DEP0002338BA - Veränderbare Induktivität - Google Patents

Veränderbare Induktivität

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Publication number
DEP0002338BA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coil
magnetic core
core according
carrier
crank
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Ing. Brandt
Walter Ing. Faber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Spule mit Magnetkern, durch deren gegenseitige Verstellung die Induktivität der Spule veränderbar ist. Um hierbei entweder die Spule gegenüber dem Kern oder letzteren gegenüber der Spule zu verstellen, sind bereits zahlreiche Getriebearten vorgeschlagen worden, und zwar beispielsweise Zahntriebe, Spindeltriebe oder Seiltriebe. Alle diese Getriebe benötigen eine grössere Zahl von Bauelementen, z.B. für die Umsetzung der Bewegungsrichtungen (Drehbewegung in geradliniger Bewegung) und/oder für die verschiedenen Einstellarten (grob bzw. fein). Da die Bauelemente weiterhin zur Kraft- und Bewegungsübertragung in bestimmter Weise miteinander im Eingriff zu bringen sind, ist auch noch eine besondere Anpassung der einzelnen Bauelemente erforderlich, um die Kraft- bzw. Bewegungsübertragung möglichst spielfrei vorzunehmen. Diese Forderungen führen dazu, dass die Einstelleinrichtungen zur Veränderung der Induktivität in ihrem mechanischen Aufbau noch nicht so einfach gestaltet sind, wie es zur Schaffung eines im Massenfertigung herzustellenden Bauteiles, bei- spielsweise für Abstimmkreise von Funkempfangsgeräten, wünschenswert wäre. Vorliegende Erfindung offenbart nun eine besonders einfache, spielfreie und auch raumsparende Konstruktion, welche sich dadurch kennzeichnet, dass die gegenseitige Verstellung durch einen in der Achsrichtung der Spule bzw. des Kernes wirkenden Kurbelbetrieb erfolgt.
Zur Erläuterung der Erfindung ist in den Figuren 1 und 2 in verschiedenen Ansichten als Ausführungsbeispiel ein Variometer dargestellt, dessen eine Spule mit verstellbarem Magnetkern zur Abstimmung des Vorkreises und dessen andere Spule mir verstellbarem Magnetkern zur Abstimmung des Oszillatorkreises eines Überlagerungsempfängers dient. Sie werden im vorliegenden Falle beispielsweise als einlagige Drahtwicklung in die Bohrungen 1 der Träger 2 eingeschoben. Die Spulenträger 2 sind in je einer Aussparung der Grundplatte 3 verschiebbar befestigt, und zwar ist, wie auf der Figur 2 zu ersehen ist, der obere Teil 4 des Trägers 2 durch die Aussparung der Grundplatte 3 durchgesteckt; er kann in dieser entlang eines Drahtes 5 verschoben werden, der durch eine in der Achsrichtung verlaufende Bohrung des oberen Teiles 4 des Trägers 2 geschoben ist. Der Draht 5 ist, wie an den Stellen 6 und 7 erkennbar ist, an der Grundplatte 3 festgeklemmt. Die Verstellung des Trägers erfolgt durch eine spindelartig wirkende Schraube 8, die in einem aus der Grundplatte herausgedrückten Lappen 9 gelagert ist. In der Bohrung jedes der beiden Träger 2 ist je ein Magnetkern 10 in der Achsrichtung der Spule beweglich angeordnet, und zwar wird diese Bewegung durch einen Kurbeltrieb 11, der auf einer in der Grundplatte 3 gelagerten Drehachse befestigt ist, gesteuert. Jeder der Kerne 10 ist über einen biegsamen Draht 12 mit je einem Arm 13 des Kurbeltriebes verbunden. Der Hub kann dadurch eingestellt werden, dass durch entsprechendes Einklemmen des biegsamen Drahtes 12 in den Kurbelarm 13 die freie Länge des biegsamen Drahtes verschieden gewählt wird. Das Hubmaximum ist durch die Länge des jeweiligen Kurbelarmes gegeben. Man erkennt aus den Figuren, dass durch Drehung des Kurbeltriebes nach rechts die Magnetkerne 10 in die Träger eintauchen und durch Drehen des Kurbeltriebes nach links aus den Trägern herausgezogen werden.

Claims (10)

1. Spule mit Magnetkern, durch deren gegenseitige Verstellung die Induktivität der Spule veränderbar ist, insbesondere Variometer, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenseitige Verstellung durch einen in der Achsrichtung der Spule bzw. der Kernes wirkenden Kurbeltrieb erfolgt.
2. Spule mit Magentkern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kurbeltrieb um eine zur Achse der Spule senkrechte Achse drehbar ist und sein Arm mit dem verstellbaren Teil über ein biegsames, aber spielfreies Kupplungsglied verbunden ist.
3. Spule mit Magnetkern nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsglied aus einem biegsamen Draht besteht, durch dessen längenmässig verschiedene Einspannung am Kurbelarm der Hub der Verstellung gewählt werden kann.
4. Spule mit Magentkern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetkern als einstellbarer Teil in einem als Halter wirkenden Träger der Spule geführt wird.
5. Spule mit Magnetkern nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule in eine am Ende des Trägers angebrachte Bohrung eingelegt ist.
6. Spule mit Magnertkern nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger zum Abgleich der Einstellung von Magnetkern zur Spule auf einem Führungsglied verschiebbar befestigt ist.
7. Spule mit Magnetkern nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsglied aus einem in der Achsrichtung verlaufenden Draht besteht, welcher durch eine Bohrung des Trägers gesteckt und an einer den Kurbeltrieb tragenden Grundplatte befestigt ist, welche mit einer zur Aufnahme des verschiebbaren Trägers dienenden Aussparung versehen ist.
8. Spule mit Magnetkern nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebung des Trägers in der Aussparung durch einen aus einer Schraube bestehenden Spindeltrieb erfolgt.
9. Spule mit Magnetkern nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte die senkrecht zur Spulenachse verlaufende Drehachse des Kurbeltriebes trägt.
10. Spule mit Magnetkern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kurbeltrieb mehrere symmetrisch angeordnete Kurbelarme zur gegenseitigen Verstellung mehrerer mit Magnetkernen ausgerüsteten Spulen besitzt.

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