DEP0000115BA - Verriegelungsvorrichtung für in teleskopischem Eingriff miteinander stehende Rohre. - Google Patents

Verriegelungsvorrichtung für in teleskopischem Eingriff miteinander stehende Rohre.

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Publication number
DEP0000115BA
DEP0000115BA DEP0000115BA DE P0000115B A DEP0000115B A DE P0000115BA DE P0000115B A DEP0000115B A DE P0000115BA
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DE
Germany
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sleeve
wedge
rings
tubes
pipes
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ake Torgny Bergqvist
Bror Ivar Ferdinand Karlberg
Original Assignee
Bergqvist,Ake,Torgny, Finspong
Karlsberg,Bror,Ivar,Ferdinand, Finspong
Publication date

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Description

Ake Torgny BEEGQVIST und Bror Ivar Ferdinand KARLBEEG5
Finspong (Schweden)
B 2523 21. Mai 1947
Verriegelungsvorrichtung gäg-fiefero topiooiior
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Mittel zur zuververlässigen Verriegelung der einzelnen Rohre einer teleskopischen Konstruktion derart, dass gegenseitige Verschiebungen der Rohre in jeder gewünschten gegenseitigen Stellung derselben verhindert werden. Insbesondere hat die. Erfindung die Anordnung von Mitteln zum Gegenstand, durch die zwei in unmittelbarem Eingriff miteinander stehende Rohre einer solchen Konstruktion dadurch in jeder gewünschten aeits-ialen Stellung einander gegenüber verriegelt werden können, dass man sie einander gegenüber verdreht»
Eine mit Mitteln gemäss der Erfindung versehene teleskopische Konstruktion kann vorteilhaft sein^z. B«, im Gebrauch als Kamera-Streben, Dreifüsse für verschiedene Arten von Instrumenten, als Zeltstangen, Eadio-Antennen, Angelruten, Notenständer, Garderoben-Stange, Arme von elektrischen Lampen und für andere Zwecke.
Die Erfindung ist hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, dass eine einen keilförmigen Schlitz aufweisende Hülse und ein in diesen Schlitz eingesetzter Keil, welche beiden Teile zwischen die Rohre eingefügt sind, einander.gegenüber a-eiarslal einstellbar sind mittels schräge Führungsflächen aufweisender-F'ihrungsringe, die an den einander gegenüberliegenden Enden der Hülse an dem inneren Rohr befestigt oder ausgebildet und so gestaltet sind, dass sie bei gegenseitiger Verdrehung der Rohre den Keil und die durch Reibung an dem äusseren Rohr, gehaltene Hülse so in achs-ialer Richtung einander gegenüber verschieben, dass sie den Keil veranlassen, entweder die Hülse gegen das äussere Rohr zu spreizen oder,
bei Drehung in der entgegengesetzten Richtung, bis zu einem gewissen Grade aus dem Schlitz heraus zu gleiten, um entweder die Rohre in der gewünschten A&ksialstellung miteinander zu verriegeln oder sie zur Ermöglichung einer gegenseitigen- a-eisialen Verschiebung voneinander ζλ_ IUoGh.
Da die Verriegelungsvorrichtung zwischen den Rohren angeordnet ist, bilden die Rohre einen ununterbrochenen rohrförmigen Kanal5 dies ist von besonderem Vorteil z.B. im Hinblick auf elektrische Lampen, da es möglich ist, die elektrischen Leiter durch diesen Kanal ftindurchzuziehen. Ein anderer wesentlicher Vorteil besteht darin, dass im Falle einer in einer Richtung (Zug oder Druck) auf die Rohre wirkenden achsialen Last die Verriegelungs- oder Verblockungswirkung der Vorrichtung mit wachsender Last verstärkt dies beruht darauf, dass sich entsprechend dem Anwachsen der Last die Hülse ausdehnt und dadurch mehr und mehr gegen das äussere Rohr gepresst wird.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles und" der Darstellung desselben in der Zeichnung. Es zeigen:
Fig» 1 eine erΓindungsgemässe Verriegelungsvorrichtung in Normalstellung in Seitenansicht,
Fig» 2 eine Abwicklung der zylindrischen Fläche der Verriegelungsvorrichtung in der Stellung gemäss Fig. 1,
Fige 3 und 4 eine Seitenansicht der Vorrichtung bzw. eine Abwicklung ihrer zylindrischen Fläche in der Arbeit'slage und
Fige 5 die Führungsringe und die Hülse in schaubildlicher Darstellung.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist mit 1 das innere Rohr und mit 2 das äussere Rohr einer teleskopischen Konstruktion bezeichnet. Auf dem inneren Rohr sind
zwei im Abstand voneinander angeordnete Führungsringe 3, 4 vorgesehen. Diese Führungsringe können gewünschten Falles aus einem Stück mit dem Rohr bestehen oder durch getrennte durch Löten oder Schweissen an dem Rohr "befestigte Ringe gebildet sein. Die Führungsringe sind mitteinander gegenüber angeordneten Aussparungen ausgebildet, die durch Schrägflächen 5 und 6 begrenzt sind.
Ferner umgibt eine mit einem keilförmigen Schlitz versehene Hülse 7 das innere Rohr; diese Hülse ist dreh- und gleitbar zwischen die Ringe 3 und 4 eingefügt«, Die Hülse ist an ihren einander gegenüber liegenden Enden mir Vorsprüngen versehen, die in ao-fe-sialer Richtung durcn schräge Führungsflächen 8 und 9 begrenzt sind; die Führungsflächen 8 und.9 verlaufen parallel -zueinander und zu den Führungsflächen 5 und 6 der Ringe 3 und 4 und stehen in gleitend-em Eingriff mit diesen» Bei einer Drehung ^gegenüber dem inneren Rohr wird die Hülse aahsial zwischen den Ringen 3 und 4 verschoben.
Mit dem Schlitz der Hülse 7 steht ein Keil 10 in Eingriff, dessen aahsiale Lage durch die Ringe 3 und 4bestimmt ist.
Der beschriebene Mechanismus arbeitet folgendermassen:
Die Hülse 7 ist so ausgebildet bzw. bemessen, dass sie selbst in ihrer gelösten, d.h. in unverriegelter Lage gegen das äussere Rohr anliegt, um nur gerade die gegenseitige Aahsialverschiebung der Rohre ohne irgendeinen wesentlichen Widerstand zu ermöglichen. Wenn jedoch die Rohre so gegeneinander verdreht werden, dass das innere Rohr, wie in Fig. 2 durch den Pfeil 13 angezeigt, nach links verschoben wird, so nimmt die Hülse infolge ihres Reibungseingriffesjmit dem äusseren Rohr nicht an dieser Verschiebung teil mit dem-Erfolg, dass die Führungsflächeη 8 und 9 der Hü se längs der Führungs fläche η 5 bzw«, 6 entlang gleiten. Infolge der Schrägstellung dieser Führungsflächen wird, wie aus der in Fig. 4 dargestellten Endlage ersichtlich, die Hülse acii-sdal gegenüber dem inneren Rohr verschoben. Bei dieser Verschiebung gleiten die Schragflächen des Schlitzes der Hülse 7 auf das
die-tee Ende des Keiles zu und veranlassen dadurch den Keil, die Hülse auszudehnen und mit verstärktem Druck gegen die Innenwand dea äusseren Rohres zu pressen. Die Rohre sind nunmehr gegen aefo-s-iale Bewegung einander gegenüber verriegelt; sollten die Rohre sß belastet werden, dass sie sich ineinander schieben könnten, so würde die mit dem Rohr 2 verriegelte Hülse 7, wie leicht aus Fig 1 ersichtlich^ mit verstärktem Druck gegen das äussere Rohr gepresst werden« Es ist somit augenscheinlich, dass eine Vergrösserung der Last eine verbesserte Verriegelungswirkung zur Folge hat. Sollten die Rohre Kräften ausgesetzt sein, die sie auseinander zu ziehen suchen, so müssten der Keil und die Hülse aafesial in umgekehrter Richtung angeordnet sein. In verriegelter Lage wird die Last vom Rohr 2 auf Hülse 7 und von dieser auf den Keil 10 übertragen und schliesslich auf den Ring 4 und das Rohr 1 weitergeleitet.
Sollen die miteinander verriegelten Rohre voneinander gelöst werden, so müssen die Piohre in entgegengesetzter Richtung, d.h. so gegeneinander verdreht werden, dass das innere Rohr, wie durch den Pfeil 14 in Fig. 2 angezeigt, gegenüber dem äusseren Rohr nach rechts bewegt wird, wodurchdie dem äusseren Rohr folgende Hülse 7 unter der Wirkung der Führungsflächen .5 und 6 gegenüber dem inneren Rohr nach oben auf das dünnere Ende des Keiles 10 zu verschoben wird. Hierdurch wird der Durchmesser der Hülse durch Verengung ihres Schlitzes bis zu einem gewissen Grade verringert, wodurch eine Ae~j>aialverschiebung wieder ermöglicht wird. Bei fortgesetzter Drehung nach rechts wird die Hülse veranlasst, dem inneren Rohr zu folgen dadurch, dass die Fläche 11 der Hülse mit der Fläche 12 des Ringes 3 in Eingriff steht. Bei dieser Drehung wird keine Verriegelungswirkung erzielt.
Inder Zeichnung ist arls Ausführungsbeispiel eine Konstruktion zur Erzielung einer gegenseitigen Bewegung zwischen Hülse 7 und Keil 10 gezeigt, bei der die aciisiale lage des Keiles zwischen den Führungsringen 3 und 4 festgelegt ist, während der Keil verschoben wird. Es kann jedoch die umgekehrte Anordnung ohne Abweichung vom Grundgedanken der Erfindung getroffen werden, d.h. die a-chslale Lage der Hülse könnte durch die Führungsringe fest-

Claims (2)

Ake Torgny BERGQVIST und Bror Ivar Ferdinand KARLBERG5 Finspong (Schweden) B 2523 21. Mai 1347 Patentansprüche
1) Verriegelungsvorrichtung für in teleskopischem Eingriff miteinander stehende Rohre, dadurch gekennzeichnet, dass eine einen keilförmigen "Schlitz aufweisende Hülse (7) und ein mit diesem Schlitz in Eingriff stehender Keil (1O)9 welche beiden Teile zw-ischen den Rohren angeordnet sind, mittels den einander gegenüberliegenden Enden der Hülse angeordneter, an dem inneren Rohr befestigter oder aus einem Stück mit ihm ausgebildeter Führungsringe (3,4) einander gegenüber achsial verstellbar sind, wobei die Füterungsringe mit schrägen Pührungsflachen (5,6) versehen sind, die bei gegenseitiger Verdrehung der Rohre eine gegenseitige Verschiebung des Keiles und der Hälse hervorrufen, insoweit als die Hülse durch Reibung von dem äusseren Rohr mitgenommen wird, UQ bei gegenseitiger Verdrehung der Rohre in einer Richtung den Keil zu veranlassen, die Hülse auseinander und gegen das äussere Rohr zu pressen, oder bei gegenseitiger Verdrehung der Rohre in der anderen Richtung den Keil zu veranlassen, sich bis -zu einem gewissen Grade aus dem Schlitz heraus zu bewegen, wodurch im ersteren Falle die Rohre in der gewünschten gegenseitigen Ac'Ksiallage miteinander verriegelt und im anderen Falle zur Ermöglichung einer gegenseitigen Ac-h-sialverschiebung voneinander gelöst werden»
2) Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die achsiale Lage des Keiles gegenüber dem inneren Rohr durch die beiden Führungsringe festgelegt ist, während die Hülse zwischen den Ringen acftsial verstellbar und durch diese vermittels an ihnen vorgesehener aclisialer Vorsprünge geführt ist, an denen Sohrägflächen (8, 9) ausgebildet sind, die mit den schrägen Führungsflächen (5, β) zusammenarbeiten, die in an den Führungsringen ausgebildeten Aussparungen vorgesehen sind.

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