DEN0008418MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 5. Februar 1954 Bekanntgemacht am 8. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Schon seit über ioo Jahren ist die Heilbehandlung mit Kohlensäuregas bei diabetischer Gangräne
und schlecht heilenden Wunden bekannt. Die Behandlung geht so vor sich, daß die kranke Extremität
in einen nach außen abgedichteten Kasten gelegt und in diesen das aus einer Kohlensäurebombe entnommene
Gas einige Minuten lang eingeleitet wird. Die Folgen der Kohlensäurebehandlung sind Nachlassen
der Sekretion und rasche Heilung der Wunden. Heute verwendet man das Kohlensäuregasbad
auch bei Durchblutungsstörungen der Extremitäten, der Herzkranzgefäße und der Hautkapillaren.
Die bisher bekannten Behandlungsmethoden mit trockenem Kohlensäuregas haben den Nachteil, daß
die Einwirkung der Kohlensäure nicht anhaltend genug ist. Ausgehend von der Erkenntnis, daß das
Kohlensäuregas nur in einem gelösten Zustand die Haut durchdringen kann, hat man deshalb auch
schon Geräte zur Heilbehandlung mit feuchter Kohlensäureatmosphäre verwendet. Die zu behandelnde
kranke Extremität wird dabei dem Einfluß eines Dampf-Gas-Gemisches ausgesetzt, zu dessen
Herstellung jedoch ein besonderer Dampferzeuger notwendig ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine bedeutend einfachere und billigere Vorrichtung zur
Heilbehandlung mit feuchter Kohlensäureatmosphäre zu schaffen. Die erfindumgsgemäße Lösung
dieser Aufgabe besteht darin, daß in einem an sich
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N 8418 VlIIdI3Of
für die Kohlensäuregasbehandlung bekannten, nach außen abgedichteten Kasten ein oder mehrere der
Form des Kastens angepaßte, mit Wasser gefüllte Behälter vorgesehen sind, unter deren Wasseroberfläche
die Mündungen der Zuführungsrohre für das Kohlensäuregas liegen.
Die Form der mit Wasser gefüllten Behälter, durch welche das Kohlensäuregas vor der Beschikkung
in den Raum bzw. Kasten geleitet wird, in ίο dem die Heilbehandlung stattfinden soll, richtet
sich nach der Form und Größe dieses Raumes bzw. Kastens. Versuche haben ergeben, daß eine Raumtemperatur
von 18 bis 20° C die günstigste Vorbedingung für einen optimalen Heilerfolg ist.
Claims (1)
- Patentanspruch:;Vorrichtung zur Heilbehandlung mit feuchter Kohlensäureatmosphäre, dadurch gekennzeichnet, daß in einem an sich für. die Kohlensäurebehandlung bekannten, nach außen abgedichteten Raum bzw. Kasten ein öder mehrere der Form des Raumes bzw. Kastens angepaßte, mit Wasser gefüllte Behälter vorgesehen sind, unter deren Wasseroberfläche die Mündungen der Zuführungsrohre für das Kohlensäuregas liegen.Angezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 262 914;
deutsche Patentschrift Nr. 304425.
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