DEP0000129DA - Einstellvorrichtung für Industrieöfen, insbesondere Koksöfen, mit Einrichtungen zur geregelten Verteilung von Gasströmen - Google Patents

Einstellvorrichtung für Industrieöfen, insbesondere Koksöfen, mit Einrichtungen zur geregelten Verteilung von Gasströmen

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DEP0000129DA
DEP0000129DA DEP0000129DA DE P0000129D A DEP0000129D A DE P0000129DA DE P0000129D A DEP0000129D A DE P0000129DA
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Germany
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Walter Dipl.-Ing. Dr. Litterscheidt
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Description

Binstellmrrichtuna für Industrieöfen? insbesondere Koks&fen» mit Einrichtungen zur
$ere$telten ferteUuna von ßasströmen«
Met halbgeteilten Koksöfen dient der Eortzontalkaml zum Sammeln des Rauchgases auf der aufsteigenden Seite wid zur Überführung dm Mauchgasmlmens auf die abfallende Seite» mrnte dort zur Verteilung auf die MetzMge« Ss ist bekannt* die ßurehtrittsöffmungen' zwischen Morimntalkanal und Heizzügen durch Schieber in ihrer Quersohnittsgrösse zu verändern* Die Schieber werden mittels Stangen non der Ofendecke aus bedient. Eine solche Schieberstellung wirkt sich für beide Str&mungsrichtungen aus, während eine genaue sirdmwigsteehnische Durchrechnung ergibt» dass eine scharfe Kalibrierung „ wie sie für die aufsteigende Strömung erforderlich ist, die Mengerwerteilung in der abfallendem Strömung ungünstig beeinflusst» Ausserdem wird durch einen einseitig zugezogenen Schieber ate Beobachtung der in der Mitte der Heizzugsohle angeordneten ßasdüse erschwert.
Me Aufgabe nach der Erfindung besteht darin, die Verengung der Bwrchrnksittsquerschnit-· te für die aufsteigende Strömung tn ihrer Auswirkung auf die abfallende Strömung wieder auf zurheben bzw* stark zu mild@m.
Bie Lösung der Aufgabe erfolgt erfindwigs~ gmäss durch eine besondere Schieberausbildmg über den Austrtttsstellen der Heizzüge Im Horizontal kanal, die an Hand der als Ausführungsbeispiele dienenden schematischen Darstellungen nach den beiliegenden Zeichnungen Abb« I bis 3
erläutert werden:
Jn den Abbildungen sind mit 2 der Horizontalkanal 9 mit 2 die Heizzüge und mit 3 die Schieber über den einzelnen Heizzügen 29 mit denen die Durehtritie zwischen dem Horizontalkanal I und den Heizzügen 2 kalibriert werden Wunen* bezeichnet» In der Abbildung 1 ist ein Längs- und in der Abbildung 2 ein Querschnitt dargestellt* Die Abbildung 3 zeigt die Anordnung der Schieber 3 &uf von Heizzug zu Heizzug mit unterschiedlichen Neigungen &er~° sehenen schiefen Ebenen, Die Schieber 3 haben nac% der Abbildung 1$ wenn sie auf einer Sbene oberhalb der Heizzüge angeordnet stndt Nasen 4 * die mit unterschiedlicher Neigung in den Horizontalkanal himfagen9 dagegen ist nach Abb* 3 ate Neigung der Auflage flächen für die Schieber Oer^ schieden» während die Schieber selbst gleich ausgebildet sindo term die Schieber 3 oberhalb der Heizzüge 2 bei aufsteigender Strömung in den Hetzzügen zut Erzielung gleichmässiger Verteilung der Medien auf die einzelnen Heizzüge enger geschlossen werden müssen^ werden für die zeitlich folgende abfallende Strömung die Sas-Ströme derartig gelenkt^ dass durch die Schaufel-Wirkung die verengende Schiebers teilung ganz oder teilweise aufgehoben wird,Die Regelung der aufwärts gerichteten Strömung erfolgt also durch die QuerschnittsOerbindung der Heizzugaustritte durch die Schieber 3 und die Beeinflussung der abwärts gerichteten Strömung durch die Ausbildung der Nasen 4 an dem Schieber 3°
Es erweist sich als vorteilhaft, den Schieber 3 statt auf einer waagerechten auf einer schiefen Ebene anzuordnen» wie in AbK 3 dargestellt istg wobei ebenfalls der Schieber mit einer oorspringenden Nase oder Ecke in den Haupt™ stronquerschnitt des Horizontal kanal s hineinragt* Bei der letzten Anordnung wird die Wirkung per« stärkt* weil die Nase Όοη der schiefen Ebene aus
perschieden weit in den Haupistromquerschnitt des Honrizontalkanals hineinragen kams und zwar umso welter» je mehr der Schieber geschlossen wird» ims dem gewollten Effekt ent** spricht. Die Neigungsebene kann in verschiedenen 'MnHeIn verlaufen* und zwar für Schieber* die üoraussichtlich ana, engsten zugezogen werden WiIsSm mit steilstem Neigungswinkel und für Schieber mit voraussichtlich geringerer Schliessung mit geringerem Neigungswinkel.
Ferner wird vorgeschlagen, die Querschnitt soerengung der uurchtrltte Όοη den Heizzügen zum Horizontalkanal Όοη einer Seite aus durch Steinformen 5 Oorzunehmen und den Schieber 3 mn der anderen Seite aus beweglich anzuordnen. Damit wird also eine gemisse Vorkalibrierung Oorgenomens sodass der Schieber β nur noch wu etwa die halbe Strecke zu bewegen isU Auf diese tfetse bleiben selbst bei stärkster Verengung.der Querschnitte die Gasdüsen, welche sich in der Mitte an der Sohle der Heizzüge 2 befindens sichtbar und somit der Kontrolle zugängl ich«

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1« Einstellvorrichtung far industrieöfen* insbesondere HalbgeieUte Koksöfen* mit an den Durchtrittsöffnungen zwischen Heizzügen md Sorizontalkmal vorgesehenen Mnrichtungen mr geregelten Verteilung mn Qasstrumen* dadurch g&kennz&tGhnet» dass als Megel&orrtcktwig mr den Burchirittsöffnungem Schieber mit gleichzeitig als leitschaufeln wirkenden Nasen auf der horizontalen bzw* g@gen den Hauptkanal derart geneigten dt& MrohtHttsöffmmgen enthaltenen Flache angeordnet sind, dass eine Beeinflussung der aufwärts gerichteten Strömung durch Verengung der Strömungsquerschnitte mittels feränderung der Schiebers teilung erfolgt* während für die abfallende Strömung die nrkung dieser Querschnitt mrengung durch verbesserte Ablenkung der &asstrome aus dem ßortzontalkanal in die Heizzüge hinein garn Qder zwa Teil mieder aufgehoben wird«
    2* Einstellvorrichtung nach Anspruch ls dadurch gekennzeichnet, dass an der einen Seite der Durchtritte eine Voreinstellung der Querschnitts* mrengung vorgenommen wird und an der gegenüber liegenden Seite Je ein beweglicher $asm«° schieber angeordnet Ist» soäass der bei der durch die Schieber bewirkten Verengung frei bleibende Stro'mungsquerschnitt stets nahezu in der Mittelachse des ffeizzuges liegt*
    Der Patentanwalt

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