zur Verfügung steht, und beispielsweise Freilandflächen mit warmem Giesswasser bewässert werden sollen, die von bewohnten Siedlungen oder von Warmhäusern weiter entfernt sind, wird gemäss der Erfindung ein transportabler Heizofen vorgeschlagen, der derart eingerichtet ist, dass in ihm eine Heizschlange vorgesehen ist, welche von den Feuerungsgasen bespült wird und durch die das zu erwärmende Wasser geleitet wird. Die in diesem Heizofen untergebrachte Heizschlange ist zweckmässig ebenfalls mit mehreren Zapfstellen ausgestattet, um nach Bedarf und in Abhängigkeit von der vorhandenen Feuerung mehr oder weniger stark erwärmtes Wasser zur Verfügung zu haben.
Auf den Zeichnungen sind zwei Ausführungsformen der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäss der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Abb. 1 eine Vorrichtung im Schnitt, bei der die Heizschlange in einem Warmwasserkessel angebracht ist,
Abb. 2 einen transportablen Ofen in Vorderansicht und
Abb. 3 einen Schnitt durch einen transportablen Ofen,
Abb. 3a eine Einzelheit.
Bei der in Abb. 1 dargestellten Ausführungsform ist an dem Steigrohr 1, das zum Heizkessel eines Gebäudes, Gewächshauses o.dgl. führt, ein Kessel 3 angeordnet, durch den das warme Wasser geleitet wird, das dem Heizkessel durch ein Rücklaufrohr 5 wieder zugeführt wird. In dem Heizkessel 3 ist eine Heizschlange 7 untergebracht, der durch ein Einlaufrohr 9 das kalte Wasser aus der Wasserleitung zugeleitet wird. Die Heizschlange 7 ist etwa in der Mitte ihrer Länge angezapft und dieses Anschlussrohr 11 ist mit dem Ende 13 der Heizschlange durch ein T-Rohr 15 vereinigt. An diesem T-Rohr 15 befindet sich der Schlauchanschluss 17.
In dem Zulaufrohr zum Kessel 3 von dem Steigrohr 1 ist eine Drosselklappe 19 vorgesehen, wodurch der Zulauf des Heisswassers zum Kessel 3 geregelt werden kann. In den Rohren 11 und 13 befinden sich Hähne 21, 23, wodurch nach Bedarf mehr oder weniger erwärmtes Wasser aus der Heizschlange entnommen werden kann. Der Zulauf von Kaltwasser zu der Heizschlange 7 kann durch ein in dem Zulaufrohr 9 vorgesehenes Ventil 25 gesteuert bzw. abgeschlossen werden.
Der in den Abb. 2 und 3 dargestellte Heizkessel 27 ist, wie schon erwähnt, transportabel und kann an allen Stellen aufgestellt werden, wo er benötigt wird. Im Innern des Kessels ist eine Heizschlange 29 untergebracht, welche durch das im Innern des Kessels unterhaltene Feuer erwärmt wird. Am Boden des Kessels befindet sich ein Feuerungsrost 31 und das Feuerungsmaterial wird in den Kessel durch eine etwa auf mittlerer Höhe des Kessels angebrachte Feuerungstür 33 in diesen eingebracht.
Das zu erwärmende Wasser wird der Heizschlange 29 an der Unterseite des Heizkessels 27 durch ein Einlaufrohr 35 aus der Wasserleitung zugeleitet. Es wird bei seinem Durchgang durch die Heizschlange unter der Wirkung der Feuergase und des Brennmaterials erwärmt und tritt am oberen Ende der Heizschlange durch ein Anschlussrohr 37 aus. Zweckmässig ist die Heizschlange etwa in der Mitte ihrer Länge angezapft und dieses Zapfrohr 39 steht ebenfalls mit dem Anschlussrohr 37 in Verbindung.
Um einen sicheren Betrieb dieses Heizkessels zu ermöglichen, sind an den verschiedenen Anschlussleitungen Ventile vorgesehen. Zweckmässig ist das Auslaufrohr 41, von dem aus das Warme Wasser aus dem Heizkessel abgezogen wird, mit dem Einlaufrohr 35 für das Kaltwasser durch ein Rohr 43 verbunden, in dem sich ein Regulierhahn 45 befindet, so dass eine gewünschte Mischung zwischen Kalt- und Warmwasser hergestellt werden kann. In dem Einlaufrohr 35 ist ein Rücklaufsicherungsventil 47 vorgesehen, welches ein Leerlaufen der Heizschlange 29 verhindert, falls der Kessel beheizt ist und der Verbindungsschlauch zum Hydranten entfernt wird.
In dem Hahn 49, welcher in dem Rohr 37 angebracht ist, befindet sich eine Sicherung (Abb. 3a), beispielsweise in Form einer engen Bohrung 51, welche bei geschlossenem Hahn einen langsamen Durchlauf des Wassers ermöglicht. Hierdurch wird erreicht, dass in dem Fall, wo nur der untere Teil der Heizschlange 29 zum Erwärmen des Kaltwassers benutzt wird, das in dem oberen Teil der Heizschlange ent-
haltene Wasser sich ausdehnen kann, und so ein Undichtwerden der Anschlüsse bzw. ein Platzen der Rohrleitung verhindert wird.
Claims (8)
1.) Verfahren zum Herstellen erwärmten Wassers zum Bewässern von Gartenland, dadurch gekennzeichnet, dass das aus der Wasserleitung entnommene kalte Wasser durch einen Durchlauferhitzer geleitet wird.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein zur Raumbeheizung dienender Durchlauferhitzer zum Erwärmen des Leitungswassers zur Anwendung gelangt.
3.) Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäss den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erwärmung des aus der Wasserleitung stammenden Wassers eine Heizschlange vorgesehen ist.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizschlange durch einen an sich bekannten Warmwasserkessel geführt wird.
5.) Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Heizschlange mehrere abstellbare Zapfstellen vorgesehen sind, um mehr oder weniger hoch temperiertes Giesswasser zu erhalten.
6.) Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die durch einen an sich bekannten transportablen Heizofen geführte Heizschlange von den Feuerungsgasen umspült wird, und mehrere Zapfstellen aufweist.
7.) Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlassrohr für das Kaltwasser und das Auslaufrohr für das Warmwasser durch ein Verbindungsrohr verbunden sind, das einen Regulierungshahn enthält.
8.) Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in dem mit dem oberen Teil der Heizschlange verbundenen Anschlussrohr ein eine Sicherungsbohrung enthaltendes Ventil vorgesehen ist, welches auch beim Anschluss dieser Leitung den Durchtritt einer durch Ausdehnung des Wassers bei der Erwärmung sich bildenden Wassermenge ermöglicht.
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