DEP0001447BA - Elastische Führung für die Aufhängewelle des Behälters von Zentrifugen - Google Patents

Elastische Führung für die Aufhängewelle des Behälters von Zentrifugen

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DEP0001447BA
DEP0001447BA DEP0001447BA DE P0001447B A DEP0001447B A DE P0001447BA DE P0001447B A DEP0001447B A DE P0001447BA
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DE
Germany
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elastic guide
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elastic
bead
container
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Edmond Léon Jean Jadoul
Original Assignee
Ecrémeuses Mélotte Société Anonyme, Remicourt
Publication date

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Description

Sereraeuses Pelotte, Societe Anonyme in Ilemieourt
Plastische Führung für die Aufhängewelle des Behälters von
Zentrifugen
Die Erfindung betrifft eine elastische Führung für die .aufhängewelle des Behälters - Zentrifuge^bei der diese Welle mit einem starren !Sulst in Berührung ist? den ein etwaigen seitlichen Verschiebungen der "Jelle entgegenwirkendes elastisches Polster aus Kautschuk umgibt.
Diese Bauweise elastischer Führungen ist vorgeschlagen worden^ um die bei Gleichgewichtsstörungen auftretenden seitlichen Abweichungen der Aufhängewelle auf ein zulässiges !lass au begrenzen, und zwar hat sich diese Bauweise als vorteilhafter erwiesen, als diejenigen ela-r stischen "Führungen, bei denen von Federn, Schnuren oder Labein Gebrauch gemacht wird. Gleichwohl net die für vorteilhafter gehaltene Bauweise den Wachteil, dass das zur Schmierung der Velie in dem starren Lagerwulst unerlässliche OeI sich über den das elastische Polster bildenden Ivaturkautsohuk ausgebreitet und diesen in kurser Zeit in solchen Ausmaa&e zerstört, dass seine elastische Gegenwirkung nicht mehr von der Grössenordnung ist, die sich als nötig erwiesen hat, um ein einwandfreies Arbeiten der Zentrifuge au gewährleisten··
Per Zweck der Erfindung ist, diesen Uebeistend su beseitigen«
Um dies zu erreichen, sieht π-an nicht etwa, was naheliegend wäre, eine i^as^nahme vor,durch die das OeI verhindert wird, in Berührung mit dem elastischen Postei" zn kommen, sondern Bian stellt das Polster
aus einem synthetischen Kautschuk her, und zwar vorzugsweise einem synthetischen . , dessen "Elastizität vergleichbar mit derjenigen ist, die Naturkautschuk in dem hier in Betracht kommenden Palle besitzen auss, zugleich aber nicht den schweren Uachteil besitzt* sich während des Gebrauchs durch die Berührung mit de© Schmieröl au verändern»
Si« Erfindung sieht ferner eine besondere Gestaltung für das aus synthetischen Kautschuk bestehende Polster vor, durch die seine Elastizität günstig beeinflusst wird;
Gemäss der Erfindung umfasst das aus synthetischen Eautsch.uk bestehende Polster einen zylindrischen inneren Urans, an dem mindestens eine ihm gleichachsig umgeben konische Zwischenwand angeformt ist, die mittels eines äuaseren Ilranzes in einer Büchse gelagert ist»
Sine vorteilhafte Ausftihrunssform der Erfindung sieht vor,, dass an den inneren Kranz des Kautschukpolsters zwei ihn gleichachsig umgebende konische Zwischenwände angeformt sind, deren Erzeugende^ in Üesug: auf die Polsterach.se entgegengesetzt zueinander geneigt sind«
Die beiden konischen Zwischenwände weisen sireckrpässig zusammen mit den sie ε-ussen und innen begrensenden zylindrischen Kränzen im diametralen Schnitt eine iL-fürmige Gestalt auf.
"Weitere Besonderheiten und einzelheiten der Erfindung erpeben sieh aus der Beschreibung und der Zeichnung, die einige Ausfiihruiigsbeispiele einer elastischen Führung gemäss der !Srfinduag veranschaulichen.
Jig* 1 ist ein senkrechter Schnitt durch den oberen Teil
einer Zentrifuge ,deren Benfilter an einer Stange aufgehäuft ist,die in einer elastischen Führung gemäss der Erfindung liegt»
Fig»2 ist ein Grundriss dieser Führung* Fig.J ist ein Grundriss einer anderen A-usfilhrungsform einer Führung geiaäs9 der Erfindung»
Jig Λ ist ein Schnitt nach äer Linie IV-IV der Pig« }>* Pig.5 tsad β sind Grundrisse sweier weiterer Ausfahrungsformen
einer elastischen Führung gemäss der Erfindung« Fig*7 ist ein Schnitt nach der Linie VII-VII der Pig«6»
In den einzelnen Figuren "bezeichnen die gleichen Beaugszeichen die gleichen Bauelemente»
In Pig» 1 und 2 ist ein Teil des Behälters 2 einer Zentrifuge an einer Welle 3 aufgehängt dargestellt* die von einem Kugeliager 4 getragen wird Diese I1IeIIe i?ird von einer ringartigen ITuIst geführt, die durch eine Anzahl Holssegmente 5 gebildet ist,welche der Abnutzung widerstehen und sich nicht verformen« aus Pig*2 ist ersichtlich, dess die Wulst aus vier Segmenten "besteht. Me Solssegmente sind in einem aus synthetischem Kautschuk "bestehenden»mit einem zylindrischen Innenraum versehenen Kranz 6 gelagert «Dieser Kranz -weist z-wei mit ihm gleieh&chsige konische Zwischenwände auf.Die Erzeugenden dieser Zwischenwände sind ira Bezug auf die "besagte Achse gegeneinander einwärts geneigt und mit 7 und 8 bezeichnet<
Die konische Zwischenwand 8 sitzt mittels eines äusseren Krauses 10 in einer Büchse 9« ^sr innere lirsns S1 die Swischenw&nde 7 a^d S und der äussere Urans 10 sind einstückig geformt.
Der zylindrische Krans 6 ist elastisch und gestattet den \'«ulstsegmenten 5 sich nach Kasilgabe des Kreises au .öffnen, den die felle } bei ihrem Umlauf unter dem Sirsflusse der Gleichgewichtsstörungen des Behälters 2 "beschreibt» Bei ihrer Verschiebung ruhen die Segmente auf dem inneren Band 11 des inneren Kranzes 6*
Die konischen Zwischenwände 7 und 8 sind derart angeordnet s dass ein diametraler Schnitt dnreh sie und die sie einschliessenden "beiden Kränse 6 und 10 einen M-förmigen Querschnitt ergibt. Diese Ausfiihrungsform hat sioh als sehr vorteilhaft erwiesen* weil sie leicht Deformationen des zylindrischen Hinges δ ermöglicht» Das gebildete elastische Polster -ist sehr geschmeidig und gestattet die Erzielung einer sehr weichen Reaktion auf die Aufhängewelle 3 des Zentrifugenbehälters während der Drehung dieser ¥ielle. Wenn der Behälter nicht völlig im Gleichgewicht ist, vibrjert er während seines Umlaufes und die Vibrationen teilen sich der Aufhängewelle, den WuIstsegmenten 5 und schliesslieh der elaotisehen Aufhängung mit. Diese gibt die seitlichen Verschiebungen der Y/elle zurück und zwar umso energischer, je stärker der seitliche Stoss der üelle ist. Dennoch bleiben die Vibrationen synchronisiert, weil der seitlichen Verschiebung der Welle durch alle Punkte der Fuhrung ein gleichförmiger Widerstand entgegengesetzt wird·
um eine bessere lleaktion der elastischen führung au erzielen und das Aufschaukeln der Vibrationen su hindern,, ist man daran interessiert,
wenigstens an einer Stelle der Führung einen -?«&3£6 gröfeCen Wider— <6w /uHvtS-^g
stand^e-.fvorzusehen.
Die Führung der Pig* J und 4 weist zwei gröfee4ee- liiiaerstaaa.es j die dur"ch radiale Hippen 12 gebildet sind»
/Se v«.
In Pig. 5 ist eine Führung dargestellt, bei der grö T7iderstandee durch Hippen I3 gebildet sind4 die ein wenig geneigt Kur Eittelebene verlaufen.
Ss ist einleuchtend, dass gröoc-- Uiderstandes auch auf andere Weise als dxirch Hippen erzielbar sind, die sich zwischen den konischen Zwischenwänden 7 und 8 auf deren ganzer Höhe erstreckenβ
In Figβ 6 und 7 ist eine Puhrtmg gemass der Erfindung dargestellts die zwei ats grö&eiSa Widerstandes aufweist, die in einfacher Weise durch tlberdimensionierung der zwischen den beiden Kränzen 6 und 10 befindlichen Masse gebildet sind.»
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die dargestellten Aus·» führungsbeispiele beschränkt; es kann vielmehr die Form? die Anordnung und die Beschaffenheit einzelner Bauelemente der die Gesamtheit des 1Srfindungsgegenstande© bildenden Konstruktion geändert werden * ohne dass man sich von dem iiese.n der Erfindung entfernt-*
So kann ζ .3. die Anzahl der konischen Zwischenwände zwischen dem inneren Krana 6 und dem äusserea Kranz IC eine andere seins und diese Zwischenwände müssen auch nicht unbedingt zusammen mit den äusseren und inneren Eränzen im Querschnitt eine E-förmige Gestalt aufweisen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche.
    le Elastische !Führung für die Aufhängewelle des Behälters »n Zentrifugei^bei der diese Helle mit einem starren Wulst in Berührung ist8 aen ein etwaigen seitlichen Verschiebungen der Welle entgegenwirkendes elastisches Polster aus Kautschuk umgibt4dadurch gekennzeichnetβ dass das Polster/^us synthetischen Kautschuk "besteht,,
    2β Elastische führung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das
    synthetischem Kautschuk "bestehende Polster einen sylindrischen inneren
    Kranz •'umfasst, an den mindestens eine ihn gleichachsig umgebende konisehe Zwischenwand Angeformt ist, Sie mittels eines äusseren Kranzes 0°) in einer Büchse ifelagert ist*
    3« Elastische Führung nach Anspruch 2B dadurch gekennzeichnet, dass an den
    ßl
    inneren üranz'aes üautschukpolsters swei ihn gleichachsig umgebende konische Zwischenwände -Angeformt sind, deren Erzeugendem in Sesug auf die Polsteraehse entgegengesetzt zueinander geneigt sind«
    4» elastische Führung nach Anspruch }t dadurch gekennzeichnet, dass die beiden konischen Zwischenwände -^usaMaen roit den sie aussen und innen begrenzenden zylindrischen Kränz en ''im diametral en Schnitt eine M-förmige Gestalt aufweisen«,
    5» elastische Führung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeich net, dass der Ersns'fin dem die starren Elemente ^aer Piihrungswulst gelagert sind, einen nach innen vorstehenden Hand^ur Auflage §^s—^k^d&r Wulstelemente aufweisen»
    6β Elastische Führung nach einem der Ansprüche 2 bis 5t(md,xxrch gekennzeichnet, dass β4*Λήindestens an einer Stelle <^gröcl Widerstandes aufweist«
    7= Elastische Führung nach Anspruch 6#dadurch gekennseichnet? dass
    dgraccxciLa+diunimaoicnfl ar Dic der swisohen den beiden zylindrischen Eränzen'Tiegenden Kasse i
    Elaötieohe Ftthrtmg nach Anspruch 7s dadurch gekennzeichnet, dass an der Stelle des grö Widerstandes ZTrischen den beiden sy-
    iindrisehea. Ixänsen/€ine radiale Hippe ^oder eine aur mittleren Schnitt-
    CnL
    eLene geneigte Hippe 'aufweist.

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