DEM0018013MA - - Google Patents
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- 241000208125 Nicotiana Species 0.000 claims description 25
- 235000002637 Nicotiana tabacum Nutrition 0.000 claims description 25
- 230000002146 bilateral effect Effects 0.000 description 1
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 2. April 1953 Bekanntgemacht am 27. Oktober 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Tabakschneidmaschinen mit auf- und abwärts gehenden Messern, die das in Richtung auf die
Schneidvorrichtung zu einem Mundstück geführte Schneidgut abschneiden, sind bekannt. Diese
Schneidvorrichtungen üben einen sogenannten Guillotineschnitt aus. Andererseits ist es bei
Tabakschneidmaschinen bekannt, endlose umlaufende Bandmesser zum Abschneiden zu verwenden.
Hierbei wurden diese Bandmesser über zwei Leitrollen geführt, die in einem vor dem Mundstück
um eine horizontale Achse drehbaren Gestell gelagert waren. Durch Drehbewegung des Gestells
wurde das Bandmesser an dem Tabak zum Schnitt gebracht. Die Erzielung eines gleichmäßigen
Schnitts wurde aber nicht erreicht, weil die Vor-Überführung des Messerbandes mit seiner Schneidkante
im Bogen am Schneidgut erfolgte. Es fand also kein senkrechter, ziehender Schnitt' statt.
Demgegenüber besteht die Erfindung in der Kombination eines in bekannter Weise auf und ab
gehenden Messerträgers mit einem bekannten endlosen, umlaufenden Bandmesser. Dadurch wird erzielt,
daß das Bandmesser lediglich mit der unteren Schneidkante des dem Schneidgut zugekehrten
Trums bei der Abwärtsbewegung mit senkrecht ziehendem Schnitt den Tabak abschneidet, wo-
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M 18013 III 179 a
durch ein gleichmäßiger, glatter imd voller Schnitt erzielt wird. Die Leistung der Schneidmaschine
wird dabei wesentlich erhöht.
l)abei ist es iil'u, dal.! zum Erzielen eines Guillotineselmitts
die Ebene des Messerbandes zur Senkrechten auf die Austrittsrichtung des Schneidgutes
aus dem Mundstück geneigt ist.
Weitere Merkmale der Erfindung bestehen in der besonderen Ausbildung der Maschine.
ίο l'ie Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt
ίο l'ie Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι schema)iseh in Seitenansicht die Tabakschneidvorrichtung
mit dem zu einem Mundstück Fj geführten Schneidgut,
Abb. 2 eine Vorderansicht zur Abb. i. ebenfalls
schema ti sch dargestellt,
Abb. 3 die Schneidvorrichtung in größerem Maßstab, teilweise im Schnitt,
so Abb. .j in teilweiser Vorderansicht den Messerträger
und die Messerbandführung und
Abb. 5 einen (!rundriß zur Abb. 4.
Die Tabaksehneidmaschine weist ein Mundstück 10 auf, dem das Schneidgut 11 beispielsweise in an sich bekannter Weise durch eine untere große, geriffelte Walze 12 zugeführt wird, oberhalb der /.um Einziehen des Tabaks mehrere Walzen 13 vorgesehen sind. Der obere Teil des Mundstücks und die obere Walze können beweglich sein. Die Zuführung des Tabaks erfolgt im übrigen durch in der Zeichnung nicht dargestellte, an sich bekannte Transportgurte.
Abb. 5 einen (!rundriß zur Abb. 4.
Die Tabaksehneidmaschine weist ein Mundstück 10 auf, dem das Schneidgut 11 beispielsweise in an sich bekannter Weise durch eine untere große, geriffelte Walze 12 zugeführt wird, oberhalb der /.um Einziehen des Tabaks mehrere Walzen 13 vorgesehen sind. Der obere Teil des Mundstücks und die obere Walze können beweglich sein. Die Zuführung des Tabaks erfolgt im übrigen durch in der Zeichnung nicht dargestellte, an sich bekannte Transportgurte.
Erfindungsgemäß wird das Schneidmesser, das
vor dem Mundstück 10 arbeitet, durch ein an dem auf- und abwärts gehenden Messerträger 14 über
Rollen 15 od. dgl. geführtes endloses Messerband 16 gebildet.
Die Unilaufebene des Bandmessers 16 in bezug
auf Λνη Messerträger 14 ist unveränderlich, wobei
das Messerband lediglich mit der unteren Schneidkante des dem Schneidgut zugekehrten Trums bei
der Abwärtsbewegung den Tabak mit ziehendem Schnitt abschneidet. Zum Erzielen eines Guillotineschuilts
ist die Ebene des Messerbandes 16 zur Senkrechten auf die Austrittsrichtung des Schneidgutes
aus dem Mundstück geneigt.
Der Messerlräger wird in bekannter Weise
mittels Schwinghebeln 17 und Schubstangenantrieb
5S auf- und abwärts bewegt und ist beiderseits
mit l.agerköpfen ]8„, 18,, versehen. In diesen sind
die ebenfalls schräg zum Tabakstrang liegenden Antriebswellen iy, 19,, gelagert, die die Eührungsrollen
15 zur Kührung des endlosen Messerbandes
16 tragen. Oberhalb der Lagerköpfe tragen die Antriebswellen 19, nju Treibrollen 20, 21. Die
Treibrolle 21 treibt mittels des Zugorgaus 22 die Rolle 20 an, während sie selbst durch das Zugorgan
23 von der Scheibe 24 eines Antriebsmotors 25 angetrieben wird.
Am Messerträger ist, wie in Fig. 4 und 5 gezeigt, ein zwischen den Führungsrollen 15 des
Messerbandes 16 liegender Fiihrungsbock 26 angeordnet, der beim Schneiden des Tabakstrangs
den Gegendruck auf das Messerband aufnimmt. Das Messerband ist ferner au oberen Führungsleisten
27 des Führungsbockes 26 geführt.
Schließlich ist das Messerband noch zwischen den Führungsrollen durch besondere, außen anliegende
Führungsplatten 28 gegen Abheben gesichert. Der Fiihrungsbock 26 ist zweckmäßigerweise
am Messerträger 14 in senkrechter Richtung verstellbar, was beispielsweise durch einstellbare
Halteschrauben 29 bewirkt werden kann. Dadurch ist es möglich, durch Verschiebung des Führungsbockes, an dessen Leisten 27 das Messerband 15
Anlage findet, das Messerband nach unten zu schieben und es bei Abnutzung zum sicheren Eingriff
am Tabakstrang zu bringen.
Am Messerträger 14 ist noch ein zweiter Antriebsmotor
30 zum Antrieb einer Schleifscheibe angeordnet, die den rücklaufenden Trum des Messerbandes 15 anschleift.
Es ist von Vorteil, mehrere Stellschrauben 29 zur verschiebbaren Lagerung des Führungsbockes
anzubringen, um einen gleichmäßigen Vorschub des Bandmessers auf den Führungsrollen zu bewirken.
Claims (10)
1. Tabakschneidmaschine init auf und ab gehendem Messer, gekennzeichnet durch die
Kombination eines in bekannter Weise auf und ab gehenden Messerträgers mit einem bekannten
endlosen umlaufenden Bandmesser.
2. Tabakschneidmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufebenc
des Bandmessers in bezug auf den Messerträger unveränderlich ist, wobei das Messerband lediglich
mit der unteren Schneidkante des dem Schneidgut zugekehrten Trums bei der Abwärtsbewegung
den Tabak mit ziehendem Schnitt abschneidet.
3. Tabakschneidmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erzielen eine^
Guillotineschnittes die Ebene des Mcsserba^
des zur Senkrechten auf die Austrittsrichtung des Schneidgutes aus dem Mundstück ge-^
neigt ist.
4. Tabakschneidmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der in bekannter
Weise mittels Schwinghebeln (17) und Schubstangenantrieb (18) auf- und abwärts
bewegte Träger (14) mit Lagerköpfen (i8„, i86)
versehen ist, in denen schräg zum Tabakstrang angeordnete Antriebswellen (19, 19,,) gelagert
sind, die die Führungsrollen (15) zur Führung des endlosen Messerbandes (16) unterhalb des
Messerträgers (14) tragen und oberhalb der Lagerköpfe liegende Treibrollen (20, 21) aufweisen.
5. Tabakschneidmaschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb
der Messerbänder (16) von einem am Messerträger (14) befestigten Motor (25) über ein
endloses Zugorgan (23) erfolgt, wobei die
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andere Antriebswelle durch ein zweites, endloses Zugorgan (22) antreibbar ist.
6. Tabakschneidmaschine nach Anspruch 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Messerträger (14) ein zwischen den Führungsrollen
(15) des Messerbandes (16) liegender Führungsbock (26) angeordnet ist, der beim Schneiden
des Tabakstranges den Gegendruck auf das Messerband aufnimmt.
7. Tabakschneidmaschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Messerband
an oberen Leisten (27) des Führungsbockes (26) geführt ist.
8. Tabakschneidmaschine nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Messerband
(16) zwischen den Führungsrollen (15) noch durch besondere, außenliegende Führungsplatten
(28) gegen Abheben gesichert ist.
9. Tabakschneidmaschine nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsbock
(26) zwischen den Führungsrollen (15) am Messerträger (14) verstellbar gelagert
ist.
10. Tabakschneidmaschine nach Anspruch 1
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß am Messerträger (14) noch ein zweiter Antriebsmotor (30)
zum Antrieb einer Schleifscheibe (31) angeordnet ist, die den rücklaufenden Trum des
Messerbandes (16) anschleift.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 676 704.
Deutsche Patentschrift Nr. 676 704.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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