DEP0000086MA - Kamera mit binokularem Fernrohr - Google Patents
Kamera mit binokularem FernrohrInfo
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- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 5
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 claims description 2
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kamera mit einem binokularem Fernrohr, die sich dadurch auszeichnet, dass die optische Achse der Kamera in der Symmetrieebene des Fernrohrgehäuses angeordnet ist, und die gestattet, während der Betrachtung eines Objektes dieses auch gleichzeitig aufzunehmen.
Dabei kann das binokulare Fernrohr so ausgebildet sein, dass mindestens von einer seiner Seiten ohne Beeinträchtigung der Betrachtungsmöglichkeit eines Objektes ein Teil des Lichtes für die Tätigung einer Aufnahme durch die Kamera abgezweigt und dieser zugeführt wird.
Bei einer weiteren Ausführungsform kann die Kamera unabhängig vom binokularen Fernrohr mit einem dem Film in gleicher Höhe vorgelagerten normal-brennweitigen Objektiv ausgerüstet sein.
Zum Zwecke der Ermöglichung von Aufnahmen durch ein langbrennweitiges Objektiv gleicher oder ähnlicher Brennweite wie die des binokularen Fernrohres kann dieses Objektiv unterhalb dem Film diesem so vorgelagert sein, dass sein Lichtstrahl über zwei in
in dem Raum zwischen der Filmaufnahmefläche und dem Objektiveinsatz angeordnete feste Umlenkspiegel der Filmaufnahmefläche zugeführt wird.
Ebenso können dem Film in gleicher Höhe vorgelagert ein normal brennweitiges Objektiv und unter diesem ein langbrennweitiges Objektiv angeordnet sein, während im Raum zwischen der Filmaufnahmefläche und den Objektiveinsätzen in der Ebene des langbreitweitigen Objektivs ein fester Umlenkspiegel und direkt hinter dem Einsatz des normal-brennweitigen Objektivs ein abklappbarer Umlenkspiegel angeordnet ist, sodass wahlweise bei abgeklapptem Umlenkspiegel mit dem normal-brennweitigen Objektiv und bei zum festen Umlenkspiegel parallel gestelltem abklappbarem Umlenkspiegel mit dem langbrennweitigen Objektiv gearbeitet werden kann.
Bei einer weiteren Ausführungsform kann das als Feldstecher dienende, beidseitig der Kamera in deren Gehäusefortsatz angeordnete, binokulare Fernrohr mit seinen Gehäusen verschwenkbar und durch eine Geradführung verbunden, eingebaut sein, sodass die Okulare des Fernrohrs auf den beliebigen Augenabstand des jeweiligen Betrachters eingestellt werden können.
Zum Zwecke der raschen Auswechselbarkeit der Filmrolle kann diese in einer Kassette mit aus ihre herausragenden Ab- und Aufwickeldornen untergebracht sein, die bei Einsatz in die Kamera zwischen die rückwärtige Kamerawand und das Filmandrückfenster zu stehen kommt, wobei beim Schliessen des Kameradeckels dessen, in ihm angebrachte, Drehknöpfe sich mit den herausragenden Ab- und Aufwickeldornenden der Filmkassette kuppeln.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt.
Es zeigt:
Fig. 1 einen Teilquerschnitt und Teilansicht von der Okularseite einer Ausführungsform als Kamerafeldstecher,
Fig. 2 einen Horizontalschnitt durch die Fig. 1 geschnitten in den Ebenen I-I und II-II,
Fig. 3 einen Längsschnitt nach der Linie III-III der Fig. 2,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch die Kamera einer Ausführungsform mit einem langbrennweitigen Kameraobjektiv und zwei festen Umlenkspiegeln,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch die Kamera einer Ausführungsform mit je einem normal brennweitigen und langbrennweitigen Objektiv mit einem festen und einem abklappbaren Umlenkspiegel,
Fig. 6 einen Längsschnitt nach der Linie V-V der Fig. 7 durch die Kamera und das Fernrohr einer Ausführungsform als Scherenfernrohr und
Fig. 7 einen Horizontalschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 6.
Nach Fig. 1 - 3 sind 1 und 1' die vordere und hintere Kamerawand, die sich beidseitig des durch die Zwischenwände 2 und den Deckel 3 gebildeten Kameraraumes zur Aufnahme der Fernrohrgehäuse 4 und 4' verlängern. In den Gehäusen 4 und 4' des binokularen Fernrohrs sind 5, 5' und 6, 6' die bekannten Umlenkprismen, 7 und 7' die Objektive und 8 und 8' die Okulare. Die Lagerung dieser
Gehäuse 4 und 4' erfolgt einerseits in der Gehäusewand 1 durch Stifte 9 und 9' und andererseits in der Gehäusewand 1' durch die Objektivhalter der Objektive 7 und 7'. Die Gehäuse 4 und 4' können demnach in ihren Führungen verdreht werden, sodass ihre ausserhalb dieser Drehpunkte liegenden Okularachsen verschwenkt werden können, um auf einen beliebigen Augenabstand des Betrachters eingestellt zu werden.
Zur Geradführung der Okulare 8 und 8' sind auf diesen Laschen 10 und 10' drehbar angeordnet, die sich mit ihren Enden 13 und 13' auf dem Zapfen 12 einer vertikalen Lasche 11 führen, die ihrerseits in einem Schlitz der Kamerawand 1 auf- und abbewegbar ist.
14 ist die Filmrollenkassette, 15 deren zurückgesetzte Vorderwand mit den Austrittsschlitzen 19 für den Film, 16 und 17 sind die Ab- und Aufwickeldorne für die Filmrolle 18 und 20 ist das Filmandrückfenster, welches in bekannter Weise gegen Federdruck abhebbar ist, sodass die Filmkassette 14 dadurch festgehalten und der Film gegen seine Auflage 15 glatt gehalten wird.
In der Ausführung nach Fig. 2 und 3 ist 21 das Kameraobjektiv mit normaler Brennweite, 22 dessen Verschlussauslösung und 23 die Blendeneinstellung. 24 sind die im Kameraverschlussdeckel 3 angeordneten Mitnehmer für die Ab- und Aufwickeldorne 16 und 17 der Filmkassette 14.
In der Ausführung nach Fig. 4 ist 25 das Kameraobjektiv langer Brennweite. 26 und 27 sind die festen Umlenkspiegel.
In der Ausführung nach Fig. 5 sind 21 und 25 die wahlweisen Objektive, 26 der untere feste Umlenkspiegel und 28 der abklappbare Umlenkspiegel, der bei 29 von aussen betätigt wird.
Bei der Ausführungsform für ein Scherenfernrohr nach Fig. 6 und 7 ist 30 das Gehäuse für die Okulare und die Objektivarme 33, wobei die letzteren auf gegeneinander sich verschiebenden Bändern 31 und 32 befestigt sind und in dem Gehäuseschlitz 30' sich führen, wobei die Bänder 31 und 32 über Rollen 39 und 39' laufen.
In der Okularebene sind die Objektivarme 33 in Gehäusen 34 eingesetzt, in denen der Lichtstrahl über ein erstes Prisma 35 zu einem ihn halbierenden 36 einerseits gegen den Film zu gerichteten Strahl und andererseits in einen dem Prisma 37 folgenden über das weitere Prisma 38 zum Okular 8 führenden Strahl aufteilt.
40 ist schliesslich das die Filmkassette 14, das Filmandrückfenster 20 und den Schlitzverschluss 41 mit einer Auslösung 41' aufnehmende Kameragehäuse.
Claims (7)
1.) Mit binokularem Fernrohr kombinierte Kamera, dadurch gekennzeichnet, dass die optische Achse der Kamera in der Symmetrieebene des Fernrohrgehäuses angeordnet ist.
2.) Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens von einer Seite des binokularen Fernrohrs ohne Beeinträchtigung der Betrachtungsmöglichkeit eines Objektes ein Teil des Lichtes für die Tätigung einer Aufnahme durch die Kamera abgezweigt und dieser zugeführt wird.
3.) Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kamera unabhängig vom binokularen Fernrohr mit einem dem Film in gleicher Höhe vorgelagerten normal-brennweitigen Objektiv ausgerüstet ist.
4.) Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ermöglichung von Aufnahmen durch ein langbrennweitiges Objektiv gleicher oder ähnlicher Brennweite wie die des binokularen Fernrohres, dieses Objektiv unterhalb dem Film diesem so vorgelagert ist, dass sein Lichtstrahl über zwei in dem Raum zwischen der Filmaufnahmefläche und dem Objektiveinsatz angeordnete feste Umlenkspiegel der Filmaufnahmefläche zugeführt wird.
5.) Kamer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Film in gleicher Höhe vorgelagert ein normal-brennweitiges Objektiv und unter diesem ein langbrennweitiges Objektiv angeordnet ist, während im Rahm zwischen der Filmaufnahmefläche und den Objektiveinsätzen in der Ebene des langbrennweitigen Objektivs ein fester Umlenkspiegel und direkt hinter dem Einsatz des normal-brennweitigen Objektivs ein abklappbarer Umlenkspiegel angeordnet ist, sodass wahlweise bei abgeklapptem Umlenkspiegel mit dem normal-brennweitigen Objekt und bei zum festen Umlenkspiegel parallel gestelltem abklappbarem Umlenkspiegel mit dem langbrennweitigen Objektiv gearbeitet werden kann.
6.) Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das als Fernstecher dienende, beidseitig der Kamera in deren Gehäusefortsatz angeordnete, binokulare Fernrohr mit seinen
Gehäusen verschwenkbar und durch eine Geradführung verbunden, eingebaut ist, so dass die Okulare des Fernrohrs auf den beliebigen Augenabstand des jeweiligen Betrachters eingestellt werden können.
7.) Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der raschen Auswechselbarkeit der Filmrolle diese in einer Kassette mit aus ihre herausragenden Ab- und Aufwickeldornen untergebracht ist, die bei Einsatz in die Kamera zwischen die rückwärtige Kamerawand und das Filmandrückfenster zu stehen kommt, wobei beim Schliessen des Kameradeckels dessen, in ihm angebrachte, Drehknöpfe sich mit den herausragenden Ab- und Aufwickeldornenden der Filmkassette kuppeln.
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