DEM0026675MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 31. März 1955 Bekanntgemacht am 7. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Das Patent.935 955 betrifft einen Wechselschreibstift, insbesondere Mehrfachkugelschreiber mit
schlitzloser Mantelhülse und einer a,m hinteren Mantelhülsenende entgegen dem Druck einer Rückholfeder
verschiebbar angeordneten Druckhülse, wobei die Mantelhülse in ihrem Vorderteil die
gegen Feiderwirkung in Schreibstellung.bringbaren
Minenträger oder Farbpatronen und einen Druckkörper enthält, der beim Kippen' des Schreibstiftes
in entsprechender Schräglage durch sein Eigengewicht an die tiefste Stelle fällt und damit dem
zum Vorschub ausgewählten Minenträger, der Farbpatrone bzw. deren Schaft gegenüberliegt, und
kennzeichnet sich dadurch, daß der Druckkörper aus einem, in einem entsprechenden Lagerteil der
Druckhülse frei rollenden Rotationskörper, vorzugsweise einer Kugel besteht.
Bei dem Wechselschreibstift nach dem Hauptpatent erfolgt die Festlegung der Minenträger
bzw. Farbpatronen in der Schreibstellung dadurch, daß die zusammen mit der Kugel den Vorschub
der Schreibmittel bewirkende Druckhülse mittels seitlich ausfedernden Spreizbacken in ihrer der
Schreibstellung entsprechenden Vorschubstellung hinter Anschlägen festrastet. Die Freigabe der
Schreibmittel aus der Schreibstellung erfolgt bei weiterem Vorschub der Druckhülse in eine zweite
Vorschubstellung dadurch, daß die Spreizbacken auf einen zwischen zwei Anschlägen beweglichen
Ring auflaufen, der sie beim Loslassen der Druck-
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hülse über die Anschläge in ihre Ruhestellung zurückgleiten läßt.
;';:. ' Demgegenüber wird, bei dem Wechselschreibstift
gemäß vorliegender Erfindung mit dem Vorbrin,-gen eines in Ruhestellung befindlichen Schreibmittels,
gleichzeitig das in Schreibstellung befindliche Schreibmittel ausgelöst, so daß keine zweimalige
Betätigung der Druckhülse hierzu mehr nötig ist. Der erfindungsgemäße Wechselschreibstift kennzeichnet
sich hierzu dadurch, daß in einer den vorderen Teil des Lagerteils verschiebbar aufnehmenden
Hülse in an sich bekannter Weise Längsschlitze zum Durchgreifen von am hinteren Ende
der Minenträger bzw. Farbpatronen angebrachten
Stiften und zum'■' Festrasten bzw. Auslösen derselben
in einer auf'.der Schlitzhülse angeordneten,
mit vorn und hinten sich in der Umfangsrichtung verbreiternden und dort je eine der jeweiligen
Drehrichtung entsprechende schiefe Ebene sowie vorn je eine Rastnase aufweisenden Schlitzen versehene
Drehrasthülse angeordnet sind.
Im einzelnen kann die den vorderen Teil des Lagerteils verschiebbar aufnehmende Schlitzhülse
hinten einen aufschraubbaren Endring aufweisen,
.25.. der in Zusammenwirkung mit einem darin angeordneten
Absatz als hinterer Endanschlag für den Lagerteil dient, und vorn mit ihrem nach innen
eingebördelten Rand als Auflage für den die Rückholfedern der Minenträger bzw. Farbpatronen abstützenden
Zwischenboden dienen. Somit ist die
....... Mechanik ..als. eine Einheit im Schreibstiftmantel
ein- und ausbaubar, was besonders einfach dadurch erreicht werden kann, daß die Schlitzhülse am vorderen
Ende ein Gewinde aufweist, mit welchem sie an einem Gewindering im vorderen Teil der
Mantelhülse einschraubbar ist, während der aufgeschraubte E.ndring einen Absatz aufweist, mit
welchem er beim Einschrauben am hinteren Ende, der Mantelhülse zuSÄnlage kommt.
Ferner kann die Drehrasthülse zwischen einer Ringwulst an der Schlitzhülse und dem aufgeschraubten
Endring drehbar gelagert sein, während die Rückholfeder für die Druckhülse hinten
an einem auf dem Lagerteil sitzenden Flanschring bzw. dem eingesteckten Klippsteg und vorn an dem
Endring der .Schlitzhülse ansteht.
Ausführungsformen eines Wechselschreibstiftes gemäß der Erfindung sind beispielsweise schematisch
und teilweise im Schnitt in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ι und 2 die Mittellängsschnitte durch einen
erfindungsgemäßen \ Mehrfachkugelschreiber mit zwei Farbpatronen, in zwei um 900 gegeneinander
verdrehten Ebenen,
Fig. 3 den Querschnitt nach Linie IH-III der
Fig· ι. ' ■ r i .· '
Fig. 4 den Querschnitt nach Linie IV-IV der "' Fig. ι, ,,ν ■■ . ■
Fig. 5 den Querschnitt entsprechend Fig. 4 durch einen Mehrfachkugelschreiber mit vier , Farbpatronen,
.;, ...
Fig. 6 den Querschnitt nach Linie VI-VI der
Fig. i,
Fig. 7 und 8 Mittellängsschnitte durch den Mehrfachkugelschreiber
in der Lage nach Fig. 2 in Schreibstellung und
Fig. 9 den teilweisen Mittellängsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Wechselschreibstift mit
Minenträgern.
Am hinteren Teil der Mantelhülse 2 ist die Druckhülse 3 längs beweglich angeordnet. Mit der
Druckhülse 3 ist der Lagerteil 4 für den Rotationskörper, z. B. die Kugel 5, fest verbunden. Dieser
Lagerteil 4 weist Längskanäle 6 auf, in denen die Schäfte 7 der Farbpatronen 8 geführt sind. Außerdem
weist der Lagerteil 4 einen Lagerraum für die Kugel 5 in Form eines Querkanals 9 für Zweifar'benstifte
(Fig. 4) oder in Form eines unrunden Querlagerraums 10 mit abgerundeten Ecken 11 für
Mehrfarben-, hier z. B. Vierfarbenschreibstifte (Fig. 5) auf.
Die Schäfte 7 tragen an dem hinteren Anschlagende 12 für die Rückholfedern 13 je ein Gehäuse 14,
welches diese Federn 13 jeweils teilweise überdeckt und der Führung in den Kanälen 6 dient. Die Aufnahmegehäuse
14 weisen hinten je eine Ausnehmung 15 auf, an welcher einerseits die Kugel 5
bei der Vorschubbewegung ansteht, während sie unter Wirkung der entsprechenden Rückholfeder
13 andererseits gegen die vorderen Einmündungsränder 16 der hinteren Fortsetzung des Längskanals
6 gedrückt wird. Mit ihrem vorderen Ende stehen die Rückholfedern 13 jeweils an einem auf
dem. zugehörigen Schaft 7 verschiebbaren Ring 17 an. Diese Ringe 17 liegen ihrerseits einem mit
Durchbrechungen 18 für die Schäfte 7 versehenen Zwischenboden 19 auf. Auf der Gegenseite dient
dieser Zwischenboden 19 als Widerlager für. die in Ruhestellung befindlichen Farbpatronen 8.
Die Schäfte 7 greifen mit Stiften 20 durch Längsschlitze 21 einer Hülse 22. Diese Schlitzhülse 22
nimmt den vorderen Teil des Lagerteils 4 verschiebbar auf, wobei ein hinten auf die Schlitzhülse
22 aufgeschraubter Endring 23 in Zusammenwirkung mit einem darin angeordneten Absatz 24 als
hinterer Endanschlag für den Lagerteil 4 wirkt. Am vorderen Ende dient diese Schlitzhülse 22 mit
ihrem nach innen eingebördelten Rand als Auflage für den die Rückholfedern 13 abstützenden Zwischenboden
19. Die Schlitzhülse 22 ist mit einem Gewinde an ihrem vorderen Ende in einem Gewindering
23 im vorderen Teil der Mantelhülse 2 eingeschraubt, während der aufgeschraubte Endring 23 mit einem Absatz 26 am hinteren Ende der
Mantelhülse 2 anliegt. Die Druckhülse 3 steht unter Wirkung einer eigenen Rückholfeder 27, die hinten
an einem auf dem hinteren Ende des Lagerteils 4 sitzenden Flanschring 28 bzw. dem eingesteckten
Klippsteg 29 und vorn an dem Endring 23 der Schlitzhülse 22 ansteht. Über den Flanschring 28
ist der Lagerteil 4 unter Vermittlung des durchgesteckten Klippsteges 29 und der mit Gewindestutzen
30 hierin eingeschraubten Endkappe 31 mit der Druckhülse 3 verbunden.
. Auf der Schlitzhülse 22 ist zwischen dem Endring 23 und einer auf ihrer Außenseite vorgesehenen
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Ringwulst 32 eine Drehrasthülse 33 angeordnet, die zum Festrasten und Auslösen des Stiftes 20 der in
Schreibstellung befindlichen Farbpatrone 8 in an sich bekannter Weise dient, und zwar greifen die
durch die Schlitze 21 reichenden Stifte 20 in einen sich hinten und vorn in der Umfangsrichtung verbreiternden
Schlitz 34. Wird nun durch Druck auf die Druckhülse 3 ausgehend von der Ruhestellung
(Fig. ι und 2) bei Schräglage des. Wechselschreib-Stiftes unter Vermittlung der dem Schaft 7 der
. ausgewählten Farbpatrone 8 anliegenden Kugel 5 diese Patrone 8 in Schreibstellung gebracht, so
fährt der zugehörige Stift 20 in den Schlitzen 21 und 34 vor und verdreht die Drehrasthülse 33 sobald
er an die vordere schiefe Ebene 35 (Fig. 7 und 8) kommt so weit, daß er beim Loslassen der
Druckhülse 3 hinter der Nase 36 festrastet. Wird nun der Wechselschreibstift in seiner Schräglage
um i8o° gedreht, so wird bei erneuter Betätigung
ao der Druckhülse 3 unter Wirkung der hinter den
zweiten Schaft7 gerollten Kugel 5 die andere Farbpatrone 8 vorgebracht. Dabei gleitet zuerst der zugehörige
Stift an der hinteren schiefen Ebene 37 (Fig. 7 und 8) entlang, wobei er die Drehhülse 33
so zurückdreht, daß der Stift 20 der in Schreibstellung befindlichen Farbpatrone 8 ausgelöst wird,
so daß diese unter Wirkung ihrer Rückholfeder 13 in die Ruhestellung zurückfährt. Das Festrasten
des Stiftes 20 der vorzubringenden neuen Farbpatrone 8 geschieht sodann in der oben bereits
geschilderten Weise. Außen am Schreibstift kann vorzugsweise um i8o° gegenüber der Lagerung der
betreffenden Farbpatrone 8 in der Druckhülse 3 mit Lagerteil 4 eine die auszuwählende Farbe kennzeichnende
Markierung 38 (Fig. 8) angebracht sein.
In Fig. 9 ist schließlich ein mit Minenträger 39
mit Schreibminen an Stelle von Farbpatronen 8 ausgestatteter Wechselschreibstift gemäß der Er-.
• findung dargestellt. Außerdem ist hier eine Mantelhülse
mit abnehmbarer Spitzenhülse 40 vorgesehen, wie sie auch insbesondere bei Mehrfachkugelschreibern
Verwendung finden kann, damit hier die Farbpatronen leicht von vorn auswechselbar sind.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Wechselschreibstift, insbesondere Mehrfachkugelschreiber nach Patent 935 955, dadurch gekennzeichnet, daß in einer den vor deren Teil des Lagerteils (4) verschiebbar aufnehmenden Hülse (22) in an sich bekannter Weise Längsschlitze (21) zum Durchgreifen von am hinteren Ende der Minenträger bzw. Farbpatronen (8) angebrachten Stiften (20) und zum Festrasten bzw. Auslösen derselben in einer auf der Schlitzhülse (22) angeordneten, mit vorn und hinten sich in der Umfangsrichtung verbreiternden und dort je eine der jeweiligen Drehrichtung entsprechende schiefe Ebene (35, 37) sowie vorn je eine Rastnase (36) aufweisenden Schlitzen (34) versehene Drehrasthülse (33) angeordnet sind.
- 2. Wechselschreibstift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den vorderen Teil des Lagerteils (4) verschiebbar aufnehmende Schlitzhülse (22) hinten einen aufschraubbaren Endring (23) aufweist, der in Zusammenwirkung mit einem darin angeordneten Absatz als hinterer Endanschlag für den Lagerteil (4) dient, und vorn mit ihrem nach innen eingebördelten Rand als Auflage für den die Rückholfedern (13) der Minenträger bzw. Farbpatronen (8). abstützenden Zwischenboden (19) dient.
- 3. Wechselschreibstift nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzhülse(22) am vorderen Ende ein Gewinde aufweist, mit welchem sie an einem Gewindering (25) im vorderen Teil der Mantelhülse (2) einschraubbar ist, während der aufgeschraubte Endring(23) einen Absatz (26) aufweist, mit welchem er beim Einschrauben am hinteren Ende der Mantelhülse (2) zur Anlage kommt.
- 4. Wechselschreibstift nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehrasthülse (33) zwischen einer Ringwulst (32) auf der Außenseite der Schlitzhülse (22) und dem aufgeschraubten Endring (23) drehbar gelagert ist.
- 5. Wechselschreibstift nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückholfeder (27) für die Druckhülse (3) an einem auf dem hinteren Ende des Lagerteils (4) sitzenden Flanschring (28) bzw. dem eingesteckten Klippsteg (29) lund vorn an dem Endring (23) der Schlitzhülse (22) ansteht.Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 664 392.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen609 529/134 5. 56
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