DEP0000998DA - Abstimmvorrichtung für Schwingungskreise bei ultra-hohen Frequenzen. - Google Patents

Abstimmvorrichtung für Schwingungskreise bei ultra-hohen Frequenzen.

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DEP0000998DA
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DE
Germany
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ultra
high frequencies
tuning device
oscillation circuits
rings
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Expired
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English (en)
Inventor
Friedrich Müller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
G Schaub Apparatebau GmbH
Original Assignee
G Schaub Apparatebau GmbH
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Abstimmung von Schwingungskreisen bei ultra-hohen Frequenzen. Insbesondere bei Frequenzmodulation kann man zur Abstimmung solcher Kreise Drehkondensatoren nur mit Schwierigkeiten verwenden, da der Mikrofonefffekt stark gesteigert ist.
Man hat deshalb schon vorgeschlagen, in diesem Abstimmungsgebiet statt der Kapazität die Selbstinduktion veränderlich zu machen, was auch grundsätzlich wegen der hierbei stets optimalen Verstärkung günstiger erscheint.
Es sind zu diesem Zweck Spulenrevolver-Einrichtungen entwickelt worden, die aber wegen der hohen Frequenzkonstanz für diese Frequenzgebiete schwer herzustellen sind und deshalb teuer kommen. Auch arbeiten sie nicht zuverlässig.
Den gleichen Mangel weisen Selbstinduktionen in Form eines Paares halbkreisförmig gebogener Rohre auf, auf denen ein Kurzschlussbügel schleift, wie auch schon vorgeschlagen wurde.
Diese Nachteile vermeidet die Erfindung nun dadurch, dass bei ihr die beiden parallelen Leiter durch hochgestellte, vorzugsweise fast ganz geschlossene, Kreisringe gebildet werden, die einander ihre Breitseite zukehren.
Derart ausgebildete Ringe können mit einem Halter zusammen zu einem einheitlichen verhältnismäßig kleinen Abstimmelement vereinigt werden.
Die Maximal-Selbstinduktion dieses Aggregats kann ohne Änderung des Durchmessers der Ringe, lediglich durch ihren Abstand voneinander, bestimmt werden.
Die Abstimmachse kann, wie bekannt, aus Metall gefertigt sein, wodurch die Herstellung sehr erleichtert wird.
Zur Vermeidung von Kontakt-Schleifgeräuschen bestehen die Ringe, wie an sich bekannt, aus Silber, vorzugsweise aus versilbertem Kupfer, die Schleifkontakte aus Kohle.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise schematisch in perspektivischer Darstellung eine Ausführungsform der Erfindung.
In der Zeichnung sind 2 und 3 ein Paar versilberter Ringe aus massivem Kupferblech, die in einem Halter 4 befestigt sind. Innerhalb des Halters haben sie an einer Stelle, die in der Zeichnung nicht sichtbar wird, einen radialen Schlitz. Sie werden voneinander durch Abstandhalter 6 in gleichbleibender Entfernung gehalten. Auf der Aussenseite (oder Innenseite) der Ringe schleifen Kontakte 7, die galvanisch miteinander verbunden sind und durch eine Welle 8 vom Abstimmknopf aus bewegt werden. Die Welle 8 kann aus Metall sein, während die Schleifkontakte 7 an einem Isolierstoffkörper befestigt sind.

Claims (3)

1.) Abstimmvorrichtung für Schwingkreise bei ultra-hohen Frequenzen, bei der die Selbstinduktion zweier paralleler Leiter durch einen Schleifkontakt geändert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiter aus hochgestellten, vorzugsweise fast ganz geschlossenen, Kreisringen gebildet werden.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe mit ihrem Halter zusammen zu einem einheitlichen Abstimmelement vereinigt sind, dessen Maximal-Selbstinduktion durch den Abstand der beiden Leiter voneinander, vorzugsweise ohne Änderung des Ringdurchmessers bestimmt wird.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 1) oder 2), dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifkontakt ein Silber-Kohle-Kontakt ist.

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