DEM0022392MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEM0022392MA DEM0022392MA DEM0022392MA DE M0022392M A DEM0022392M A DE M0022392MA DE M0022392M A DEM0022392M A DE M0022392MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- light
- projector
- template
- negative
- card template
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 16
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 14
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 6
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 claims 1
- 229920002160 Celluloid Polymers 0.000 description 1
- 238000002372 labelling Methods 0.000 description 1
- 239000002985 plastic film Substances 0.000 description 1
- 229920006255 plastic film Polymers 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 18. März 1954 Bekanntgemacht am 1. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine neuartige Projektionsvorrichtung, die gestattet, die. in der
Patentschrift 912 417 beschriebene manuelle Filmmontage
von Namen, Zahlen und Zeichen bei der Herstellung von Kopiervorlagen, insbesondere für
den Land- und Seekartendruck, durch ein projektives, photomechanisches Verfahren zu ersetzen.
Die bisher übliche Filmmontage auf manuellem Wege ist besonders dann wirtschaftlich, wenn, wie
z. B. auf großmaßstäblichen Karten mit offenem Karteninhalt, nicht allzu viele Diafilme von Namen,
Zahlen und Zeichen zu montieren sind. Bei Karten dagegen mit reichem Zahlen- und Namengut dürfte
sich ein photomechanisches Verfahren wesentlich wirtschaftlicher erweisen. Hinzu kommt noch, daß
die Kopie nach der manuellen Montage der einzelnen Diapositivfilme mitunter auch die Randschnittlinien
der geklebten Filmstreifen zeigt. Das Entfernen dieser Stellen kann bei entsprechender Häufung
unliebsamen Zeitverlust verursachen. Die Erfindung läßt dagegen diesen Nachteil vermeiden.
Ein ähnliches photomechanisches Verfahren ist zwar schon bei der Herstellung von Straßenkarten
angewandt worden. (Näheres darüber in der New York Herald Tribune [Pariser Ausgabe] vom
12. Juni 1953 unter European Travel Log-Ramote-Control
Cartography.) Das dort geschilderte Verfahren wird jedoch mit einer komplizierten, elektro-
509 660/172
M 22392 IVa/57 d
nisch gesteuerten Maschine, die mit zwei Projektoren ausgestattet'ist, durchgeführt.
Demgegenüber ist die nachfolgend beschriebene : Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß bei der eingangs
erwähnten Herstellungsart von Kopiervorlagen lediglich ein einziger Projektor und ausschließlich
projektive photömechanische Verfahren, also keine elektronischen, verwendet werden. In
diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß ein Verfahren ähnlicher Art bereits 1949 in dem Mitteilungsblatt
des Bayerischen Vereins für Vermessungswesen, Heft 2, S. 25, unter »Die mechanische
Eintragung von Kartenzeichen für Nutzungsarten in großmaßstäbliche Kartenoriginale auf transparenten
Zeichenstoffen« vorgeschlagen wurde.
In den Zeichnungen Fig. ila und. 1 b, ferner Fig. 2
sind beispielsweise zwei Ausführungen der erfindungsgemäßen Art dargestellt:
Die Vorrichtung gemäß Fig. 1 a und 1 b besteht
aus einem Projektor P1, der senkrecht unter einer
verschiebbaren transparenten Trägerplatte T angebracht ist. Auf dieser Platte T sind nebeneinander
eine Vorlage V (ein Transparent der Karte ohne Schrift) und ein Schichtträger mit dem lichtempfmdlichen
Material ^ (Photoplatte, Photopapier, Zelluloid- oder Kunststoffilm) befestigt. Ein besonderer
Negativhalter H des Projektors P1 dient zur
Aufnahme des Negativs N mit den zu projizierenden Namen, Zahlen oder Zeichen. Damit das zuprojizierende
Bild in jeder beliebigen Richtung (parallel zum Kartenrand, senkrecht dazu oder in beliebiger
Schrägrichtung) eingestellt werden kann, ist der Negativhalter H des Projektors P1 so eingerichtet,
daiß dieser verkantet (gedreht) werden kann. Projiziert wird entweder in natürlicher Größe
oder in schwacher Verkleinerung.
Das Verfahren vollzieht sich wie folgt: Die verschiebbare
transparente Platte T mit der darauf befindlichen Vorlage V und dem lichtempfindlichen
Material 5" wird zum Anschlag A geführt. Der Projektor
P1 wirft das negative Bild auf die transparente Vorlage V. Nun wird der Projektor P1 in der
Ebene in zwei Koordinaten und der Negativhalter H mit dem Negativ N derart verkantet, daß das
projizierte Bild genauestens die ihm zukommende Stellung, im Kartenbild der Vorlage V einnimmt.
Bei feststehendem Projektor P1 wird die transparente Platte T bis zum Anschlag B geschoben, damit
das lichtempfindliche Material 6" die richtige
Lage zum Projektor P1 einnimmt. Vor dem lichtempfindlichen
Material J? wird ein Kassettenschieber K geöffnet, und nach Auslösen eines Verschlusses
erfolgt die Projektion auf die derart genau bestimmte Stelle des lichtempfindlichen Materials 6".
Die transparente Trägerplatte T wird nun wieder zurück zum Anschlag A bewegt, wobei gleichzeitig
der Kassettenschieber K geschlossen wird. Im Projektor wird das Negativ N weitergerückt, das
nächste negative Bild erscheint in der Projektion auf der Vorlage V, und der beschriebene Vorgang
wird wiederholt.
Fig. 2 zeigt die Anbringung eines Projektors P2
über dem im Dunkelkasten D befindlichen Schichtträger mit dein lichtempfindlichen Material .S. In
der Horizontalebene frei beweglich eingerichtet ist in diesem Falle lediglich der Projektor P2 mit Negativhalter
H. Die Vorlage V, die bei dieser Vorrichtung auch nicht transparent sein kann, sowie
das lichtempfindliche Material S sind dagegen nicht verschiebbar unter dem Projektor P2 angebracht.
Mittels einer zusätzlichen optischen Einrichtung, bestehend aus zwei Spiegeln Sp1, Sp2 und einem
langbrennweitigen Objektiv wird durch entsprechendes Verschieben des Projektors P2 das Projektionsbild (Namen, Zahlen oder Zeichen) lagerichtig auf
der Vorlage V eingestellt. Bei diesem Vorgang sind die beiden Spiegelflächen parallel zueinander jeweils
im Winkel von 450 geneigt. Ist der günstigste Ort für das zu projizierende negative Bild auf der Vorlage
durch Verschieben des Projektors gefunden, läßt man den Spiegel'5"^1 mittels einer besonderen
Vorrichtung die senkrechte Stellung einnehmen, und die Projektion und Belichtung kann nach Auslösung
eines Verschlusses unmittelbar auf die gewünschte Stelle des lichtempfindlichen Materials 6*
erfolgen. Nun erhält der Spiegel Sp1 wieder seine
ursprüngliche 45°-StellUing und das nächste negative
Bild wird, in Projektionsstellung gebracht, auf der Vorlage V eingepaßt, und der gesamte Vorgang
kann zur Projektion 'des nächsten Namen wiederholt werden.
Das beschriebene Verfahren läßt sich bei der Herstellung von Kopiervorlagen für den Land- und
Seekartendruck ebenso verwenden wie bei anderen anfallenden Filmmontagearbeiten, z. B. auch bei der
Spaltenbeschriftung bei der Herstellung der Kopiervorlagen für Kartei- und Formblätter.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE:.1. Verfahren zur Herstellung von Kopiervorlagen für den Land- und Seekartendruck, dadurch gekennzeichnet, daß man das drehbar angeordnete Negativ der verschiedenen Beschriftungen (Namen, Zeichen usw.) mit Hilfe eines in beiden Koordinaten der Kartenfläche beweglichen Projektors nacheinander durch entsprechendes Einstellen derart auf die Bildvorlage der unbeschrifteten Land- oder Seekarte projiziert, daß die Beschriftung auf der lagerichtigen Stelle auf der Vorlage erscheint, wor- ■ auf man die lichtempfindliche Schicht eines Photomaterials jedesmal an diejenige Stelle bringt, an der sich die Vorlage oder das optische Bild der Vorlage befand und belichtet.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit der Kartenvorlage fest verbundene lichtempfindliche Material nach der visuellen Einstellung der Zeichenprojektion durch Verschieben einer Platte, auf der beide montiert sind, jedesmal in die Lage der Kartenvorlage gebracht wird.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß lichtempfindliches Material und Kartenvorlage an ihrer Stelle bleiben und das Negativ mit Hilfe von in den Strahlengang■509 660/172M 22392 IYaI 57 deingeschalteten Spiegeln und zusätzlichen Linsen auf die Kartenvorlage projiziert wird, worauf man nach der Einstellung und nach Entfernen des Spiegels im Projektor das Licht des projizierten Negativs im direkten Strahlengang auf die lichtempfindliche Schicht fallen läßt, die sich an der Stelle des optischen Bildes der Vorlage befindet, das durch dieselbe Optik gebildet wird.4. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch ι und 2, gekennzeichnet durch einen in zwei Koordinaten verschiebbaren Projektor (P1) mit drehbarem Negativhalter (H), einer transparenten, vor dem Projektorobjektiv verschiebbar angeordneten Trägerplatte (T), 'auf der die Kartenvorlage (V) und das lichtempfindliche Material (S) derart montiert sind, daß nach Verschieben der Platte (T) vom Anschlag (A) bis zu einem Anschlag.(B) das lichtempfindliche Material (S) an Stelle der Kartenvorlage (V) zu liegen kommt.5. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 3, gekennzeichnet durch einen Projektor (P2), der in zwei Koordinaten verschiebbar über einer in einem Dunkelkasten (D) angebrachten lichtempfindlichen Schicht (S) angeordnet ist und der im Strahlengang zur lichtempfindlichen Schicht (S) einen um 45 °. geneigten, entfernbaren Spiegel (Sp1) und im Strahlengang zur Kartenvorlage (V) einen um 45° geneigten Spiegel (Sp2) enthält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen509 660/172 2. 56
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1290356B (de) | System zur Wiedergabe von Mikrobildern | |
| DE948115C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kopiervorlagen fuer den Land- und Seekartendruck | |
| DEM0022392MA (de) | ||
| DE2049102A1 (de) | Photographische Kamera insbesondere zur Herstellung von Kennkarten | |
| EP0171572A2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Filmkartenduplikats sowie Filmkartenkamera zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE912417C (de) | Photomechanisches Verfahren zur Herstellung von Kopiervorlagen fuer Schriften, Zahlen, kartographische Zeichen usw. auf Landkarten und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
| DE453644C (de) | Verfahren zum Beschriften bildhafter Druckmuster unter Verwendung von abgedrucktem Letternsatz, den man in gewuenschter Groesse photographiert | |
| DE661942C (de) | Vorrichtung zum Mehrfachkopieren eines Negativs auf einen lichtempfindlichen Schichttraeger | |
| DE738134C (de) | Verfahren zum Beschriften von Diapositiven | |
| DE2417899A1 (de) | Verfahren und anordnung zum anfertigen von zusammengesetzten mikrofotografien | |
| DE931745C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Fehlerberichtigung oder sonstigen AEnderung oder Ergaenzung von photographisch auf einem Film aufgenommenen Schriftzeichentexten | |
| DE342311C (de) | Einrichtung zum photographischen Letternsatz | |
| DE862708C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Darstellung von Lichtdrucken | |
| DE586136C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Filmstreifens mit in beliebige Hintergrundaufnahmen mit Hilfe von Maskenfilmen eingepassten Vordergrundzeichnungen | |
| DE713999C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Lichtsetzen | |
| DE2654959A1 (de) | Verfahren und kassette zum optischen kopieren und ausrichten der stereohalbbilder eines stereobildpaares auf einem gemeinsamen fotoschichttraeger | |
| DE122909C (de) | ||
| DE356027C (de) | Einrichtung zur Vorfuehrung von Diapositiven | |
| DE943334C (de) | Verfahren zur Herstellung von kinematographischen Filmen mit grossem Aufloesungsvermoegen | |
| DE707929C (de) | Einrichtung fuer photographische Reproduktionen | |
| DE117101C (de) | ||
| DE2243354A1 (de) | Fotosetzmaschine mit einer schriftzeichentrommel, an der mehrere schriftzeichentraeger angebracht sind | |
| DE344280C (de) | Verfahren und Maschine zur Beschriftung von lichtempfindlichen Schichten | |
| DE2735019A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum vergroessern und verkleinern von schnittmustern | |
| DE7443221U (de) | Vorrichtung zum markieren, beschriften usw. von fotografischen bildern |