DEP0001268BA - Pedal für Fahrzeuge wie z. B. Fahrräder, Motorfahrräder u.dgl. - Google Patents
Pedal für Fahrzeuge wie z. B. Fahrräder, Motorfahrräder u.dgl.Info
- Publication number
- DEP0001268BA DEP0001268BA DEP0001268BA DE P0001268B A DEP0001268B A DE P0001268BA DE P0001268B A DEP0001268B A DE P0001268BA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pedal
- frame
- lining
- pedal according
- attached
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 claims description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 claims 1
- 239000012858 resilient material Substances 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 238000007788 roughening Methods 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Pedale für Fahrzeuge wie Fahrräder, Motorfahrräder und ähnliche, welche ein Gestell besitzen, das gegebenenfalls eine Auskleidung erhalten soll und um einen Achszapfen drehbar ist.
Die bekannten Pedale bestehen vielfach aus mehreren, zusammengebauten Teilen. Der Rahmen des Pedals ist in den meisten Fällen, in denen es sich darum handelt, Gummiblöcke daran zu befestigen, zerlegbar und wird mittels Bolzen mit Gewinde und Muttern zusammengehalten. Diese Muttern können sich leicht lösen und gehen dann verloren. Wenn die Pedale ohne Gummiblöcke ausgeführt werden, sind die Teile des Rahmens vielfach durch Nieten verbunden und eine Zerlegung der Pedale ist nich ohne weiteres möglich.
Durch die Erfindung sollen diese Nachteile beseitigt werden. Erfindungsgemäss besteht das für eine etwa anzubringende Verkleidung entsprechend vorbereitete Pedalgestell aus einem einzigen Stück, vorzugsweise aus Spritzguss. Damit das Pedalgestell abgenommen werden kann, kann der Rahmen von aussen geschlossen werden, wodurch die Notwendigkeit entfällt, eine Verschlusskappe unterzubringen. Dies ist auch insofern ein Vorteil, als derartige Kappen mit Gewinde versehen sein müssen und leicht verlorengehen.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform hat das Pedalgestell die Form eines rechtwinkligen Rahmens, an welchem zwei gegenüberliegende Seiten Öffnungen für die Einführung der Pedalachse
bzw. Pedalhülse aufweisen, während die beiden anderen Seiten als Träger für eine etwa anzubringende Auskleidung ausgebildet sind.
Gemäss einer weiteren Ausbildung der Erfindung besteht auch die Auskleidung nur aus einem einzigen Stück, wodurch der Zusammenbau erleichtert wird; diese Auskleidung ist ein parallelflächiger Körper, der im Inneren zum Durchführen der Pedalhülse ausgespart ist und dessen zwei einander gegenüberliegende Längsschmalseiten leistenartige Verlängerungen unter Bildung einer Längsnut zur Aufnahme der zugeordneten Längsstege des Pedalrahmens aufweisen. Weitere Einzelheiten gehen aus der Beschreibung der Zeichnung des Pedals hervor.
Abb. 1 zeigt eine Draufsicht mit teilweiser Wiedergabe im Schnitt eines Ausführungsbeispiels nach der Erfindung und zwar das Pedal auf seiner Achse, aber ohne die Auskleidung.
Abb. 2 zeigt einen Schnitt gemäss der Linie II-II der Abb. 1, wobei das Pedal eine elastische Auskleidung hat.
Abb. 3 zeigt einen Schnitt gemäss der Linie III-III der Abb. 1 und zwar unter Fortlassung der Pedalachse.
Abb. 4 zeigt eine perspektivische Darstellung der Verschlussklappe.
Abb. 5 zeigt eine Ansicht auf die Kappe gemäss Abb. 4.
Abb. 6 zeigt eine Abwandlung der Abb. 1, und zwar ist dabei die Auskleidung metallisch.
Abb. 7 zeigt einen Schnitt gemäss der Linie VI-VI.
In den verschiedenen Abbildungen sind für gleiche Teile dieselben Bezugszeichen verwendet.
Das Pedal besteht aus einem metallischen Gestell aus Spritzguss, das einen Rahmen 1, 2, 3, 4 aus einem einzigen Stück darstellt. Es ist vorteilhaft, hierfür Leichtmetall zu verwenden. Die Längsstege 1 und 3 des Rahmens sind, wenn eine elastische Auskleidung, beispielsweise aus Gummi, verwendet werden soll,
sehr breit und dienen als Träger für die Auskleidung. Diese Stege 1 und 3 sind dagegen schmal, wenn eine Auskleidung aus Stahl, wie in den Abbildungen 6 und 7, angewendet werden soll. In allen Fällen weisen die Querstege 2 und 4 des Rahmens Öffnungen 5 und 6 für die Verbindung der Pedalhülse mit dem Rahmen 1, 2, 3, 4 auf. Die Öffnung 6 ist abgedeckt durch eine Haube 7, die einen Teil des Rahmens 1, 2, 3, 4 bildet und das aussen liegende Ende der Pedalachse schützen soll. Diese Kappe wird zusammen mit dem Rahmen gegossen.
Der Zwischenraum zwischen den Rahmenstegen 1 und 3 erleichtert das Einsetzen der Auskleidung. Wenn es sich um eine elastische Auskleidung handelt, bildet diese einen parallelflächigen Körper 8 aus elastischem Stoff, der im Innern ausgespart ist. Die Auskleidung, beispielsweise aus Gummi, weist an den zwei gegenüberliegenden Längsseiten lappenartige Verlängerungen 9 und 10 auf, die aber mit diesem Körper ein einziges Stück bilden. Jedes Lappenpaar bildet eine Längsnut entsprechend dem Dickenmass der Seitenstege 1 und 3 des Pedalrahmens. Infolgedessen kann man, indem man zunächst den Rahmensteg 1 in die von den zugeordneten Lappen 9 und 10 gebildete Nut einschiebt unter gleichzeitigem Aufklappen des ausgesparten Körpers 8 auch den Rahmensteg 3 zwischen die beiden anderen Lappen 9 und 10 der Auskleidung einführen, die symmetrisch zu den ersterwähnten Lappen 9 und 10 angeordnet sind.
Eine andere Ausführungsform der Auskleidung für den Rahmen 1, 2, 3, 4 ist mit Hilfe metallischer und U-förmig gestalteter Teile 14 möglich, die an den Rahmenstegen 1 und 3 befestigt werden. Die Aufsatzfläche für den Fuss wird zweckmässig mit Rillen oder einer Aufrauhung versehen (Abb. 2, 6 und 7). Die lichte Weite 11 der inneren Aussparung des parallelflächigen Körpers 8 ermöglicht es, die Pedalachse 12 in das Pedal einzuführen. Dazu weist dasselbe
als Pedalhülse eine rohrartige Umkleidung auf, welche mit einem Ende gegen die Rahmenseite 2 anliegt und andererseits an ein Verschlussglied des Rahmens 1, 2, 3, 4 und der rohrartigen Umkleidung 13 angrenzt. Diese Achse für das Pedal ist in an sich bekannter Weise ausgebildet.
Das Verschlussglied an dem Achsstumpf der Pedalachse ist am Pedalrahmen mit einer Kappe (Abb. 4 und 5) versehen, die im Boden 21 eine Öffnung 22 aufweist. Der zylindrische Kragen 15 dieser Kappe ist mit zwei Laschen 16 und 17 ausgestattet, von denen jede auf ihrer Oberfläche einen Vorsprung 18 aufweist, der dazu dient, die Kappe an dem Pedalrahmen zu verriegeln. Der Pedalrahmen weist zwei Vertiefungen 19 auf für die Vorsprünge 18. Andererseits sind in der Öffnung der Rahmenseite 4 Ausschnitte 20 vorgesehen, die in ihrer Grösse und Form den Laschen 16 und 17 entsprechen. Man führt also durch die Aussparung 11 im Innern des parallelflächigen Körpers 8, nachdem dieser in den Rahmen 1, 2, 3, 4 eingesetzt ist, die rohrartige Umhüllung 13 mit der Pedalachse ein. Man schliesst am Ende den Pedalrahmen durch das Verschlussglied, indem man dieses einsetzt und dreht, bis die Vorsprünge 18 in die Vertiefung 19 eingreifen, wodurch die Verklinkung und daraus die Verriegelung der Kappe im Rahmen sich ergibt.
Claims (12)
1. Um eine Achse drehbares Pedal für Fahrzeuge, wie z.B. Fahrräder, Motorfahrräder u.dgl., dadurch gekennzeichnet, dass das für eine etwa anzubringende Auskleidung vorbereitete Pedalgestell aus einem Stück, vorzugsweise aus Spritzguss, besteht.
2. Pedal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Pedalgestell einen vorzugsweise rechtwinkligen Rahmen bildet, der in zwei gegenüberliegenden Seitenteilen (2, 4) Öffnungen für die Einführung der Pedalachse (12) aufweist, während die beiden anderen Seitenteile (1, 3) als Träger für eine anzubringende Auskleidung ausgebildet sind.
3. Pedal nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der genannten Öffnungen im Rahmen durch eine Haube (7) überdeckt ist, die einen Teil des Rahmens darstellt.
4. Pedal nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskleidung des Pedalrahmens aus nur einem Stück besteht.
5. Pedal nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskleidung ein im Innern mit einer Aussparung für die Pedalhülse versehener parallelflächiger Körper (8) ist und auf jeder der beiden langen Schmalseiten eine Längsnut zur Aufnahme des zugeordneten Längssteges des Pedalrahmens aufweist.
6. Pedal nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskleidung (14) metallisch, U-Profil hat und auf den Längsseiten des Pedalrahmens befestigt ist.
7. Pedal nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der parallelflächige Körper aus nachgiebig biegsamen Stoff besteht.
8. Pedal nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der nachgiebige Stoff Gummi ist.
9. Pedal nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Tretflächen der Auskleidung gerillt sind.
10. Pedal nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Pedalhülse (13) in dem Rahmen durch ein Verschlussglied des Rahmens, nach Art eines Bajonettverschlusses, gesichert ist.
11. Pedal nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussglied aus einer im Boden durchbrochenen Kappe (22) mit zwei am Rande angesetzten Laschen (16, 17), die in dafür vorgesehene Aussparungen (20) am Rande einer der Öffnungen des Rahmen einzuführen sind, besteht, und dass die Kappe Mittel zu ihrer Befestigung im Rahmen aufweist.
12. Pedal nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Befestigung der Kappe in einem wenigstens auf einer der Laschen vorgesehenen Vorsprung (18) und einer dafür am Rande der einen Öffnung des Rahmens angeordneten Vertiefung (19) bestehen.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2150236C3 (de) | Einrichtung zum Verbinden eines Skelettpfostens und -querträgers aus Kastenprofilen | |
| DE2708856C2 (de) | ||
| DE1172753B (de) | Klemmenleiste | |
| DE2209688B2 (de) | Einsteckmutter | |
| DE1921284U (de) | Gewindeerzeugendes, schraubbares befestigungselement. | |
| DE1750744B1 (de) | Mutter mit einer Zwischenscheibe aus Metall und einem die Zwischenscheibe umgebenden Kunststoffteil | |
| DE19607254A1 (de) | Hohlkörper für die Betonbauinstallation | |
| DE1575092B1 (de) | An Platten festklemmbare Gewindemutter | |
| DE1575095B1 (de) | In eine Traegeroeffnung einschnappbarer,einstueckig aus elastischem Kunststoff geformter Kopfbolzen | |
| DE3027123A1 (de) | Griffschalenanordnung fuer geschlossene hohlprofile | |
| DE69516575T2 (de) | Befestigungselement für Kabel, Rohre oder dergleichen | |
| DE7415154U (de) | Lagerboeckchen mit lagerachse insbesondere zur aufnahme einer sonnenblende in fahrzeugen | |
| DE29518501U1 (de) | Vorrichtung zum Verbinden des Ansaugstutzens einer Kraftstoffpumpe mit einem aus Kunststoff bestehenden Kraftstoffilter | |
| DEP0001268BA (de) | Pedal für Fahrzeuge wie z. B. Fahrräder, Motorfahrräder u.dgl. | |
| DE392629C (de) | Verschluss fuer Eisenbahnwagen, Kisten u. dgl. | |
| DE69505935T2 (de) | Vorrichtung zur Befestigung einer Anordnung an einer Säule, insbesondere für die Befestigung einer elektrischen Schaltvorrichtung an einer Kraftfahrzeuglenksäule | |
| DE8803245U1 (de) | Rohr | |
| DE743119C (de) | Hohle, aus Rohren zusammengesetzte Fahrzeugachse | |
| DE3001830A1 (de) | Fahrradpedale | |
| DE2826465A1 (de) | Halter fuer schluessel u.dgl. | |
| DE1480059C (de) | Drehriegel zur Befestigung von Abdeckplanen, insbesondere an Kraftfahrzeugen oder von Leinwanddecken | |
| DE485080C (de) | Anordnung zur Befestigung von auswechselbaren Nippelmuttern in Gluehlampenfassungsdeckeln | |
| DE1625497C (de) | Zwischenstuck zur Befestigung eines hohlen Form bzw Zierstuckes an einem Trager | |
| DE339138C (de) | Stielbefestiger fuer Besen, Schrubber u. dgl. | |
| DE1108989B (de) | Einstueckiger Stift aus Kunststoff zum Verbinden mehrerer Platten |