DEP0000590MA - Vorrichtung zum Verankern eines Bandes auf einer Spule - Google Patents
Vorrichtung zum Verankern eines Bandes auf einer SpuleInfo
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Description
Die heute üblichen Vorrichtungen zum Verankern eines Bandendes, etwa eine Filmes, auf einer Nabe oder Spule besitzen mehrere Nachteile, dderen wichtigste folgende sind:
1. Unzuverlässigkeit der Verankerung. Dieses trifft beispielsweise bei solchen Einrichtungen zu, die eine hohle Nabe mit einem Schlitz aufweisen, in welchen man das Ende eines Bandes einführt. Wenn man hierbei versäumt, mehrere Windungen des Bandes auf die Spule zu wickeln (ehe man das Ende sich selbst überläßt), so genügt ein einfacher Zug an dem Filmband, um sein Ende aus dem Schlitz herauszuziehen. Besonders groß ist diese Unsicherheit der Verankerung dann, wenn zur Erleichterung des Einfädelns der Schlitz um einiges breiter als die Dicke des Bandes gehalten wird.
2. Beschädigung des Bandes. Diese kann dort eintreten, wo die Verankerungsvorrichtung Spitzen aufweise, die sich in das Band einbohren oder in Perforationen des letzteren eindringen sollen. Beschädigungen können des weiteren von einer Falte herrühren, die man in der Nähe des Bandendes herstellt, um eine bessere Verankerung desselben im Schlitz zu gewährleisten.
Eine Beschädigung kann schließlich auch hervorgerufen werden, indem das an der Spule verankerte Bandende abreißt oder dort, wo das Band beispielsweise durch Mitnehmer ( z.B. Spitzen, Krallen o.dgl.) erfaßt wird.
3. Die Notwendigkeit, zur Verankerung ein großes Stück des Bandes zu verwenden. Diese Notwendigkeit liegt überall vor, wo das Band zur Sicherung der Verankerung mindestens einmal um die Nabe gewickelt werden muß.
4. Schwierige Handhabung der Bandverankerung. Diese muß bei der Mehrzahl aller bekannten Verankerungsvorrichtungen in Kauf genommen werden, bei denen eine hohle Nabe mit einem Schlitz zur Aufnahme des Bandendes vorgesehen ist. In derartigen Fällen darf zur Gewährleistung genügender Sicherheit die Breite des Schlitzes nicht allzu groß sein. Handelt es sich hierbei um Filme, so ist das Verankern besonders schwierig, weil dasselbe mehr oder weniger im Dunkeln vorgenommen werden muß.
5. Schwierige Herstellung eines befriedigenden Verankerungsschlitzes. Die mit einem Schlitz arbeitenden Verankerungsvorrichtungen sind verhältnismäßig teure wegen der freien Toleranzen, die bezüglich des Abstandes der Schlitzkanten eingehalten werden müssen.
Die Unmöglichkeit, ein und dieselbe Verankerungsvorrichtung für Bänder verschiedener Breite und/oder Dicke und für Spulen verschiedenen Aufnahmevermögens zu verwenden. Die Schlitzverankerungen besitzen den nachteil, daß sie in völlig befriedigenderer Weise jeweils nur für eine bestimmte Dicke und Art von Band verwendbar sind. Man hat zwar versucht, diesen Nachteil in einem gewissen Maße zu vermeiden, ohne daß es möglich gewesen wäre, die Schwierigkeit aus dem Weg zu räumen, da die Verankerungsvorrichtungen nicht für beliebige Dicken und Breiten von Bändern oder für verschiedenen Abmessungen von Spulen verwendbar sind.
Die vorliegende Erfindung hat eine Vorrichtung zum Verankern eines Bandes auf einer Spule zum Gegenstand, die sich von bekannten Vorrichtungen dadurch unterscheidet, daß auf der Spule und zwar in einer im wesentlichen senkrecht zu deren Achse stehenden Ebene mindestens eine Spiralfeder mit mehreren Windungen angeordnet ist, die mindestens auf einem Teil ihrer Länge aneinanderliegen.
Die Zeichnung veranschaulicht schematisch drei Ausführungsbeispiele füt eine Verankerungsvorrichtung an Filmspulen.
Fig. 1 gibt eine Teilansicht einer Spule wieder, deren ein Flansch weggelassen ist und deren Nabe zwei Verankerungsvorrichtungen gemäß der Erfindung aufweist.
Fig. 2 gibt einen Teilschnitt nach Linie II - II der Fig.1 wieder.
Fig. 3 ist wiederum eine Teilansicht (teilweise ge-
schnitten) einer Spule, die eine Verankerungsvorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung wiedergibt.
Fig.4 ist ein Teilschnitt nach Linie IV - IV der Fig.3.
Fig.5 zeigt einen Teil der Seitenansicht der in Fig.3 + 4 dargestellten Spule.
Die Fig. 6 und 7 zeigen in Seitenansicht und einem Querschnitt eine Nabe mit einer Verankerungsvorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung.
Aus Fig. 1 ist der mittlere Teil einer Filzspule ersichtlich, sie zwei Seitenflansche 1 (deren einer weggelassen ist) und eine dazwischen sitzende Nabe 2 aufweist.
Diese Nabe besteht aus einer Trommel, an der die Seitenflansche mittels nicht dargestellter Schrauben befestigt sind. Die Trommel weist auf ihren Umfang Öffnungen 4 auf, die in Querrichtung parallel zur Spulenachse verlaufen. Außerdem sind gegenüber diesen Öffnungen 4 in der Nabe Kammern 5 vorgesehen, die dazu dienen, je eine Schraubenfeder 6 aus mehreren Windungen aufzunehmen. Der Boden 7 der Kammern ist gekrümmt, während die Stirnwände 8 un d9 je einen Durchbruch 10 aufweisen. Die Enden Der Federn 6 sind zu einem Schnabel 11 umgebogen, der in den Durchbruch 10 greift. Die Federn sind bei diesem Ausführungsbeispiel fächerartig gewickelt und die Schnäbel 11 dienen lediglich dazu, die Federn in ihrer Lage zu sichern. Die Breite f der Öffnung 4 ist groß genug, um mehrere Windungen der Feder 6 zum Vorschein kommen zu lassen.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Einrichtung ist die folgende:
Wenn ein Operateur das Ende eines Filmes an der Nabe der Spule zu verankern wünscht, braucht er nur dieses Ende in eine der Öffnungen 4 einzuführen und zwischen zwei beliebige Federwindungen zu schieben. Schon ist dann dieses Filmende zwischen den Federwindungen festgeklammert und an der Nabe verankert. Es ist zu bemerken, daß diese Verankerung selbst dann wirksam ist, wenn man an dem Film in radialer Richtung zieht. Es ist also nicht mehr notwendig, mindestens eine Filmwindung auf die Nabe zu wickeln, um den Film zu sichern, wie dies bei den meisten bekannten und heute benutzten Vorrichtungen er Fall ist. Demgemäß ist auch das unbenutzbare Filmstück, das man braucht, um den Film auf der Spule zu befestigen viel kürzer als bei der Art von Verankerung, wie sie seither üblich ist. Im übrigen ist auch die Handhabung wesentlich leichter und die Durchführung der Verankerung einfacher und zuverlässiger.
Da die von der Öffnung 4 freigegebenen Federwindungen zahlreich sind, bietet die erfindungsgemäß vorgeschlagene Verankerunsvorrichtung eine Vielzahl von Verankerungsstellen, die zudem abgerundete Kanten aufweisen, wenn man kreisförmigen Federdraht verwendet.
Das Ende des Filmes läßt sich ganz leicht in einen der Federspalte einführen, was besonders vorteilhaft ist, das diese Operation mehr oder weniger im Dunkeln vorgenommen werden muß-
Bei der Ausführungsform der Erfindung gemäß den Fig. 3, 4 und 5 weist die Verankerungsvorrichtung eine Schrauben-
feder 6 auf, deren Windungen aneinander liegen. Die Feder liegt wiederum in einer Kammer 5 im Innern der Nabe 2 und zwar gegenüber der Öffnung4, die parallel zur Nabenachse verläuft. Das eine Ende der Feder ist wiederum zu einem Schnabel 1 umgebogen, der in eine Durchbrechung 10 der Kammerwandung 9 greift.
Das andere Federende bildet eine Öse, die in der Ebene der letzten Federwindung als eine Verlängerung derselben liegt. Dieses Federende ragt durch einen Einschnitt 14 des parallel zur Nabenachse angeordneten Bodens 7 der Kammer 5. Um die Feder 6 an Ort und Stelle zu bringen, genügt es, nach Anbringung des einen Seitenflansches die Feder in die Kammer 5 einzuführen und ihre Enden in die entsprechenden Durchbrüche 10 - 14 zu schieben. Dann montiert man den zweiten Seitenflansch mit Hilfe der Schrauben 15 auf der Nabe.
Um in diesem Falle ein Filmende zu verankern, übt der Operateur auf die Öse 13 einen Druck im Sinne des an Fig.3 eingezeichneten Pfeiles A aus, wodurch er ein Auseinanderspreizen der Forderwindungen bewirkt. Nachdem er das Filmende zwischen zwei der gespreizten Windungen eingeführt hat, läßt er die Öse 13 los, wodurch der Film zwischen den beiden Windungen festgeklammert wird.
Um die Feder 6 in der Kammer 5 ordnungsgemäß festzuhalten, weisen die Seitenflansche 1 nach innen gebogene Zungen 16 auf, die gegenüber den äußersten Federwindungen liegen. Wenn die Seitenflansche auf der Nabe befestigt sind, entspricht der Abstand der nach innen gebogenen Teile 16 dem Außendurch-
messer der Feder 6. Auf diese Weise wird letztere selbsttätig in einer senkrecht zu der Nabenachse stehenden symmetrischen Ebene B der Spule gehalten-
Bei einer Variation des Erfindungsgedankens könnte man beispielsweise nicht fächerartig, sondern zylindrisch gewickelte Federn benützen, deren Enden schnabelförmig wie bei 12 in Fig.3 umgebogen sind und in Durchbrüche 10 von der Höhe o. (Fig.1) greifen, wobei die Krümmung des Bodens 7 der Feder Fächergestalt verleiht.
Im übrigen könnte ein Schaltorgan nach Art der Öse 13 an jedem Federende vorgesehen werden. Desgleichen könnte man dieses Organ auf das Äußere der Spule anstatt ind das Nabeninnere verlegen.
Die Breite f der Öffnung 4 könnte kleiner als in der Zeichnung 4 dargestellt gewählt werden, obwohl es vorteilhaft ist, Öffnungen von hinreichender Bemessung vorzusehen, um einen leichten Zutritt zu mehreren Verankerungsstellen zu schaffen.
Die in den Fig. 1 - 5 dargestellten Einrichtungen eignen sich für Spulen von Filmstreifen, können aber ohne weiteres auch für die Verankerung anderer Bänder benützt werden.
Bei der in Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsform der Erfindung weist die Nabe 2 eine peripherische Auskehlung 17 auf, in der eine Feder 18 gelagert ist. Wenn hierbei die beiden Endringe 19 der Feder ineinandergreifen, ist die
letztere hinreichend gespannt, um sich unter der Wirkung der Tangentialkomponente der vom Film herrührenden Zugkraft zu einem Gleiten in der Auskehlung zu widersetzen. Die Windungen der Feder sind, wie Fig. 6 zeigt, leicht fächerartig angeordnet und bilden eine Vielzahl von Verankerungsstellen für ein Bandende. Bei einer Variation der zuletzt beschriebenen Ausführungsform könnten die beiden Enden der Fig.18 ineinandergedreht sein oder von einem Verbindungsstück erfaßt werden, das aus einem Stück Rundstab besteht. Die Oberfläche des letzteren könnte mit kreisförmigen oder schraubenförmigen Rillen versehen werden, in die die Federwindungen eingreifen. Auch jede andere Art von Verbindung der Federenden wäre möglich.
Zur Verankerung von besonders breiten Bändern könnte man auch mehrere, parallel zueinander angeordnete Federn vornehmen. Es ist klar, daß der Querschnitt der Federn auch anders als kreisförmig gewählt werden kann. So könnte es beispielsweise gerade dann, wenn es sich um Bänder einer gewissen Breite handelt, vorteilhaft sein, den Federquerschnitt länglich, sei es rechtwinklig oder elliptisch, zu gestalten.
Claims (10)
1) Vorrichtung zum Verankern eines Bandes auf einer Spule, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Spule (2) und zwar in einer im wesentlichen senkrecht zu deren Achse stehenden Ebene mindestens eine Spiralfeder (6) mit mehreren Windungen angeordnet ist, die mindestens auf einem Teil ihrer Länge aneinander liegen.
2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder aus Runddraht besteht.
3) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von einander abstehenden Teile der Federwindungen Verankerungsspalte bilden, die vom Äußeren (Umfang) der Spule her zugänglich sind.
4) Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (6) im Innern der Spule gegenüber einer im Spulenumfang vorgesehenen Öffnung (4) untergebracht ist.
5) Vorrichtung ach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Federwindungen fächerartig angeordnet sind.
5) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Federenden (11) in Aussparungen (10) von den Wänden (8, 9) im Innern der Spule greifen.
7) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 6, gekennzeichnet durch die Verwendung einer eng gewickelten Schraubenfeder.
8) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Federende ein Schaltorgan (13) aufweist, durch das die der Öffnung (4) der Spule gegenüberliegenden Federwindungen zwecks Einführung einem Bandendes aufgespreizt werden können.
9) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflansche (1) der Spule Organe (16) zur Halterung der Feder (6) in der Spule aufweisen.
10) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (18) in einer Hohlkehle (17) der Spule (2) liegt.
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