DEP0002018DA - Schalteinrichtung - Google Patents

Schalteinrichtung

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Publication number
DEP0002018DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mercury
opening
delayed
diaphragm
aperture
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ulrich Dipl.-Ing. Weinheim/Bergst. Kunze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC Brown Boveri AG Germany
Publication date

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Description

Brom, Beireri & Oie*, AlctiengsseHsGiiaft9 Manskeim-Eafertal
S ehalteinrichtung
Zum verzögerten Sin- und Aussehalten elektrischer Stromkreise» wie dies^ beispielsweise bei Anlaß- oder Fortschalt«. Sohützensteuerungen infrage kommt, verwendet can. entweder mechanische HeistOTerke oder kippbare Quecksilberschaltröhre^ Diese werden von dem zu steuernden Gerät selbst, beispielsweise einem Eilfssehütz. angetrieben,, also TaeM Ansprechen des SeliStses in der einen, beim- Abfallen, in der anderen Hioktjaiig gekippt. In dieser Weise gesteuerte Quecksilb er röhr en führen rasche Schaltbewegungen aus, und man hat daher zwecks ErMelmig einer Zeitverzögerung in der Schaltröhre eine Sreimwand (Blende) mit kleiner DuxchlaufGffnung für das Quecksilber angeordnet, so dass dieses aus der einen der beiden durch die Srennwand gebildeten Eammam mir langsam in die aridere Qberfliessen Isuine Dies allein führt aber noch nicht zu einer einwandfreien Zeitverzögerung, denn wenn beim Kippen der Schaltröhre die ICotttalctes die zwecke Irzielung brauchbarer Schaltzeiten nicht unmittelbar neben der Erennwand angeordnet werden können, durch das überfliessende Quecksilber elektrisch voneinander getrennt werden., ist ein !Teil des Quecksilbers aus derjenigen Kammer, in der es sich befindet, noch nicht .abgeflossen, beim Eückkippen der ITdhre9 das im Augenblick der Eontakttrennung einsetzt, fliesst dann sofort dieser !Eeil des Quecksilbers unverzögert in. seine Ausgangslage zurück und überbrückt dort die Kontairfce* Das führt zu ungleiofcmässigen Seitab«» ständen beim Ein« und Ausschalt en.,· so dass solche Sahaltröhren. zJ3# für Anlaßvorgange unbrauchbar Sinde lan muss demnach abgesehen von den su fordernden gleichen Sehaltzeiten auch noch dafür sorgen^ dass beim jedesmaligen Kippen der Röhre die gesarate Quecksilbermenge aus der einen in die andere Kämme überfliess t, ehe ein neuer Sehaltvcrgaxig einsetzen kann.
Queeksilber7Jiipprolixen.«, die diesen Bedingangan entsprechen, sind an sich bereits bekannt. Diese bekannten Quecksilber«jtippröhren besitzen eine ihr Inneres In. saei Kammern teilende Blende -jfrßit BuroMauföffnung für das Quecksilber^,und an jedem ihrer Enden .ein eingeschmolzenes Kontaktfahnenpaar· Bas eine derselben liegt in der Ansprechleitung der Sehutzspule, das andere in einer diese umgehenden Kurzaclalussleitung; zu dem einen. Ende der Schütz-
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spule führt eine HaIteleltimg9 in der sieh ausser Sora vom Seiiiits selbst gesteuerten Haltelcontalst ein Yoreiiderstand befindet® Beim linsohalten der Aaspreehleitung wird die Sehutzspule erregt, sie sieht an, schlisset ihren Eilfskoiitakfc in tier Halteleitung und läppt die Queeks über-^elaltröbre in die andere Endlage* Saclureh 'kommt das Quecksilber zum Burohlaxf in die andere ItSiirenkaisaerf es wird sofort die Ansprecnleitung unter» "brechen, doch bleibt die Schützspule zufolge der geschlossenen Ealteleitung geschlossen, bis das völlig aus der einen in die andere Kassaear überfliessende Quecksilber die Knrzs q\hlussl@itung t&erbrückt« Mxm fallt das Schlitz ab, es öffnet seinen Haltekontakt und kippt die RtShxe in' die Ausgangs!age, so Äass, -wenn das Quecksilber nun wieder in umgekehrter EicMung völlig aas der einen in die andere Eauaaer geflossen ist, die AnsprechSLeitung erneut geschlossen wird und der geschilderte Vorgang sich . wiederholt. Han kann bei diesen bekannten Quecksilbe^^pprähren wohl gleiche Zeitabstände beim Schalten erreichen, doch ist nachteilig, dass man in der Halteleitung einen besonderen Vor» widerstand benötigt, ausserdem ist es unerwünscht, dass bei solchen QueeksÜber-^pprShren beide Spannungen, nämlich von beiden Bnden der Schiitsspule her an die Eahxe (an die beiden Eontaktfahaen der Eursschtas sleitung) gelegt werden müssen. Is hat sich überdies gezeigt, dass solche Quecksiiber^tipprönren für sehr kleine Schaltzeiten von unter 1 See. ungeeignet sind. Die bekannten Köhren müssen nämlich sehr genau gefertigt werden, die Blende muss genau in der litte liegen, die lontaktstlfte aussen genau gleich langsein, der Eippwinkel muss von der Horizontalen genau halbiert Iferden9
Die Erfindung bezieht- sich auf eine S ehalt einrichtung zum Verzögerten Schalten vom Stromkreisen bei der ein elektrisches Schütz mittel© einer, eine Durchlass öffnung zum verzögerten Dusslifliessea von Quecksilber aufweisenden QuecksiXber^dippröhre gesteuert wird. Das Wesen der Erfindung besteht vor allem darin, dass das durch die Durchlassöffnung der EipprShre verzögert üiesseuae^Queeks Üb ex einen Haltestromkreis über einen in diesem Vorisc ^ Eontakt aufrecht erhält und nach einer der Durchlassöffnung ent sv:TQühoi&GZi Verzögerungczeit unterbricht. Somit liegt nur eine Phase bzw. Polarität an der Kipp röhre, sodass weder ein 3egrenzungs», noch ein Schutzwiderstand erforderlich Ist0 Da Im Gegensatz su den bekannten Sclaalteinrichtungen
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das Abfallen des Sclititses nicht durch das Kursscliliessai der Spule, sondern durch, das Unterbrechen des SelbstiiE-Itefcreises durch die Qi^ofcs ilberttpprShre lierbeigeflilirt Wirdt so Jbat die Eölare nur eines verhältnismässig- geringem. Strom· zu unterbrechen, sodass sie nur wenig beansprucht wird» Ferner ist es hierbei nicht sehr notwendig, b ei/Spaanungen an die Röhre zu legen und es bedarf auch keiner Itosschlaßleituag. line besonders s^eeliMiKsige Aiisfiilarungsforia nach der Brf ladung, !b est eht darin, dass der Halteetromfcreis über ein© metallene Blende geführt .ist, die durch das durchlauf ende Quecksilber nacheinander mit Gegenfcontakten des -Bk^testromfcreises in Verbindung gebracht wird, bis das Quecksilber von der Blende abreiset» Hierdureii ist die Möglichkeit gegeben, völlig gleiche? Sdaalt*- seiten au erzielen, wobei die KipprShre auch bei sehr kleinen Schaltseiteii einwandfrei brauchbar, ist» Eisrsu sei ersännt., dass die fortlaufend nacheinander erfolgende Schliessung von Sweigen der Ealtestromleitung durch das überf1lessende Quecksilber es erübrigt, zwecks Erzielung längerer VersSgerungszeiten eine sehr kleine durchlauf öffnung in der Blende vorzusehen, wodurch vermieden wird, dass der Queofcsilberfaden abrelssen fcönnte*. Bein ausserlich gesehen, unterscheidet sieh die Quecfcsilber^iipprShra nach der Srfindung von den befcannien Ausführimgaxi dadurch, dass die Irennwaxid nicht nur als solche, sondern zufolge ihrer metallenen Ausführung als· Kontafctfahne wirksam ist.
Bie Ia^-ran:; dor Jixppbaren Rohre erfolgt in üblicher Weise» Die IageraeLse fcaiiu in einer gedachten Linie die Glasröhre durch-Setsens die Iirohaohse Liegt dann also oberhalb der Durchlauf* öffnung in der Blende, Eb ist aber von besonderem Vorteilf den
Brehpunfct der ütppröhre unterhalb der Diixoklauföffnung der Sl-.rde cnstiorclncn, weil sich dann im ersten Augenblick des
Sixrllölitijjpens der Röhre beim Abfallen des gesteuerten Schützes eine gegenläufige Sewegung von Blende und QueefcsiXber ergibt, was der Sicherheit der Unterbrechung des letzten Haltestromkreis es unmittelbar vor dem Einsetzen des ZurilcMrippexis zugute koisnit «
Die Seichnung lässt eine beispielsweise ÄusfubjnacgsmSglichfceit des Erfindungsgegenstandes schematisch erkennen» In die Quseke siroeiv^ippröhre a ist eine metallene Blende b eingesetzt, die eine kleine Durchlaufb'ffaung e für das Quecksilber besitzt* Durch
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fiie Blende D wird das Ssnere der EBiire a la die beiden Eainmero &„ e eingeteilt® Ia der Eaiaaer d Oefiriaat sieh einerseits eine Itontaktfalme f, die an die .Anspreclileitiazis g
angeschlossen ist, die Uber einen Uatefbreoiier h mit Sauerlcoiitsifct jbrär -dßar-efaamr-&ix^^
zn der einen Hiase R( F) dor Steuexleitung SShxt· Andererseits b£.t±näst sich in der %ssaer d eine Sontalrtfahne Is die über die in der LeItmsg s liegende Spule J des Schaltschütaeg zu der -zweites, 'aase S (H) der Steuexleitmng führt. Bie Blende b ist über den Saitestrosfcxeis & an die Steuexleitung angeschlossen und enthalt einen Haltekontalct m, dex ve® schütz gesteuert, also bei dessen JSispreehen geschlossen, beim Abfällen geöffnet wird. In der ^amer e findet sich eine weitere Kontalrtfahne xx, die über die LeItmg r xmd über die Spule j sur aase S{1?5 führt« Die ^ueeks±lberkipp~ röhre a wird beim-einsprechen des-SeMtses, also Erregen der Spule j aus der gezeichneten Endstellung im den Winkel^ in die zweite Endlage gekippt9 beim Entxega der Spule J kehrt die Kipprokre a in öle gezeichnete Ausgangsstellung zurück. Die Wirkungswsi se ist folgende:
In der gezeichneten Ausgangslage überbrückt das Quecksilber die beiden Kentalctfahnen f, i in der E0Einier d. üird der DaUerkontakt h gesehlessesg so isird die Spule J erregt, das Schütz spricht an, sehlies st den Kont äst m und kippt die BShre a us den Winkel =C In die zweite Endlage. Skreh dass. Sdiliessm des Koataktes π hat die Blende b Spannung erhalten, das Quecksilber, das s ich infolge Durchfliessens durch die Öffnung c von der Fahne f ablöst, überbrückt man sunächst die Blende fe und den Kontalct i, sc dass trots Qffeens der AnBprechleitung g, s die HaIteleit-Ung k, s über die Kentakte b, 4 geschlossen bleibt. Das weiter durehfliessenäe Quecksilber gelangt schliesslich an die Sontaktfahne η taad hält den HaItestrrafcreissi bevor dieser swlsehes den Itoiitalrfcen b, i geöffnet wird, auch weiterhin geschlossen® bis das Quecksilber die lasser d völlig verlassen hat und soweit in die Eansaer e eingedrungen Istg dass es sieh von der Blende b ablöst* In diesem Aiagaabliek erfolgt die öffnung des Haltestromkreises, d.h. das Schütz (Spule J) fällt ab? es Sffiet den Ejontakt m, die Blende b wird Spannmgsloss -and kippt die BBhre a in die Ausgangslage SurIicke JIushb hx fliesst das Quecksilber aus der Kammer e völlig in die Kammer d zurück und schliesst hier den Ansprechstromkrelo über d ie Kontakte f, i, so dass SiiEh der geschilderte Vorgang wiederholt.
Der Drehpunkt t der Kippröhre a liegt beim Ausführung s-
beispiel unterhalb der Eöhre a, also auch der öffnung c in der Blende b. ¥@nn die Söhre a aus der geseichneten Stellung in die sweite Endlage gekippt ist und das la Zeichnungsbild von rechts nach links fliessende Quecksilber sich von der Blende b ablöst, wird die Hcihre a mit der Blende b in die ^usgangslage, lip Zeiehnu gsbild also nach rechts surüekgekippt, das Quecksilber* das weiter nach links zu flies sen sucht, und die Blende b, die nach rechts zurückbewegt wird, führen also eine gegenläufige Bewegung aus, die der sicheren Kbntaktunterbrechung zugute kommt.
Die Anzahl der nacheinander durch das Quecksilber zu überbrückenden Kontakte ist selbstverständlich im Sinne der Erfindung belanglos, es können also in der Kanmer d aussejr dem Kontakt i noch •seitere GegeiJcontak te la Hai testromkrei s der KEmtaktfahne f angeordnet Werdens, die nacheinander vom durchlaufenden
cksilber umspült werden. Wesentlich ist nur, dass die endgültige nung des HaItestromkrei ses beim AbriB des in die Kammer e eingedrungenen Quecksilbers von der Blende b erfolgt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche*
    SeMlteinrichtung, mm versö gerben SehaXtea von St»ffllxeisese Isel der ein elektrisches SeMltz mittels einer» eine Durchlass* Öffnung sm verzögerten. DureBfliessea von QueofcBlller aufweisenden QueGlcB'ill) erj§£ippii3hre gesteuert Wircl3 dadurch gekennzeichnet r dass das durch die Durshlsssöffnung (c) der ELpprBhre-{a) verzögert flieassnäe Queoicsilher einen Haltestromkreis (k) über einen in diesem vor^m^^^^^fbntalct (a) aufrecht erhält und nach einer der DurchlassbTfiiung (c) entsprechenden Verzögerung©- seit unterhricht,«
    .2* Schalteinrichtung nach Anejprueh Ii dadurch ge^ennseioiüiet, dass der EaltestroMkreis (Ie) 12ber eine metallene Blende Ch ) geführt Ist9 die durch das durchlaufende Quecksilber nacheinander sit Gegexilcontalitai (i, n) des ■ Haltestronöcreisös in Verbindung gebracht wird, bis das Quecksilber von der Blende (b) abreiset*
    Quecksllher^ffe-ppröhre nach Anspruch 1 und 2, dadurch gefcennaelehnett dass der drehpunkt (t) der Iajjprohre (a) unterhalb der IaireblaufUffnung (c) der Etrosrifilhranden Blende (b) angeordnet ist»

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