DEP0002130DA - Doppelriemchen-Streckwerk - Google Patents
Doppelriemchen-StreckwerkInfo
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Description
Bei den bekannten Doppelriemchen-Streckwerken ist es, besonders bei ihrer Anwendung für gröbere und im Stapel sehr unterschiedlichen Fasern, ein Hauptproblem, den richtigen Druck zwischen den Riemchen zu erzeugen. Er muss groß genug sein, schwimmende Fasern zurückzuhalten, und gleichzeitig elastisch genug, die langen Fasern schonend gleiten zu lassen. Die bisher bekannten Maßnahmen hierzu, gefederte oder starre Druckrollen oder Platten, befriedigen nicht.
Ungelöst ist ferner beim Doppelriemchen-Streckwerk das Zusammenziehen der Randfasern zur Mitte des Faserbändchens hin - eine wesentliche Voraussetzung für ein glattes Garn. Man hilft sich jetzt in unzureichender Weise durch trichterförmige Luntenführer (Konduktoren) vor den Verzugswalzen.
Nach der Erfindung sollen die Walzen oder sonstige Führungsorgane, auf denen die Streckwerkriemchen aufgelegt oder über die sie geleitet sind, nicht parallel zueinander stehen, sondern sollen gegeneinander verschränkt sein. Je nach dem Grad des Schränkens pressen dann die Laufriemchen das zwischen ihnen liegende Faserband mehr oder weniger zusammen. Schränkt man die Riemchen um 90°, so tritt das Faserband hochkant aus dem Riemchenpaar aus, und die Verzugswalzen drücken die Randfasern zur Garnachse hin zusammen. Diese Wirkung kann man verstärken, indem man die ursprünglich parallelen Laufebenen der Riemchen gegeneinander neigt und aus diesen geneigten Ebenen heraus verschränkt. Die Achsen der Umlenkrollen der Riemchen bilden dann einen
stumpfen Winkel, ihre Lauffäden gleiten seitlich übereinander und rollen das Faserbändchen zusammen, das zwischen ihnen liegt. Dieser Vorgang ist ähnlich wie beim Nitschelwerk, verläuft jedoch nur in einer Drehrichtung. Das Schrägstellen der Umlenkwalzen fördert ihre Einpressung in den Verzugswalzenmund und ermöglicht es so, den Klemmpunkt der Riemchen näher an die Walzenklemmlinie heranzuführen.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung dargestellt.
Abb. 1 zeigt die Seitenansicht eines Doppelriemchen-Streckwerkes mit angedeuteten Verzugswalzen.
Abb. 2 zeigt eine perspektivische Darstellung der Ausführungsform gemäß Abb. 1.
Abb. 3 zeigt als Beispiel eine Vorrichtung zum Verstellen der Umlenkrollen.
Die Abb. 1 zeigt links die Antriebswalzen 1 und 2, durch die die ankommenden Fasern in das Streckwerk gelangen. Von den Antriebswalzen werden Riemchen 3 und 4 angetrieben, die am anderen Ende durch Rollen 5 und 6 umgelenkt werden. Nach der Erfindung sind die Achsen dieser Umlenkrollen 5, 6 gegenüber den Achsen der Antriebswalzen 1, 2 verdreht. Die Anpassung an das Faserband wird dadurch erleichtert, dass die Umlenkrollen verstellbar angeordnet sind. In der Abb. 1 ist die Lage der Verzugswalzen 7 und 8 angedeutet, die bei einer Verschränkung der Riemchen 3, 4 um 90° das hochkant aus dem Riemchenpaar heraustretende Faserband in Richtung auf die Garnachse zusammendrückten.
In der Abb. 2 ist der Gegenstand der Erfindung perspektivisch dargestellt, um die Lage der Umlenkrollen kenntlich zu machen.
Ein Beispiel, wie die Schränkung und Neigung der Umlenkrollen zu erzielen ist, gibt Abb. 3. Mit der Spinnmaschine fest verschraubt ist das Viertelkreissegment 9, dessen Mittelpunkt beispielsweise auf der Verbindungslinie der Klemmpunkte von Einzugs- und Verzugswalzen liegt. Auf dem
Segment verschieb- und klemmbar angeordnet ist das Gleitstück 10. Es hat Eindrehungen 11, in denen die Umlenkrollenhalter 12 verschiebbar und mit Hilfe der Spannleiste 13 festklemmbar sind. Die Krümmung der Eindrehungen 11 ist so ausgewählt, dass der Mittelpunkt des Krümmungsradius für die eine Eindrehung in der Achse der oberen Streckwerk-Antriebswalze 1 nach Abb. 1 für die andere Eindrehung in der Achse der unteren Antriebswalze 2 liegt.
Claims (5)
1. Doppelriemchen-Streckwerk, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der Riemchenumlenkrollen oder der ihnen äquivalenten Führungsorgane gegenüber den Achsen der Antriebswalzen gedreht, die Riemchen also gegeneinander verschränkt sind.
2. Doppelriemchen-Streckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Riemchenumlenkrollen oder die ihnen äquivalenten Führungsorgane einzeln und/oder gemeinsam mit bekannten Mitteln in der weise verstellbar sind, dass man die Schränkung der Riemen und die Neigung der Umlenkrollen beliebig verändern kann.
3. Doppelriemchen-Streckwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schränkung 90° beträgt.
4. Doppelriemchen-Streckwerk nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schränkung aus verschiedenen Laufebenen der Riemchen heraus erfolgt, die Umlenkrollen also gegeneinander geneigt sind.
5. Doppelriemchen-Streckwerk nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Neigung der Umlenkrollen, die der Öffnung des Verzugswalzenmundes angepasst ist.
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