DEN0010004MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 31. Dezember 1954 Bekanntgemacht am 26. Januar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung bei einem Fernsehempfänger zur Demodulation
einer im Band eines Fernsehsignals liegenden Hilfsträgerfrequenz. Eine solche Trägerwelle dient
z. B. zur Übertragung eines anderen Fernsehsignals, das im allgemeinen eine kleinere Bandbreite als das
zuerst genannte Fernsehsignal hat. Beim Farbfernsehen enthält das zuerst genannte Signal z. B. Informationen,
die die Helligkeit einer wiederzugebenden Szene betreffen, das andere Fernsehsignal Informationen
über die Farbe der Szene. Ist das Farbfernsehsystem ein Dreifarbensystem, so kann die Hilfsträgerwelle
während einer bestimmten Periode mit einem Signal, das sich auf eine erste Farbe bezieht, und
während einer nächstfolgenden Periode mit einem Signal moduliert sein, das sich auf eine zweite Farbe
bezieht, und die darauffolgende Periode wieder mit einem Signal, das sich auf die erste Farbe bezieht,
usw. Es ist dann auch möglich, daß im Band des zuerst genannten Fernsehsignals zwei Hilfsträgerwellen
liegen, die mit je einem Signal moduliert werden, das sich auf einen bestimmten Farbinhalt der wiederzugebenden
Szene bezieht.
Solche Systeme haben den Vorteil, daß auf der Empfangsseite die Signale mit geringer Bandbreite
dadurch zurückgewonnen werden können, daß einfache Gleichrichtung durchgeführt wird, also ohne daß
diese Hilfsträgerwellen mit einer richtigen Frequenz
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und Phase auf der Empfangsseite erzeugt und mit den Eingangs-Hilfsträgerwellen gemischt werden müssen.
Bekanntlich treten in beiden Fällen beim Empfang
des durch das Signal mit großer Bandbreite erzeugten
Bildes Störungen auf, die durch die Hilfsträgerwellen mit den durch Modulation aufgedrückten Signalen
hervorgerufen werden. Handelt es sich nur um eine Hilfsträgerwelle innerhalb des Frequenzbandes der
zuerst genannten Signale und ist das Bild dieser
ίο Signale aus einer ungeraden Zeilenzahl mit Hilfe
zweier Zwischenzeilenraster zusammengesetzt, so ergibt es sich, daß die Störungen der Hilfsträgerwelle in
diesem Bilde für das Auge praktisch nicht hinderlich sind; wenn die Frequenz dieser Trägerwelle gleich
einem ungeraden Vielfachen der halben Zeilenfrequenz gewählt wird. Diese Erscheinung ist darauf zurückzuführen,
daß bei dieser Wahl der Hilfsträgerwellenfrequenz eine Störung einer bestimmten Zeile bei der
nächstfolgenden Abtastung dieser Zeile zum größten Teil behoben wird, da der Phasenunterschied der
Hilfsträgerwelle an zwei durch eine Bildperiode getrennten Zeitpunkten η beträgt. Eigentlich ist dies
nur dann richtig, wenn die auf diese Hilfsträgerwelle modulierten Signale sich von Bild zu Bild nicht
ändern. Ist die Änderung nicht groß, so wird dies bekanntlich auch in großer Annäherung bei Signalen
der Fall sein, die nicht in jeder Bildperiode die gleiche Gestalt aufweisen. Außerdem ist die Energie der
Hilfsträgerwelle im allgemeinen gering gegenüber der Energie- des Signals mit großer Bandbreite.
Auch bei Anwendung von mehr als einer Hilfsträgerwelle sind Verfahren bekannt, durch welche die
Störungen dieser Hilfsträgerwellen auf dem durch das Signal mit großer Bandbreite erzeugten Bilde mögliehst
unterdrückt werden.
Umgekehrt treten auch Störungen in dem durch das auf die Hilfsträgerwelle aufmodulierte Signal
erzeugten Bild auf, und zwar infolge.des Signals mit der großen Bandbreite. Bekanntlich kann gezeigt
werden, daß die Frequenzen des Signals mit großer Bandbreite, als Seitenbänder der Hilfsträgerwelle
gesehen, Störungen in dem Bilde des auf die Hilfsträgerwelle auf modulierten Signals hervorrufen, welche
Störungen die gleiche Phasenbeziehung in einer bestimmten Zeile bei aufeinanderfolgenden Abtastungen
aufweisen wie die durch die Hilfsträgerwelle im Bilde des Signals mit großer Bandbreite -hervor-,
gerufenen Störungen,, so daß ähnlich wie bei den letzteren diese Störungen sehr wenig hinderlich Sind.
Wenn die Hilfsträgerwelle mit Hilfe einer im
Empfänger erzeugten Hilfsträgerwelle mit gleicher Frequenz und mit richtiger Phase demoduliert wird
(Synchrondemodulation), so werden tatsächlich die Frequenzen des Signals mit großer "Bandbreite als
Seitenbänder der Hilfsträgerwelle auftreten; dies ist auch der Fall, wenn die Demodulation mit Hilfe einer
Diode oder eines anderen nichtlinearen Elements durchgeführt wird und wenn die Hilfsträgerwelle
gegenüber den Störfrequenzen des Signals mit großer Bandbreite hinreichend groß ist. Wie bereits bemerkt,
wird die Hilfsträgerwelle im allgemeinen jedoch klein gehalten, und bei ioo°/0igem Modulationsgrad der
Hilfsträgerwelle kann es sogar vorkommen, daß während gewisser Zeit die Hilfsträgerwelle gar nicht
auftritt. Dann besteht die Störung jedoch aus einem Signal, das naturgemäß unabhängig von der Phase
und der Frequenz der Hilfsträgerwelle ist, und die erwähnte Phasenbeziehung in einer bestimmten Zeile
des Bildes bei aufeinanderfolgenden Abtastungen dieser Zeile tritt dann nicht auf; die Störung wird
dann tatsächlich hinderlich wirken.
Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung behebt diesen Nachteil im wesentlichen und hat das
Merkmal, daß das Ausgangssignal des Bandfilters, . dem das Fernsehsignal zugeführt wird und das die
Hilfsträgerwelle mit ihren Seitenbändern durchläßt, einerseits einem Demodulator, der die eine Um-'hüllende
bestimmt, und andererseits einem Demodulator zugeführt wird, der die andere Umhüllende
bestimmt, worauf die beiden Demodulationsergebnisse in positivem Sinne miteinander kombiniert
werden.
Die Erfindung wird an Hand der in der Zeichnung dargestellten Figuren näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. ι ein Fernsehsignal mit einer im Band des
Signals liegenden Hilfsträgerwelle;
Fig. 2, 3, 4, 6, 7 und 8 zeigen Kurven zur Erläuterung der Erfindung, und
1 Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Schaltungsanordnung
nach der Erfindung.
Fig. ι zeigt das Frequenzspektrum eines Fernsehsignals
mit Frequenzen zwischen 0 und fs und einer
innerhalb des Frequenzbandes dieses Signals liegenden Hilfsträgerwelle mit der Frequenz fh und den Seitenbändern
der Hilfsträgerwelle zwischen den Frequenzen fa und /V ■
Die Frequenz f h der Hilfsträgerwelle ist derart
gewählt, daß die Störungen in dem Bilde des Signals mit den Frequenzen zwischen 0 und fs, die auf die
Hilfsträgerwelle mit ihren Seitenbändern zurückzuführen sind, für das Auge praktisch unbemerkbar
sind. Bekannt ist z. B., wenn das Bild aus einer ungeraden Zeilenzahl zusammengesetzt ist, die Frequenz
der Hilfsträgerwelle so zu wählen, daß sie ein ungerades Vielfaches der halben Zeilenfrequenz ist.
Um das auf die Hilfsträgerwelle aufmodulierte Signal zu demodulieren, wird das Fernsehsignal einem
Bandfilter mit einem solchen Durchlaßbereich zugeführt, daß die Frequenzen zwischen fa und fh abgetrennt
werden können. Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß dabei auch die Frequenzen des Signals mit den
Frequenzen zwischen ο und fs innerhalb dieses
Durchlaßbereichs durch das Bandfilter passieren. Sofern die Energie der letzteren Frequenzen gering
ist gegenüber der Energie der Hilfsträgerwelle, so können diese Frequenzen, wie bereits bemerkt, auch
bei Nicht-Synchrondemodulation als Seitenbandfrequenzen der Hilfsträgerwelle aufgefaßt werden; durch
die Wahl der Frequenz der Hilfsträgerwelle werden die Störungen in dem Bilde des auf die Hilfsträgerwelle
aufmodulierten Signals, die auf die Frequenzen des Signals mit großer Bandbreite zurückzuführen
sind,, auch praktisch unbemerkbar für das Auge sein.
Ist die Amplitude der Hilfsträgerwelle jedoch klein gegenüber der der genannten Frequenzen oder fällt
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die' Hilfsträgerwelle ganz aus, so trifft dies nicht mehr zu.
Fig. 2 zeigt verschiedene Fälle, die beim Ausgangssignal des Bandfilters vorkommen können, wobei die
Amplitude A des durch das Bandfilter gehenden Signals als Funktion der Zeit aufgetragen ist. Dabei
bezeichnet die ausgezogene Linie zwischen den Zeitpunkten i = 0 und t ■= tx die modulierte Hilfsträgerwelle
und die gestrichelte Linie die Umhüllende
ίο dieser Trägerwelle. Während At2 soll eine Störung
infolge des Signals, mit großer Bandbreite auftreten, die gegenüber der Amplitude der Hilfsträgerwelle
gering ist und die als Modulation der Hilfsträgerwelle auftritt. Während ZIi3 ist eine Störung beim Fehlen
der Hilfsträgerwelle angegeben. Wird ein solches Signal einer Demodulationsschaltung zugeführt, die
aus einem in einer einzigen Richtung leitenden Element mit zugehörigem .RC-Netzwerk besteht, so
ergibt es sich, daß ein Signal entsteht, wie in Fig. 3
ao dargestellt ist. Wird dieses Signal einem Steuerelement einer Fernsehwiedergaberöhre zugeführt, so ergibt
es sich, daß die während At2 auftretende Störung für
das Auge praktisch nicht wahrnehmbar ist. Wird das Ausgangssignal des Demodulators nämlich eine Periode
später betrachtet, so hat es die in Fig. 4 dargestellte Gestalt. T bezeichnet dabei die Dauer einer einzigen
Bildperiode. Die Störung während At1 ist infolge
der Wahl der Hilfsträgerwellenfrequenz gerade der Störung während A (T + i2) entgegengesetzt. Infolge
der Trägheit des Auges wird nur der Mittelwert der Störung wahrgenommen, der gerade Null ist. Die
Störungen während ZIi3 und A (T + t3) sind jedoch
nicht entgegengesetzt, 'so daß sie sich gegenseitig verstärken. In einer Zwischenlage zwischen den
Bedingungen At2 und ZIi3, d. h. in einem Fall, bei dem
während des Auftretens einer Störung die Hilfsträgerwelle wohl vorhanden, aber nicht in hinreichendem
Maße vorhanden ist, um Übermodulation zu verhüten, kann die Störung im Demodulatorausgang in zwei
Komponenten getrennt werden, von denen eine sich als eine Störung während ZIi2 verhält [und somit durch
eine Störung während A (T + t2) ausgeglichen wird]
und die andere als eine Störung während ZIi3 [und
somit durch eine Störung während Δ (T + ^) verstärkt
wird].
Fig. 5 zeigt eine Schaltungsanordnung nach der Erfindung. Das Fernsehsignal nach Fig. 1 wird den
Eingangsklemmen P und Q des Bandfilters BF zugeführt, das die Hilfsträgerwelle mit ihren Seitenbändern
durchläßt. Das Ausgangssignal von BF wird bei dem dargestellten Beispiel zunächst über einen
Kopplungskondensator C dem Steuergitter einer Verstärkerröhre V zugeführt und dem Kathodenwiderstand
R!c dieser Röhre entnommen. Die Gleichspannung an Rk, die infolge des die Röhre durchfließenden
Anpdengleichstroms entsteht, sei auf a Volt angenommen. Die Kathode der Röhre ist einerseits
mit der Anode einer Diode D1, andererseits mit der
Kathode- einer Diode D2 verbunden. Die Kathode von
D1 ist über die Parallelschaltung eines Widerstands R1
und eines auf die Frequenz der Hilfsträgerwelle abgestimmten Kreises L1-C1 mit Erde verbunden. Die
Anode von D2 ist über die Parallelschaltung eines
Widerstands Rz und eines auch auf die Frequenz der
Hilfsträgerwelle abgestimmten Kreises L2-C2 mit der
Plusklemme einer Batterie mit 2 β V Klemmenspannung verbunden, deren Minusklemme mit Erde
verbunden ist.
Für eine gute Wirkung der Schaltungsanordnung ist erwünscht, daß die Elemente D1, R1, L1 und C1
weitgehendst gleich den entsprechenden Elementen D2, R2, L2 und C2 sein sollen. Durch die erwähnte
Wahl der Gleichspannungen sind die Dioden auch gleich eingestellt. Wenn das Signal an Rk wieder die
in Fig. 2 angegebene Gestalt aufweist, wird am Widerstand R1 ein Signal gemäß Fig. 6 auftreten und
nicht wie bei einem üblichen Demodulator ohne Einstellvorspannung ein Signal gemäß Fig. 3. Infolge
der angelegten Vorspannung können nun auch die negativen Teile der Störungen am Widerstand R1
auftreten. Am Widerstand R2 entsteht ein Signal mit
der in Fig. 7 angegebenen Gestalt. Dieses Signal wird durch die untere Umhüllende des Signals nach Fig. 2
gebildet, und abgesehen von den Störungen während ZIi3 hat es eine ähnliche Gestalt wie das Signal am
Widerstand R1, jedoch mit entgegengesetztem Vorzeichen;
die Störungen während ZIi3 sind dagegen sowohl in der Form als auch in der Polarität identisch.
Werden beide Umhüllende im positiven Sinne kombiniert oder, mit anderen Worten, werden die
Signale nach Fig. 6 und nach Fig. 7 voneinander abgezogen, so ergibt sich ein Signal, das frei von
Störungen während ZIi3 ist. Die Störung während ZIi2
wird nicht selbst unterdrückt, sondern nur der Einfluß dieser Störung wird durch eine Störung mit
entgegengesetztem Vorzeichen, die eine Bildperiode später auftritt, unterdrückt.
Das Signal am Widerstand A1 kann durch E1
= e + s, das Signal am Widerstand R2 durch —E2
= —e + s angegeben werden, β ist dabei gleich der
Umhüllenden ohne die Störungen während At3, und s
ist gerade gleich diesen Störungen.
Zum Erzielen des gewünschten Signals E1 + E2
wird E1 z. B. einem Steuergitter einer Röhre B1 und
E2 einem Steuergitter einer Röhre B2 zugeführt. Beide
Röhren, die weitgehendst identisch sind, haben einen gemeinsamen Kathodenwiderstand R3 und sind über
Anodenwiderstände R5 und R6 mit einer gemeinsamen
Anodenbatterie verbunden. An jedem der Widerstände R5 oder R6 entsteht dann ein Signal proportional dem
gewünschten Signal E1 + E2, da der Wechselstrom I1
durch R5 gegeben ist durch I1 = S (E1 — E,c) und
der Wechselstrom i2 durch R5 ist i2 = S (—E2 — Ek),
wobei S die dynamische Steilheit der Röhren B1 und
B2 und Elc die Kathodenspannung bezeichnet. Es
wird angenommen, daß der Wechselstrom durch Rs gleich I1 + i2 ist, was annäherungsweise der Fall sein
wird; dann ist
h + H = S (E1 -E2- 2.E]C) = —£-,
Kr,
2R3S + 1
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Hieraus folgt
• _.' S-E1(R3S + 1) +E2R3S* h 2R3S + ι
R3 wird derart gewählt, daß R3S S>
1, also
i = S ·
Der Strom «2 ist entgegengesetzt gleich groß.
Aus Untersuchungen ergibt sich nun, daß die Wirkung einer Schaltungsanordnung nach der Erfindung
durch die Bandfilter BF mit scharfen Grenzfrequenzen beeinträchtigt wird. Ein Bandfilter mit
einer Durchlaßkennlinie gemäß Fig. 8 (gestrichelte Linien) liefert bei der Schaltungsanordnung, nach der
Erfindung wesentlich bessere Ergebnisse als bei einem einfachen Demodulator, aber bei bestimmten Strukturen
des Signals mit großer Bandbreite sind für den erfahrenen Beobachter noch störende Erscheinungen
in dem Bilde des auf die Hilfsträgerwelle aufmodulierten Signals wahrnehmbar. Diese Erscheinungen
verschwinden praktisch ganz bei Verwendung eines Bandfilters mit einer Durchlaßkennlinie, wie diese in
Fig. 8 mit ausgezogener Linie angegeben ist, wobei besonders das Abschneiden auf der Seite der niedrigen
Frequenzen vorzugsweise sehr graduell ist. Wenn der Kopplungskondensator C ein Kondensator mit verhältnismäßig
geringer Kapazität ist, kann das Bandfilter BF nötigenfalls ganz wegfallen.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß es naturgemäß nicht erforderlich ist, als nichtlineare Elemente Dioden
zu verwenden. Es ist wohl erforderlich, sowohl positiven als auch negativen Teilen der Störungen
nachzufolgen, d.h., Gleichrichter ohne Vorspannung sind nicht verwendbar.
Es sei noch bemerkt, daß die Verwendung eines L1-C1-KrCiSeS und eines L2-C2-Kreises nach der
Schaltung in Fig. 5 anstatt der Verwendung nur einer Kapazität empfehlenswert ist, mit Rücksicht auf die
Tatsache, daß die höchste Modulationsfrequenz der Hilfsträgerwelle (fh — fa oder fb — fh) nicht vernachlässigbar
klein gegenüber der Frequenz fh der
Hilfsträgerwelle ist. Bei passender Wahl von L1-C1
und L2-C2 kann das nach dem Demodulator übliche
Tiefpaßfilter nötigenfalls auch ganz wegfallen.
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung bei einem Fernsehempfänger zur Demodulation einer im Band eines
Fernsehsignals liegenden, durch ein anderes Signal modulierten Hilfsträgerwelle, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ausgangssignal des Bandfilters, dem das Fernsehsignal zugeführt wird, mit einem
Durchlaßbereich für die Hilfsträgerwelle mit ihren Seitenbändern einerseits einem Demodulator, der
die eine Umhüllende bestimmt, und andererseits einem Demodulator zugeführt wird, der die andere
Umhüllende bestimmt, worauf die beiden Demodulationsergebnisse im positiven Sinne miteinander
kombiniert werden.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bandfilter, dem
das Fernsehsignal zugeführt wird, wenigstens für das untere Seitenband der Hilfsträgerwelle eine
allmählich abfallende Durchlaßkennlinie aufweist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede der
Demodulationsschaltungen ein in einer einzigen Richtung leitendes Element mit einer positiven
Vorspannung enthält.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsträgerwelle
mit ihren Seitenbändern zwei parallel geschalteten Demodulatorschaltungen zugeführt
wird und daß das Ausgangssignal -der einen Demodulatorschaltung einer Steuerelektrode eines
Verstärkungselements und das Ausgangssignal der anderen Demodulatorschaltung einer Steuerelektrode
eines anderen Verstärkungselements zugeführt wird, das weitgehend gleich dem ersten
Verstärkungselement ist, und daß zwei entsprechende Elektroden der Verstärkungselemente
eine gemeinsame Impedanz haben und zwei andere entsprechende Elektroden mit je einer Impedanz
verbunden sind und daß das Ausgangssignal über 85, eine der letzteren Impedanzen entnommen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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