DEP0002416BA - Hochfrequenzkabel mit Distanzscheiben-Luftraumisolierung, insbesondere Hochfrequenzenergiekabel - Google Patents

Hochfrequenzkabel mit Distanzscheiben-Luftraumisolierung, insbesondere Hochfrequenzenergiekabel

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Publication number
DEP0002416BA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grooves
cables
frequency
outer conductor
spacer
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Hermann Dipl.-Ing. Lintzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
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Description

Die Erfindung betrifft Hochfrequenzkabel mit Distanzscheiben-Luftraumisolierung, bei denen die Distanzscheiben im Außenleiter in Abständen zwischen zwei nach innen gerichteten Querrillen gelagert sind, so dass sich an den Distanzscheibenstellen Doppelrillen ergeben. Durch diese zur Halterung der Distanzscheiben dienenden Doppelrillen wird gleichzeitig die Biegsamkeit und die Druckfestigkeit des Außenleiters vergrößert. Bei verhältnismäßig großem Durchmesser des Außenleiters und bei in verhältnismäßig großen Abständen angeordneten Distanzscheiben, z.B. bei Hochfrequenzenergiekabeln zur Speisung von Sendeantennen, ergibt sich aber eine unzureichende Biegsamkeit des Außenleiters. Es ist daher schon bekannt geworden, zwischen den zur Halterung der Distanzscheiben benutzten Doppelrillen weitere zur Vergrößerung der Biegsamkeit dienende Querrillen in Form von Einfachrillen anzuordnen.
Ähnliche Verhältnisse liegen bei symmetrischen Hochfrequenzkabeln vor, bei denen abweichend von den koaxialen Hochfrequenzkabeln an Stelle eines einzigen Innenleiters zwei oder vier symmetrisch angeordnete Leiter treten und bei denen die über den Distanzscheiben liegenden, vorteilhaft mit gleichem Drall wie die Leiter angeordneten halbschalenförmigen Bändern die Funktion eines Schirmes haben.
Gemäß der Erfindung werden bei Hochfrequenzkabeln mit Distanzscheiben-Luftraumisolierung, bei denen die Distanzscheiben im Außenleiter bzw. Schirm in Abständen zwischen zwei nach innen gerichtete Querrillen gelagert sind und zwischen diesen Doppel- rillen zusätzliche Querrillen zur Vergrößerung der Biegsamkeit angeordnet sind, die zusätzlichen Querrillen als Doppelrillen ausgeführt, die die gleiche Form wie die Doppelrillen zur Lagerung der Distanzscheiben erhalten.
Mit besonderen Vorteil ist die Erfindung bei solchen Hochfrequenzkabeln anwendbar, bei denen der Außenleiter bzw. Schirm aus zwei längsverlaufenden halbschalenförmigen Bändern besteht und bei denen gegebenenfalls die Querrillenstellen zur Lagerung der Distanzscheiben in Längsrichtung gegeneinander versetzt sind.
Die Erfindung führt also zu Konstruktionen, bei denen die Distanzscheiben in größerem gegenseitigen Abstand als der gegenseitige Abstand der gleichgeformten Doppelrillen angeordnet sind. Bei dem bekannten Vorschlag, zwischen den Doppelrillen noch zusätzliche Rillen zur Vergrößerung der Biegsamkeit und Druckfestigkeit anzuordnen, lag keine Veranlassung vor, auch die zusätzlichen Rillen als Doppelrillen auszubilden, da sie nicht zum Halten der Distanzscheiben ausgenutzt werden sollten. Im Gegensatz hierzu werden aber sämtliche Rillen, d.h. auch die zwischen den Distanzscheibenhalterillen liegenden Rillen als die Doppelrillen ausgebildet, so dass die Distanzscheibenabstände bei sonst ungeänderter Konstruktion verschiedenen Frequenzbereichen angepasst werden können. Ferner tragen die zwischen den Distanzscheiben zusätzlich vorgesehenen Doppelrillen, die druckfeste Versteifungsringe bilden, in noch größerem Maße zur Erhöhung der Biegsamkeit und Druckfestigkeit des Außenleiters bzw. Schirmes bei als die bekannten Einfachrillen.
Die Anordnung zusätzlicher Doppelrillen zwischen den zur Halterung der Distanzscheiben ausgenutzten Doppelrillen hat zwar den Nachteil einer nicht unmerklichen Vergrößerung des Längswiderstandes des Außenleiters und damit der Dämpfung zur Folge. Die Erfindung beruht aber auf der Erkenntnis, dass dieser Nachteil bei Hochfrequenzkabeln mit verhältnismäßig großem Durchmesser des Außenleiters und bei Verwendung der Kabel zur Überbrückung kurzer Strecken unbedenklich in Kauf genommen werden kann und durch die erzielten Vorteile aufgehoben wird.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein koaxiales Hochfrequenzkabel dargestellt, bei dem der Außenleiter aus zwei längsverlaufenden halbschalenförmigen Bändern besteht und die Querrillen in Längsrichtung gegeneinander versetzt sind. Auf dem Innenleiter 10 sind in Abständen die Distanzscheiben 11 aufgereiht, die durch die in den halbschalenförmigen Außenleiterbändern 12 und 13 vorgesehenen Doppelrillen 14 und 15 gegen Verrutschen in Längsrichtung gesichert sind. Der gegenseitige Abstand der Distanzscheiben 11 und der für diese vorgesehenen Halterillen 14 und 15 richtet sich nach dem Durchmesser des Außenleiters und Innenleiters und den zu erwartenden mechanischen Beanspruchungen des Kabels. Zur Erzielung einer kleinen wirksamen Dielektrizitätskonstante und kleiner dielektrischer Verluste wird der gegenseitige Abstand der Distanzscheiben möglichst groß gewählt. Erfindungsgemäß sind zwischen den Doppelrillen 14 und 15 weitere Doppelrillen 14' und 15' angeordnet, die die gleiche Form wie die Doppelrillen 14 und 15 haben und zur gleichzeitigen Vergrößerung der Biegsamkeit und Druckfestigkeit des Außenleiters dienen. Dadurch, dass die zusätzlichen Rillen 14' und 15' die gleiche Form wie die Halterillen 14 und 15 aufweisen, wird die Herstellung der Außenleiterbänder durch die Anordnung der zusätzlichen Rillen in keiner Weise schwieriger gestaltet und nur unmerklich verteuert. Über den Außenleiter können in bekannter Weise eine gut leitende und gegebenenfalls auch eine magnetisierbare Bandwicklung aufgebracht werden. Hierüber folgen dann der wasserdichte Kabelmantel und gegebenenfalls noch weitere Schutzschichten und eine metallische Kabelbewehrung.
Die Erfindung ist nicht auf die angegebenen Ausführungsformen beschränkt. Beispielsweise können die Querrillen zur Lagerung der Distanzscheiben anders geformt sein, wobei sich die Form der Rillen u.a. auch nach der Form der Distanzscheiben richtete oder umgekehrt. Abweichend von dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen können die Halterillen 14 und 15 und ferner die zusätzlichen Rillen 14' und 15' der beiden Außenleiterbänder auch örtlich zusammenfallen.
Eine weitere Abänderungsmöglichkeit besteht darin, den Außenleiter anstatt aus zwei halbschalenförmigen Bändern aus drei oder vier Bändern ringstückförmigen Querschnitts herzustellen. Zur weiteren Erhöhung der Biegsamkeit können die Außenleiterbänder mit einem langen Schlag angeordnet sein.

Claims (2)

1. Hochfrequenzkabel mit Distanzscheiben-Luftraumisolierung, bei dem die Distanzscheiben im Außenleiter bzw. Schirm in Abständen zwischen zwei nach innen gerichteten Querrillen gelagert sind und zwischen diesen Doppelrillen zusätzliche Querrillen zur Vergrößerung der Biegsamkeit angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen Querrillen als Doppelrillen ausgeführt sind, die die gleiche Form wie die Doppelrillen zur Lagerung der Distanzscheiben haben.
2. Hochfrequenzkabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenleiter bzw. Schirm in bekannter Weise aus zwei längs verlaufenden halbschalenförmigen Bändern besteht und die Querrillen in Längsrichtung gegeneinander versetzt sind.

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