DEM0004769MA - Entgranner für Dreschmaschinen - Google Patents

Entgranner für Dreschmaschinen

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DEM0004769MA
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DE
Germany
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deburrer
elevator
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auger
grains
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Expired
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English (en)
Inventor
Valentin Weinheim Fath (an der Bergstraße)
Original Assignee
Maschinenfabrik Badenia vorm. Wm. Platz Söhne GmbH, Weinheim (an der Bergstraße)
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Description

Es ist bei Dreschmaschinen bekannt, den Entgranner, das Gebläse und schliesslich auch noch den Wurfförderer auf einer Welle unterzubringen. Haben diese Maschinen Saugwindreinigung, dann bringt diese Anordnung keine besonderen Schwierigkeiten. Bei Verwendung von Druckwindreinigung treten jedoch Mißstände infolge der in einer Richtung durch den Entgranner gehenden Körner bedingten grossen Baulänge der Entgranner auf. Der Reinigungskasten muss einseitig gebaut werden, weil das Gehäuse des Gebläses nur nach einer Seite verschoben anzubringen ist, und weil trotzdem das Gehäuse für eine gute Windverteilung nicht breit genug gehalten werden kann. Für die Abführung der Körner vom Reinigungskasten einerseits zum Elevator und andererseits zuerst zum Entgranner und von dort zum Elevator benötigt man immer mehrere Kanäle, welche umständlich anzubringen und schwierig abzudichten sind. Abgesehen von der unschönen Bauform und der Unübersichtlichkeit wird eine Menge Material und Arbeitslohn vergeudet.
Der Zweck der Erfindung ist, einen Entgranner mit recht kurzer Baulänge zu erhalten, bei dessen Anwendung man nur einen Körnerkanal benötigt. Der Entgranner nach der Erfindung arbeitet nach einem Gegenstromprinzip. Die Körner gelangen durch die Bodenunterbrechung des Körnerkanals in den rohrartigen Vorentgranner, und nach dem Austreten aus dem Rohrentgranner werden sie mittels eines Flügelrades, welches mit Schlägern besitzt ist, in umgekehrter Richtung durch den Nachentgranner und dann in den Elevator getrieben. Es wird nur ein Körnerkanal benötigt, welcher je nach der Einstellung einer Klappe die Körner in den Entgranner oder unmittelbar in den Elevator führt. Die Baulänge kann recht klein gehalten werden. Da nur ein Körnerkanal noch notwendig ist, ist die symmetrische Anordnung des Reinigungskastens und des Gebläses ausführbar.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung. Fig. 1 stelle den Längsschnitt durch den Körnerkanal und den Querschnitt durch die Einlaufstelle des Entgranners, Fig. 2 den Querschnitt durch den Körnerkanal und den Längsschnitt durch den Entgranner dar, Fig.3 zeigt die Draufsicht.
Die die erste Putzerei 1 verlassenden Körner gelangen durch den Kanal 2, wenn die mit einem Handgriff 3 zu drehende Klappe 4 auf den Kanalboden geschwenkt ist, unmittelbar in den Elevator 5, welcher als Becher-, Kratzer- oder Wurfelevator ausgeführt sein kann. Wird die Klappe 4 in die senkrechte Stellung gebracht, dann verschliesst sie den rückwärtigen Teil des Körnerkanals 2 und gibt die Öffnung 6 am Boden des Körnerkanals frei, wonach die Körner in den Einlaufraum 7 des Entgranners fallen. Der Einlaufraum 7 geht in einen zylindrischen oder auch in einen konischen Hohlzylinder 8 über, durch den zentrisch gelagert die Welle 9 läuft. Diese ist im Bereiche des Einfallraumes und des Hohlzylinders mit schraubenförmig angebrachten Entgrannermessern 10 versehen, welche die Vorentgrannung leisten und die Körner axial aus dem Hohlzylinder fördern. Ein auf der Welle 9 befestigtes Wurfrad 11 schleudert die Körner gegen den Entgrannermantel 12 und die am Wurfrad 11 befestigten schräg- und schraubenförmig verlaufenden Entgrannerschläger 13 schleudern die Körner in entgegengesetzter Richtung schraubenförmig vorschiebend durch den Nachentgranner und am Ende dieses durch den Auslaufstutzen 14 in den Elevator. Der Mantel 12 des Nachentgranners kann aus einzelnen Segmenten 15, welche zweckmässig aus Entgrannergewebe bestehen, hergestellt sein, die die Fenster 16 des Gehäuses 17 schliessen. Ebenso gut kann aber auch ein aus einem Stück hergestellter Entgrannergewebemantel um das Gehäuse gespannt werden. Der äussere Gehäusemantel kann auch geschlossen und mit im Innern angebrachten Rippen, wie bekannt, versehen sein. Sinngemäss ausgeführt, lässt sich die Erfindung für Druck- und Saugwinddreschmaschinen verwenden.

Claims (2)

1. Entgranner für Dreschmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der unter dem Körnerkanal (2) und rechtwinklig zu diesem gelagerte, nach dem Gegenstromprinzip arbeitende Entgranner aus einem rohrartigen Vorentgranner und einem diese koaxial umgebenden Nachentgranner besteht, wobei die Messer (10) des Vorentgranners die Körner aus der Ebene des nachgeschalteten Elevators (5) weg-, die Schläger (13) des Nachentgranners die Körner in die Elevatorebene zurück- und dem Elevator (5) zuführen.
2. Entgranner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der über dem Vorentgranner angeordnete Körnerkanal (2) mittels einer im Boden des Kanals vorgesehenen Öffnung (6) und einer diese Öffnung oder den Kanal abschliessenden schwenkbaren Klappe (4) wahlweise der Beschickung des Entgranners oder des Elevators zu dienen bestimmt ist.

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