DEP0002318DA - Verfahren zur Herstellung von Spitzenmustern. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Spitzenmustern.Info
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Description
PA 3 36 8 6 8*22.5.50
®. Siehau 27βϊίονΒ1947
Bärbel S ρ i 1 1 e r
Unters t all über TT eubur g/Donau
Verfahren zur Herstellung von Spit zenmu stern«
Es ist bekannt Spitzenmuster entweder
durch Weben, jplkeln oder auch durch Stricken herzustellen*
Zur Herstellung solcher Spitzenmuster ist "beim stricken verh"ltnisn" ss-ig viel Material erforderlich» Ausserdem
lassen sich durch »tricken nur verhn.l tnisnr> ssig grobe
Spitzenrauster, die eigentlich nicht als Spitzetimuster im
üblichen Sinne anzusprechen sind, herstellen*
Bei dem Verfahren nach der Erfindung
werden zunächst durch Stricken zusammenhängende Teile hergestellt,
zwischen diesen Teilen werden Haschen fallen gelassen und unter Verwendung der so zwischen den Strickteifn
entstandenen Querfäden werden mittels 1Jiekel-, Stopf- und
Hohlsaranstich spitzenartige LTuster hergestellte Durch dieses
neue Verfahren ist es möglich mit "bedeutend weniger
Material als bei den übrigen Strickspitzenmustern ,Spitzenblusen,
Pullover mit Spitzenmuster und dgl* herzustellen.
Ξβ lassen sich mit diesem ne\ien Verfahren Spitzenmuster
in den verschiedensten Arten und mit sehr verschiedenartigem K&terial herstellen«. Dabei können für den Wickel-, Stopf-
und Hohlsaumstich auch kleine TToIl- und Garnreete Verwendung
finden«,
Anhand der Zeichnung ist das Verfahren nach der
Erfindung "beispielsweise erläutert. Es zeigen:
S1Ig8 1 gestrickte Teile mit nuerfäden (Halbfabrikat)
" 2 das fertige Spitzenmuster *
Bei dem in Mg* 1 dargestellten liuster wurden
zunächst mit Wollfäden o.dgl, Zo Maschen in.einer Höhe
von -ca0 9 cm und einer länge von etwa Io cm gestrickte
3s wurden dann die inneren 14 Maschen fallen gelassen,
sodass 2 Strickteile 1 und 2 von je 8 Haschen gebildet
werden die durch ^uerfäden 3 miteinander verbunden sind*
nachdem diese Querfäden gespannt und gebügelt werden, ergibt sich dann eine Gesamtlänge des llusters der Fige
"von etwa 22 cm. In die gespannten Querfäden 3 werden dann
spitzenartige Iluster eingestickt« So kann nach Fig* 2 beispielsweise
durch Stopfstich ein Querstreifen 4 gebildet werden, der an den Rändern durch Hohlsaumsti ehe 5 begrenzt
ist und mit dem jeweils 2 oder mehrere Querfäden 3 zusammengefasst
werden. Zu beiden Seiten dieses webartigen Querstreifens
4 sind spitzenartige Iluster er_eutjt durch
"ricLelstiche Io isi bei c„iels "Piae bei Mein solcher
.dt 7ollfi.'deri ausgeführter ""Wickelstich erzeagt, der ein
■Rhoi.-ibi 3-artiges Küster bildet. Innerhalb dieses Lusters
ist ein weiteres "ihnliches rhoi lbusformges IZuster, ebenfalls
mit einem Tickelstich 6 aus Seidenfaden gebildete In der LTittejS dieses lihoabas kann ein blumelifürmiges !'luster
7 durch Wickele ti eh mit Seiden- oder Üfollfäden gebildet
werden*
ITach Ausführung dieser Stickerei ist die Gesamtlange
des Erzeugnisses wieder etwas verläirzt, im vorliegenden
Beispiel um 1 "bis 2 era«,
Claims (1)
- PA 33686 6*22,5.50Pat e ntans pruch:Verfahren zur Herstellung von Spitzenmustern, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst zusammenhängende Teile gestrickt, zwischen diesen Teilen Maschen fallen gelassen und unter Verwendung der so z?/isehen den Striakteilen entstandenen Oiierfäden mittels pickel-, Stopf- und Hohlsaumstich spitzenartige Muster hergestellt werden*
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