DEN0001232MA - Überzugsmasse, insbesondere für Klebezwecke - Google Patents
Überzugsmasse, insbesondere für KlebezweckeInfo
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Description
Ua? .Be Bataafsche Petroleum Maatechappi3, Haag/Holland
Die Srfiaauag bezieht el oh auf Zn ■Banm am ff ßt iSMngaiy welche
entweder durch Heisehärtung oder durch Kalthärtung verfestigt werden können» Sie können mit unerwartet günstigen Resultaten
für verschiedene Zwecke verwendet werden; ihre Eigenschaften machen sie besonders geeignet zur Anwendung als ELebendttel.
Die ee gemäss vorliegender Erfindung "bestehen aus einem Glyeidäther oder einem Semisch von Glyoidäthern, wobei
etwa 50 bis 100 Gew.<$> dieser Ither abgeleitet sind von einem oder mehreren zweiwertigen Phenolen und der Rest von einem
oder mehreren aliphatischen mehrwertigen Alkoholen, während di« 1,2-Bpoxyöquivalen« der Äther bzw. des Kthergemischee grösser ist als 1, und einem Zusatz von 7 bis 25 Gew Benzyldimethylamin als Härtungen!ttel. Gewünechtenfalls können dem Gemisch auch Füllstoffe, Terdünnungsmittel oder Pigmente zugesetzt sein. Im Yergleich zu Benzyldimethylamin als Hftrtungsmittel erwiesen sich alle nah verwandten Amine als in einer
oder mehreren Hinsichten unbrauchbar t
Me 1,2-Spoxyäcuivalen* gibt die durchschnittliche Iahl Yoa 1,2-Epoxygruppea 0 pro MolelcUl an. Die Glyeidäther stel-
0V ?
lea gewöhnlich ein Seadeoh chemischer Verbindungen dar, welche verschiedene Molekulargewichte und eine verschiedene Zahl von
1,2-Epoxygruppen aufweisen. Der behalt an 1,2-28p oxy gruppen oder der 1,2-Epoxydwert, d.h. die Zahl von örammäquivalenten Ipoxygruppen auf 100 g GHycide ther, wird bestimmt, indem man eine
gewogene Probe des Kthars mit einem Überschuss von Pyridinium*- chlorld, gel00t in einem organischen Lösungsmittel, z.B. Pyridin
oder Chloroform, auf den Siedepunkt erhitzt, Me das Pyridiniuaohlorid alle Epoxygruppen durch Salssäureanlagerung in Chlor«-
h^dringruppen umgewandelt hat. Das überschüssige Pyridiniumohlorid wird dann zurücktitr iert, *.B. mit 0,1 a Sfatriumhydroxyd
in. Methanol bis zum Phenolphthaleinumschlagepunkt. Der 1,2-Bpoxy^wert wird berechnet, indem man ein HGl als äquivalent
einer 1,2-Ep oxy gruppe "betrachtet.
Die in der seagemäss der Erfindung verwendeten Olycidäther der zweiwertigen Phenole "werTOt^fergestellt, Ildem""
man ein zweiwertiges Phenol mit Spichlorhydrin in alkalis ob er Lösung auf 50 bis 150° erhitzt, wobei pro Kol des zweiwertigen
Phenole 1 bis 2 Mole oder mehr Epichlorhydrin verwendet werden. Als zweiwertige Phenole können einkernige Phenole verwendet
werden, z#B* Resorcin, Brenzkateehin und Hydrochinon, aber auoh mehrkernige Phenole, wie das sog. Bis-Phenol, d.h. Me-(4-oxyphenyl)-2,2-P<r ©pan. Weitere Beispiele mehrkerniger Phenole sind
4f49-Dioxybenzophenon, Bis-(4-oxyphenyl)-1,1-gthan, Bie-(4-oxyphenyl)-1,1-isohutan, Bis-(4-oxyphenyl)-2,2-butan, Bls-(4-oxy-.2-
methylphenyl)-2,2-propan, Bie- (4-oxy-2-tert .but ylpheayl)-2,2-propan, Bis-(2-oxyaaphthyl)-methan und 1,5-Moxynaphthalin·
Das Beaktionsgemisch wird alkalisch gemacht SWeh Zusetzen einer Sasef wie Natrium-, Kalixua-, Galcitua- oder SaritaBhydroxyd, in
Mengen von 1,1 bis 1,3 Äquivalenten pro Mol Spichlorhydrin. !Oae Erhitzen wird während mehrerer Stunden fortgesetzt, um die 1?eakti onskomp on ent en zu einer getrenntem Zucker
Shnliohen ICoaeiytrfetensi umzuwandeln, worauf das Reaktionsprodukt mit Waeser gewaschen'
wird, his es Dasenfrei ist· Das Produkt stellt ein komplexes Gemisch von SlycidSthern darj es enthält aber hauptsächlich unverzweigte Moleküle, welohe endständige 1,2-Epoxygruppen naoh der
O O
Olg-CH - €Sg»{- O-I-O-SHg—· ÄÖI-CSg«4- - CH-Cflg
enthalten, in welcher R das zweiwertige Kohlenwasserstoffradikal des zweiwertigen Phenols darstellt und η O9 1, 2, 3 usw. bedeutet·
Die KettenlSnge hängt von den Bedingungen Während der "Reaktion ah} insbesondere von dem Molverhältnis zwischen Epichlorhydrin
und zweiwertigem Phenol. So wird durch Herabsetzen dieses Verhältnisses von etwa 2 herunter gegen 1 das TTolgewicht und der
Erweichungspunkt des harzartigen SlycldSthers erhöht.
Xm allgemeinen sind die GlycidSther der zweiwertigen Phenol* bei Z Immert amp er atur fest oder annähernd fest, TTm eine verarbeitbare, flüssige Konaistenz zu erzielen, muss.ein Zusatzstoff verwendet werden,
sodass die Viskosität bei 2<T zwischen 500 und 100 000 Centipolse, vorzugsweise zwischen 1000 und 50 000 Centlpoise liegt. Es können z.B. nichtflüchtige Lösungsmittel, wie
Dibutylphthalat oder !Prlkresylphosphat zugesetzt werden. Solche
-S*e*£e- haben jedoch die Ieigung9 die Scherfestigkeit des gehärteten Materials zu Verringerni wenn dieses als Klebemittel verwendet
wird.
Ox. ästig«
^1
^1
Günstigere Eestiltate werden erhalten, wenn ein flüssiges,
Lösungsmittel zugesetzt wird, d .h. eine flüssige
Terbindung, die eine oder mehr 1,2-Epox:/gruppen enthält. Der Zusatz soll
in solchen Mengen verwendet werden, dase die 1,2-Epoxy äquivalenz der (JlycidEther und des genannt en intlssige'öy-rwfierl
äen Iosungsmitt eis zusammengenommen grösser ist als t * Beispiele flüssiger^ryeagierenaer Lösungsmi11el sind Styroloxyd, Butadiea monoxyd, Pheny lgl.y cidäther und^ Allylglyeidäther ·
Als flüa^rrgtryvfeägliireuae "lösungsmi tt el sind die Glycidäther
aliphatischer mehrwertiger Alkohole, die bereits erwähnt wurden, besonders vorteilhaft« Beispiele mehrwertiger Alkohole, von welchen
Sici die Ither ableiten, sind* Xthylenglykol9 Diäthylenglykol,
Propylenglykol und Slycerine Der ?olyglycidäther des letztgenannten Alkohole wird
ale Y erdttnnuη gsmi 11 el besondere vorgezogen. Diese Ather können zvETVMergastell indem man den
mehrwertigen Alkohol bei Temperaturen von 50 bis 125° mit ISpichlorhydrin in Anwesenheit von
0,1 bis 2 Grew.# einer sauer reagierenden Verbindung, wie Bortrifluorid, PluseSure oder Stannichlorid,
als Katalysator umsetzt. Die Mengenverhältnisse der R eakt i onsk omp on ent e η werden im wesentlichen so gewählt, dase ein
Mol Spichiorhydriη für Jedes Moläquivalent Hydroxylgruppe im mehrwertigen Alkohol vorüegt. Aus dem entstehenden Chlorhydrinäther wird Ohlerwasserstoff abgespalten durch Erhitzen mit einem
geringen, beispielsweise 10 5§igent stöchi©metrischen überschuss
einer Base auf etwa 50 bis 125°. Für diesen Zweck ist TTatriumalumiaat besonders geeignet ·
Die gerntss & vorliegender SrfinflTmg können mit
inerten, organischen oder anorganischen Füllstoffen, wie Ton, Holzmehl, Baumwollinters und Fasern vermischt werden, um kittähnliche
©der dichtende formbare Produkte zu erzeugen. Ss
können auch Jigmente und gewänschtenfall a andere harzartige Stoffe zugemiseht werden.
Die erfia&angsgemässen Zusammensetzimgea können auch als Schutt für Oberflächen verwendet werden, isdem man sie durch
Bürsten, Sprühen u.dgl. aufbringt. G-ewÜnschtenfalls können Pigmente einverleibt sein, Zwecke Anpassung an den heaonderen Verwendungszweck kann ein Lösungsmittel, gewöhnlich in Fangen von
5 Me 50 G-ew.#, zugesetzt sein, Nach oder während dem Verdampfen des Lösungsmittels kann Wärme zur Einwirkung gebracht werden,
ss.B. durch Überleiten von heieser Luft oder durch Anwendung infraroter Lampen, um die Hartwigs geschwindigkeit zu erhöhen.
Obwohl im allgemeinen Amine dazu neigen* bei heiss gehärteten
Massen Verfärbung hervorzurufen, weist Benzyldimethylamin diesen Nachteil ausnahmsweise nicht auf y
;, sind äi^Äss
¥,'le schon erwähnt, sind diö-lWRBsen gemäss vorliegender Erfindung besonders geeignet als Klebemittel. Als solche können sie
ζ .Β» zur Herstellung verschiedener Irzeugnisse verwendet werden,
wie zur Herstellung von Schuhen aus Leder, Kautschuk und bzw. oder folien aus plastischem Material! ferner zum Verbinden von
Glas- oder Harz körpern uew. Sie sind auch sehr geeignet zur Herstellung von Hobeln und anderen Gegenständen aus Holz oder aus
Kombinationen von Holzt Metall, plastischen Stoffen u.dgl. Si« sind jedoch ganz besonders wertvoll zur Erzielung einer festen
Verbindung von Metallflächen auf billige Weise,
'Me Massen sind als Klebemittel sehr vorteilhaft, weil keine
Lösungsmittel zugesetzt werden müssen, die nach dem Yerbinclen der Flächen wieder ausgetrieben werden müssent, Wenn^wie oben beschriebOiv^1 Lösungsmittel zugesetzt werden, setzen sich diese
•JQaa die Masse gehärtet wird^ytlHST^verden &\ der4 schliesslich
erhaltenen festen Hasse einverleibt. Die üblichen^ösungsmi 11el enthaltenden Klebemittel, sind zur Verbindung von Metallteilen
ungeeignet, weil das Metall undurchlässig ist und das Lösungsmittel nicht verdampfen kann. Ausserdem lösen sich solche Verbindungen aus den üblichen Klebemitteln, wenn sie später mit
dem Lösungsmittel in Berührung kommen.
Bei einigen bieher bekannten Klebemassen sind "Bestandteile verwendet worden, welche sich bei Anwendung von Wärme in unlöeliche Stoffe umwandeln, wie mit Resorcin modifizierte Phenelformaldehydharze· Die
axt solchen Massen erzielte Scherfestigkeit ist jedoch nicht sehr gross·
Benzyldimethylamiη, -> elches erfindungsgemäss als Harttmgexaittel zugesetzt wird, wirkt verhältnismässig langsam, sodass die
Massen während etwa 2 bis 8 Stunden eine zum Aufbringen und Aufsprühen geeignete flüssige Eonsi^stenz behalten, Wahrend
die Massen andererseits innerhalb 16 bis 20 Stunden ausreichend erhärten, um eine Handhabung der hergestellten Erzeugnisse zu
gestatten. Die Höchstfestigkeit wird im Verlauf einer Woche erreicht . In der Praxis wird die Härtung als ausreichend erachtet,
wenn das Produkt in Toluol unlöslich geworden ist. "Die Scherfestigkeit der gehärteten Iiassen selbst und die Bindefestigkeit
zwischen den verklebten flächen sind hoch. Die Verbindung let widerstandsfähig gegen Wasser, sogar gegenüber kochendem ^aeser,
und die meisten anderen Flüssigkeiten, Aus wirtschaftlichen
Gründen wird die Sicke des Kl^bemlttelfilms vorzugsweise auf eine Miiim-uuE gehalten. Im. allgemeinen sind Schichtdicke!! -von 0,001 hie
0,25 cm ausreichend . Wenn die !/fassen zum Yerklehen von Stoffen verwendet werden, können gewünschtenfalls Plillatoffe, Verdünnungsmittel
oder Pigmente zugesetzt werden, sofern dadurch die Elebeeigenschaften nicht zu sehr beeinträchtigt werden.
Wenn die Massen verhältnismässig aledrig s leistendeiYreäglerettde Verdünnungsmi11el enthalten, soll die Η?, r tungetemperattir immer
mindesten© um IO0 unter dem Siedepunkt des niedrigetsledenden Bestandteiles des Gemisches gehalten werden* damit dieser nicht
verdampft.
Is ist hesoBders vorteilhaft, dass mit lenzyldimethylamia die Härtung wirksam "bei aoriaslen LuJttemperaturen (etwa 15 bis 40°)
durchgeführt werden kann, Bei Anwendung von Maseen gemr'es der Erfindung können also die zusätzlichen Kosten, welch© durch die
in ähnlichen Sgllea9 beispielsweise bei Vereinigung von Fetallflächen
mit Hilfe von durch Reaorein modifiziertem "Phenol-formaldehydharz, erforderliche Anweadung von Wgrme entstehen, erspart
werden·
Trotzdem kann es in manchen Fallen erwünscht sein, temperature» bis zu etwa 100° oder selbst bis zu ISO0 zu verwenden, da dadurch
die l§r tungs geschwindigkeit erhöht wlrd^Die Zxisamma na et Zungen können dann auch als erhärtende Lacke^odlHp ^b^rzWg^^^^^^et
werden« für diesen Zweck ist es erwünscht, die Glycidather in Lösung zu verwenden, Yorztxgsweise in einem Lösungsmittel mit einen
Siedepunkt unter 175@ 9 wie niedere E -tone, ζ .Β. Kctoat Methylgthylketon,
Methylisobutylketon, Cyclohexanon, Isophoron usw.; Ister^ wie Xthylaoetatf Isopropylacetat, Butylacetat, Isoamylacetat uew.,
sowie Monoalkyläther von Ithylenglykcl, wie Methj7-I-, Kthyl-, ©der
Butyläther, oder entsprechende Esters wie EssigsPure-y,pdej
Propionsäureester. Gewä ns cht enf al 1s können auch andere wie niedere aromatische Kohlenwasserstoffe, z.B. Benzols Toluol
9-„pder 5re
und bzw. oder Xylol, in Komhlnation mit den sauerstoffhaltigen en
Verbindung/verwendet werden, um die Kosten des Lößungsmittels au
evmsß sigen.
Im allgemeinen ergeben Zusätze von 7 "bis 25 Gew Λ Benzyldimethylamin zu den Glycldäthern befriedigende Ergebnisse. Zur !Erzielung der laesten Eesultate
ist jedoch ein Susata von 10 "bis 20 (JewS% inabesondere etwa 15 GewBenzyldimethylamin vorzuziehen ,
Die Art der erflnduagsgesössei^fcssen ist aus den nachstehenden, nicht in beschränkendem Sinne aufzufassenden Beispielen
noch näher ersichtlich. Die angegebenen Prozentsätze beziehen sieh auf/Gewicht.
Beigpiel J, ^ ^
Dieses Beiapiel bezieht sich auf die\ffersteilung von Glycidäther^sweiwertiger Phenole.
Bis-(4-QKipheü4'l5-292~propan) sit verschiedenen, Holgewiehten.
hergestellt. Sie werden nachstehend als "Epoxyharz I9 TI, III und
TVtt bezeichnet.
Im Palle der ersten drei Epoxiharze wurden zunächst Lösungen
von Natriumhydroxyd und Bia-Phenol in Wasser hergestellt. Sie hatten folgend© Zusammensetzung!
I. 12,2 g Hatriumhydroxyd und 133»8 g Bis-Bhenol in 117 g Wasser. (Durch Brhitzea des Gemisches der Bestandteile auf TO0 wurde eine homogene Losung erhalten)·
Ila 245 g Natriumhydroxyd und 140 g Bis-Phenol la 2280 g Wassers
IIle 1 Mol Bis-Phenol wurde gelöst in einer 9 ^igen wässrigen
suag von. 1,37 Iol Natrlumhydroxyd.
Diese Lösungen wurden auf eine Temperatur in der Iihe von 45° eingestellt. Bann wurden unter Rühren folgende !fengea Itpichlorhyärin
zugegeben:
I. 140,6 s
Π. 530 g
III. 1,22 Mol
Π. 530 g
III. 1,22 Mol
Hach 25 Minuten im fall I wurde wghrend weiterer 15 Winuten eine lösung zugesetzt, welche aus 56*2 g Hatriumhydroxyd in 117 g
Wasser beistand» Hierbei stieg die Temperatur auf 63°»
Im Pall II stieg die Temperatur ohne Sinwirlcung Süsserer »Yärme in etwa 50 Jfinuten auf 95°·
«Der Temperaturanstieg im fall III wurde nicht genau gemessen.
Im Pall I wurde 30 Minuten nach Zugabe der Fatrlumhydroxydlösung mit dem Waschen mit Wasser bei 20 bis 30° begonnen und
diese Behandlung 4 1 / 2 Stunden fortgesetzt. Dann wurde das Produkt durch Erhitzen auf eine Endtemperatur von 140° während 80 Minuten
getrocknet und darauf rasch abgekühlt·
Im fall II schied eich das Heaktionsgeralsch allmählich in eine wässrige Phase und ein© geschmolzene pastenartige Phase»
Die wässrige Schicht wurde 80 Minuten nach Zugabe des ISpiohlorhydring entfernt? das geschmolzene Harz wurde kontinuierlich alt
heisesm Wasser gewaschen. Waohdem das ^aschwasser gegenüber Lackmus neutral war, wurde es abgezogen. Das Harz wurde unter
ren auf etwa 140° erhitzt, bis es trocken war, und dann abgekühlt
und in. Flockenform gebracht«
Im fall III wurde das Harz la ähnlicher Weise wie im fall I
beschrieben gewaschen und getrocknet·
Bas Epoxyharz I? wurde aus dem Epoxyharz III hergestellt. Eine Menge des letatgenatuitea Harees wurde geschmolzen rand auf
150° erhitzt, worauf 5 $ Bis-Phenol zugegeben und mit dem Harz Vermischt wurden· Das Heaktionsgemisch wurde dann erhitzt, sodass die Temperatur in. 25
Miautea allmählich hie auf 190° stieg; diese Temperatur wurde zur Vollendung der Reaktion während
weiterer 1 1/2 Stunden aufrecht erhalten, Das Harz wurde dann abgekühlt und 1» Flookenform gebracht·
Die naohfolgende Tabelle enthält die meisten wichtigen Eigenschaften, welche die Harze charakterisieren. Der Erweichungspunkt wurde nach der Oueeksilbermethode von Burran bestimmt*
Bae Molgewicht wurde ebullioskopisch unter Verwendung ▼on EthylendiChlorid als lösungsmittel festgestellt.
| Bpoxyharz | Irweichuags- punkt |
19 2-Spoxy^wert | Molgewicht | 1,2-Ejpoxy- äquivalenz |
| I | 27° | 0,402 | 300* | 1»2 |
| II | 43@ | 0,326 | 510 | 1,66 |
| III | 100° | 0,116 | 1415 | 1,64 |
| If | 131° | 0,059 | 2560 | 1.51 |
"fSchatzung nach der Viskosität und anderen Eigenschaften im Vergleich su anderen Kondensatlonsprodukten von bekanntem Holgewicht ·
Beispiel 2 t ^
Dieses Beispiel eriUäulert dIVHer stellung von Polyglycidäthern
Betewertiger Altoliolee
Der SlycidSther von Slyaeria wurde wie folgt hergestelltι
276 g Glycerin (3 Iol} wurden, gemischt mit 828 g Epiohlorhydria (9 Mol) ·
Iu diesem Seaiaeh wurden 10 g einer Dläthyläther-Loeung zugegebens die etwa 4,5 i>
Bortrifluorid enthielt. Es wurde von aussen mit Eiswaseer gekühlt, sodass die Temperatur während
einer Heaktionsdauer von 3 Stunden zwischen 50 und 75° gehalten wurde , 370 g des entstandenen Glyoerin-Bpichlorhydrin-l£onde nsationspredukte wurden gelöst in 900 g Dioxan, welches etwa 300 g
Natriumaluminat enthielt. Dieses Gemisch wurde 9 Stunden lang unter Rühren am Rückflusskühle^auf 93° erhitzt« Nach Abkühlen
auf Lufttemperatur wurde das unlösliche Material aus dem Reaktionsgemisch abfiltriert, und die niedrigsiedenden Stoffe wurden
durch Destillation hei einer Temperatur von 205® bei 20 mm Druck entfernt· Das Endprodukt (in einer Menge von 261 g) war eine
hellgelbe, viskose Flüssigkeit · Es besass einen 1,2-Epoxy|wert von 0,671 · Das ebullioskopisch in einer Moxanlbsung bestimmte Molgewicht war 324. Die 1,2-EpoxySquivalenz war demnach 2,18.
Im allgemeinen haben die Polyglycidäther von Glycerin Ep©xyöquivalenzen von 2 bis 2,5 .
Dieses Beispiel bezieht sich auf einen Vergleich von Benzyldimethylamin als Härtungsmittel mit anderen Aminen, die mit ihm
nach der chemischen Struktur eng verwandt sind«
Me untersuchten Massen "bestanden, aus gleichen Sewichtsteilea von Bpoxyhara II und des Glycidäthers von Slyoerin9 dessen Herstellung in
Beispiel 2 beschrieben ist« Is wurden die angegebenes Prosentagtee der genannten imine zugegeben.
der Zugabe des Amine Tai» zxt dem Zeitpunkt, in welchem das G-ewiseh
nicht mehr so flüssig war, dass es aufgetragen werden konnte. "Die Härte des härtenden Qeiaieches wurde nach 1 und nach 6 Tagen "bestimmt mit Hilfe eines angepassten Barool-Härt eprüf ere, welcher
einen geänderten Wert von 90 für ein^T^är cel-HMrte 10 anzeigte. Sas Harz wird als "weich'1 "bezeichnet, wenn es soweit verfestigt
war, dass es von Hand mit einem Glasstab eingedrückt werden konnte, aber seine Härte mit dem vorerwähnten Apparat noch nicht messbar
war. Die Klebeeigenschaften des Gemisches wurden bestimmt durch Auftragen desselben auf eine fläche von 6,45 cm von Je zwei
sorgfälig gereinigten Blöcken von 3 em Dicke, die aus Ieinwands chi cht en hergestellt waren, w eiche mit Phenolharz verklebt waren.
Dabei wurde ein Abstreifer mit einem Abstand von 0,012? «a verwendet » Die überzogenen Flächen wurden dann zusammengelegt · Uan
liess die vereinigten Blöcke 6 Tage stehen, worauf sie der Scherfeetlgkeitsprüfung gemäss Army-ITavy-Civll Committee on Aircraft
Design Criteria! "Wood Aircraft Inspection and fabrication" ΑΙΓσ-19
(Dez. 20,1943) j besprochen in einem Artikel von HC .Hinker und G.M. ELinefModera Plastics, Bd .23,Seite 164, 1945* unterworfen wurden.
Alle vorerwähnten Arbeiten und Prüfungen wurden bei normaler Lufttemperatur von etwa 20° durchgeführt·
Ver gl ei chsv er suche mit frlmetaylamia konnten nicht gemacht werden, da diese Verbindung bei gewöhnlicher Iufttemperatur gasförmig 1st, sodass sie aus den Säassen verdampfte·
Bi® Ergebnisse sind in Üer folgend en Tabelle zusaraaengeetellt.
| Härtungemittel | Zueats |
Topf-lebens
dauer, Stund. |
Härte nach. Scherfestigkeit
1 Tag 6 Tagen kg/cm |
|||
| © r* st ■^rl Λ safe4·^ ■ctSL·™ amia |
? | \ 14-4- |
nicht ver
festigt |
weich | keine | |
| 10 | 1.5 | 0 | 70 | 94,2 | ||
| 15 | 1,25 | 0 | 72 | 25-9 | ||
| isenzyiaiaiiixyx— aiaia |
Β
9 |
nicht ver
festigt |
nicht ver
festigt |
keine | ||
| 10 | 144 | » | M | keine | ||
| 15 | 48 | M | weich | keine | ||
| 5 |
nicht ver
festigt |
weich | ||||
| 10 | 2,5 | weich | weich | keine | ||
| 15 | 2,25 | weieh | weich | keine | ||
| Ws» ■Hn Wl ««< TljI τη jaw iiiiyj.aijjLXj.xi |
Β | If* |
nicht ver
festigt |
nicht ver
festigt |
||
| 10 | 144 | H | H | keine | ||
| 15 | 144 | H | M | keine | ||
| JJia uJu.yxanxxj.u |
fr
? |
nicht ver
festigt |
nicht
ν?τ-~
festigt |
keine | ||
| 10 | 144 | « | keine | |||
| 15 | 144 | keiae | ||||
| Triäthanolamin | 5 | 144 |
nicht ver
festigt |
nicht ver
festigt |
||
| 10 | 48 | η | weich | keine | ||
| 15 | 48 | 3,8 |
In diesem Beispiel wird die Waeserfestigteeit einer gehärteten Masse gemäss der Irfindmg erläuterte
Zu einem Gemisch Ton 90 i» Ipoxyharz I und 10 < Allylglyoidäther
wurden 15 £ Benzyldimethylamin zugesetzt. Ie wurde eine atiftragbare Flüssigkeit erhalten, die in 72 Stunden gelierte. Das
frisch hergestellte GemlBeh wjurde wie in Beispiel 3 besehrieben, auf phenolische leinwandblöcke aufgetragen, die dann 14-4 Stunden
in einem Raum konstant auf 25° gehalten wurden. Darauf wurden sie während einer weiteren Stunde in kochendes Wasser eingetaucht.
lach dem Eintauchen wurde eine Seherfestigkeit von 22,1 kg/cm^ festgestellt·
Dieses Beispiel erläutert die Anwendung von Klebemassen gemäss der Erfindung, welche nicht bei Zimmertemperatur gehärtet,
sondern zwecks Beschleunigung der IJa^tmgN^ehanaBIt werden.
Zu einem Gemisch aus 75 fa Spoxyharz I und 25 i>
des Glyoid-Sthers von Glycerin, dessen Herstellung in Beispiel 2 beschrieben
Ist4 wurden 15 # Benzyldimethylamiη zugesetzt. Diese Saese9 welche
bei 2Oe eine Gelierungsaeit von 125 Minuten hatte, wurde inIfrisch
hergestelltem Zustand in der oben beschriebenen Weise auf phenolische Xeineriblöcke aufgetragen. Sine Reihe von Blöcken wurde
nach der Vereinigung 48 Stunden einer Wärmebehandlung bei 60° unterworfen, während eine andere Reihe der vereinigten Blöcke
48 Stunden bei 80® behandelt wurde. Nach dem Abkühlen betrug die Scherfestigkeit für die bei 60° gehärteten Blöcke 32,3 kg/cm2 und
für die bei 80° behandelten Blöcke 36,6 kg/cm2.
Beisulel 6
Meses Beispiel erläutert die Anwendung der Ifassea genäse der Srfiadung sum überziehen von Gegenständen»
Bpoxyharz XI8 III und T? wurden getrennt gelöst in gleichen
Teilen Xylol und dem Monoiaethylfitner von Xthylenglyeolaeetat.Dann wurde Bensyldimethylamlη, bzw. zu Vergleichszwecken Diäthylentri-Saia9
in den in der nachfolgenden Tabelle ©ngegegebenen Mengen zugesetzt (Prozentsätze bezogen auf die Menge des gelösten harzbildenden Glyeldäthers).
Jfeoxyitarz Beazyiaimethylazain Diäthyl entriamin
II 10 12
III 7 4 i¥ 7 3
Seit an der Luft getrocknet und dann 30 Minuten unter Anwendung einer !Pearoeratür von 100° bei Benzyldimethylamin und von 150°
bei Diäthylentriamin erhitzt wurden. Die gebildeten Filme hatten eine Dicke von etwa 0,01 cm. Bine Reihe der Platten wurde dann in
einer Atlas Twin-Arc Torriohtung zur Prüfung der Wetterfestigkeit 25 Behandlungezyklen ausgesetzt, wobei 20-etündige Eyklen mit
einer Waes erb e sprühung von 18 SEinuten im Abstand von 2 Stunden
angewendet wurden. Eine andere Reihe wurde 16 Stunden in einen
Beobachtung der flächen nach Abschluss der Untersuchungen geigten»
dass in Jedem Pail die Filme mit Diäthylentriamin verfärbt waren, während dies bei Benayldimethylamin praktisch nicht der Pali war.
der mit Benzyldimethylamin gehärteten Pilme ·
Claims (1)
- ^ y^mm^tmtm&nM-m für Kletoeawfret:*», h&mM^®nü S 1 25 f. ^ensiiaiarrtbylcaia 1© Tlcotaing alt elft*^ 01; «i$Sth«r öle·? ei aecs •^srdo^i vea WL: olfi&thera* wnt v«1 o^«^/^m 50 lsi© iuk?«£ m eines ©Scr rrlireifeü ewriw»rti£*ia rJ^sßlon c&~ I^X43i^s^=ö4a4Ä «.'.sUroni öer ^mt siürts voc eines οίοι' mshreren alt* ijiX'itieeflt?a «sUr^rtigea AlSeofcol ©Moitstt w*%«i fli? t^^io«^ ii'.utvele.iis äöu £*fr.nn|tqa "^ors fert* '*thtt*$pK&tidf &r<i gr?es«p 1st ©Is I9 bonstSnoaVsa-'* iaa a- Killstofiesi T^yfiSissiiii^2 Baisse neeh Anspruoh Ij.^ fce~UiiSSiit lalt jÄ^a;-elä!ttSwr s4»h*- Φ-«05^&βιι;?1}·?#2·^©ρδΐ^ Ciif-i* di^oa <ressit;efc äii-is-as *'thore zAt eia#sj ^I,yel3-"t!ie# Λ «r vi oh.sbl^iliett Tfdbcl ßar -'ther Tjs?»» Äa© v thermionisch eiae P^flaiBji-If S*-» SpcsKj !^«tottlta* «Riech*» 1 tms 2 ^isfeoietf £®^5"ι*ιϊΜ!'κΙ 3 "y Talle4: Cffenf ?<^3&n»nga=dtt«la. ©tfcrr wiIgiasst««b&fWi^ flösetf*aalsefi c«b »tf^ftiaoa ^Ircid1Itfeisr von H1«-»(4~cbcf»eitafflp flüssiges SfooofpttbWrMrJimgf weleJieg nit offnes £ua*ts 1L- Μ» 20 3«ai5vl4ii3öt!*rlat2Sa vers^w** ist vxiß Itmgsemt ei«© 1 ε S-Cp©** äcutivaleos strisabsis 1 tiai 2 aufweist *4 e^^mmsmah Anapr&eh 1» 2 eier 3t Satltsre* coke mae el ehr» t , ffissa sic^aieM»s**4/^sS^eii.t i^^eita&fcer aen -»in© #Sc?r mehrere
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