DEP0000149MA - Sattel für Fahrräder, Krafträder, Soziussitze u.dgl. - Google Patents

Sattel für Fahrräder, Krafträder, Soziussitze u.dgl.

Info

Publication number
DEP0000149MA
DEP0000149MA DEP0000149MA DE P0000149M A DEP0000149M A DE P0000149MA DE P0000149M A DEP0000149M A DE P0000149MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
saddle
seat
frame
cavity
bicycles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Felix Preisler
Original Assignee
Preisler, Felix, Weinheim
Publication date

Links

Description

Der bisher für Fahr-, Krafträder, Soziussitze u.dgl. verwendete Sitz ist unmittelbar über einem aus federnden Elementen ausgebildeten Gestell angeordnet. Bei dieser Bauart legt sich der Sitz infolge der Belastung auf diese Elemente, welche drücken und Kleider abnützen. Der vordere Teil des Sattelsitzes der Fahrzeuge besitzt nach abwärts gerichtete Metallstreifen, welche bei Gebrauch umgebogen werden, um dem Sattelsitz festeres Auflager auf dem Sattelgestell zu sichern. Diese Streifen verlieren bei häufigem Umbiegen ihre Festigkeit. Die Seiten des Sattels bisheriger Bauart gehen im belasteten Zustande des Sitzes auseinander und reiben insbesondere mit ihrem Randteil an den Beinen, was sich an der Kleidung und an der Haut ungünstig auswirkt.
Die Erfindung beseitigt diese und andere damit verbundene Nachteile. Zu dem Zwecke ist zwischen der Sitzfläche und dem federnden Gestell eine Zwischenlage aus einem porösen, elastischen Werkstoff eingesetzt. Ausserdem besitzt der Sattelsitz der genannten Fahrzeuge, der in bekannter Weise hohl ausgebildet ist, in seinem in eine Spitze auslaufenden Teil einen die Höhlung überbrückenden Steg und an dem rückwärtigen Rand Ansätze, mit welchen der Sattelsitz über den Rahmen des Sattelgestelles gespannt und dadurch in seiner Lage gesichert wird. Der Zusammenbau wird vereinfacht.
Die umgebogenen Seiten des die Sitzfläche bildenden Sattelteiles verlaufen nicht, wie bisher geradlinig, sondern gegen den Hohlraum des Sattels mit einer Einschnürung eingebogen, wodurch das Ausweiten der Seiten bei Belastung des Sattels verhindert wird.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise für Fahrräder dargestellt. In der Abb. 1 ist der Sattelsitz in Draufsicht, in der Abb. 2 im Schnitt x-x der Abb. 1 und in der Abb. 3 im Schnitt y-y der Abb. 1 entwickelt. Die Abb. 4 stellt die Zwischenlage in Draufsicht dar. In den Abb. 5, 6 sind Einzelheiten des Sattels vergrössert dargestellt. Die Abb. 7 zeigt im Querriss die Gestaltung der Seiten des bisher verwendeten Sattels. In der Abb. 8 ist lediglich ein Schnitt nach z-z der Abb. 1 veranschaulicht.
In der Zeichnung bedeutet 1 den Sattelsitz z.B. aus Leder in bekannter Hohlform. In seinem Hohlraum sind federnde Elemente z.B. Spiralfedern 2, welche im Sattelgestell angeordnet und in seinem rahmenförmig ausgebildeten Träger 3 befestigt sind. Entgegen der bisherigen Ausbildungsform ist der Raum zwischen dem Sattelsitz und den federnden Elementen mit einer Zwischenlage 4 in der Gestalt eines Polsters aus Schwammgummi oder einem ähnlich beschaffenen, porösen, elastischen Werkstoff ausgefüllt, wodurch der auf die Sitzfläche ausgeübte Druck gleichmässig verteilt und dadurch ein angenehmeres Sitzen geboten wird.
Der Sattelsitz 1 hat an seiner rückwärtigen Kante drei oder mehrere Ansätze 5, 6, welche über den Träger 3 gezogen werden. In einer Spitze ist ein den Hohlraum überbrückender Steg 7, auf welchem sich das Sattelgestell abstützt.
Die Zwischenlage 4 wird in den Hohlraum des Sattelsitzes 1 eingelegt, worauf das Ganze über das Sattelgestell gestülpt und mittels der Ansätze 5, 6 und des Steges 7 am Rahmen des Sattelgestelles befestigt wird. Jeder Ansatz hat an der dem Träger 3 zugewendeten Fläche mehrere Rippen z.B. 6b und fallweise an seinem umgebogen Ende eine Nase 6a, die den Rahmen des Sattelgestelles unten umfasst. Bei der Gestaltung nach der Abb. 5 wird der Träger 3 mittels der Rippen 6b und der Nase 6a verankert. Die in der Abb. 6 dargestellte Form zeigt die Sicherung des Trägers 3 in einer anderen Lösung. Hier reicht die Seitenwand des Trägers im Gegensatz zu der in der Abb. 5 umgebogenen mit ihrer Kante an die Rippe 6b, an welchen sie reibt und dadurch gesichert wird. Bei diesen Bauarten hat die Satteldecke in der Spitze des Sattelsitzes am Steg 7 eine sichere Auflage, an welche sie ohne Zuhilfenahme von Mitteln bisheriger Art einfach eingeschoben und hier gehalten wird.
Die Abb. 7 zeigt das Verhalten der Seiten des bisher verwendeten Sattels bei Belastung, wobei die Ausweitung in diesem Zustand durch strichlierte Linien angedeutet ist. Diese nachteilige Erscheinung wird, wie die Abb. 8 im Querschnitt nach z-z erläutert, durch eine gegen den Hohlraum des Sattels eingebogene Seite 1a erzielt, wodurch die Seiten versteift werden. In dieser Ausgestaltung kann der Sattelsitz mit der beschriebenen, elastischen Zwischenlage 4 oder auch ohne diese Verwendet werden.
Es ist vorteilhaft, die Sitzfläche des Sattelsitzes gegenüber dessen umgebogenen Seiten etwa schwächer auszubilden, um diesen Teil den wechselnden Drücken anpassungsfähiger zu machen.
Die beschriebene Ausführungsform des Sattels lässt sich unter Heranziehung der gegebenen Richtlinien auch für andere
Arten von Sitzen z.B. Soziussitzen verwenden.

Claims (6)

1. Sattel für Fahrräder, Krafträder, Soziussitze u.dgl., bei welchem die Sitzfläche aus Gummi, Gummi ähnlichen oder einem thermoplastischen Kunststoff oder anderem Material über einem aus federnden Elementen bestehenden Gestell, wie Sattelgestell o.dgl. angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Sitzfläche und dem federnden Gestell eine aus porösem, elastischem Werkstoff, wie Schwammgummi o.dgl. bestehende Zwischenlage angeordnet ist.
2. Sattel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten der Sitzfläche gegen den Hohlraum des Sattels eingebogen sind (Abb. 8).
3. Sattel nach den Ansprüchen 1, 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem in eine Spitze einlaufenden Teil des Sattelsitzes ein seine Höhlung überbrückender Steg (7) vorgesehen ist.
4. Sattel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass am rückwärtigen Rande des Sattelsitzes Ansätze als Umfassungselemente für den Rahmen des Sattelgestelles vorgesehen sind.
5. Sattel nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansätze in der der Höhlung des Sattelsitzes zugewendeten Fläche Rippen (6b) zur Sicherung der Lage des Sattelsitzes besitzen.
6. Sattel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz (6) an seinem Ende eine Nase (6a) aufweist (Abb. 5).

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2147598A1 (de) Stuhl aus Plastikmatenal
DE1429377A1 (de) Polsterunterlage
DE1285232B (de) Befestigungsknopf
DE7137781U (de) Abdeckung, insbesondere für Teile wie Führungsbahnen von Werkzeugmaschinen
DEP0000149MA (de) Sattel für Fahrräder, Krafträder, Soziussitze u.dgl.
DE2930271A1 (de) Schuh, insbesondere damenschuh
DE560404C (de) Veredelungsklammer
DE645315C (de) Kautschukabsatz mit Luftkammer
DE877187C (de) Verkuerzbarer Schirm mit ausziehbaren Stock- und Dachstangenteilen
DE850789C (de) Schonbezug fuer Polstersitze und -lehnen mit einfach gekruemmten Hoehlungen, insbesondere von Personenkraftwagen
DE480670C (de) Strumpf oder Strumpfteil mit Einlagen fuer missgestaltete Beine
DE938894C (de) Als Polsterkoerper ausgebildete Blende fuer Kraftfahrzeuge
DE3421763A1 (de) Handgriff und ausziehteil an schraenken und gestellen
DE588128C (de) Randverzierung fuer Leder-, insbesondere Schuhwaren
DE2134065C3 (de) Polstersitz
DE710554C (de) Knopf mit einer in ihrer Achsrichtung als Feder wirkenden Einschraubspirale
DE1557515C3 (de) Stiftknopf
AT221994B (de) Überzugskappe für Absätze von Damenschuhen
DE6901798U (de) Bezug fuer sitzmoebel, insbesondere hocker.
DE202018002879U1 (de) Schultüte aus Holzelementen
DE1135633B (de) Vorrichtung zur Kombination und Verbindung von Sitzgestellteilen
DE1292026B (de) Auf den Rahmen einer Gepaeckablage, insbesondere fuer Fahrzeuge, aufklipsbare Schutzpolsterung
DE1971840U (de) Zugfeder.
DE7539303U (de) Kantenschutzprofil, insbesondere für Automobilkarosserien
DE1867008U (de) Klips fuer hosentraeger.