DEP0002062DA - Mähmaschinen-Schleifeinrichtung - Google Patents

Mähmaschinen-Schleifeinrichtung

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DEP0002062DA
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DE
Germany
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grinding wheel
knife
grinding
drive motor
mower
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Inventor
Karl Maier
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Description

Mänmesser-Schl© If einrichtung <,
Das Schleifen von Messern mit beiderseits liegenden Schneiden, ζ.Β» von Mänm@ssern, geschieht bisher entweder in der Weise, dass Sie einzelnen Sehneiden nacheinander von Hand oder aber mit Hilfe einer Schleifscheibe geschliffen werden. Das Schleifen von Hand ist aber eine mühevolle Arbeit, die nicht nur viel Zeit in Anspruch nimmt, sondern such efcs grosse Geschicklichkeit erfordert. Ausserdem ist das Ergebnis der Handarbeit in den weitaus meisten Fällen nicht zufriedenstellend.
Das Schleifen der Mähmesser unter Zuhilfenahme einer Schleifscheibe erleichtert zwar die Arbeit, jedoch wird der Schliff selbst ungenau und unregelmässig, was darauf zurückzuführen ist, dass die Schleifscheibe, die ihren Antrieb von einem Motor aus erhält, unter Zwischenschaltung einer biegsamen Welle, von Hand geführt werden muss, was eine grosse Fertigkeit verlangt.
Gegenstand der Erfindung ist eine Schleifeinrichtung, die ein müheloses und genaues Schleifen von doppelseitig schnei dend.eii 3ern, beispielsweise von Mähme3sern, ermöglicht, ohne dass dafür besondere Kenntnisse oder Fertigkeiten erforderlich sind. Cremäcs der Erfindung besteht des Neue vor allen Dingen darin, aase die Schleifseheibe und ein Antriebsmotor ein zusammenhangendes stcrrss Ganzes bilden, wobei der Antriebsmotor scbFenkber gelagert ist,
derart, dass es nur erforderlich ist, aie Schleifscheibe entlang der zu schleifenden Messerschneide zu führen, eine Arbeit, die mit Leichtigkeit vorgenommen werden kann, da durch die starre Verbindung zwischen Schleifscheibe und Antriebsmotor einerseits und die schwenkbare Lagerung des Motors andererseits die Schleifscheibe sich gerissermassen selbst führt und nur hin- und hergeschoben zu werden braucht. Die Ausführung kann nun so getroffen seia, dass eine Welle einer mechanisch angetriebenen Schleifscheibe in einem in sich starren Arm ruht, der einerseits in einem Träger schwenkbar gelagert ist, wobei im Bereich der Schleifscheibe eine zum Auflegen und Führen einer Mähmesserscaiene dienende Unterlage vorgesehen ist„
Zweckraässigerweise ist der in sich starre Arm des Antriebsmotors bezw. der Antriebsmotor selbst in einer G-abel schwenkbar gelagert s die ihrerseits in einem Gestell drehbar ist. Eine besonders zweckmässige Ausführung ist diejenige, gemäss welcher die den Antriebsmotor tragende Gabel in dein erwähnten Gestell nicht nur drehbar, sondern auch in der Höhe ver- und feststellbar ist. Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass der anzuschleifende SchnittTrinkel der Messer beliebig eingestellt werden kann.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung tmir-■ Ut'.-. anhand der Zeichnung näher erläutert«
Der Srfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel zur Darstellung gebracht.
FIg8 1 zeigt de Mähmeseer-Schlsifeinrichtung ic Vorderansicht, teilweise im Schnitt.
Fig. 2 zeigt eine andere Stellung des Antriebsmotors,
Fig. 3 zeigt in grösserem Maßstab eine Seitenansicht der Motorlagerung und zwar in Richtung der Pfeile A-B der Fig* 2 gesehen.
Fig« 4 stellt, ebenfalls in grösserein EaSstab, eine Draufsicht e.uf einen Teil der Fig.l der, während
Fig. 5 einen Schnitt nach linie 1Z-O dsr Fig.4 zeigt.
Fig. 6 stellt ganz schematise:: cine Draufsicht auf Fig.l in kleinerem Maßstab der und erläutert die Umkehrung der Mähmessersohiene»
Gemäss dem dargestellten Ausf tihrungsbeispiel besteht die Schleifeinrichtung, die vorzugsweise zum Schleifen von Mähmessern dient, eus einem Gestell 1, das im wesentlichen durch zwei röhrenförmige Ständer 2 und 3 und. Füssei 4 gebildet ist. Eine Schleif-
WUU ,
scheibe 5 sitzt auf einer &®h&e b, die von einem Motor 7 angetrieben wird, wobsi die Welle 6 in einem Arm 8 drehber gelagert ist. Es bilden also die Schleifscheibe 5s ^i e Antriebswelle 6, lAoior 7 und lagerung 8 ein zusammenhängendes starres Ganzes. Der Antriebsmotor 7 ist in einer Gabel 9 um Zapfen 10 schwenkbar gelagert. Der untere Teil 11 der Gabel 9 ist in dem rohrförmigen Gestellteil 2 einesteils drehbar und andernteiIs in der Höhe verstellbar und zwar mit Hilf© eines Steckers 12 und Bohrungen 13. Die Schwenkbarkeit des Motors 7 samt Schleifscheibe 5 in Horizontalebene entsprechend dem Doppelpfeil E in S'ig.4 wird nsch beiden Seiten hin durch Anschläge 14 begrenzt«, Diese Anschläge 14 arbeiten mit einem an der Gabel 9 bezw. der Stange 11 vorgesehenen Finger 15 zusammen (Fig.l und 3)°
Die Fig.l 2eigt die Schleif scheibe 5 in Gebrauchsstellung,' während Fig„2 eine Stellung zeigt, in welcher die Schleifscheibe nicht arbeitet«, Alsdann ist der Motor 7 angehoben und es ist die Gabel 9, 11 mit einer umlegbaren Stütze 16 versehen, welche den Antriebsmotor 7 ia Nichtgebrauchssteilung der Schleifscheibe 5 in angehobener lage untergreift und hält, vergl. die Fig.2 und 3; in letzterer Figur ist der Antriebsmotor 7 lediglich durch einen Kreis angedeutet. Soll die Schleifscheibe 5 in Arbeitsstellung gebrecht werden, entsprechend Fig.l, so genügt es, die Stütze nech unten umzulegen, so dess diese alsdann die Stellung nach Fig.l einnimmt. In dem rohrförmigen Gestellteil 3 ist eine Unterlage vorgesehen, die im Bereich der Schleifscheibe 5 liegt und zum Auflegen und Führen einer Mähmesserschiene 17 dient. Diese Unterlag® besteht zweckmässigerweise aus einer Ti-förmigen ScMe-
ne 19, in welche die Mähmesserachiene 17 hineinragt und so in längs richtung, d.h. in Richtung des in Fig.l eingezeichneten Pfeiles Fp verschoben werden kann und dabei die auf der Mähmessersehiene 17 sitzenden Mähmesser 19 in R ichtung gegen die Schleifscheibe 5 mitnimmt. Die U-förmige Führungsschiene 18 kann dann noch mit einer Einlage 20, z.B. eus Holz, versehen sein. Die Führungsschiene 18 ist nicht fest angeordnet, sondern weist einen Zapfen 21 auf, der in des Rohr 3 hineingreift, so dass die führungsschiene 16 um den Bolzen 21 geschwungen werden kenn.
Die Arbeitsweise der Mähmesser-Schleifeinrichtung ist kurz beschrieben folgende:
Zunächst wird die Schleifscheibe 5 samt Motor 7 angenoben, die Stützte 16 unter den Antriebsmotor 7 gebracht und 30 die Schleifscheibe in Nichtgebrauchsstellung gehalten. Nunmehr legt man die Mähmesserschiene 17 &it den darauf angeordneten Mähmessern 19 auf die als Führung dienende Unterlage 18 und stellt diese Unterlage, d.h. dio Führungsschiene le, schräg ein, so dass die Mähmesser I9 eine .Stellung einnehmen, wie in Fig.4 dargestallt, d.h. die Messerschneiden 22 liegen senkrecht zur Achsenmitte der Antriebswelle 6, so dass die Schleifscheibe in gleicher Richtung verläuft wie die Messerschneide 22. Nunmehr legt man die Stütze l6 um und bringt die Schleifscheibe 5 in den Bereich der Messerschneide 22, worauf der Motor 7 eingescheitet wird. Es dreht sich nun die Schleifscheibe 5 und es ist nur erforderlich, die Schleifscheibe 5 entlang der Messerschneide 22 zu bewegen, W83 beispielsweise mit Hilfe sines Handgriffes 23 erfolgen kann» Da bei dieser hin» und hergehenden Bewegung der Schleifscheibe 5 'iß Richtung des Doppelpfeiles E dia Schleifscheibe ein? geringe Schwenkbewegung um die lagerung 11 des Motors 7 ausführt, die Messerschneide 22 dagegen in gerado linie verläuft, se wird zur Erreichung sines e-uten Schliffes die Schleifscheibe 5 etwrr breiter gehalten als die Breit« der Messerschneide 22, »le lirr.A zeigt.
Sobald die ä£.es 3 erenh neide 22 genügend seschliff en ist, -i rd die Schleifscheibe 5 angeloben, die Mährnnsserschi ene 17 in. der
Führungsschiene IB so »cit nach rechts verschoben, bis die nächste Messerschneide 22 in den Bereich1 der Schleifscheibe ; ge !engt, worauf diese gesenkt wird, bis sie auf der Messerschneide 22 sufliegt, worauf alsdann mit Hilfe des Handgriffes 23 eine hin- und hergehende Bewegung der Schleif scheibe 5 ausgeführt wird, worauf sich der Vorgang wiederholt.
Sind alle Messerschneiden 22 geschliffen, so werden die anderen Messerschneiden 24 geschliffen, wozu es jedoch nicht erforderlich ist, die Messerschiene 17 nebst den Mähmessern 19 auszuheben und umzuwechseln, vielmehr genügt eine einfache Schwenkung der Führungsschiene samt Mähmesser um den Zapfen 21 und zwar in Richtung des in Fig.6 eingezeichneten Pfeiles G, bis die Führungsschiene 18 samt den Messern 19 diejenige Stellung eingenommen hat, wie in Fig.6 in strichpunktierten linien angedsut*'t. In diesem Falle liegen alsdann r*ie Schneiden 24 zur Schleifscheibe 5 so wie ursprünglich die Messerschneiden 22 zu der Schleifscheibe 5 lagen, so dass also jetzt nach und nach die Messerschneiden 24 geschliffen werden können«
Die Schräglage der Schleifscheibenwelle 6 bringt es mit sich, dass ein Schnitt.Trinkel der Messerschneiden 22, 24 erreicht wird. Soll jedoch der anzuschleifende Schnittwinkel der Messer geändert, deh„ suf einen anderen Schnittwinkel eingestellt werden, so genügt es, die G-ebel9> in welcher der Antriebsmotor 1J gelagert ist, in der Höhenrichtung zu verstellen und zwar dadurch, dass der Stecker 12 (Fig.1) herausgeschoben, die Stange 11 verstellt ud alsdann der Stecker in eine andere Bohrung 13 eingebracht wird.

Claims (1)

  1. gek©söS©iciiE©t 9 dass
    o bilden oad
    dass Sie
    «st lang d©3? sä BChIe if enden Mossereebneide geführt werde»
    Q s ÜBT
    die Hirer se I te
    eSaer
    sonders
    di© Setesnlsimg der
    (9) in is söhlig
    5) Mäfameseer-uohleifelnriobtong noeh ο in em de^ Ansprüche 1 bis
    -7 -
    dass die ®at>©l (9) els© umlegbar®
    »j u. et sas* uI0
    (IS) besteht, üi@
    lag© i^tergreift sad hält«
    aas elaer alt einer lialag® (HO)f
    üaterlsg© in dar Horiso&talobone to Geetell drehbar Ist β
    ©to©m der dass das §©stell im wesoatlioliea ass
    öae ©ine Bohr (2)
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    (18) tragenden
    (21)

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