DEP0001278BA - Getreide-Wasch- und Enthülsungsmaschine für Gerste und Hafer - Google Patents

Getreide-Wasch- und Enthülsungsmaschine für Gerste und Hafer

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DEP0001278BA
DEP0001278BA DEP0001278BA DE P0001278B A DEP0001278B A DE P0001278BA DE P0001278B A DEP0001278B A DE P0001278BA
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Inventor
Bruno Berlin-Lübars Scharff
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Description

Bruno Scharffi Berlin-IiibarsiBenekendorff=StreIO? „Getreide-Wasch- und Snthülsungsmaschine"
Me Erfindung bezieht sich auf Getreide-Wasch- und Enthülsungsmaschinen der in den Figuren 1 und 2 der iliügn Zeichnungen dargestellten -B au ar t. Bei diesen Maschinen gelangt das mit Wasser durchsetzte Getreide durch den Einlauf 1 in den die umlaufende Förderschnecke 2 enthaltenden Trog 5 und wird durch diese Schnecke zwangsweise von rechts nach links gefördert* Aia linken Snde des Troges geht das Getreide zusammen mit dem Wasser durch den Kanal 4 in den Vorderteil der feststehenden Trommel 5 über,wo das freie Wasser durch ein Sieb 6 hindurch ausscheidet, während die angefeuchteten Körner in den anschliessenden Trommelteil übertreten^-^we^^sleaer Einwirkung umlaufender, in der Zeichnung nicht dargestellter^ Schlaglei·©- 5t en unterworfen, e ■ Gemeinsam mit den durch diese Behandlung gelockerten oder bereits abgelösten Hülsen treten die Körner danach in die tiefer angeordnete Enthülsungstrommel 7 über, in der die noch anhaftenden Hülsen abgerieben werden« Durch ein Bohr 8 werden die Hülsen abgesogen. Die enthülsten Körner treten durch einen Stutzen 9 aus.
Langjährige Erfahrung hat nun ge0·Igt9 dass mit den bekannten attfiewsg^weöliiaem » Valssiw «ad Roggenkörner in wirteAsft* lieber Weise geeohtat werden IcSnaent nicht dagegen Qereten- und Haferktfrnsrf weil deren strohige Hülle eehr feet as Mehlkerne hattet* Beim Bnthüleen von Gerstenkörnern s*B# sinkt die stündliehe leistung auf weniger ale 50 ^ der Leistung herab» die bei» Bnthüleen von Roggenkörnern in derselben Maschine erhielt wird«
§eaftS der Erfindung wird dieeer Mangel beseitigt, indem die in Drücken» Schlagen und Reiben bestehende Behandlung der m tehtai»4em Körner über «int wesentlich Itogere Zeit «aegsftth&t und ttit erhöhter Intensität ausgeübt wird* Baeu tritt nooh eine gesteigerte Wärmeeinwirkung« Diese zusätzliche Behandlung wird in dem FUrdertroge 5 ausgeübt«
Hs wurde sswar bereits vorgeschlagen. OetreidekBmer daduroh von den Schalen m befreien und sie β© für ein anschliessendes ^bleichverfahren vorzubereiten, daee nan sie mittels einer oder mehrerer waagerecht liegender» unterteilter Förderschnecken in gesehloaoenen glattwendigen Gehäusen mit der entsprechenden Ansahl glattwandlger Querwände» die niedriger sind als der Durohaesser der förderschnecke, behandelt. Ba die Oetreidekömer in einer solchen Haeohine aber nur einer mechanischen Beibung unterwerfe» werden» gegebenenfalls unter vorheriger Befeuchtung oder Erwärmung» 1st ee nicht möglich» aueh nur Koggen- oder Weleenkömer darin vollkommen m schalen» geschweige denn Gersten* und Haferkörner»
In den figuren 3 bis der Zeichnungen ist eine Ausführungsfem des £rfindungegegenetandee beispielsweise dargestellt«
Plg·5 aelgt den oberen Teil der Enthttleungeiaaeehlne in Sei«» tenansloht« teilweise is Schnitte7» und ISSt erkennen» daß sieh
die neue Machine von iter Mteaaatta leitweiee is wesentlichen nur inter©! untersOheidetf daß Schnecke und f»g andere auegebildet sind.
Flg· 4 stellt die Eührsehnecke in Seitenansieht in vergrößertem MaBetatw dar»
?%# 5 ist ein senkrechter Querechnitt nach der Linie V-V
der Flg* 4*
Me Figuren 6 bis 9 zeigen die drei verschiedenen Fliigelarten in vergrößertem Ustahef und zwar Flg· 6 und 7 einen Rührflügel in Seltenanelcht und In Sraufeichtf Flg· 8 einen Förderflugel und Pig· 9 je einen einseitigen überwerfer~Flügel und einen einseitigen Bäumerflügel in Draufeicht.
Der Erfindung gea&S 1st la Pördertroge 3 anstelle der bekannten Förderschnecke Z eine Bllhreehneoke angeordnet» die unterhalb dee Einlaufes 1, Pig· 3 und 4» einige wenige normale
Förderschneokengewindegänge 10 trägt, dagegen über die ganze übrige länge ihrer Welle 11 abwechselnd mit Förderflügeln 12,12 und Rührflügeln 13,15 besetzt ist«
Die For derflügel sind ihrer Aufgabe gemäß etwa unter 45 Grad gestellt, die Rührflügel dagegen stehen parallel zur WellenfSi Um die Körner j während sie im Troge gefördert und gewaschen werden, in der an sich bewährten Weise ausgiebig einer Drück«, Schlag- und Reibe = Behandlung zu unterwerfen, wird das Fördern durchginge baute St auwände 14,14 gehemmt, Diese Zwischenwände, die nur bis an die Welle heranreichen, unterteilen den Trog in einzelne Druckräume. Sie sind an solchen Stellen angebracht, an denen sich normalerweise Rührflügel befinden würden. Diese sind an den betreffenden Stellen fortgelassen« Daher befinden sich unmittelbar vor und hinter jeder Stauwand Forderflügel. Um den Hörnern das Ueberwinden der Stauwände zu erleichtern, sind die jeweils letzten Förderflügel vor einer Stauwand als einseitige Ueberwerfer-Flüge1 15 ausgebildet. Andererseits ist jeweils der erste Forderflügel hinter jeder Stauwand als einseitiger Räumer l6 gestaltet, um unerwünschtes Anhäufen vom übergeworfenen Körnern zu verhindern. Ist der Ueberwerfer-Flügel ζ .B· rechtsseitig eingebaut, so steht der zugehörige Räumer linksseitig, um ein gutes nand- in Hand = Arbeiten dieser beiden Flügel zu gewährleisten. Der letzte Förderflügel der Schnecke, der sich über dem Auslaufkanal 4 befindet, ist als Schlussräumer 17 erheblich breiter ausgebildet als der letzte/ihm vorhergehende Räumer l6 und von gleicher Gangrichtung wie dieser. Infolgedessen wirken diese beiden Räumer zusammen wie die beiden Hände eines Greifers. Sie werfen das zwischen ihnen angelangte Gut aus\den Kanal 4 «
Wenn auch die Körner durch das auf sie einwirkende zusätzliche Schlagen, Drücken und Eeiben eine merklich höhere Temperatur annehmen, als in den bekannten Enthülsungsmaschinen der Fall ist j so reicht doch diese vorstehend beschriebene Behandlung noch nicht aus, um Gersten- und Haferkörner vollkommen und in wirt schaft Ii eher Weise zu enthülsen. Deshalb ist der Erfindung gemäß vorgesehen, warmes Waschwasser zuzuführen. Dieses beschleunigt das Erweichen der Hülsen.
Eine besonders wirksame Verbesserung der Stundenleistung
wird h, dor Erfinung dadurch erreicht, dass der Fördertrog" von aussen beheizt wird, u eflt i oih o~ frae« durch Wasserdampf.
Manche Hafersorten setzen der Enthülsung einen besonders starken Widerstand entgegen. Dieser kann erfindungsgemäß dadurch überwunden werden, dass der neuen Büh.rschnecke noch eine bekannte Waschschnecke vorgeschaltet wird, wie sie in PigaI dargestellt ist.
Mit der neuen Wasch« und Enthülsungsmaschine kann nunmehr jede Getreideart in technisch vollkommener und wirtschaftlich befriedigender Weise geschält werden.
Der besondere Vorzug der Erfindung besteht darin, dass die vorgeschlagenen Mittel an Maschinen bisheriger Bauart ohne Schwierigkeiten angebracht werden können, sodass also dadurch keine nennenswerten Urnbaukosten entstehen.

Claims (3)

Ansprüche
1. ) Getreide- Wasch- und Ehthülsungsmas chine ,/cladurch gekennzeichnet, dass im Fördertroge (J) •allohneek 4—b^yiS1 u2 4^e~^hfg=s^aa&cfce/mgeordnet ist, die unterhalb des Binlaufes ( 1 ^i ) einige wenige normale Förder-Schneckengewinde gänge (lo) trägt, dagegen über die ganze übrige Länge ihrer Welle (11) abwechselnd mit Forderflügeln ( 12,12) und Rührflügeln (13,13) besetzt ist»
2. ) -^^®i^-^--M ^9G ^m. t\y\r\ •BjntTiv] snngsMaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,dass der Fördertrog (3) durch Stauwände ( 14,14) in Druckräume unterteilt ist.
3. ) Maschine nach den Ansprüchen l^St*2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stau?/ände (14,14) an Stellen ausfallender Rührflügel angeordnet sind.
4·) Maschine nach den Ansprüchen I y^P J> > dadurch gekennzeichnet, dass der jeweils letzte Förderflügel vor einer Stauwand (14) als einseitiger Ueberwerfer-Flügel (15) let t, z.B» linksseitig^ ,a^^^^^^^^-
50 Maschine nach den Ansprüchen Iy^Af dadurch gekennzeichnet, dass der jeweils erste Forderflügel hinter einer Stauwand (14)
£ll £j:
als einseitiger Räumer (l6) (Ausgebildet jLsJ^/|Tb«rechtsseitig^ 6.) Maschine nach den Ansprüchen Ivj?, dadurch gekennzeichnet, dass der letzte , über dem Auslaufkanal (4) befindliche Förderflügel als Schlussräumer (I7) erheblich breiter als der letzte vorhergehende Räumer (ΐβ) ausgebildet und von gleicher Gangrichtung ist.
^t-)—Maschino en nopüg
JZt ) Maschine nach den Ansprüchen Γ&ψ3 dadurch gekennzeichnet, dass der geheizten Rührschnecke eine bekanntevForderschnecke ( 2) igvt ·)-vorgeschaltet ist.

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