DEM0015212MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 21. August 1952 Bekanntgemacht am 12. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Gegenstand der Erfindung ist eine Blei- und Minenspitzmäschine, bei der die Spitzvorrichtung
für den Bleistift an einer durch eine Kurbel bewegten Achse angebracht ist und die mit weiteren Vorrichtungen
ausgestattet ist, um Blei- oder Zirkelminen wunschgemäß zu spitzen oder zu schärfen.
Bleistiftspitzmaschinen sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt. Ihr konstruktiver Aufbau
ist grundsätzlich nahezu der gleiche. In einem Gehäuse ist eine Achse gelagert, die von einer an
dem aus dem Gehäuse herausragenden Ende befestigten Kurbel angetrieben wird, und an der sich eine
Spitzvorrichtung befindet, in die von der der Kurbel gegenüberliegenden Seite der zu spitzende Bleistift
eingeführt wird. Die Spitzvorrichtungen sind dabei von verschiedenster Art. Im unteren Teil des Gehäuses
befindet sich ein herausnehmbarer Sammelbehälter für die Holzspäiie und den Graphitstaub.
Man hat auch schon Spitzmaschinen mit mehreren Spitzköpfen vorgeschlagen, die von einem gemeinsamen,
an einer Kurbel befestigten Zahnrad angetrieben werden.
Es sind auch Vorrichtungen bekannt, in denen z. B. die Minen von Zeichenstiften mit auswechselbarer
Mine sowie Zirkelminen geschärft werden können. Diese Vorrichtungen haben eine bewegliche
Reibfläche, gegen die man die Bleimine hält; gewöhnlich erzeugen diese Spitzer eine Meißelspitze.
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Um eine Zentrumspitze zu bekommen, muß man die Mine mit der Hand in drehende Bewegung versetzen.
Die bisher bekannten Vorrichtungen haben den Nachteil, daß man mit ihnen lediglich Blei- und
Zirkelminen spitzen kann.
Die erfindungsgemäße Blei- und Minenspitzmaschine stellt ein Universalgerät dar, das sämtlichen
Anforderungen gerecht wird. Der generelle Aufbau der Bleistift- und Minenspitzmaschine nach
.10 der Erfindung ist der gleiche wie der der bekannten Bleistiftspitzmaschinen, nämlich die Drehbewegung
der Antriebsachse für den Bleistiftspitzer wird be-1 nutzt, um ein oder mehrere Spitz- und/oder Schärfwerkzeuge
für die Bleiminen anzutreiben und in Bewegung zu versetzen. Diese Spitz- und/oder
Schärf werkzeuge befinden sich im Gehäuse der Maschine und führen eine rotierende Bewegung aus.
Zweckmäßigerweise sind diese Werkzeuge konzentrisch um die Antriebsachse herum angebracht
ao und werden von einem auf der Antriebsachse befindlichen Zahnrad über Ritzel angetrieben, in
deren Achsen erfindungsgemäß die einzelnen Spitz- und Schärf werkzeuge eingeschraubt sind, und wobei
die Zentrierung in einfacher Weise durch kegelige Paßflächen erfolgt. Die Spitz- und Schärfwerkzeuge
liegen so im Gehäuse der Maschine, daß die zu spitzenden oder zu schärfenden Minen in Öffnungen
in der der Kurbel gegenüberliegenden Stirnseite der Maschine eingeführt werden können;
diese Öffnungen sind also praktisch auf einem Kreis um die zentrale Einführöffnung für die Bleistifte
herum angeordnet. Selbstverständlich ist es auch möglich, daß sich die Mineneinführöffnungen
der Spitz- und Schärfwerkzeuge für die Bleistift- und Zirkelminen in den Seitenteilen der Maschine
befinden.
Der zentrale Bleistiftspitzer kann in an sich be-
i kannter Weise so eingerichtet sein, daß er das Holz
des Bleistiftes abschält und gleichzeitig die Mine spitzt oder daß er nur den Holzmantel abschält, so
daß anschließend die Bleimine in gewünschter Weise geschärft oder gespitzt werden kann. Auch
ist es möglich, daß je eine der beiden vorgenannten . Ausführungsformen von Spitzwerkzeugen nebeneinander
angeordnet sind,, um dem Benutzer die Wahl freizustellen. Nach einer weiteren Ausführungsform
läßt sich das Spitzwerkzeug selbst in der Weise umschalten, daß entweder der Holzmantel
und die Mine gespitzt werden oder daß nur der Holzmantel abgeschält wird.
Die Werkzeuge für das Spitzen und Schärfen der Bleiminen können in verschiedenster Weise ausgebildet
sein. So können sie tangential angreifende Schneidmesser, etwa in der Form der bekannten
.55 Handbleistiftspitzer, oder radial sternförmig angeordnete Messer mit schabender Wirkung besitzen.
Die Reibflächen zur Erzielung von Meißel- oder Keilspitzen können in bekannter Weise Schleifscheiben,
mit Schmirgelpapier oder Schmirgel-
,60 leinen belegte Flächen oder aber auch geriefte oder feinstgezahnte Flächen aus verschiedenstem Material,
vorzugsweise aus gehärtetem Stahl in der Art * von Feilen, sein.
Vorteilhafterweise sind die Spitz- und Schärfwerkzeughalter
wie auch die Werkzeuge, Messer od. dgl. selbst leicht auswechselbar.
Zum Anschärfen von keilförmigen Spitzen mit Hilfe einer bewegten Reibfläche ist eine Anlagefläche
vorgesehen, die gegebenenfalls schwenkbar angeordnet ist, um sie entsprechend dem gewünschten
Keilwinkel einstellen zu können. Mit Hilfe einer Schraube od. dgl. kann sie in jeder geneigten Lage
festgestellt werden. Durch Kennzeichen an der schwenkbaren Anlagefläche läßt sich der jeweilige
Spitzenwinkel ablesen.
In den Fig. 1 bis 3 der Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung in Form eines bevorzugten
Ausführungsbeispiels dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Querschnitt durch die Bleistift-
und Minenspitzmaschine nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Ansicht der Stirnseite mit den Einführungsöffnungen
und
Fig. 3 einen Schnitt durch die Zirkelminenschärfeinrichtung.
Die Blei- und Minenspitzmaschine wird von dem Gehäuse 1, das die beiden Deckel 2 und 3 trägt, gebildet.
Sie kann in bekannter Weise mit Vorrichtungen ausgestattet sein, um sie an Tischplatten,
Reißbrettern od. dgl. zu befestigen. In der Mitte des Gehäuses 1 befindet sich der Bleistiftspitzer 4 in
bekannter Ausführung, der an der Achse 5. befestigt ist. An dem aus dem Gehäusedeckel 2 herausragenden
Ende der Achse 5, die im Gehäuse 1 und im Deckel 2 gelagert ist, ist die Kurbel 6 angeschraubt.
Auf der Achse 5 sitzt das Zahnrad 7, das mit den Ritzeln 8 im Eingriff steht. Die im Gehäuse 1 und
im Deckel 2 gelagerten Ritzelachsen 9 weisen ein Gewinde 10 auf und eine konische Paßfläch'e 11 für
die zentrische Aufnahme der Spitz- und Schärfwerkzeughalter. Im Deckel 3 ist der Bleistiftspitzer
4 mit seiner Mündung 12 nochmals gelagert. Fernerhin befinden sich in ihm die Einfuhr-Öffnungen
13 für die Minen sowie die schräge Anlagefläche 14 für die Zirkelminen. Im unteren Teil
des Deckels 3 ist die Öffnung 15 für die Aufnahme des Sammelbehälters für Holzspäne und Graphitstaub
16 angebracht. Die Anlagefläche 14 für die Zirkelminen ist um die Achse 17 schwenkbar gelagert
und kann mit Hilfe der Schraube 18 und Mutter 19 festgeklemmt werden. Eine um die
Achse 17 gelagerte Feder 20 drückt die Anlagefläche 14 stets nach außen. Die Reibfläche 21 ist die
Mantelfläche einer kleinen Schleifscheibe 22, die auf dem Werkzeughalter 23 befestigt ist, der selbst in
die Ritzelachse 9 eingeschraubt und mit Hilfe seiner kegeligen Paßfläche 24 durch die konische Paßfläche
11 zentriert wird. Der Werkzeughalter 25 enthält den Messereinsatz, der aus einer Scheibe
und den in diese sternförmig eingesetzten auswechselbaren Schabmessern 28 besteht.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Blei- und Minenspitzmaschine können leicht und einfach Bleistifte
und Minen verschiedenster Stärke mit Spitzen unterschiedlicher Spitzenwinkel und mit keilförmigen
Spitzen verschiedener Neigung versehen werden. Der schmutzende Graphitstaub wird auf-
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gefangen, und die Hände kommen mit ihm nicht mehr in Berührung.
Claims (4)
1. Einrichtung an Bleistift- und Bleiminenspitzmaschinen,
deren Bleistiftspitzer an einer durch eine Kurbel in Drehung versetzten Achse angebracht ist und deren Spitz- und/oder
Schärfwerkzeuge für Bleiminen von der angetriebenen Achse über ein Getriebe bewegt
werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitz- und/oder Schärf werkzeuge für Bleiminen mit
einem Gewinde (10) in entsprechend angetriebene Achsen (9) eingeschraubt sind und mittels
eines kegelförmigen Ansatzes (24), der in eine entsprechende konische Bohrung (11) in der
Achse (9) eingesetzt ist, zentriert werden.
2. Einrichtung an Blei- und Minenspitz-. maschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der an der Antriebsachse (5) sitzende Bleistiftspitzer (4) so ausgebildet ist,
daß er in an und für sich bekannter Weise entweder nur den Holzmantel eines Bleistiftes abschält
oder.gleichzeitig sowohl den Holzmantel abschält als auch die Bleimine spitzt.
3. Einrichtung an Blei- und Minenspitzmaschinen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anlagefläche
(14) an einer Schärfvorrichtung für keilförmige Spitzen in ihrer Neigung verstellbar ausgebildet
ist, durch eine Feder (20) aus dem Gehäuse (1) herausgedrückt wird und'durch eine
Schraube (18) festklemmbar ist.
4. Einrichtung an Blei- und Minenspitzmaschinen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anlagefläche (14) mit Kennzeichen zur Ablesung der eingestellten Neigung
versehen ist.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 812 165, 330909.
Deutsche Patentschriften Nr. 812 165, 330909.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
ι 509 704/52 4. 56
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